Politisches Gedicht: Israel hätte Grass einladen sollen
Das israelische Einreiseverbot ermöglicht es Grass, sich in seinen Ressentiments einzurichten. Argumente wären besser gewesen, kommentiert Stephan-Andreas Casdorff.
© Sean Gallup/Getty Images

Günter Grass
Grass sät Hass, meint Israels Innenminister Eli Jischai und hat ein Einreiseverbot gegen GG verhängt. Um ihn selbst zu einer Hassfigur zu machen. Das ist in der Tat populistisch, wie der frühere Botschafter in Deutschland, Avi Primor, sagt. Erstens, weil Grass in einer aufgeheizten Gesamtsituation hergenommen wird, ein Exempel an ihm zu statuieren; zweitens, weil es einen Prominenten, dazu einen prominenten Deutschen trifft, was vor allem die Anhänger der Netanjahu-Koalition einen wird; drittens, weil Grass gar nicht vorhatte, nach Israel zu reisen.
Und hier liegt der wichtigste Gedankenfehler der Jerusalemer Regierung.
Umgekehrt wäre es besser, klüger gewesen. Also Grass, der Israel und den Iran auf eine moralische Stufe stellt, einzuladen. Ihm zu zeigen, was Israel ist, nämlich die einzige Demokratie in der gesamten Region, und ihm dann ins Angesicht zu sagen, was gesagt werden muss. Um mit ihm zu diskutieren, ihm seinen Irrtum klar zu machen, nicht aber, ihm die Möglichkeit zu geben, sich in seinem Irrtum einzurichten.
Eine Rundreise durchs kleine Israel hätte den Vorteil, dem Literaten die politische Dimension seiner sardonischen Verse vor Augen zu führen. Der Iran ist hundertmal größer als Israel. Eine Atombombe kann es auslöschen, das Land und seine Menschen.
Insofern hat Grass das iranische Atomprogramm verharmlost. Nicht das Existenzrecht des Iran, sondern das Israels ist bedroht, wie der evangelische Berliner Bischof Markus Dröge sagt: Einem Staat das Existenzrecht abzusprechen, ist vergleichbar mit einer Morddrohung. Und Worte haben Macht, schon gar solche Worte. Anstatt ihn aus der Komfortzone seines Ressentiments herauszuholen, gestattet ihm das Einreiseverbot, keine tieferen Einblicke zu tun, wie es bei Thomas Mann heißt, und damit keine besseren Einsichten zu gewinnen.
Ein Grass, der sich am Ende doch revidiert, revidieren muss, weil er sich mit den Intellektuellen, den Schriftstellern, den Menschen in Israel auseinandersetzen musste, wäre in jedem Fall das bessere Ziel gewesen. Das bessere Ergebnis zumal. Denn ein Einreiseverbot wirkt wenig souverän. Gerade dieser alte Deutsche hätte mit dem Maximum an demokratischer Kultur beschämt werden sollen.






Jetzt aber zu sagen: Liebes Israel, bitte bellt doch nicht, damit man nicht merkt, dass man euch zu Recht kritisiert hat, macht alles nur noch durchschaubarer.
Grass ist in seinem Alter so etwas wie der "Narr am Königshofe". Die haben nämlich in der damaligen Zeit ungestraft das aussprechen dürfen, was anderen am Hofe untersagt war.
wenn Israel nicht ständig als 'getroffener, bellender Hund' bezeichnet und der Mythos eines Kritikverbots an israelischer Politik nicht weiter kolportiert würde. Ersteres scheint mir ein bißchen nah an den 'Ratten und Schmeißfliegen', zweiteres ist nicht nur unwahr, sondern schwächt auch die Position seriöser Kritik, innerhalb und außerhalb Israels.
Daß die versammelten Leitartikler gegenüber Günther Grass tief ins Klo greifen, rechtfertigt aus meiner Sicht nicht, das als Kommentator eben so zu halten.
Nix für ungut und allgemein (nicht persönlich) gemeint.
