Südamerika Ein Kontinent rüstet aufSeite 3/3
Obwohl das militärische Potenzial Brasiliens wesentlich größer ist als das seiner Nachbarn Venezuela und Kolumbien, erregen seine steigenden Rüstungsausgaben kaum Aufsehen. Eine Erklärung: Lula verteidigt zwar erfolgreich nationale Interessen, betrachtet das politische Modell seines Landes aber nicht als Exportgut, während der Fidel-Castro-Freund Chávez mit seinen Petrodollars die Linksregierungen in Kuba, Ecuador, Bolivien, Nicaragua, Argentinien und zuletzt – wenn auch gescheitert – in Honduras unterstützt. "Weil Chávez die Internationalisierung seiner Revolution predigt, rufen seine Rüstungspläne am meisten Misstrauen hervor", sagt Mijares.
Kolumbien wiederum hat auf die antiamerikanischen Ressentiments seiner Nachbarn keine Rücksicht genommen – und mit seiner Attacke auf ecuadorianischem Boden auch die Befürchtungen Ecuadors und Venezuelas vor einer Wiederholung geweckt. Die zwei Länder versuchten in den vergangenen Wochen, das Forum der Union Südamerikanischer Staaten (Unasur) zu nutzen, um Uribe abzuwatschen, allerdings ohne Erfolg.
Nach der Sitzung des Unasur-Verteidigungsrates am Dienstag in Quito steht die gerade mal zwei Jahre alte Organisation schon vor dem ersten Misserfolg. Die Regierung in Bogotá will keine Zugeständnisse bei der militärischen Kooperation mit den USA machen, und vermisst andererseits bei ihren Nachbarländern den Willen, die Drogenkriminalität im Team zu bekämpfen. Wenn das so weiter gehe, sei auch ein Ausstieg aus der Unasur eine Option, ließ der kolumbianische Verteidigungsminister im Anschluss verlauten.
Der Streit um die kolumbianischen Militärbasen macht einmal mehr deutlich, dass sich drei politische Projekte in Südamerika gegenüberstehen: der von Brasilien geführte Mercosur, Venezuelas ALBA-Staatenbund sowie die zusammengeschmolzene Schule der US-Adepten, allen voran Kolumbien. Genügend Konfliktlinien, um fleißig weiter aufzurüsten.
- Datum 18.09.2009 - 16:48 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Man sollte schonmal sagen, dass Südamerika geschlossen gegen die US-Stützpunkte in Kolumbien steht. Das hat nichts mit Sozialismus VS. Kapitalismus zu tun, sondern ist geostrategischer Natur.
Im argentinischen Bariloche fand heute ein Sondergipfel der UNASUR statt, der alle südamerikanischen Länder angehören bis auf Französisch Guayana. Auf der Tagesordnung standen die neuen US-Militärbasen in Kolumbien, die von den anwesenden Delegationen mit überwältigender Mehrheit abgelehnt wurden.
http://uruguay-magazin.co...
Und wenn Chavez seine Waffen von den Russen kaufen muss, ist das nur weil Frankreich ihm keine verkaufen will...das würde Ärger geben mit den USA. Strategisch haben Brasilien und Venezuela das gleiche Ziel: Unabhängigkeit von den USA. Bitte verkauft Chavez nicht als Kriegstreiber...in diesem Fall ist es mal wieder die USA.
Wieder ein selbsternannter West-Kritiker.
Lieber Hanzwurst ich möchte Sie nicht persönlich beleidigen, aber mit Ihrer Verteufelung der USA bei gleichzeitiger Verniedlichung der Länder, die Menschenrechte gern mal von der Liste streichen, machen Sie sich lächerlich!
Die USA als Kriegstreiber? In diesem Fall nicht. Die USA hat mit Mexiko ein Abkommen geschlossen, um die Drogen-Mafia entgültigt zu bekämpfen.
Wenn Sie sich so toll informieren, dann wüssten Sie, welche Schwierigkeiten Drogen-Kriminalität in Lateinamerika bereitet. No-go-areas für Polizisten usw.
Chavez kein Kriegstreiber? Ja Mensch klasse xD und die Kriegsdrohungen, die Chavez seinem Nachbarland mal wieder ausgesprochen hat, war ja nur zur Verteidigung gedacht.
oh man -.-
Wieder ein selbsternannter West-Kritiker.
Lieber Hanzwurst ich möchte Sie nicht persönlich beleidigen, aber mit Ihrer Verteufelung der USA bei gleichzeitiger Verniedlichung der Länder, die Menschenrechte gern mal von der Liste streichen, machen Sie sich lächerlich!
Die USA als Kriegstreiber? In diesem Fall nicht. Die USA hat mit Mexiko ein Abkommen geschlossen, um die Drogen-Mafia entgültigt zu bekämpfen.
