UN-Vollversammlung Gadhafi zerreißt Seiten der UN-Charta

Libyens Staatschef wurde seinem Ruf gerecht und sorgte vor der UN-Vollversammlung für einen Eklat: Während seiner Rede zerriss er mehrere Seiten der UN-Charta

Vorwürfe gegen die UN und ihre Charta: Libyens Staatschef Muammar al-Gadhafi

Vorwürfe gegen die UN und ihre Charta: Libyens Staatschef Muammar al-Gadhafi

Libyens Revolutionsführer Muammar al-Gadhafi sorgte – wie von vielen erwartet – erneut für großes Aufsehen. In einer aufgebrachten Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN) hat er sich dafür ausgesprochen, den kleinen Staaten genauso viel Macht einzuräumen wie den Großmächten. Zugleich warf er den UN vor, ihre eigene Charta zu brechen.

Wie der schillernde Staatschef weiter ausführte, sei in der Präambel der UN-Charta vorgeschrieben, dass alle Länder unabhängig von ihrer Größe gleichberechtigt seien. Dennoch seien die meisten Staaten nicht im fünfzehnköpfigen Sicherheitsrat vertreten, die fünf Vetomächte hätten das alleinige Sagen. "Das akzeptieren wir nicht, und das erkennen wir nicht an", sagte er sichtlich erregt, hielt ein Exemplar der Charta hoch – und zerriss einige Seiten.

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Trotz des Protests vieler Mitglieder – einige von ihnen verließen während der Rede den Saal – setzte Gadhafi seine ungewöhnlich scharfe Kritik gegen die UN fort. Die Besetzung des UN-Sicherheitsrats mit Nuklearmächten sei "Terrorismus". "Er sollte nicht Sicherheitsrat heißen, er sollte Terrorrat heißen", sagte Gaddafi. Daraufhin kehrten weitere Delegationen dem Revolutionsführer den Rücken.

Chruschtschows Schuh

Legendär ist die Schuh-Einlage des damaligen Kremlchefs Nikita Chruschtschow. Am 12. Oktober 1960 hatte Chruschtschow verlangt, das Plenum solle über die Unabhängigkeit von Kolonialländern diskutieren. Als daraufhin die Frage nach der Unabhängigkeit der osteuropäischen Völker gestellt wurde, begann Chruschtschow zunächst, lautstark mit der Faust auf sein Pult zu schlagen. Schließlich ließ er seiner Wut freien Lauf und trommelte heftig mit einem Schuh auf die Tischplatte.

Der Präsident der Vollversammlung zerbrach in der stürmischen Sitzung seinen Hammer, als er damit den erbosten Chruschtschow zur Ordnung rufen wollte.

Ungeklärt blieb, ob dieser damals einen seiner eigenen Schuhe benutzte, ob er das lederne Corpus Delicti von dem neben ihm sitzenden Außenminister Andrej Gromyko lieh oder gar vorsorglich einen Reserveschuh mitgebracht hatte.

Chavez' Teufel

Nur drei Jahre ist es her, dass der für seine Attacken gegen die USA bekannte venezolanische Präsident Hugo Chávez den damaligen US-Präsidenten George W. Bush vor der UN-Vollversammlung als "Teufel" beschimpfte. "Gestern war der Teufel hier, genau hier" sagte Chávez am 20. September 2006 und zeigte auf ein Pult, von dem Bush 24 Stunden zuvor seine Rede gehalten hatte. "Und es riecht hier noch immer nach Schwefel", fügte er hinzu und bekreuzigte sich dabei. Die USA seien "die größte Gefahr für unseren Planeten" und bedrohten "das Überleben der Spezies Mensch", ergänzte Chávez in seiner Rede.

Arafats Pistole

Mit umgeschnalltem Pistolenhalfter trat einst Jassir Arafat vor die Vollversammlung, um erstmals vor diesem Forum sein politisches Anliegen, die Gründung eines palästinensischen Staates offiziell zu präsentieren. Die Rede des Palästinenserführers am 13. November 1974 war jedoch trotz drohender Untertöne ein wenig konzilianter, als der martialische Auftritt mit Kufija-Kopftuch und Freischärlerjacke zunächst erwarten ließ. Der PLO-Chef bezeichnete sich als einen Mann, der "einen Ölzweig und die Waffe des Freiheitskämpfers" in der Hand halte. Die Vorstellung habe so auf ihn gewirkt, als ob der Gangsterboss Al Capone vor dem Obersten Gericht der USA über Moral und Anstand dozieren würde, urteilte ein israelischer Diplomat damals über den Arafat-Auftritt.

