Terrorismus Bin Laden verbreitet angeblich neue Botschaft
In einer neuen Botschaft, deren Authentizität bisher unklar ist, bezeichnet Osama bin Laden US-Präsident Obama als „machtlos“. Er droht mit einem „Zermürbungskrieg“.
© AFP/Getty Image

Osama bin Laden: Diese angeblich neue Botschaft wurde auf der Propaganda-Website As-Sahab veröffentlicht
Die Nachricht ist nach US-Medienberichten am Sonntag auf der Al-Qaida-Propagandaseite As-Sahab veröffentlicht worden. Für die Echtheit gab es zunächst keine Beweise.
Die Botschaft "an das amerikanische Volk" dauert nach Informationen des amerikanischen Intel-Center 11 Minuten 20 Sekunden. Die Stimme ist mit einem Bild des Terroristen unterlegt, der sich nach Geheimdiensteinschätzungen an der Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan versteckt hält.
Die Stimme in der Audio-Botschaft begründet die Terroranschläge auf Amerika vom 11. September 2001 und erklärt, wie der Konflikt zwischen den USA und al Qaida beendet werden kann. "Der Grund für unseren Konflikt mit euch ist eure Unterstützung für euren Verbündeten Israel, der unser Land in Palästina besetzt." Weiter heißt es: "Wenn ihr den Krieg beendet, dann ist es gut. Wenn nicht, haben wir keine andere Wahl als unseren Zermürbungskrieg an jeder Front weiterzuführen."
Das letzte Statement von Bin Laden wurde nach Angaben des Intel-Centers, dass auf die Beobachtung und Auswertung islamischer Webseiten spezialisiert ist, im Juni 2009 veröffentlicht.
- Datum 14.09.2009 - 12:43 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Die wahlwerbenden Spitzenkandidaten schwimmen in der Hoffnungslosigkeit des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr in trauter Gemeinsamkeit wider den Strom der sogenannten Öffentlichkeit und verheddern sich zunehmend in den Luftbildern des nordamerikanischen Gutmenschentums, dessen Erneuerung irgendwo zwischen einem Wesleyanischen Kirchenregiment, einer US-Freimaurerloge oder einem AEI-Meeting geboren wurden und nun als westlicher Standard hierzulande verkauft wird. Wer sagt denn, dass deutsche Soldaten am Hindukusch Ordnung schaffen müssten? Lasst doch die Leute das selbst erledigen. So, oder so! Von Demokratie verstehen diese Menschen fast gar nichts. Abgesehen davon, dass das, was unsere Politiker unter Demokratie verstehen, dort ohnedies nichts verloren hat. Traurig, dass die Frauen und Mädchen unter den Taliban wenig bis keine Bildungschancen haben werden. Aber diese Chancenlosigkeit gibt´s im Jemen (siehe: Zwangsverheiratete 12-jährige stirbt im Jemen bei Geburt ihres Babys…) und überall dort, wo Bin Laden als Teufelskerl verehrt wird. Wem schert das? Den Deutschen wurde nicht offenbart, dass sie ab nun die Welt retten müssen. An dieser „messianischen Mission“ scheiterte bereits ein Georg.W. Bush.
Und besonders paradox ist, dass die, für die man sich dabei offiziell am meisten einsetzt, die unterdrückten Frauen, gar keine internationalen Soldaten mehr dort haben wollen: Die Revolutionäre Vereinigung der Frauen Afghanistans (RAWA) - eine politische und soziale Organisation afghanischer Frauen, die für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte im vom Fundamentalismus zerstörten Afghanistan kämpfen. http://www.rawa.org/germa...
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