....Israels kritisieren kann. Wer kursorisch die dortigen Medien verfolgt, weiß auch, dass man eine sehr rege und weitaus kontroversere Diskussionskultur in der Politik dort betreibt als hier. Für keinen Israeli wird die Fragestellung allerdings so primitiv interpretiert, wie sie Grass aufwarf; naja, für keinen halbwegs intelligenten. Sich eine so heuchelnde, uninformierte und bizarre Tirade sich vorbeten zu lassen von Einem wie Grass ist schon eine Herausforderung an den Gleichmut. Dann die doch beängstigende Reaktion darauf in der deutschen Bevölkerung zu sehen?
Aber es ist richtig, dass die Israelis auch Grass hätten einladen können. Aber wozu? Der bringt doch nichts. Ja, einige Leute hier würden sich besser fühlen. Denn wenn die Angegriffenen mit ihm reden, dann ist es für Deutschland nicht ganz so peinlich. Aber es geht nicht um hiesige Befindlichkeiten. Die sind zwar eine offensichtliche Gefahr mittelfristig. Aber letztlich könnten die Juden auf dem linken Ohr an der Spitze eines Bleistifts eine Polka tanzen.
Das würde die weit verbreiteten hiesigen Vorurteile und deren heuchlerische Überspielung nicht im Geringsten ändern.
Gleich im ersten Leserkommentar bellen schon wieder die Hunde.
Als Grass bezichtigt wurde, Ressentiments zu schüren, bellten nicht nur seine Anhänger sie jaulten regelrecht. WOMIT bewiesen wäre, dass die Anschuldigung der "gleichgeschalteten" Presse berechtigt war.
Ironie off.
Getroffene Hunde bellen ist Stammtisch pur, weil es die PAUSCHALE Unterstellung macht, dass die Empörung des Beschuldigten beweisen würde, dass die Anklage die Wahrheit aussprechen würde, und zwar NICHTS ALS die Wahrheit.
Die Empörung über Grass entstand aber gerade deswegen, weil er Tatsachen mit Dichtung mischte, Aufklärung mit Vorurteilen.
So machen es die Demagogen fast immer. Nur selten lügen sie geradeheraus, sondern sie verdrehen ein bisschen da, sie verdrehen ein bisschen dort, schon öffnen sich die Schleusen des Ressentiments.
wenn Israel nicht ständig als 'getroffener, bellender Hund' bezeichnet und der Mythos eines Kritikverbots an israelischer Politik nicht weiter kolportiert würde. Ersteres scheint mir ein bißchen nah an den 'Ratten und Schmeißfliegen', zweiteres ist nicht nur unwahr, sondern schwächt auch die Position seriöser Kritik, innerhalb und außerhalb Israels.
Daß die versammelten Leitartikler gegenüber Günther Grass tief ins Klo greifen, rechtfertigt aus meiner Sicht nicht, das als Kommentator eben so zu halten.
Nix für ungut und allgemein (nicht persönlich) gemeint.
....Israels kritisieren kann. Wer kursorisch die dortigen Medien verfolgt, weiß auch, dass man eine sehr rege und weitaus kontroversere Diskussionskultur in der Politik dort betreibt als hier. Für keinen Israeli wird die Fragestellung allerdings so primitiv interpretiert, wie sie Grass aufwarf; naja, für keinen halbwegs intelligenten. Sich eine so heuchelnde, uninformierte und bizarre Tirade sich vorbeten zu lassen von Einem wie Grass ist schon eine Herausforderung an den Gleichmut. Dann die doch beängstigende Reaktion darauf in der deutschen Bevölkerung zu sehen?
Aber es ist richtig, dass die Israelis auch Grass hätten einladen können. Aber wozu? Der bringt doch nichts. Ja, einige Leute hier würden sich besser fühlen. Denn wenn die Angegriffenen mit ihm reden, dann ist es für Deutschland nicht ganz so peinlich. Aber es geht nicht um hiesige Befindlichkeiten. Die sind zwar eine offensichtliche Gefahr mittelfristig. Aber letztlich könnten die Juden auf dem linken Ohr an der Spitze eines Bleistifts eine Polka tanzen.
Das würde die weit verbreiteten hiesigen Vorurteile und deren heuchlerische Überspielung nicht im Geringsten ändern.
