Israels Schutzräume:
Wohin fliehen, wenn 15 Sekunden bleiben?

Dieser Schutzraum befindet sich knapp zehn Kilometer nördlich der Gaza-Grenze in Ashkelon. | © Cathleen Falckenhayn
Täglich werden aus dem Gaza-Streifen Raketen Richtung Israel abgefeuert. Die Bewohner der direkten Grenzregionen zu Gaza haben 15 Sekunden, bevor die Raketen einschlagen. Weiter im Landesinneren sind es 45 Sekunden. Aus gutem Grund schreibt das israelische Gesetz seit 1951 vor, dass alle Wohn- und Geschäftsgebäude direkten Zugang zu einem Schutzraum haben müssen. Die Fotografin Cathleen Falckenhayn zeigt eine Reihe solcher Schutzräume. Ihre Werke sind derzeit auch in einer Ausstellung über jüdisches Engagement in der Fotografie in Bielefeld zu sehen.
- Datum 21.11.2012 - 18:21 Uhr
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Und wie sehen wohl die Schutzräume (Bunker) im Gazastreifen aus?
Ein Haufen Gebrösel nehme ich an.
Beide Seiten lassen keinen großen Friedenswillen erkennen,
während Israel aber mit Raketenabwehrsystemen und Bunkern seine Bürger schützt, scheint es der Hamas recht egal zu sein, wie viele auf ihrer Seite umkommen (nach dem letzten Krieg mit einem Opfer-Verhältnis von 1:100 hätte man annehmen könne, dass die Hamas vielleicht keinen Interesse an einem neuen Krieg haben dürfte .. tägliche Raketen auf Israel sind sicher keine Krieg-vermeidungs-Strategie).
Irgenwie wird Israel trotzdem ein Strick daraus gedreht, dass ihm seine Bürger nicht egal sind..
Beide Seiten lassen keinen großen Friedenswillen erkennen,
während Israel aber mit Raketenabwehrsystemen und Bunkern seine Bürger schützt, scheint es der Hamas recht egal zu sein, wie viele auf ihrer Seite umkommen (nach dem letzten Krieg mit einem Opfer-Verhältnis von 1:100 hätte man annehmen könne, dass die Hamas vielleicht keinen Interesse an einem neuen Krieg haben dürfte .. tägliche Raketen auf Israel sind sicher keine Krieg-vermeidungs-Strategie).
Irgenwie wird Israel trotzdem ein Strick daraus gedreht, dass ihm seine Bürger nicht egal sind..
Beide Seiten lassen keinen großen Friedenswillen erkennen,
während Israel aber mit Raketenabwehrsystemen und Bunkern seine Bürger schützt, scheint es der Hamas recht egal zu sein, wie viele auf ihrer Seite umkommen (nach dem letzten Krieg mit einem Opfer-Verhältnis von 1:100 hätte man annehmen könne, dass die Hamas vielleicht keinen Interesse an einem neuen Krieg haben dürfte .. tägliche Raketen auf Israel sind sicher keine Krieg-vermeidungs-Strategie).
Irgenwie wird Israel trotzdem ein Strick daraus gedreht, dass ihm seine Bürger nicht egal sind..
Aber da Sie gerade das Opferverhältnis erwähnen verstehen Sie doch sicher, dass in Anbetracht der massiven Angriffe meine Sorgen um die Menschen in Gaza gerade etwas größer sind.
Dass die Hamas ihre Bevölkerung nicht mit Raketenabwehrsystemen schützt, reicht dann wohl um den Palästinensern einen Strick zu drehen?!
"Beide Seiten lassen keinen großen Friedenswillen erkennen..."
Genau daraus ergibt sich Kritik an diesem Artikel. Obwohl beide Seiten diesen Krieg führen, wird über israelische Opfer, israelische Schutzmaßnahmen, die Haltung und Meinung der israelischen Bevölkerung usw. ausführlich berichtet. Doch wo bleibt die palästinensische Seite? Haben die Menschen dort keine Meinung, keine Angst und keine Sorgen? Sie tauchen in der Berichterstattung der ZEIT lediglich als Randnotiz in der Opferliste auf und dass auch nur, wenn mal wieder eine Zehnerpotenz überschritten ist. Die einzelnen Opfer zählen anscheinend nicht.
"... dass die Hamas vielleicht keinen Interesse an einem neuen Krieg haben dürfte"
Hatte die Hamas auch nicht. Tatsächlich begann diese Eskalation keineswegs mit dem Raketenbeschuss aus heiterem Himmel, sondern mit dem Tod eines Jungen, der von einem israelischen Hubschrauber aus erschossen wurde und dem Erschiessen eines Schwerbehinderten, der einem Haltesignal israelischen Soldaten nicht Folge leistete.