Wenn Sie sich so toll informieren, dann wüssten Sie, welche Schwierigkeiten Drogen-Kriminalität in Lateinamerika bereitet. No-go-areas für Polizisten usw.
Chavez kein Kriegstreiber? Ja Mensch klasse xD und die Kriegsdrohungen, die Chavez seinem Nachbarland mal wieder ausgesprochen hat, war ja nur zur Verteidigung gedacht.
oh man -.-
Wieder ein selbsternannter West-Kritiker.
Lieber Hanzwurst ich möchte Sie nicht persönlich beleidigen, aber mit Ihrer Verteufelung der USA bei gleichzeitiger Verniedlichung der Länder, die Menschenrechte gern mal von der Liste streichen, machen Sie sich lächerlich!
Die USA als Kriegstreiber? In diesem Fall nicht. Die USA hat mit Mexiko ein Abkommen geschlossen, um die Drogen-Mafia entgültigt zu bekämpfen.
Wenn Sie sich so toll informieren, dann wüssten Sie, welche Schwierigkeiten Drogen-Kriminalität in Lateinamerika bereitet. No-go-areas für Polizisten usw.
Chavez kein Kriegstreiber? Ja Mensch klasse xD und die Kriegsdrohungen, die Chavez seinem Nachbarland mal wieder ausgesprochen hat, war ja nur zur Verteidigung gedacht.
oh man -.-
eingegriffen haben, ist die Reaktion Venezuelas absolut unverständlich.
"Da die USA noch nie in Lateinamerika militärisch eingegriffen haben, ist die Reaktion Venezuelas absolut unverständlich." - Soll das ein Witz sein? Ich erinnere an die Panama Invasion im März 1989...
Herr Chavez hat durchaus solide Gründe paranoid zu sein, nicht nur wegen des oben genannten Grundes, sondern auch weil die CIA Anfang 2002 maßgeblich an seinem Sturz beteildigt war.
Natürlich ist Chavez ein Populist mit überzogen-aggressiver Außenpolitik. Allerdings haben die gegenwärtigen politischen Entwicklungen in Lateinamerika ihre Ursprünge.
"Da die USA noch nie in Lateinamerika militärisch eingegriffen haben, ist die Reaktion Venezuelas absolut unverständlich." - Soll das ein Witz sein? Ich erinnere an die Panama Invasion im März 1989...
Herr Chavez hat durchaus solide Gründe paranoid zu sein, nicht nur wegen des oben genannten Grundes, sondern auch weil die CIA Anfang 2002 maßgeblich an seinem Sturz beteildigt war.
Natürlich ist Chavez ein Populist mit überzogen-aggressiver Außenpolitik. Allerdings haben die gegenwärtigen politischen Entwicklungen in Lateinamerika ihre Ursprünge.
Bitte den verlinkten Artikel lesen zum Sondergipfel der UNASUR.
Dann wird meine Ansicht hoffentlich etwas klarer...
Herr Chavez sucht die Unterstützung Rußlands, wer will es ihm verwehren?
Die Wirtschaft ist heruntergewirtschaftet.
Brasilien mit seiner verarmten Bevölkerung protzt mit absurden Waffengeschäften und militärischer Aufrüstung.
Die dortigen Politiker sollten sich in Grund und Boden schämen mit ihren Favelas (Slums,Elendsquartiere) wo Ordnungskräfte in fast Kompaniestärke 100 Mann diese Viertel nur kontrolieren können. Dieses heißt dann La Grandeza "do Brasil mejor del mundo"
Mit dem gleichen Argument könnte man fragen, weshalb die USA keine gesetzliche Krankenversicherung haben, aber einen höheren Militäretat, als die restliche Welt zusammen.
Ich bin zwar kein Freund von riesigen Waffenarsenalen bzw. neoliberalen Wirtschaftssystemen, aber die Staaten in Südamerika funktionieren eben ähnlich wie andere auch. Wirtschaftliche Macht muss militärisch geschützt werden, ansonsten stehen bald die USA auf der Matte. Und so ist es ja auch tatsächlich.
abgesehen davon dass fast ausnahmlos alle regierungsführenden „jungs“ dieser welt in der einen oder anderen weise mit dem thema
„bau-ich- mir- “meine“- messerschmitt- mr- 262 „schwalbe“ selbst oder kauf ich die besser bei „onkel x“
beschäftigt sind (alas! nun mal!),
gedenkt brasilien und mit ihm LULA ganz sicher etwas für „die armen“ zu tun. und dies sogar zukunftsweisend!
(auch wenn die schlüsselidee AN SICH wohl mehr seinem landsmann suplicy zuzueignen wäre) … a ver
http://ipsnoticias.net/no...