Amins Israel-Hass

Zu einem der schwärzesten Momente der UN-Vollversammlung wurde der Auftritt des als "Schlächter von Kampala" bekannten Diktators Idi Amin im Jahr darauf. Der damalige Präsident Ugandas forderte am 1. Oktober 1975 in seiner Ansprache nicht nur den Ausschluss Israels aus den Vereinten Nationen, sondern forderte die "Auslöschung" Israels als Staat. Der Despot verlangte die Wiederherstellung der "territorialen Integrität Palästinas".

In der ordensgeschmückten Uniform eines Feldmarschalls sprach Idi Amin, während dessen Gewaltherrschaft von 1971 bis 1979 hunderttausende Menschen ermordet wurden, einige einleitende Worte in seiner Muttersprache. Den Rest der Rede ließ er auf Englisch von seinem UN-Botschafter verlesen. Anschließend richtete Amin, der damalige Präsident der Organisation für Afrikanische Einheit, noch einige Worte an die Delegierten. Viele verabschiedeten den Afrikaner mit tosendem Beifall. Westliche UN-Botschafter reagierten empört.

Bereits vor seinem Auftritt hatte Gadhafi für große Unruhe unter den 192 Mitgliedsstaaten gesorgt. Versammlungsleiter Ali Treki versuchte mehrfach vergeblich, mit lautem Klopfen für Ruhe zu sorgen. Erst nach fast zehn Minuten erhob sich Gadhafi und schritt sichtlich verärgert ans Rednerpult. Ihn empfing schwacher Applaus. 

Sein unmittelbarer Vorredner, US-Präsident Barack Obama, war mit großem Beifall bedacht worden. Dieser hatte betont, Amerika sei zu einem Neuanfang bereit. "Wir sind an einem entscheidenden Augenblick angelangt. Die Vereinigten Staaten stehen bereit, ein neues Kapitel der internationalen Zusammenarbeit zu beginnen – ein Kapitel, das die Rechte und die Verantwortung aller Nationen akzeptiert." Wie bereits bei seiner Rede beim UN-Klimagipfel einen Tag zuvor hat Obama auch diesmal die internationale Staatengemeinschaft dazu aufgerufen, zusammenzuarbeiten und die Konflikte und Probleme gemeinsam aus der Welt zu räumen.

Mit Spannung wird der Auftritt des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadineschad erwartet, der wohl gegen 24 Uhr MESZ reden wird. Bereits im Vorfeld hatte es Proteste gegeben, da der Hardliner erneut mit antisemitischen Äußerungen aufgefallen war. Sollte er wieder provozieren, erwägen die Vertreter der EU, darunter auch die deutsche Delegation, einen Boykott. Aus der iranischen Delegation in New York verlautete allerdings, der Staatschef werde eine Botschaft des Friedens an die UN-Mitgliedsstaaten richten.

 
Leser-Kommentare
    • Kanzel
    • 23.09.2009 um 18:58 Uhr
    1. Dialog

    Also nach der Rede von Herrn Obama, bei der dieser einen Neuanfang ankündigt, hält Herr Gadhafi eine Rede darüber, wie er sich diesen vorstellt. Ich halte das für sehr konstruktiv. Man spricht miteinander, wenn auch nacheinander.
    Das Länder aufstehen, um sich schockiert zu zeigen finde ich gefährlich. Wie soll man Lösungen für ein vorurteilfreies und friedliches Zusammenleben finden, wenn man den Saal verlässt und damit dem Sprechenden seine Respektlosigkeit zeigt? Andere Länder andere Sitten, es täte der westlichen Welt gut hier mehr Offenheit zu zeigen.

  1. Unsere Kanzlerin glänzt durch Abwesenheit -- mit einem 6-Stundenflug hätte sie bequem dabei sein können, wenn sie wollte.

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    wäre Frau Merkel 6 Stunden hin, 6 Stunden zurück geflogen, um auf dem Foto der Vollversammlung durch Anwesenheit zu glänzen, dann würden doch genau SIE mäkeln, das sei eine unglaubliche Verschwendung von Zeit & Geld und sowieso nur ein völlig folgenloser Fototermin.

    • Majik
    • 24.09.2009 um 15:12 Uhr

    Von Frau Merkel zu erwarten, dass sie drei Tage vor der Wahl nach New York fliegt, ist nun wirklich utopisch.

    wäre Frau Merkel 6 Stunden hin, 6 Stunden zurück geflogen, um auf dem Foto der Vollversammlung durch Anwesenheit zu glänzen, dann würden doch genau SIE mäkeln, das sei eine unglaubliche Verschwendung von Zeit & Geld und sowieso nur ein völlig folgenloser Fototermin.

