InterventionUSA suchen Mitstreiter für kurzen Angriff auf Syrien

Die USA sind sicher, dass in Syrien Giftgas eingesetzt wurde. Die Vorbereitungen für einen Militärschlag laufen. Er soll laut einem Bericht nur bis zu zwei Tage dauern.

US-Außenminister John Kerry

US-Außenminister John Kerry  |  © Manuel Balce Ceneta/AP

Die USA sehen ausreichend Beweise für einen Einsatz von Giftgas in Syrien und erwägen daher einen bis zu zwei Tage dauernden Angriff auf das Land. Wie die Washington Post unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise berichtet, prüft US-Präsident Barack Obama einen Militärschlag, dessen Umfang und Dauer begrenzt wären und die USA nicht tiefer in den syrischen Bürgerkrieg hineinziehen würde. Vermutlich würde der Angriff mit Marschflugkörpern von See aus oder durch Langstreckenbomber erfolgen. Ziele wären Armee-Einrichtungen, die nicht direkt in Verbindung mit dem Chemiewaffen-Arsenal des Landes stehen. Kriegsschiffe der US-Marine mit Marschflugkörpern befinden sich bereits im Mittelmeer.

Die Umsetzung des Plans hängt dem Bericht zufolge von drei Faktoren ab: vom Abschluss der geheimdienstlichen Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Giftgasangriff nahe Damaskus, den Beratungen mit den Verbündeten und dem US-Kongress sowie dem Prüfen der internationalen Rechtslage.

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Zuvor hatte US-Außenminister John Kerry in einer ungewöhnlich scharfen Rede gesagt, dass die US-Regierung von einem Giftgaseinsatz in Syrien überzeugt sei. Damit ist die von der US-Regierung gezogene "rote Linie" für ein Eingreifen in Syrien überschritten. Dem Regime von Baschar al-Assad in Damaskus warf Kerry vor, systematisch Beweise für den Einsatz von Chemiewaffen zu beseitigen. "Dies ist nicht das Verhalten einer Regierung, die nichts zu verbergen hat", sagte Kerry. Der Einsatz von Chemiewaffen sei eine "moralische Obszönität". "Was wir in der vergangenen Woche in Syrien gesehen haben, schockiert das Bewusstsein der Welt", sagte Kerry.

Nach Darstellung der syrischen Opposition wurden bei einem Giftgasangriff der Regierung am Mittwoch 1.300 Menschen getötet. Die Regierung weist den Einsatz chemischer Kampfstoffe zurück und beschuldigt stattdessen die Rebellen, Chemiewaffen zu benutzen.

Inspekteure der Vereinten Nationen haben mit der Untersuchung des mutmaßlichen Giftgaseinsatzes nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus begonnen. Die Experten werden noch bis Sonntag in Syrien sein. Daher ist mit einem Militärschlag des Westens vor Sonntag nicht zu rechnen.  

Syriens Machthaber Assad hat den USA ein zweites Vietnam prophezeit, sollte es zu einer militärischen Intervention in seinem Land kommen.

Militärische Bewegungen

Die griechische Zeitung Kathimerini berichtet, die USA hätten die Nutzung von zwei Stützpunkten in Südgriechenland und auf Kreta beantragt. Die Zeitung berief sich auf Kreise des Verteidigungs- und Außenministeriums. Es gehe um den Stützpunkt von Souda auf Westkreta und den Flughafen von Kalamata auf der Halbinsel Peloponnes. Laut dem Bericht wurde bereits eine erhöhte Aktivität von Militärflügen durch den griechischen Luftraum in Richtung Ostmittelmeer registriert.

Syrische Revolutionäre berichteten von verdächtigen Militärtransporten auf einer Anhöhe am Stadtrand von Damaskus. In der Nacht zum Dienstag seien alle Lichter rund um den Armeestützpunkt auf dem Kassiun-Berg ausgeschaltet worden, während gleichzeitig mehrere Konvois hinein- und hinausgefahren seien. Der Stützpunkt war im Mai von Israel bombardiert worden. Er soll angeblich zuletzt für Raketenangriffe auf Rebellenhochburgen im Umland von Damaskus genutzt worden sein. Es ist nicht klar, ob diese Transporte mit den Planungen für einen möglichen Militärschlag gegen Syrien zusammenhängen.  

USA sagen Gespräche über Friedenskonferenz ab

Wegen der laufenden Vorbereitungen für einen möglichen Militäreinsatz hat das US-Außenministerium für Mittwoch geplante Gespräche mit Vertretern Russlands über eine Friedenskonferenz für Syrien abgesagt. Ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte, das Treffen sei verschoben worden. Bei den Gesprächen in Den Haag sollten die Pläne für eine internationale Friedenskonferenz beraten werden, um den Bürgerkrieg in Syrien zu beenden. Der stellvertretende russische Außenminister Gennadi Gatilow bedauerte die Absage. "Eine Ausarbeitung von Optionen für eine politische Lösung in Syrien wäre gerade jetzt wichtig gewesen, wenn dem Land ein Militärschlag droht", schrieb er bei Twitter.