Zudem ging der Raketenbeschuss vor dem Mord am Militärchef der Hamas von extremistischen Splittergruppen aus, denen die Hamas viel zu israelfreundlich war.
"während Israel aber mit Raketenabwehrsystemen und Bunkern seine Bürger schützt, scheint es der Hamas recht egal zu sein..."
Da sollten Sie etwas detaillierter in den Berichten der letzten Jahre lesen. Israel verhindert seit mehreren Jahren der rigide die Lieferung sämtlicher Baumaterialen in den Gazastreifen. Den Menschen dort ist also der Bau von Schutzeinrichtungen nicht nur unmöglich, die Häuser selbst sind oft in schlechtem baulichen Zustand, sodass auch kleine Treffer zu Einstürzen und vielen Opfern führen.
Zudem wäre es Israel zu wünschen, dass es seine Bürger alle gleichermaßen schützt.
Die gezeigten Schutzanlagen und Bunker gibt es jedoch nur für jüdische Israelis. Muslime in Israel erhalten nicht nur keine Unterstützung beim Bau von Schutzbunkern, es gibt auch keinerlei staatliche Einrichtungen in muslimischen Gemeinden in Israel. Und zumindest während des letzten Libanonkrieges war es so, dass diese muslimischen Gemeinden bei Raketenbschuss auch nicht gewarnt wurden, während in den jüdischen Siedlungen die Sirenen heulten.
Aber da Sie gerade das Opferverhältnis erwähnen verstehen Sie doch sicher, dass in Anbetracht der massiven Angriffe meine Sorgen um die Menschen in Gaza gerade etwas größer sind.
Dass die Hamas ihre Bevölkerung nicht mit Raketenabwehrsystemen schützt, reicht dann wohl um den Palästinensern einen Strick zu drehen?!
"Beide Seiten lassen keinen großen Friedenswillen erkennen..."
Genau daraus ergibt sich Kritik an diesem Artikel. Obwohl beide Seiten diesen Krieg führen, wird über israelische Opfer, israelische Schutzmaßnahmen, die Haltung und Meinung der israelischen Bevölkerung usw. ausführlich berichtet. Doch wo bleibt die palästinensische Seite? Haben die Menschen dort keine Meinung, keine Angst und keine Sorgen? Sie tauchen in der Berichterstattung der ZEIT lediglich als Randnotiz in der Opferliste auf und dass auch nur, wenn mal wieder eine Zehnerpotenz überschritten ist. Die einzelnen Opfer zählen anscheinend nicht.
"... dass die Hamas vielleicht keinen Interesse an einem neuen Krieg haben dürfte"
Hatte die Hamas auch nicht. Tatsächlich begann diese Eskalation keineswegs mit dem Raketenbeschuss aus heiterem Himmel, sondern mit dem Tod eines Jungen, der von einem israelischen Hubschrauber aus erschossen wurde und dem Erschiessen eines Schwerbehinderten, der einem Haltesignal israelischen Soldaten nicht Folge leistete.
Zudem ging der Raketenbeschuss vor dem Mord am Militärchef der Hamas von extremistischen Splittergruppen aus, denen die Hamas viel zu israelfreundlich war.
"während Israel aber mit Raketenabwehrsystemen und Bunkern seine Bürger schützt, scheint es der Hamas recht egal zu sein..."
Da sollten Sie etwas detaillierter in den Berichten der letzten Jahre lesen. Israel verhindert seit mehreren Jahren der rigide die Lieferung sämtlicher Baumaterialen in den Gazastreifen. Den Menschen dort ist also der Bau von Schutzeinrichtungen nicht nur unmöglich, die Häuser selbst sind oft in schlechtem baulichen Zustand, sodass auch kleine Treffer zu Einstürzen und vielen Opfern führen.
Zudem wäre es Israel zu wünschen, dass es seine Bürger alle gleichermaßen schützt.
Die gezeigten Schutzanlagen und Bunker gibt es jedoch nur für jüdische Israelis. Muslime in Israel erhalten nicht nur keine Unterstützung beim Bau von Schutzbunkern, es gibt auch keinerlei staatliche Einrichtungen in muslimischen Gemeinden in Israel. Und zumindest während des letzten Libanonkrieges war es so, dass diese muslimischen Gemeinden bei Raketenbschuss auch nicht gewarnt wurden, während in den jüdischen Siedlungen die Sirenen heulten.
Das muß natürlich nicht so bleiben. Wo sind dann die Zugänge zu unseren Schutzräumen? Wir werden dann wohl nur die Aktentasche über den Kopf stülpen müssen. Gelacht haben wir schon mal darüber. Es kann aber auch ernst werden?
Aber da Sie gerade das Opferverhältnis erwähnen verstehen Sie doch sicher, dass in Anbetracht der massiven Angriffe meine Sorgen um die Menschen in Gaza gerade etwas größer sind.
