BND-Informant war Quelle für rollende BiowaffenlaboreDie Informationen über angebliche rollende Biowaffenlabore im Irak stammten unter anderem von einer Quelle des Bundesnachrichtendienstes (BND). Ein hochrangiger deutscher Sicherheitsbeamter sagt der ZEIT, die Deutschen hät-ten diese Quelle allerdings als "nicht rundherum positiv" eingeschätzt.Der amerikanische Außenminister Colin Powell hatte bei der Präsentation der Beweise gegen den Irak am 5. Februar 2003 im Weltsicherheitsrat behauptet, alle Informationen über die irakischen Massenvernichtungswaffen stammten von "soliden" Quellen. "Bezüglich unserer Quelle haben wir die Amerikaner auf verschiedene Probleme aufmerksam gemacht", sagt der Beamte der ZEIT. Darüber, welche Probleme dies genau waren, könne er aus Quellenschutz-gründen keine Auskunft geben.Anfang Mai entdeckten amerikanische Soldaten im Irak zwei Lastwagenanhän-ger, auf welche die Beschreibung der Geheimdienstquelle zutraf. Entgegen ei-ner ursprünglichen Mitteilung des US-Verteidigungsministeriums, bei den Trai-lern handele es sich um die gesuchten fahrbaren Milzbrand-Fabriken, ent-puppten sich die Wagen mittlerweile als Wasserstoff-Füllanlagen für Wetterballons.Drohender Missbrauch von Alzheimer-MedikamentenUnter Gesundheitsexperten wächst die Besorgnis über Medikamente der zwei-ten Generation gegen Alzheimer, Lern- und Gedächtnisstörungen. Die noch in der Entwicklung befindlichen Wirkstoffe werden in Zukunft wahrscheinlich auch von Gesunden als Lifestyle-Drogen missbraucht, schreibt DIE ZEIT."Cognition enhancer sind eine Zeitbombe", sagt der Alzheimerforscher und baden- württembergische Staatsekretär Konrad Beyreuther. Der Wissenschaftler fordert eine öffentliche Debatte über das Thema, dass die gleiche Bedeutung erlangen werde, wie die verbrauchende Embryonenforschung. Schon jetzt wer-den auf das Gehirn wirkende Medikamente wie das Narkolepsie-Mittel Provigil, das Schwerkranke vor ihren gefährlichen Schlafattacken schützen soll, in den USA von Studenten und Workaholics als Prüfungshelfer und Aufputschmittel missbraucht.Brigitte Mira träumt vom großen Geld"Sie können mich für verrückt halten. Ich erzähle Ihnen nicht, ich möchte über blühende Wiesen wandeln, das ist doch alles Quatsch. Ich träume mein ganzes Leben davon, endlich einmal Geld zu haben. Ich möchte wenigstens einmal eine reiche Frau sein", sagt die Schauspielerin Brigitte Mira, 93, der ZEIT. Schon in ihrer Kindheit war das Geld knapp. Als junge Tänzerin habe sie "oft Hunger geschoben."Die Schauspielerin träumt manchmal davon, unsterblich zu sein: "Aber eigentlich ist das gar nicht so schön, denn dann muss ich mich ja immer von allen verabschieden und bleibe alleine übrig."Mira: "Ansonsten habe ich eigentlich kein Zeitgefühl, was sind 93 Jahre? Ich weiß es nicht. Ich bin 93. Ich bin jung. Es gibt alte 50-Jährige und junge 80- Jährige. Der Tod ist furchtbar, ich beschäftige mich damit nicht. Dazu habe ich keine Zeit. Ich will nicht in die Kiste. Wenn schon, will ich in den Himmel auffahren, das könnte ich mir sehr hübsch vorstellen."Humboldt-Universität hat das schönste Uni-T-Shirt DeutschlandsJette Joop, Mode- und Schmuckdesignerin, und der Zeitungsdesigner Mario Garcia haben für DIE ZEIT zwölf offizielle T-Shirts deutscher Universitäten bewertet. Jette Joop beurteilte die Stoffe und Schnitte, der Zeitungsdesigner Garcia Schriftzüge und Farben.Platz eins im Ranking erreichte das T-Shirt der Humboldt-Universität zu Berlin: Auf klassisch schwarzem Stoff prangt der Schriftzug "Humboldt" in gelben, serifenbetonten Versalien. Die Köpfe der Namenspatrone sind in das "O" integriert. Garcia: "Das ist sehr akademisch, sehr universitär". Jette Joop: "Dieses T-Shirt ist international vermittelbar und sieht sowohl entspannt als auch selbstbewusst aus."Auf den letzten Plätzen landeten die Universitäten Bonn, Hannover und Oldenburg. "Einfallslosigkeit" werfen die Designer diesen Universitäten vor.Für Rückfragen stehen Ihnen Elke Bunse oder Iljane Weiß, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/ 3280-558, e-mail: bunse@zeit.de bzw. weiss@zeit.de) gern zur Verfügung.