Mit dem gleichen Argument könnte man fragen, weshalb die USA keine gesetzliche Krankenversicherung haben, aber einen höheren Militäretat, als die restliche Welt zusammen.
Ich bin zwar kein Freund von riesigen Waffenarsenalen bzw. neoliberalen Wirtschaftssystemen, aber die Staaten in Südamerika funktionieren eben ähnlich wie andere auch. Wirtschaftliche Macht muss militärisch geschützt werden, ansonsten stehen bald die USA auf der Matte. Und so ist es ja auch tatsächlich.
abgesehen davon dass fast ausnahmlos alle regierungsführenden „jungs“ dieser welt in der einen oder anderen weise mit dem thema
„bau-ich- mir- “meine“- messerschmitt- mr- 262 „schwalbe“ selbst oder kauf ich die besser bei „onkel x“
beschäftigt sind (alas! nun mal!),
gedenkt brasilien und mit ihm LULA ganz sicher etwas für „die armen“ zu tun. und dies sogar zukunftsweisend!
(auch wenn die schlüsselidee AN SICH wohl mehr seinem landsmann suplicy zuzueignen wäre) … a ver
http://ipsnoticias.net/no...
der Programme ins Leben gerufen hat, um die Situation der Ärmsten im Land zu verbessern (Nahrungsmittelversorgung/ Verbesserung des ungerechten Schulsystems z.B.)
Und was die "no-go-areas" der Favelas angeht, wer bitte verdient denn kräftig mit an dem lukrativen Drogengeschäft? Natürlich (auch) die Polizei. Das weiß in Brasilien jedes Kind.
Und wer speist den zweit-umsatzstärksten (!) Markt der Welt? Ja doch wohl die Konsumenten im "reichen Westen". Wieviele Mitverdiener da noch zwischengeschaltet sind, mag man sich garnicht ausmalen.
Ich halte einen US Angriff auf ein Land in Südamerika extrem unwahrscheinlich. Wie kann Brasilien Milliarden in die Aufrüstung investieren, wenn in dem Land gleichzeitig noch tausende Bürger unter unmenschlichen Bedingungen in Slums oder auf der Straße leben ? Hätte "Lula" nicht einen Teil des Geldes besser in Waisenhäuser, die Verbesserung der Infrastruktur im Nordosten usw. investieren können ? "Lula" schimpft auf die angeblich reichen Länder und auf die Ungerechtigkeit der Welt, aber er tut nichts, um die Ungerechtigkeit im eigenen Land wirklich zu bekämpfen. Diejenigen, die schnell die USA oder Russland oder Chine wegen ihrer Millitärpolitik kritisieren, sollten dies auch im Falle Brasiliens oder Venezuelas tun. Ich denke es sollte für alle der gleiche Maßstab gelten. Lateinamerika wird in Europa leider oft idealisiert, während man gegenüber anderen Ländern meiner Meinung nach teilweise zu kritisch ist.
die USA waren sehr wohl schon immer militärisch präsent, zwar meist als Verbündeter, jedoch stets mit offen ausgedrückten Hegemonialanspruch (Monroe-Doktrin, usw) und nicht mit jeder politischen Entscheidung zufrieden, die dann, wenn auch demokratisch, notfalls mit offner Gewalt zub fall gebarcht wurde (Allende?!). Fast alle Generäle der Militär-Regime der 70ziger Jahre, wurden in offener Freundschaft zu grossen Teilen in den USA ausgebildet.
Dem Artikel kurz hinzuzufügen das es sich hier nicht um einen Kalten Krieg al la Ost-West (Jetzt Nord-Süd?), was der Autor auch überhaupt nicht explizit schrieb, ist jedoch auch angemessen. Und hier fletscht gerade ganz Amerika die Zähne, und unter anderem auch wegen dem Hegemonie Anspruch. Z.B. haben die USA gerade erst wieder eine Flotte für diesen Raum ins leben gerufen (ich glaube die 5.), weswegen? Es gibt nun einmal auch in Amerika schon ein etwas komplexeres Beziehungsgeflecht, wobei es immer etwas peinlich ist wenn wir als alte Kolonialisten uns immer nur um unsere Lieblingsnation kümmern, obwohl weiss gott manche Politik nicht gleich so Menschenverachtend ist, wie man sich das hier zum einfacheren Verständnis wünscht.
Wenn man Mexiko erwähnt, sollte man wenigsten von der vertrackten Realität dieses Interamerikanischen Konfliktes wissen. Ist leider nicht so einfach, wir Europäer können den USA durchaus dankbar sein, dass das ein grossteil der anderen Amerikaner ander sieht, sollte man sich auch einmal zu Gemüte führen.
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