Vorabmeldung Aus der ZEIT 38/2005

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Altkanzler Schmidt kritisiert Kirchhof und die Türkei-Politik der SPD

Anders als Bundespräsident Horst Köhler sehen Helmut Schmidt und Kurt Biedenkopf die Bundesrepublik nicht in der schwersten Krise der Nachkriegszeit. „Köhler hat nicht den Zustand Deutschlands im Jahre 1945 bewusst miterlebt, nicht 1949, nicht in den fünfziger Jahren“, sagt Alt- Bundeskanzler Schmidt in einem ZEIT-Gespräch mit dem früheren sächsischen Ministerpräsidenten Biedenkopf. Schmidt und Biedenkopf nehmen zum Wahlkampf Stellung und umreißen Lösungsvorschläge für die aus ihrer Sicht gravierendsten Probleme der deutschen Politik und Gesellschaft. Über den CDU-Finanzexperten Kirchhof bemerkt Schmidt: „Er müsste erst einmal lernen, Finanzminister zu sein. Er ist ein Steuerfachmann, der Haushalt ist ihm einstweilen nicht so wichtig. Vom Kapitalmarkt versteht er zunächst, wie es mir scheint, gar nichts, von Währungspolitik, wie es mir scheint, auch nichts, desgleichen nichts von Bankaufsicht. Mit Steuerpolitik allein kann man kein Finanzminister sein.“ Einen einheitlichen Steuersatz von 25 Prozent, wie Kirchhof ihn vorschlägt, hält Schmidt „für wünschenswert auf jeden Fall und für die Masse der Arbeitnehmerfamilien auch für machbar“. Laut Biedenkopf ist die „elektrisierende Wirkung“ von Kirchhofs Auftreten „außerordentlich hilfreich“. Er prognostiziert: „Wenn er tatsächlich Finanzminister werden sollte, wird er lernen, ein Politiker zu werden und mit den Widerständen zu rechnen, die der Verwirklichung seiner Ideen entgegenstehen.“

Allianz: Streit um die künftige Größe des Aufsichtsrats

Beim Münchner Versicherungskonzern Allianz gibt es Streit über die Mitbestimmung. Nach Informationen der ZEIT gab es in der fast zweieinhalbstündigen Aufsichtsratssitzung am vergangenen Wochenende, auf der die Umwandlung der Allianz in eine europäische Aktiengesellschaft beschlossen wurde, Differenzen über die künftige Größe des Aufsichtsrats. Die Arbeitnehmervertreter lehnen demnach eine Verkleinerung von 20 auf 12 Mitglieder, wie sie der Vorstand der Allianz plant, ab. Ein solcher Schritt sei „zu drastisch“, heißt es bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. „Eine Zahl von 18 Mitgliedern stellt sicher, dass Arbeitnehmervertreter aus mehreren europäischen Ländern in den Aufsichtsrat einziehen können und zugleich die deutschen Arbeitnehmer ausreichend vertreten sind“, sagt Uwe Foullong, im Bundesvorstand von ver.di zuständig für die Finanzbranche. Vorstandschef Michael Diekmann und Finanzvorstand Paul Achleitner haben in dem sich abzeichnenden Konflikt offenbar bereits ein Entgegenkommen signalisiert. Denkbar scheint, dass bei einer Verkleinerung auf zwölf Aufsichtsräte im Gegenzug gewisse Kompetenzen aus dem fünfköpfigen Ständigen Ausschuss zurück ins Plenum des Aufsichtsrats wandern. Heute kann der Ständige Ausschuss nach Informationen der ZEIT selbst bei Übernahmen in Milliardenhöhe für den Aufsichtsrat entscheiden.

Transrapid-Erbauer Steinmetz: Magnetbahn technisch überholt

Günter Steinmetz, Leiter der Transrapid-Versuchsanlage im Emsland, hat sich gegen die in Bayern geplante Magnetbahnverbindung zwischen München und dem Franz- Josef-Strauß-Flughafen bei Erding ausgesprochen. „Im Nahverkehr“, so Steinmetz in der ZEIT, sei die deutsche Magnettechnik „nicht ganz vernünftig“. Es gibt aus der Sicht von Steinmetz keinen Grund mehr, zum Zwecke der besseren Vermarktung des Transrapids noch eine Magnetbahnstrecke in Deutschland zu bauen. Er hält die deutsche Magnetbahn für technisch überholt: „Mit heutiger Technik könnte man das alles viel eleganter machen.“ Die Schuld am Scheitern des Transrapids in Deutschland gibt Steinmetz nicht nur der Rot-Grünen Bundesregierung, sondern ebenso dem Konsortium der an der Magnetbahn beteiligten Firmen. „Das großkotzige Gehabe der Industrie“, sagt Steinmetz, habe die Öffentlichkeit gegen die Magnetbahn aufgebracht. Insbesondere sei es ein Fehler gewesen, öffentlich mit der Höchstgeschwindigkeit von 500 Stundenkilometern für den Transrapid zu werben. Bei diesem Tempo sei der Zug einfach zu laut. „500 ist Unsinn“, sagt Steinmetz.