Russland als enger Partner des Regimes in Damaskus und die USA als Unterstützer der Rebellen streiten seit Monaten über Teilnehmer und Format der geplanten Friedenskonferenz.

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Leserkommentare
    • L.J.
    • 27. August 2013 5:58 Uhr

    Glaubt er wirklich was er da sagt, haben die Verantwortlichen nur ein Kurzzeitgedächtnis was mit anderen Ländern war die man befriedet hat/wollte.
    Agressorstaat par excellence, hoffentlich haben paar Staaten den Mut das zu blocken.

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    Natürlich, das ist einmal mehr das einfachste, wir lehnen uns bequem zurück in unsere liberal-sozial-bürgerlichen Wohlstandssofas und überlegen bei einer Tasse Darjeeling - natürlich nur aus biologischem Anbau - wer es denn gewesen sein könnte. Giftgas haben natürlich vor allem die Rebellen in grossen Mengen zur Verfügung... Assad, nein der sicher nicht! Der arme Mann ist Opfer einer Inszenierung, er will doch nur das beste für sein Land, schaut Euch nur all die netten Interviews mit ihm an.

    Und wenn dann in den nächsten Wochen noch ein paar 1000 Menschen jämmerlich krepiert sind, weil Assad an der Macht klebt oder besser, seinem Land weiter dienen will, dann bedanken wir uns weiter bei den Russen für ihr besonnenes Handeln.

    [...]

    Obama ist keine Pfarrerstochter, das bringt der Job so mit sich. Vieles von dem, was er tut enttäuscht - wahrscheinlich auch ihn selbst.
    Aber wenn ich bei der Auswahl, wer die Giftgasopfer in Syrien verteidigen sollte die Wahl zwischen Putin, Assad und Obama hätte - wie wär's trotz allem mit ihm?

    Oder besser: im Sinne eines gesunden Antiamerikanismus, wir lassen die Finger aus Syrien, ein paar Tausend Tote mehr, was soll es.....? Herzlichen Glückwunsch libersoziales deutsches Bildungsbürgertum.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik. Danke, die Redaktion/ls

    • Heiva
    • 27. August 2013 6:15 Uhr

    Wenn wir nicht gerade Wahlkampf hätten,würde Frau Merkel mit Sicherheit ganz brav den amerikanischen Irrweg an vorderster Front mitmachen wollen.Sie weiß aber,das sie sich ihre Wahlchancen drastisch verringern würde,wenn sie sich vor den Wahlen offen zu einem Befürworter des Irrweges erklären würde.Was aber ist nach den Wahlen,wenn sie,hoffentlich nicht,wieder gewählt wird?

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    Angela Merkel weiß, dass sie die Bundestagswahl krachend verliert, sollte sie sich noch einmal wie 2002 auf das Kriegs-Glatteis begeben. Dann sind auf einem Mal Mehrheiten da, die es anderen Koalitionen ermöglichen, ohne die UNION zu regieren.

    Deshalb lässt sie lieber ihren Aussenminister sprechen. Da Merkel es wumpe ist, ob sie nun mit der SPD, der FDP oder den Grünen regiert, kann sie das riskieren. Hauptsache die UNION stellt den Regierungschef.

    das solch ein Schlag und die Beteiligung Deutschlands, die im Übrigen schon gesetzt ist (Stichwort AWACS und Patriot Feuerstellung), irgendeinen Einfluss auf das Wahlverhalten des dt. Michels haben wird. Schauen sie sich doch nur Merkels Wahlkreis an, hohe Arbeitlosigkeit, Niedriglohnjobs und eine Reduzierung der Daseinsvorsorge und die Lemminge wählen die Frau dort.
    Eine Teilnahme hätte keinen Einfluss auf die Wahlen.

    Haben nur Rot/Grün Kriege ohne UN-Madat angefangen.

    Und grad unsere Merkel hatte doch schon recht früh duchscheinen lassen das sie eine Diplomatische lösung für besser hält und einen Militärschlag nicht mittragen wird sonder Deutschland dann eher in der Rolle des vermittlern nach dem Militärschlag sieht.

    -----------------------------------------------------------------zum Tema vv

    Also nur 2 Tage Krieg und danacht hat das Syrien das internationale Recht jedwede amerikanische Stade anzugreifen da es ja sich nicht ergeben hat und angegriffen wurde. Auch muss ide USA ja brav bis Sonntag warten sonst wäre es zu offensichtlich das sie die UN-Untersuchungen nicht interessieren, was also wenn Samstag schon der syrische ERstschlag auf die US Flottte kommt ?

