Krieg : Menschen in Ostkongo auf der Flucht

M23 nennt sich die Miliz, die gerade den Ostkongo bedrängt. Die Bewohner fliehen aus Angst vor der Gewalt. Fotos aus den Kivu-Provinzen

Im Osten Kongos hat die M23-Bewegung die Stadt Goma in der Provinz Nord-Kivu eingenommen. Die Milizionäre der von Ruanda und Uganda unterstützten M23 sind meist von der kongolesischen Regierung in die Armee aufgenommene Rebellen, die wieder desertierten, oft wegen schlechter Bezahlung. Sie werden von Ex-General Bosco Ntaganda angeführt und drohen, die Regierung von Präsident Joseph Kabila zu stürzen. Wie immer leiden unter diesen Gewaltausbrüchen die Schwachen der Gesellschaft.

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Der Kongo ist uns auch keinen Schuß Pulver wert

Ein gutes Beispiel dafür, daß die "Kein Blut für Öl"-Verschwörungstheoretiker danebenliegen. Im Kongo gibt es das begehrte Coltan. Aber deshalb gibt es auch keinen Militäreinsatz, denn es ist uns völlig egal, wie blutig die Hände sind, aus denen wir unser Coltan bekommen. Mit Diktatoren lassen sich allemal die saftigeren Geschäfte machen. Die Leute im Kongo werden umgebracht, wir gucken zu oder schicken "Entwicklungshilfe". Wir sind so friedlich, daß einem schlecht werden könnte.