Energiewende: Merkel gesteht Versäumnisse beim Netzausbau
Die Bundeskanzlerin will sich persönlich für einen schnelleren Ausbau der Stromnetze einsetzen. Bisher sei man in der Energiewende mit vielen Projekten im Rückstand.
© Odd Andersen/AFP/Getty Images

Bundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will mehr Tempo beim Ausbau der Stromnetze in Deutschland. Bei den großen Übertragungsnetzen sei man mit "vielen Projekten im Rückstand", sagte Merkel. "Da drängt die Zeit, denn wir stellen unsere Energieversorgung grundsätzlich um", sagte sie in ihrem wöchentlichen Podcast. "Wir brauchen auch an ganz anderen Stellen Leitungen, als das früher der Fall war." Gerade für die großen Industriegebiete im Süden Deutschlands seien neue Übertragungsleitungen nötig, denn Windenergie lasse sich aus klimatischen und geografischen Gründen im Norden sehr viel besser und auch billiger erzeugen.
Am Dienstag will sich Merkel bei der Bundesnetzagentur in Bonn über den Stand des Stromnetzausbaus informieren und darüber, "was gegebenenfalls politisch getan werden kann, um die Dinge zu beschleunigen". Ihr gehe es auch um die Frage, wie sich Investoren stärker dazu bewegen ließen, die für die Energiewende notwendigen Investitionen vorzunehmen. Bund und Länder hatten bei ihrem Energiegipfel im Kanzleramt in der zurückliegenden Woche vereinbart, den stockenden Ausbau der Netze voranzutreiben und enger zusammenzuarbeiten. Bis Ende des Jahres soll per Gesetz ein Plan für den bundesweiten Stromnetzausbau vorliegen.
Der Netzausbau gilt als ein entscheidendes Element der Energiewende zu mehr erneuerbaren Energien. Derzeit müssen immer häufiger Windräder abgeschaltet werden, weil der erzeugte Strom nicht weitergeleitet werden kann.
Energiewende als Mehr-Generationen-Projekt
Merkel sprach sich dafür aus, die Bürger an der Planung des Ausbaus zu beteiligen. Wenn die Regierung am 4. Juni die neuen Netzpläne vorgestellt habe, "kommt eine Phase der Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort", sagte die Kanzlerin. Sie hoffe dabei auf eine "sehr intensive, aber nicht zu lange Diskussionsphase".
Auch Bundeswirtschaftsminister Rösler (FDP) kündigte einen schnelleren Netzausbau an. "Mit dem neuen Netzentwicklungsplan will der Bund Projekte mit besonderer Priorität selbst in die Hand nehmen. 400 Kilometer Stromautobahn sollen von der Bundesnetzagentur in Eigenregie geplant werden", sagte der Wirtschaftsminister. Allerdings müssten sich alle auch "darüber im Klaren sein, dass die Energiewende ein Mehr-Generationen-Projekt ist und nicht von heute auf morgen realisierbar", sagte Rösler.
Vorwürfe an Merkel
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) warf Merkel vor, sie habe das zentrale Vorhaben Energiewende zu sehr "laufen lassen". Merkel hätte sie "von Anfang an zur Chefsache" machen müssen. Kretschmann verwies in diesem Zusammenhang auf den Dauerstreit zwischen Wirtschaftsminister Rösler und dem inzwischen von Merkel nach seiner NRW-Wahlniederlage entlassenen Umweltminister Norbert Röttgen (CDU). "Bei der Energiewende müssen die Kompetenzen gebündelt werden", sagte Kretschmann.
Röttgens Nachfolger Peter Altmaier (CDU) kündigte einen "Neustart" bei der Energiewende an. Er räumte ein, es habe "hier und da ideologische Probleme" gegeben. Jetzt müssten die unterschiedlichen Positionen "in einem fairen Prozess" zusammengeführt werden. "Manchmal kann ein Wechsel an der Spitze helfen, solche Blockaden zu überwinden", sagte der neue Umweltminister.







...als Versäumnisse zu gestehen Frau Merkel, ist, zurück zu treten! Und das hoffentlich bald.