Gleich im ersten Leserkommentar bellen schon wieder die Hunde.
Als Grass bezichtigt wurde, Ressentiments zu schüren, bellten nicht nur seine Anhänger sie jaulten regelrecht. WOMIT bewiesen wäre, dass die Anschuldigung der "gleichgeschalteten" Presse berechtigt war.
Ironie off.
Getroffene Hunde bellen ist Stammtisch pur, weil es die PAUSCHALE Unterstellung macht, dass die Empörung des Beschuldigten beweisen würde, dass die Anklage die Wahrheit aussprechen würde, und zwar NICHTS ALS die Wahrheit.
Die Empörung über Grass entstand aber gerade deswegen, weil er Tatsachen mit Dichtung mischte, Aufklärung mit Vorurteilen.
So machen es die Demagogen fast immer. Nur selten lügen sie geradeheraus, sondern sie verdrehen ein bisschen da, sie verdrehen ein bisschen dort, schon öffnen sich die Schleusen des Ressentiments.
Warum wird Grass von Ihnen und anderen Kommentatoren immer wieder als alter Mann, alter Deutsche tituliert?
Doch wohl kaum, um auf sein tatsächliches Alter hinzuweisen.
Welchen Irrtum meinen Sie?
Die Vorbereitungen eines israelischen Angriffs?
Sicherlich ein Irrtum, ein schwerwiegender, dass er Iran inclusive Führung verharmlost darstellt.
Und die demokratische Kultur?
Siedlungspolitik, Mauerbau?
...etwas, worüber "man" nicht spricht. Grass' Gedicht hat einen kaum gekannten politischen Alarmismus und politische Reflexe in Gang gesetzt. Diese Reflexe sind teilweise auch von der Sorge geprägt, Andere könnten in Zukunft auf Grund dieses Gedichts massive Schwierigkeiten bekommen - etwa bei der Einreise in die USA und nach Israel, Schwierigkeiten beim Abschluss von Geschäften mit amerikanischen und israelischen Firmen oder die komplette Gesprächsverweigerung.
In Israel selbst steht die Regierung Nethanjahu inzwischen massiv in der Kritik, wird doch dort deren Reaktion inzwischen als ein Versuch der Zensur angesehen. Innenpolitisch hat die Regierung Nethanjahu nämlich nichts auf die Reihe bekommen - ausser Vetterliswirtschaft, explodierende Lebenshaltungskosten und Massen-Arbeitslosigkeit. Insbesondere die junge Generation geht inzwischen in Israel auf die Straße - und wird von den alten Männern mit irgendwelchen Religionsbüchern unterm Arm dort mit wachsendem Misstrauen beäugt. Und seit dem Fall Rabin weiss man auch dort, dass man eine all zu große Bereitschaft, Frieden im Nahen Osten zu schließen, mit dem Leben bezahlen kann.
...etwas, worüber "man" nicht spricht. Grass' Gedicht hat einen kaum gekannten politischen Alarmismus und politische Reflexe in Gang gesetzt. Diese Reflexe sind teilweise auch von der Sorge geprägt, Andere könnten in Zukunft auf Grund dieses Gedichts massive Schwierigkeiten bekommen - etwa bei der Einreise in die USA und nach Israel, Schwierigkeiten beim Abschluss von Geschäften mit amerikanischen und israelischen Firmen oder die komplette Gesprächsverweigerung.
In Israel selbst steht die Regierung Nethanjahu inzwischen massiv in der Kritik, wird doch dort deren Reaktion inzwischen als ein Versuch der Zensur angesehen. Innenpolitisch hat die Regierung Nethanjahu nämlich nichts auf die Reihe bekommen - ausser Vetterliswirtschaft, explodierende Lebenshaltungskosten und Massen-Arbeitslosigkeit. Insbesondere die junge Generation geht inzwischen in Israel auf die Straße - und wird von den alten Männern mit irgendwelchen Religionsbüchern unterm Arm dort mit wachsendem Misstrauen beäugt. Und seit dem Fall Rabin weiss man auch dort, dass man eine all zu große Bereitschaft, Frieden im Nahen Osten zu schließen, mit dem Leben bezahlen kann.