Dass die Hamas ihre Bevölkerung nicht mit Raketenabwehrsystemen schützt, reicht dann wohl um den Palästinensern einen Strick zu drehen?!
Es ist unmenschlich, Menschen solcher Angst auszusetzen.
Die israelische Regierung muß sofort gestohlenes Land zurückgeben, besetzte Gebiete räumen und seine Nachbarn völkerrechtlich anerkennen.
Dann können die israelischen Menschen (und ihre Nachbarn) endlich wieder angstfrei leben.
bis 1967 waren die Gebiete ihrer Hamasbrüder, übrigens 1050 Raketen haben die Armen in den letzten zwei Wochen auf Israel geschossen, von ihren Muslimfreunden aus Ägypten und Jordanien besetzt und da hat sich keine Sau drum gekümmert.
Wenn sie schon soi laut am Schreien sind, fordern sie die Kriegsgewinnler Polen, Frankreich, Tschechien und Russland auf ihre besetzten Gebiete (Elsaß, Sudeten, Schlesien, Ostpreussen) wieder an D abzutreten. Wie, das kann man nicht vergleichen, genau die selbe Ausgangslage so ein Mist aber auch.
Auch wenn man kritisch zur Politik Israels steht, ist dieser Vergleich mit Nazi-Deutschland und dem Ergebnis des 2.Weltkrieges unzulässig. Die Bestrafung Deutschlands und seiner Verbrecher, die den 2.Weltkrieg durchgeführt haben, ist völkerrechtlich abgesichert.
Der Landraub durch Israel nicht. Hier muß ver- und durch Beseitigung von Unrecht gehandelt werden, um den Frieden in der Region herzustellen.
Es gibt keinen Anspruch auf Tolerierung von Landraub, außer beim Ergebnis des verbrecherischen 2.Weltkrieges.
bis 1967 waren die Gebiete ihrer Hamasbrüder, übrigens 1050 Raketen haben die Armen in den letzten zwei Wochen auf Israel geschossen, von ihren Muslimfreunden aus Ägypten und Jordanien besetzt und da hat sich keine Sau drum gekümmert.
Wenn sie schon soi laut am Schreien sind, fordern sie die Kriegsgewinnler Polen, Frankreich, Tschechien und Russland auf ihre besetzten Gebiete (Elsaß, Sudeten, Schlesien, Ostpreussen) wieder an D abzutreten. Wie, das kann man nicht vergleichen, genau die selbe Ausgangslage so ein Mist aber auch.
Auch wenn man kritisch zur Politik Israels steht, ist dieser Vergleich mit Nazi-Deutschland und dem Ergebnis des 2.Weltkrieges unzulässig. Die Bestrafung Deutschlands und seiner Verbrecher, die den 2.Weltkrieg durchgeführt haben, ist völkerrechtlich abgesichert.
Der Landraub durch Israel nicht. Hier muß ver- und durch Beseitigung von Unrecht gehandelt werden, um den Frieden in der Region herzustellen.
Es gibt keinen Anspruch auf Tolerierung von Landraub, außer beim Ergebnis des verbrecherischen 2.Weltkrieges.
Angesichts periodisch wiederholter, gross angelegter und gnadenloser Vernichtungsangriffe von Israel auf Gebiete Palästinas in denen keine Israelis leben, finde ich den Titel "Israels Schutzräume - Wohin fliehen, wenn 15 Sekunden bleiben?" im höchsten Maße provokant.
ich finde das überhaupt nicht. Ein guter Artikel. Israel ist wie Apple. Der Name muss nur erwähnt werden und schon bricht der Shitstorm los. Soll sich der Israeli nicht retten, wenn auf ihn geschossen wird? Wenn er erst darüber nachdenkt, ob andere auch diesen Schutz genießen, ist er tot.
ich finde das überhaupt nicht. Ein guter Artikel. Israel ist wie Apple. Der Name muss nur erwähnt werden und schon bricht der Shitstorm los. Soll sich der Israeli nicht retten, wenn auf ihn geschossen wird? Wenn er erst darüber nachdenkt, ob andere auch diesen Schutz genießen, ist er tot.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
...fürchte ich.
Weil sich ein Problem nicht vernünftig lösen läßt, der durch pure Emotion entstanden ist.
Die Wurzel allen Übels steckt in den verschiedenen Religionen, welche unter ihren Anhängern jegliche Toleranz im Keim erstickt, kulturelles Verständnis füreinander unmöglich macht und Hass, Missgunst und Rache zu höheren Werten verklärt, was sie - nach humanitären Gesichtspunkten - natürlich nicht sind.
So lange beide Parteien nur in ihr eigenes Buch starren, statt dem Anderen in die Augen zu schauen, wird sich nichts bessern.
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