UN-Gipfel: Geld allein hilft nicht

Der Direktor des Duisburger Instituts für Entwicklung und Frieden, Franz Nuscheler, warnt davor, im Kampf gegen die weltweite Armut allein auf mehr Entwicklungshilfe zu setzen. Vordringlich sei vielmehr eine „zielgerechte Verwendung“ der heutigen Mittel, erklärt Nuscheler anlässlich des in New York stattfindenden UN-Weltgipfels in der ZEIT. Von der deutschen Entwicklungshilfe gingen nur 1,5 Prozent in die Grundbildung und nur 1,1 Prozent in die Grundversorgung im Gesundheitswesen. „Das ist der eigentliche Mangel der Entwicklungspolitik. Ausgerechnet für die Schlüsselsektoren fehlt ihr das Geld“, sagt Nuscheler. Franz Nuscheler, der zu den profiliertesten deutschen Entwicklungsforschern gehört, kritisiert auch den Beschluss der EU, ihre Entwicklungshilfe bis zum Jahr 2015 auf 0,7 Prozent des Bruttosozialprodukts zu erhöhen. Dies sei illusorisch und mache die Entwicklungspolitik unglaubwürdig. Zusammenbrechenden Staaten könne nur mit „robuster Intervention“ geholfen werden, so Nuscheler weiter. Auch die Europäer seien verpflichtet, mit Gewalt einzugreifen. Voraussetzung dafür sei allerdings ein UN-Mandat.

Stellvertretender IG-Metall-Chef Huber fürchtet bei Siemens „materielle Einschnitte“

Der zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, rechnet in der ZEIT mit Personaleinschnitten beim Münchner Siemens-Konzern. Die dabei in der Öffentlichkeit wiederholt genannte Zahl von 10 000 Stellen könne er allerdings „weder bestätigen noch dementieren“, sagt er der ZEIT. Ihm sei über konkrete Zahlen nichts bekannt, sagt Huber, der bei dem Münchner Konzern im Aufsichtsrat sitzt. Siemens-Mitarbeiter müssten sich aber unter Umständen nicht nur auf den Verlust von Arbeitsplätzen, sondern auch auf „materielle Einschnitte“ einstellen, „wenn damit Beschäftigung gesichert wird“, so der Spitzengewerkschafter. Die IG Metall werde freilich alles daransetzen, Entlassungen zu verhindern. Die Probleme in den drei Krisensparten Kommunikation (Com), ITDienstleistungen (SBS) und Logistik- und Produktionsautomatisierung (L+A) sind nach Ansicht Hubers nicht auf Fehlentscheidungen der Konzernspitze unter dem ehemaligen Siemens-Chef Heinrich von Pierer zurückzuführen. Anders als bei der vor kurzem verkauften Handysparte, in der gravierende Managementfehler gemacht worden seien, spielten in den anderen Bereichen des Konzerns „technologische und konjunkturelle Entwicklungen“ eine große Rolle. Für fragwürdig hält Huber die Öffentlichkeitsarbeit des Konzerns. Die Konsequenzen kämen nur „scheibchenweise auf den Tisch“. Damit entstehe in der Öffentlichkeit der Verdacht, dass Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld die Bundestagswahl an diesem Sonntag abwarten wolle, bevor die „harten Tatsachen“ bekannt gegeben würden. „Sollte dies Absicht sein“, so Huber, „ist das keine redliche Politik.“

Globale Kampfansage gegen krebserregendes Magenbakterium: Jeder zweite Mensch bereits infiziert