Sie konstruiert im nach hinein eine sachliche Begründung für die Entlassung Röttgens -macht sie sehr geschickt! In Wirklichkeit wird sich am bisherigen Vorgehen wenig ändern. Die mit Enthusiasmus und falschen Argumenten nach Fukushima beschleunigte Energiewende braucht ihre Zeit, ist hochkomplex und wird viel länger dauern, als Lieschen Müller und der Deutsche Michel das glauben. Insbesondre ist eine wirtschaftliche Speicherung der Energie, die bei der diskontinuierlichen Erzeugung von Strom aus Solar- und Windenergie notwendiger Weise nötig ist bisher noch nicht einmal technisch gelöst. Es ist keineswegs sicher, ob dieses Problem unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten überhaupt lösbar ist. Dies ist noch bedeutend wichtiger und seine Lösung bedeutend unsicherer, als das des Netzausbaus wo man mit administrativen Maßnahmen und Kapitaleinsatz sehr viel relativ schnell erreichen könnte.
Energieversorgung stärkere Netze brauchen?
Ich meine dies auf die Bevölkerung bezogen - nicht auf die Industrie!
Meine und auch andere KWK´s machen mit Sicherheit intelligentere Netze notwendig aber keine neuen Trassen - im Gegenteil!
Wer braucht Trassen? Der soll die auch bezahlen!
welche juristischen Möglichkeiten hat Merkel und das Bun deskanzleramt, den Netzausbau voran zu treiben?
Wenn sie welche hätten, warum haben sie diese Kompetenzen bisher nicht genutzt?
Die Aufgabe ist so komplex, dass wohl in der Tat ein Energieministerium installiert werden müsste.
Aber mit dem Merkelschen Gerede wird nun wirklich nichts verändert!
...wird uns noch teuer zu stehen kommen. Der überstürzte Ausstieg aus der Atomkraft (entgegen dem weltweiten Trend) wird dazu führen, dass
1. die CO2-Emissionen durch den Bau neuer Kohlekraftwerke sprunghaft ansteigen werden,
2. die Abhängigkeit vom Ausland (insbesondere Russland) zunehmen wird und
3. die Energiepreise, die in D ohnehin schon relativ hoch sind, weiter steigen werden - mit allen Folgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze.
All dies war bereits bei Beschluss des Atomausstiegs für jeden, der Augen hat, vorhersehbar.
Wenn Sie den "weltweiten Trend" denn im Blick haben - Plädieren Sie tatsächlich für "weiter so wie bisher"?
Dann beantworten Sie doch bitte diese Fragen zu ihren drei Punkten:
1. Auf welche Weise der CO2 Anstieg "sprunghaft" steigt, wenn zur Abschaltung dreier alter Kraftwerke ein neues gebaut wird.
2. Was die "Abhängigkeit" von Russland mit der Stromproduktion zu tun hat? Sie meinen sicher Gaslieferungen. Wenn in Deutschland die Verschwendung von Wärmeproduktion in den Wohnhäusern, den Gewerbebetrieben, im Handel und in der Industrie behoben würde, könnten wir 40% der Gaslieferungen einsparen. Da ist jede Menge Spielraum für GUD-Kraftwerke für Überbrückungszeiten.
3. Alle genannten Verbraucher könnten sofort viele verschiedene Einsparpotentiale nutzen oder ihren Bedarf zum großen Teil selbst erzeugen. Wo, meinen Sie ganz konkret, steigen die Preise und gefährden Arbeitsplätze?
Dar ich erneut dran erinnern, dass der Ausstieg von einvermehmlich 2001 von der Regierung mit den 4 EVU-Oligarchen vereinbart wurde?
Das sind mittlerweile 11 Jahre vorbei - und 11 Jahre noch davor - vielleicht sollte die Regierung die EVU und mit denen verbandelte Netzbetreiber auf deren Verpflichtungen
und Aufgaben für eine sichere Stromversorgung hinweisen!
Vielleicht dadurch, dass z.B. die Endlager- und Rückbaukosten der Schrottmeiler und des 100.000fachen
Atommülls neu evaluiert und die Mittel dazu gesichert werden...
Geht mal ein Atommeiler in die Luft, sind das alles nur noch
100te-Milliardenteure Lasten - für den Staat...
