Kambodscha

Der lange Abschied von König Sihanouk

Ein Gemälde des jungen Sihanouk

Ein Gemälde des jungen Sihanouk  |  © Chris McGrath/Getty Images

Kambodschas einstige Kolonialmacht Frankreich ernannte Norodom Sihanouk 1941 zum König. 1953 führte dieser das Land in die Unabhängigkeit, 1970 setzten ihn Generäle mit Hilfe der USA ab. Danach verbündete sich Sihanouk mit den Roten Khmer, unter deren Terrorregime Millionen Menschen starben. Sihanouk kam bald unter Arrest, später floh er nach China. 1991 half er nach langem Bürgerkrieg beim Friedensschluss und bestieg 1993 erneut den Thron. 2004 dankte der Monarch ab. Im Oktober 2012 verstarb er – erst jetzt wurde er nach langer Trauerfeier eingeäschert.