    Bilden wir uns doch nichts ein eine UN-Untersuchung wird am sonntag nicht mit einen Ergebnis abschissen können. Mann muss die Proben dann erst in Laboren untersuchen und diese Untersuchungen ein ander Laboren bestätigen lassen. Jeder der nun von Erkenntnissen faselt lügt also und wird wohl auch nicht warten bis man in 2-3 Wochen mit der Untersuchung der Proben und der Dokumente fertig ist und den Schussbericht schreibt.

    Man wird ein "Es wurde Giftgas verwendet" in ein "Assad hat Giftga verwendet" umdeuten, 2 Tage Luftangriffe fliegen, und sich dann in 2-3 Wochen fragen warum sich die Lange so sehr verschlechtert hat. Und dann die UN-Ergebinns als Gehim einstufen so das sie leider nicht veröffentlich werden dürfen.

    Ich habe noch gar nichts gehört. Aber eigentlich sagt sie ja sowieso fast nie etwas und wird trotzdem oder gerade deshalb gewählt.

    schon wieder bewiesen, dass ihre Regierung nicht ernst zu nehmen ist, sie dreht ihre Fahne immer in den Wind. Es dauert keine 24 Stunden und schon wird das genaue Gegenteil behauptet. [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/sam

    unverbrauchten Giftgasresten noch beiliegen

  1. Hatte wir das nicht schonmal im Irak? Der Ablauf der Angelegenheit deutet für mich darauf hin, dass die Ergebnisse schon vorher feststanden.
    Vor diesem Hintergrund glaube ich nichts, was die USA als Kriegsgrund vorbringen. Eben im Morgenmagazin der ARD fragt Herr Steinbrück sehr treffend: "Aber wer sind denn die Guten"? Das wüsste ich auch gerne.
    Ein militärisches Eingreifen zugunsten der Rebellen wird nur ein weiteres Afghanistan ergeben. Nur aus Rache für das politische Asyl Herrn Snowdons gegen die Interessen der Russen vorzugehen, ist selten dämlich.

    21 Leserempfehlungen
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    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/kvk

    Im Falle Irak wurden "wenigstens" noch Beweise gefälscht. Das spart man sich hier, dann kann man auch nicht beim Lügen erwischt werden. Welche Rolle spielt Saudi-Arabien?
    Aufschlußreich ist ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar bin Sultan, das Anfang August in Moskau stattfand.
    "Bandar betonte zunächst, Rußland und die Saudis sollten sich umfassend in Fragen des Ölgeschäfts und der Zusammenarbeit bei Investitionen absprechen. Man solle sich auf den Preis und die Produktionsmengen einigen, »um den Ölpreis auf dem Weltmarkt stabil zu halten«. Man wisse, daß Rußland an den Öl- und Gasvorkommen im Mittelmeer (zwischen Israel, Libanon, Syrien und Zypern) interessiert sei, die Saudis »konkurrieren nicht darum«. Man sei zur Zusammenarbeit bereit und könne »Milliardeninvestitionen im russischen Markt tätigen«, so das Angebot. Voraussetzung sei allerdings, daß man sich »in Fragen Syrien und Iran« einige."
    http://www.jungewelt.de/2...

  2. 4. [...]

    [...] Spuren von Chemiewaffen lassen sich noch viele Wochen nach deren Einsatz im Boden nachweisen.

    Also weshalb behauptet Herr Kerry so etwas? Es gibt nur einen einzigen Grund: Damit die USA losschlagen können, bevor es überhaupt zu ernsthaften Untersuchungen oder gar Ergebnissen der UN-Experten kommt. Was bedeutet, daß man in den USA diese Ergebnisse fürchtet, [...]

    Gekürzt. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen mit seriösen Quellen. Danke, die Redaktion/ls

    27 Leserempfehlungen
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    Beweise insbesondere dafür wer die Chemiewaffen eingesetzt hat lassen sich natürlich durchaus beseitigen.
    Gehen wir mal davon aus dass die Chemiewaffen mit Artilleriegranaten oder mittels Flugzeugbomben eingesetzt wurden (angesichts der vielen Toten und Verletzten wohl sehr wahrscheinlich), wären deren Überreste ein deutlicher Hinweis dass die syrische Armee dahinter steckt (da die Rebellen keine Kampfflugzeuge und wohl kaum Artillerie besitzen).
    Assad hätte also ein Interesse daran deren Überbleibsel zu beseitigen bevor Inspektoren die Gegend untersuchen.