Zwar fordert der Autor des Artikels endlich eine inhaltliche Auseinandersetzung, das Ziel ist und bleibt aber immer noch die Diffamierung, Bloßstellung und Beleidigung der Person Günther Grass. Solange man immer nur nach Wegen sucht, den Mann in die Pfanne zu hauen, kann ich die ganze "Kritik" an dem Gedicht nur belächeln. Inhaltlich hat sich, gefühlterweise, noch niemand damit auseinander gesetzt und wenn es nach Stephan-Andreas Casdorff geht, auch nur so lange, bis man Grass wieder irgendwie bashen kann. Schwach, sehr schwach.
Ihre Überschrift regt mich an, auf ein Phänomen aufmerksam zu machen, dass in vielen deutschen Zeitungen und selbst in der ARD zu beobachten war. Neben dem bekundeten Unverständnis über den Inhalt des Gedichtes ging wie eine Welle die Bemerkung durch die Medien, dass dieses Gedicht auch künstlerisch grottenschlecht sei. Widerlich finde ich dieses Denunziantentum!
Wer dieser Leute hätte eigentlich ein Gedicht von gleichem künstlerischen Niveau von Grass über den deutschen Wald gelesen? Wer hätte (so er es doch las) darüber einen Zeitungsartikel geschrieben? Wer hätte einen Chefredakteur gefunden, der diese Kritik abdrucken ließ?
Wer alle diese 3 Fragen für sich mit "ja" beantworten kann, dem gilt mein Vorwurf des Denunziantentums nicht.
Die anderen versuchen nur ihre gegensätzliche politische Meinung durch Beschimpfung des alten Dichters mehr Durchschlagskraft zu geben. Wenig ehrenwert!
....irgendwann. Sich mit dem "Inhalt" des Gedichts zu beschäftigen? Tun Sie es. Grass ist ein bekannter Arabikspezialist mit Auszeichnungen für seine Leistungen auf den Bereichen Politik des Nahen Osten, in Anwendung von Spieltheorie auf Konfliktlösung und militärische Aktivitäten, wie manche zu vermuten scheinen. Alternativ glauben sie vielleicht man brauche kein Wissen für komplexe und existentielle Fragen der Politik, Krieges und Friedens. Selbst plappert man ja auch alles einfach raus. Also denken Sie gerne darüber nach, über den tiefen Inhalt des "Gedichtes". Verschwenden Sie Ihre Zeit. Sie gehört schließlich Ihnen. Wieso aber Sie das von Anderen fordern, ist nicht verständlich.
Ihre Überschrift regt mich an, auf ein Phänomen aufmerksam zu machen, dass in vielen deutschen Zeitungen und selbst in der ARD zu beobachten war. Neben dem bekundeten Unverständnis über den Inhalt des Gedichtes ging wie eine Welle die Bemerkung durch die Medien, dass dieses Gedicht auch künstlerisch grottenschlecht sei. Widerlich finde ich dieses Denunziantentum!
Wer dieser Leute hätte eigentlich ein Gedicht von gleichem künstlerischen Niveau von Grass über den deutschen Wald gelesen? Wer hätte (so er es doch las) darüber einen Zeitungsartikel geschrieben? Wer hätte einen Chefredakteur gefunden, der diese Kritik abdrucken ließ?
Wer alle diese 3 Fragen für sich mit "ja" beantworten kann, dem gilt mein Vorwurf des Denunziantentums nicht.
Die anderen versuchen nur ihre gegensätzliche politische Meinung durch Beschimpfung des alten Dichters mehr Durchschlagskraft zu geben. Wenig ehrenwert!
....irgendwann. Sich mit dem "Inhalt" des Gedichts zu beschäftigen? Tun Sie es. Grass ist ein bekannter Arabikspezialist mit Auszeichnungen für seine Leistungen auf den Bereichen Politik des Nahen Osten, in Anwendung von Spieltheorie auf Konfliktlösung und militärische Aktivitäten, wie manche zu vermuten scheinen. Alternativ glauben sie vielleicht man brauche kein Wissen für komplexe und existentielle Fragen der Politik, Krieges und Friedens. Selbst plappert man ja auch alles einfach raus. Also denken Sie gerne darüber nach, über den tiefen Inhalt des "Gedichtes". Verschwenden Sie Ihre Zeit. Sie gehört schließlich Ihnen. Wieso aber Sie das von Anderen fordern, ist nicht verständlich.
ihn eingeladen...