Ein Magenbakterium, das blutende Geschwüre und Krebs verursacht, hat weltweit bereits jeden zweiten Menschen infiziert und verursacht ähnliche Schäden wie Malaria, Tuberkulose oder Aids. Wie die ZEIT berichtet, wütet der Keim Helicobacter pylori vor allem in armen Ländern, in denen sich die Infizierten eine wirksame Therapie mit teuren Antibiotika nicht leisten können. Eine internationale „Task force“ von Medizinern fordert deshalb die Ausrottung des heimtückischen Erregers und die rasche Entwicklung eines Impfstoffs. Thomas Meyer, Direktor am Berliner Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie warnt, „dass etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung einmal im Leben an einem Magengeschwür erkranken“. Das Berliner Max-Planck-Institut und die Charité haben einen Versuchsimpfstoff entwickelt und konnten in einer Pilotstudie erstmals zeigen, dass ein wirksamer Schutz gegen die Magenbakterien prinzipiell möglich ist. Mit einem breit einsetzbaren Impfstoff sei jedoch nicht vor 2010 zu rechnen. Wie viele Menschen an inneren Blutungen und Löchern in Magen und Darm sterben, ist noch unbekannt. An Magenkrebs erkranken jährlich eine Million Menschen, etwa 750 000 sterben daran.

Richard Sennett über seine amerikanischen Landsleute: „Monster sind sie nicht. In Wahrheit sind sie Kinder“

Der in London lebende amerikanische Soziologe Richard Sennett hat nach seiner Rückkehr nach Amerika einen „Kulturschock“ erlitten, sagt er der ZEIT. Er sei verblüfft darüber, wie seine Landsleute mit der Hurrikan-Katastrophe umgehen. Für die schwarzen Amerikaner bedeute die Katastrophe von New Orleans die Auffrischung einer alten Erfahrung. Sennet: „Es wurde ihnen wieder bewusst, dass sie in der amerikanischen Gesellschaft im weitesten Sinne unsichtbar sind. Die Schwarzen dringen ins Bewusstsein der Masse nur vor, wenn Dinge falsch laufen, wenn Katastrophen und Verbrechen geschehen. Die Diskussionen um ‚Rassenfragen’ in New Orleans drehen sich stets um die Probleme, die diese armen Schwarzen machen.“ Deshalb habe die amerikanische Presse „die relativ geringfügigen Szenen des Plünderns, die Schüsse auf Rettungsmannschaften zum Symbol des Desasters erhoben“. Das Urproblem der Amerikaner bestehe laut Sennett darin, die Realität zu akzeptieren. Das gelte auch für den Irak-Krieg: „Ganz langsam ist in das Bewusstsein der amerikanischen Bevölkerung eingedrungen, was für ein Desaster der Irak-Krieg gewesen ist. Es hat zwei Jahre gedauert, bis die Leute das begriffen haben.“ Der Soziologe: „Dazu passt, dass man nicht in eine Infrastruktur der Sicherheit, nicht in Hilfs- und Rettungsmaßnahmen investiert – sei es in New Orleans, sei es in Kalifornien. Die Fantasie ist: Somehow we’ll master it! Irgendwie kriegen wir’s hin.“ Seine Landsleute seien nicht bösartig, sie seien nur in der Mehrheit ignorant. „Monster sind sie nicht. In Wahrheit sind sie Kinder. Kinder, die mit der Welt der Erwachsenen konfrontiert werden.“ Richard Sennett, der seit zehn Jahren in London lebt und lehrt, hat soeben eine Gastprofessur am Massachusetts Institute of Technology (MIT) angetreten.

Cornelia Funke: „Schriftsteller sein bedeutet, die Stimme der anderen zu sein“

Cornelia Funke, bekannteste deutsche Schriftstellerin und Kinderbuchautorin, lebt seit drei Monaten in Los Angeles. In Deutschland war der ‚Medienbetrieb’ für sie ein permanenter Stressfaktor. „Man war immer erreichbar“, sagt sie in einem Interview, das die ZEIT mit ihr in Los Angeles geführt hat. Sie arbeite gegenwärtig am dritten Band der „Tintenherz“-Trilogie. Jetzt habe sie mehr Zeit zum Schreiben. „Ich glaube, Christa Wolf hat einmal gesagt, dass sie durch das Schreiben mehr zu sich selbst findet. Bei mir ist es umgekehrt: Wenn ich schreibe, möchte ich nicht zu mir selber finden, sondern zu allen anderen. Wenn ich es Kindern erkläre, sage ich: Schriftsteller sein bedeutet, die Stimme der anderen zu sein.“ Die laut Time bekannteste Deutsche in den USA: „Ich habe immer erzählt, ich habe nie Tagebuch geführt. Meine Geschichten kommen aus dem Wort. Das schriftliche Festhalten kam erst später ... Ich versuche, mir beim Schreiben keine Grenzen zu setzen. Wenn sich die Geschichte verselbstständigt, wird sie meistens besser. Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin, wenn meine Personen anfangen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.“ Cornelia Funke ist fasziniert vom Zauber des Vorlesens. Ihre ganze Familie hat immer schon vorgelesen und sie selbst musste sich die geliebten Spaziergänge mit den eigenen Kindern durch Geschichten ‚erkaufen’: „Das Gefühl, gemeinsam in eine Geschichte zu gehen, sie zu teilen, sie mit der Stimme lebendig werden zu lassen – das fand ich immer sehr magisch.“