    Die Frage ob Chemiewaffen eingesetzt wurden dürfte wohl eindeutig bejaht werden, letztendlich geht es also wohl mehr darum zu beeinflussen wer (eindeutig) als Täter identifiziert werden kann.
    Ein Mörder wird in der Regel ja auch nicht die Existenz der Leiche leugnen, sondern seine Täterschaft.

    davon ausgehen, das die USA hinter diesem Giftgasanschlag stehen.
    Deshalb wollen sie auch keine Beweise, weil sie ja wissen, wer die Täter waren.
    Gleiwitz, immer wieder Gleiwitz als Bestandteil der weltweiten US-Kriegstreiberei.

  3. ...wieder zu Hause zu sein.

    37 Leserempfehlungen
  4. DASS Giftgas eingesetzt wurde steht wohl außer Frage. VON WEM scheint mir aber weniger eindeutig zu sein.
    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Spekulationen. Danke, die Redaktion/ls

    26 Leserempfehlungen
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    Sauber ...
    hier im Forum darf man keine Spekulationen abgeben - aber die Amis dürfen aufgrund von Spekulationen ganze Länder angreifen und Krieg führen.

  5. Es interessiert die USA nicht, WER die Giftgasmassaker verübt hat (oder in wessen Auftrag), es geht nur darum, wieder einmal eine Demonstration alter Stärke abzugeben und Angst und Schrecken zu verbreiten (shock and awe). Die jämmerlichen Reste seiner gescheiterten Nahost-Politik will Obama unter einem Trümmerhaufen begraben. Die Folgen dieser Bomben-Strategie müssen wieder die Europäer ausbaden. Und wem nützt es, wenn die ganze Region zum Schlachtfeld wird? Den Terroristen, der Waffenindustrie und den Ölkonzernen - das ist die Wahrheit.

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    Es war schon immer die Politik aller Regierungen, wenn es Probleme im Inneren gab, die Bevölkerung durch einen netten kleinen Krieg davon abzulenken.
    Absolut entlarvend, die Friedenskonferenz mit Russland abzusagen, die passt nun gar nichts ins Konzept, selbst wenn es nur ein Versuch wäre, den Krieg abzuwenden.

    Und was soll das Geschwafel über einen lediglich ein, zwei Tage dauernden Angriff mit Marschflugkörpern? Und dann ist Friede, Freude, Eierkuchen? Dann geht es erst richtig los!
    Die europäischen NATO-Partner sollten den USA komplett das Überfliegen in Europa und die Nutzung der Militärstützpunkte verweigern; sie sind nicht verpflichtet, das zu gestatten, bei der NATO handelt es sich um ein VERTEIDIGUNGSBÜNDNIS! Leider wird genau das nicht passieren. Sowohl Cameron als auch Hollande, die im eigenen Land nichts gerissen bekommen, sind begierig, sich in der Außenpolitik zu profilieren (auf wessen Kosten, spielt da, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle).

    Mein Gott, was ist aus Europa geworden? Bleibt zu hoffen, dass Merkel die Angst vor einem negativen Wahlausgang im Nacken sitzt und sie sich zurück hält.

    In diesem Zusammenhang ist es auch sehr interessant zu wissen, dass die USA jahrelang dem Iran vorwarf gegen Irak chemische Waffen eingesetzt zu haben (während dem Irak.Iran-Krieg).

    Welche eine Überraschung, dass nun CIA-Dokumente enthüllen, dass die CIA Saddam dabei half gegen Iran Massenvernichtungswaffen einzusetzen....

    http://www.foreignpolicy....

    • doch40
    • 27. August 2013 6:44 Uhr

    Beim Irakkrieg hat die USA wenigstend noch versucht, die UNO durch dreste Lügen hinter sich zu bringen. Nun wird die UNO von den USA gar nicht erst gefragt, ob ein Mandat erreicht werden kann.
    Syrien anzugriefen ist per Definition ein Angriffskrieg, da sich die UA nicht in einer Verteidigungssituation befinden.
    Fazit: USA muss, wenn es Syrien angreift, international geächtet werden. Man kann den völkerrechtswidrigen Einsatz von Giftgas nicht durch weiteres völkerrechtswidriges Verhalten saktionieren.

    42 Leserempfehlungen
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    Was meint der US-Aussenminister eigentlich mit moralischen Kodex,seltsam wie solche Zeitgenossen ihr eigenes Tun und Handeln ignorieren und nun den -Moralapostel - spielen ? Oder glaubt auch er die USA stehen in jeder Hinsicht über den Dingen und kommt in seiner -einfältigen Naivität - garnicht auf die Idee,daß die übrige Welt (ausser U.K) daß natürlich anders sieht?

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, kp
  • Schlagworte John Kerry | Barack Obama | Syrien | USA | Vereinte Nationen | Bürgerkrieg
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