Hätte.
So aber geht es in erster Linie um den israelischen Wahlkampf und populistische Maßnahmen, da es sich um Politik dreht, nicht um Argumente, die man vielleicht mal gehäbt hätte...
Es lebe der Konjunktiv!
geht doch hervor, dass er keineswegs bestreitet, dass der iran israels existenzrecht infragesstellt, ebenso stellt er israel nicht mit dem iran gleich. in keiner zeile des gedichts. grass mahnt viel eher die israelische regierung, vorsichtig mit den meinungen des "maulhelden" umzugehen. für grass ist der weg der gleichsamen, vielleicht gar unkontrollierten atomaren aufrüstung ein falscher.
insofern frage ich mich, inwieweit der autor dieses kommentars sich tatsächlich informiert hat. hat er das gedicht/die vielen interviews überhaupt gelesen?
Von einer gleichstellung kann gar nicht die rede sein, denn nie vergleicht grass iran und israel.
und zu ihrer vorderung, grass solle einmal sehen, wie es den menschen in dieser gegend ginge, ist nur entgegenzusetzen, was grass in den letzten zeilen des gedichts schrieb: "Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern [...]und letztlich auch uns zu helfen." Dieser Mann scheint sich tatsächlich bereits gedanken über die menschen in israel gemacht zu haben.
ob grass recht hat, ob dies überhaupt ein gedicht ist, ist eine andere frage. objektiv betrachtet, muss man aber konstatieren, dass das, was sie ihm in den mund legen, nie von seiner seite gesagt wurde.
Günther Grass besuchte Israel bereits http://www.sueddeutsche.d... Herr Casdorff war allerdings bei Grass erstem Israel-Besuch erst 8 Jahre alt.
Für äußerst unredlich halte ich, Günther Grass eine 'Komfortzone seines Ressentiments' und ein Absprechen des israelischen Existenzrechts zu unterstellen. Aber: nach dem Shitstorm der vergangenen Tage inklusive der Psychologie-Experten Schirrmacher und Joffe scheinen weitere Barrieren des journalistischen Anstands gefallen zu sein.
in den Foren der Zeit und anderswo brüstet sich doch seit der Osteransprache des Prosalieferanten und selbsternannten semi-Nahostexperten Grass, mit dem Totschlagargument der 100:1 Meinungshoheit.
Den einzigen Shitstorm der sich erkennen lässt geht doch zumindest Forenseitig 100:1, auf das Land Israel, seinen Bewohnern, seiner demokratisch gewählten Administration nieder, das einzige Land der Welt, das sich gefallen lassen muss von grossen Teilen seiner Nachbarschaft( und wie man hier auch lesen konnte weit darüber hinaus), sein blosses Existenzrecht aberkannt wird, von denen die seit Staatsgründung in historischer Abfolge mit Angiffskriegen und Terror praktisch daran arbeiten einmal ganz abgesehen.
Wer Kausalitäten nicht zur Kenntnis nehmen möchte oder damit überfordert ist, darf sich aber nicht darüber wundern das man Ihm sein Dichterkrönchen jenseits der Sehwarmintelligenz poliert.
in den Foren der Zeit und anderswo brüstet sich doch seit der Osteransprache des Prosalieferanten und selbsternannten semi-Nahostexperten Grass, mit dem Totschlagargument der 100:1 Meinungshoheit.
Den einzigen Shitstorm der sich erkennen lässt geht doch zumindest Forenseitig 100:1, auf das Land Israel, seinen Bewohnern, seiner demokratisch gewählten Administration nieder, das einzige Land der Welt, das sich gefallen lassen muss von grossen Teilen seiner Nachbarschaft( und wie man hier auch lesen konnte weit darüber hinaus), sein blosses Existenzrecht aberkannt wird, von denen die seit Staatsgründung in historischer Abfolge mit Angiffskriegen und Terror praktisch daran arbeiten einmal ganz abgesehen.