Wenn Sie den "weltweiten Trend" denn im Blick haben - Plädieren Sie tatsächlich für "weiter so wie bisher"?
Dann beantworten Sie doch bitte diese Fragen zu ihren drei Punkten:
1. Auf welche Weise der CO2 Anstieg "sprunghaft" steigt, wenn zur Abschaltung dreier alter Kraftwerke ein neues gebaut wird.
2. Was die "Abhängigkeit" von Russland mit der Stromproduktion zu tun hat? Sie meinen sicher Gaslieferungen. Wenn in Deutschland die Verschwendung von Wärmeproduktion in den Wohnhäusern, den Gewerbebetrieben, im Handel und in der Industrie behoben würde, könnten wir 40% der Gaslieferungen einsparen. Da ist jede Menge Spielraum für GUD-Kraftwerke für Überbrückungszeiten.
3. Alle genannten Verbraucher könnten sofort viele verschiedene Einsparpotentiale nutzen oder ihren Bedarf zum großen Teil selbst erzeugen. Wo, meinen Sie ganz konkret, steigen die Preise und gefährden Arbeitsplätze?
Dar ich erneut dran erinnern, dass der Ausstieg von einvermehmlich 2001 von der Regierung mit den 4 EVU-Oligarchen vereinbart wurde?
Das sind mittlerweile 11 Jahre vorbei - und 11 Jahre noch davor - vielleicht sollte die Regierung die EVU und mit denen verbandelte Netzbetreiber auf deren Verpflichtungen
und Aufgaben für eine sichere Stromversorgung hinweisen!
Vielleicht dadurch, dass z.B. die Endlager- und Rückbaukosten der Schrottmeiler und des 100.000fachen
Atommülls neu evaluiert und die Mittel dazu gesichert werden...
Geht mal ein Atommeiler in die Luft, sind das alles nur noch
100te-Milliardenteure Lasten - für den Staat...
Politisches Missmanagement, Mannschaft komplett austauschen...ernsthaft an die Sache gehen, umsetzen eas Zielerfüllend notwendig ist und nicht Sonntagsreden mit Standardtexten schwingen!
Wenn Sie den "weltweiten Trend" denn im Blick haben - Plädieren Sie tatsächlich für "weiter so wie bisher"?
Dann beantworten Sie doch bitte diese Fragen zu ihren drei Punkten:
1. Auf welche Weise der CO2 Anstieg "sprunghaft" steigt, wenn zur Abschaltung dreier alter Kraftwerke ein neues gebaut wird.
2. Was die "Abhängigkeit" von Russland mit der Stromproduktion zu tun hat? Sie meinen sicher Gaslieferungen. Wenn in Deutschland die Verschwendung von Wärmeproduktion in den Wohnhäusern, den Gewerbebetrieben, im Handel und in der Industrie behoben würde, könnten wir 40% der Gaslieferungen einsparen. Da ist jede Menge Spielraum für GUD-Kraftwerke für Überbrückungszeiten.
3. Alle genannten Verbraucher könnten sofort viele verschiedene Einsparpotentiale nutzen oder ihren Bedarf zum großen Teil selbst erzeugen. Wo, meinen Sie ganz konkret, steigen die Preise und gefährden Arbeitsplätze?
2005 - im Jahr des grossen Netzcrashs im Münsterland, wo 10.000de über Tage sich den Hinternqabfrieren mussten, lag
es anversprödeten, >80jährigen HöS-Masten, die in einer
schwierigen Wetterlage zusaqmmenkrachten...
In selbigem Jahr machten die EVU mit den Netzen einen Umsatz von 18 Mia. € - davon wurden von den EVU sage und schreibe 0,6 Mia. nachfolgendes eingesetzt - wörtl. Zitat der DENA 1-2 Jahre später und nachdem und seither die DENA auch erstmalig einen jährl. Netzbericht forderte...
Nach dem Motto: Nichts Genaues weiss man nicht!!!
So die BUNDESNETZAGENTUR:
"Erläuternd ist zu dieser Grafik anzumerken, dass Ausgaben sowohl die Aufwendungen zur Instandhaltung bestehender Infrastruktur als auch Investitionen zur Errichtung von neuer Netzinfrastruktur erfassen."
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