Karl Kardinal Lehmann über seine Duzfreundschaft mit dem Papst

Karl Kardinal Lehmann spricht in der ZEIT von seiner Duzfreundschaft mit Joseph Kardinal Ratzinger und Stilfragen nach dessen Wahl zum Papst: „Gleich nach der Wahl, bei der so genannten Huldigung der Kardinäle, habe ich mich gefragt: wie spreche ich den Papst jetzt an? Ich will nicht das seit fast 40 Jahren bestehende ‚Du’ einfach eliminieren, ich will aber auch nicht banal werden. Ich habe dann angefangen: Heiliger Vater, lieber Joseph, und da hat er mich sofort unterbrochen und gesagt: Lass die ‚Heiligkeit’ weg.“ Auf die Frage nach seiner Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl erwidert Kardinal Lehmann: „Ich habe mich entschieden. Bei mir gibt es da eine gewisse Kontinuität, aber ich betrachte immer genauer die Leute, die sich zur Wahl stellen.“

Blues-Legende B. B. King hinterlässt nicht nur musikalische Spuren

Blues-Gitarrist B. B. King, der diese Woche 80 wird, zieht Bilanz: „Es war eine lange Reise und ich habe auf dieser Erde nicht nur musikalische Spuren hinterlassen. Ob all die Kinder, die man mir zuschreibt, wirklich von mir sind, weiß ich nicht genau. Es gab niemals einen DNA-Test. Wenn man mich fragt, ob ich Kinder habe, kann ich nur sagen: Ich glaube schon. Das mit den Kindern behaupten die Frauen. Ich selbst weiß das nicht so genau.“ Die Blues-Legende B.B. King wünscht sich heute eine Rolle in einem Kinofilm: „Jetzt würde ich gern in einem Spielfilm auftreten. Ich möchte nicht der Star sein, das wollte ich nie. Aber eine Nebenrolle könnte ich mir gut vorstellen ... Es gibt so viele Dinge, die ich noch ausprobieren möchte. Ich fürchte, meine Zeit wird dafür nicht reichen“.

DJ Paul van Dyk warnt vor Linkspartei

Deutschlands kommerziell erfolgreichster DJ, Paul van Dyk, 33, warnt in der ZEIT davor, die Linkspartei zu wählen. „Im weiteren Sinne sehe ich mich im linken Lager, und deshalb finde ich auch gefährlich, was Lafontaine und Gysi treiben. Und zwar, weil sie auf längere Zeit die Regierungsfähigkeit einer linken Partei in Frage stellen“, sagt van Dyk, der in Ostberlin aufgewachsen ist. „Ich finde auch, dass es so eine linke Partei wie die WASG geben sollte. Aber die PDS hat meines Erachtens schon vor 15 Jahren ihr Recht verspielt, am demokratischen Prozess in Deutschland beteiligt zu sein.“

Grundschüler wünschen sich den Bundeskanzler „klug, lieb und gewissenhaft“

Wie die Welt der Politik in den Augen von sechs- und siebenjährigen Kindern aussieht, haben Politikwissenschaftler vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung herausgefunden und der ZEIT erste Einblicke gewährt: Um Bundeskanzler zu werden, muss man „klug sein, lieb und gewissenhaft“, als Kanzler ist man dann „Chef von Deutschland“, „gibt den Leuten die Aufgaben“ und hat auch mal Zeit, „sich aus dem Fenster die Spatzen anzuschauen“. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie aus einem Kind ein guter demokratischer Staatsbürger wird. Die politische Sozialisationsforschung von Kindern sei zu lange vernachlässigt worden. Die Studie Demokratie leben lernen ist noch nicht abgeschlossen, aber ein Ergebnis steht jetzt schon fest: „Wir haben alle unterschätzt, was Kinder bereits wissen“, sagt Jan van Deth, Professor für Politikwissenschaft und Leiter des von der DFG geförderten Projekts. Bei den Umfragen unter 850 Mannheimer Grundschülern kam auch heraus, dass ein guter Kanzler „nett sein und immer eine Krawatte tragen muss“.

Für Rückfragen stehen Ihnen Elke Bunse oder Iliane Weiß, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel. 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, e-mail: bunse@zeit.de bzw. weiss@zeit.de) gern zur Verfügung.

 
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  • Quelle © ZEIT ONLINE, 14.9.2005
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