Was wird diese Woche wichtig – so heißt das gemeinsame Audioformat von ZEIT ONLINE und detektor.fm zum Wochenstart. Jeden Montagvormittag analysieren und kommentieren Kollegen von ZEIT ONLINE im Gespräch mit den Moderatoren des Internetradios die großen politischen und gesellschaftlichen Themen der Woche – um 8.45 Uhr live auf detektor.fm und anschließend hier zum Nachhören.

Der Wahlsonntag in Berlin war vor allem für die CDU bitter: Das Ergebnis, 18 Prozent, ist ein Tiefpunkt für die Berliner CDU, die wohl auch ihre Regierungsbeteiligung verliert. Damit wächst der Druck auf CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel. Der frühere Berliner Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) rät in der FAZ, die CDU solle sich wieder weiter rechts positionieren: eine Reaktion auf das erneut gute Abschneiden der AfD und zugleich ebenfalls indirekte Kritik an Merkel.

In Berlin kommt es vermutlich zu einer Koalition von Rot-Rot-Grün – durchaus auch eine Blaupause für den Bund im nächsten Jahr. Denn die SPD braucht im Wahlkampf 2017 eine realistische Machtposition – nur Juniorpartner unter der Union zu sein kann ihr nicht genügen. Und für Rot-Grün allein reicht es nach derzeitigen Umfragen nicht.

In Hannover beginnt am Donnerstag die Internationale Automobilausstellung für Nutzfahrzeuge. Thema ist da auch die Zukunft des Lkw: Hersteller präsentieren auf der IAA, wie Lastwagen zukünftig vernetzt sein und mit Strom fahren werden. Daneben arbeiten die Hersteller am selbstfahrenden Lkw, auch das ist auf der IAA zu sehen.

Und in Syrien ist die von den USA und Russland vereinbarte Waffenruhe, die anfangs noch ganz gut gehalten hat, brüchig geworden. Syrische Regierungstruppen griffen Rebellenviertel in Aleppo an, die USA und Russland machen sich gegenseitig Vorwürfe. Eigentlich sollten ab Montag beide Länder gemeinsam gegen Terrorgruppen wie den IS vorgehen. Doch ob es dazu überhaupt kommen wird, ist fraglich.

Hier gibt es das Gespräch zum Nachhören: