Die Botschaft der USA in Amman, Jordanien © Mohammad Hannon/AP

Die USA öffnen am morgigen Sonntag wieder 18 von 19 diplomatischen Vertretungen im Nahen Osten und in Afrika, die wegen einer Terrorismuswarnung in dieser Woche geschlossen waren. Nur die Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa bleibe weiter geschlossen, teilte das US-Außenministerium mit. Auch das am Donnerstag in einem anderen Zusammenhang geschlossene Konsulat in der pakistanischen Stadt Lahore werde noch nicht wieder geöffnet.

Außenamtssprecherin Jen Psaki sagte, die Sicherheitslage in Sanaa und Lahore werde ständig überprüft. Im Jemen geben es weiter Bedenken wegen terroristischer Bedrohungen durch Al-Kaida.

Die US-Regierung hatte die Schließung der Botschaften und Konsulate sowie eine Reisewarnung beschlossen, nachdem sie ein Telefonat zwischen führenden Al-Kaida-Mitgliedern über Pläne für einen großen Terrorangriff abgehört hatte. Präsident Barack Obama hatte gesagt, die Terrorgefahr sei groß genug gewesen, "um jede Vorsichtsmaßnahme zu ergreifen". Mehrere andere westliche Länder schlossen ihre Botschaften im Jemen, darunter Deutschland und Frankreich.