Wer Kausalitäten nicht zur Kenntnis nehmen möchte oder damit überfordert ist, darf sich aber nicht darüber wundern das man Ihm sein Dichterkrönchen jenseits der Sehwarmintelligenz poliert.
Israel wird keinen atomaren Erstschlag gegen Iran tätigen können, ohne Grass damit gegen den eigenen erklärten Willen im Nachhinein Recht zu geben.
Die präventive Ausladung ist gerade so weise wie Grass' Auslassungen falsch sind.
wird Israel vom Preventionsschlag abgehalten. Um ihn nicht Recht-haben zu lassen. Die Macht des literarischen Wortes. Großartige Vorstellung.
wird Israel vom Preventionsschlag abgehalten. Um ihn nicht Recht-haben zu lassen. Die Macht des literarischen Wortes. Großartige Vorstellung.
...nur weil er Quatsch erzählt. Warum sollen die Israelis Grass jetzt auch noch eine kostenlose Bildungsreise spendieren?
Was kommt als Nächstes? Die Forderung an die USA, jedem Vertreter absurder 9/11-Verschwörungstheorien eine Flug nach New York zukommen zu lassen? Ja absurder der erzählte Quatsch, umso grösser der Preis...?
Was konkret ist denn an Grass´ Gedicht Quatsch, bitte schön? Wie kommen Sie dazu, Grass als Kasper zu bezeichnen?
Es wäre ein weiser, staatsmännischer Akt gewesen. Und natürlich MUSS über das Thema gesprochen werden. Kritik an der Politik der aktuellen israelischen Regierung hat nämlich nichts mit Antisemitismus zu tun: Nethanjahu und seine Parteigänger repräsentieren nämlich nicht das israelische Volk und auch nicht die Angehörigen der jüdischen Religion.
Ehrlich gesagt: es ist mir ein Graus, Atomwaffen in Händen von Staatsführern zu wissen, die allein schon wegen eines Gedichts (!) derart emotional und unreflektiert überreagieren, wie es die Regierung Nethanjahu tut.
Wenn Grass nur ein Kaspar ist, den man nicht weiter beachten muss, warum tut dann die ganze Welt das Gegenteil?
könnte man ja mal eine Ausnahme machen:)
vielleicht legte die Fangemeinde ja zusammen, vorausgesetzt die Petition "lasst Grass rein", käme zustande und rührte den seinerseits für wenig sympathische Aussagen berühmt berüchtigten Inneminister der Schas-Partei, Jaschai.
Da wären zwei richtige beieinander. Der eine hat keine Ahnung von Israel, der andere keine von Deutschland. So darf man wohl Avi Primor auslegen.
Was konkret ist denn an Grass´ Gedicht Quatsch, bitte schön? Wie kommen Sie dazu, Grass als Kasper zu bezeichnen?
Es wäre ein weiser, staatsmännischer Akt gewesen. Und natürlich MUSS über das Thema gesprochen werden. Kritik an der Politik der aktuellen israelischen Regierung hat nämlich nichts mit Antisemitismus zu tun: Nethanjahu und seine Parteigänger repräsentieren nämlich nicht das israelische Volk und auch nicht die Angehörigen der jüdischen Religion.
Ehrlich gesagt: es ist mir ein Graus, Atomwaffen in Händen von Staatsführern zu wissen, die allein schon wegen eines Gedichts (!) derart emotional und unreflektiert überreagieren, wie es die Regierung Nethanjahu tut.
Wenn Grass nur ein Kaspar ist, den man nicht weiter beachten muss, warum tut dann die ganze Welt das Gegenteil?
könnte man ja mal eine Ausnahme machen:)
vielleicht legte die Fangemeinde ja zusammen, vorausgesetzt die Petition "lasst Grass rein", käme zustande und rührte den seinerseits für wenig sympathische Aussagen berühmt berüchtigten Inneminister der Schas-Partei, Jaschai.
Da wären zwei richtige beieinander. Der eine hat keine Ahnung von Israel, der andere keine von Deutschland. So darf man wohl Avi Primor auslegen.
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