    • Majik
    • 24.09.2009 um 15:12 Uhr

    Von Frau Merkel zu erwarten, dass sie drei Tage vor der Wahl nach New York fliegt, ist nun wirklich utopisch.

  2. So skurril der Mann sein mag, in der Sache liegt er nicht ganz falsch!

  3. 4.

    Nachdem mir hier gestern von der Zeit-Redaktion schon anderer Stelle untersagt wurde, den netten Herren aus Nordafrika als das zu bezeichnen, das er ist (http://community.zeit.de/...), weiss ich mich den neuen Zensur-Richtlinien der Redaktion anzupassen und sage stattdessen wieder nur:

    Aeh, vielleicht sind seine Positionen und Aktionen - aeh - etwas ueberzogen. Nur vielleicht natuerlich.

  4. wäre Frau Merkel 6 Stunden hin, 6 Stunden zurück geflogen, um auf dem Foto der Vollversammlung durch Anwesenheit zu glänzen, dann würden doch genau SIE mäkeln, das sei eine unglaubliche Verschwendung von Zeit & Geld und sowieso nur ein völlig folgenloser Fototermin.

    Antwort auf "Abseits wer ist's?"
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    Eine Anwesenheit bei der UN Vollversammlung geht meiner Ansicht nach weit über einen Fototermin hinaus. Es geht um darum, welche Priorität der UN und der Staatengemeinschaft eingeräumt wird.

    Offensichtlich sind Kanzlerin und Außenminister eher um Präsenz im Wahlkampf besorgt als um die Teilnahme an einer der zentralen Sitzungen der internationalen Staatengemeinschaft teilzunehmen.

    Ich kann das verstehen, doch ich hätte mich über mehr Wertschätzung für diese Institution schon gefreut. Eine Finanzielle Entscheidung war das sicher nicht und sollte es auch meiner Ansicht nach nicht sein.

    Eine Anwesenheit bei der UN Vollversammlung geht meiner Ansicht nach weit über einen Fototermin hinaus. Es geht um darum, welche Priorität der UN und der Staatengemeinschaft eingeräumt wird.

    Offensichtlich sind Kanzlerin und Außenminister eher um Präsenz im Wahlkampf besorgt als um die Teilnahme an einer der zentralen Sitzungen der internationalen Staatengemeinschaft teilzunehmen.

    Ich kann das verstehen, doch ich hätte mich über mehr Wertschätzung für diese Institution schon gefreut. Eine Finanzielle Entscheidung war das sicher nicht und sollte es auch meiner Ansicht nach nicht sein.

  5. Sicherlich ist es nicht überraschend der unterschiedliche Applaus, denn im Publikum saßen eher die Angeklagten von Gaddafi.
    Er hat vollkommen Recht, wenn er dagegen protestiert, daß die UN eigentlich Friedens-stiftend sein sollte, aber dennoch Kriege nicht verhindert wurden. Er hat Recht,wenn er den Irak-Krieg als das große Übel bezeichnet, das verhindert hätte werden müssen.
    Und wenn er aufschreibt: "wir sind jetzt hier", dann heißt das nichts anderes als: endlich hat hier einer aus den betroffenen Staaten (betroffen, weil dort das begehrte Erdöl herkommt) ein Podium, um gegen die imperialistische Politik der letzten Jahrzehnte zu protestieren, die zumindest von der UN unter Kontrolle gehalten werden müßte. Dagegen stehen nur allzu viele Interessen-Lobbys, die diese Länder in Knechtschaft halten möchten und sich dann darüber wundern, wenn sie ein Terror-Problem haben.
    Wenn das ein ausufernde Rede war, dann war es eben höchste Zeit dafür.

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    • th
    • 23.09.2009 um 22:09 Uhr

    was soll man dazu noch sagen?

    Etwa:
    - und wie war das mit Lockerbie?
    - und warum will Gaddafi gleich die Schweiz auflösen, wenn sein Sohn (zu recht) Ärger mit der Schweizer Justiz hat?

    Zitat ("alles auf den Tisch"):
    "Er hat vollkommen Recht, wenn er dagegen protestiert, daß die UN eigentlich Friedens-stiftend sein sollte, aber dennoch Kriege nicht verhindert wurden. Er hat Recht,wenn er den Irak-Krieg als das große Übel bezeichnet, das verhindert hätte werden müssen.
    Und wenn er aufschreibt: "wir sind jetzt hier", dann heißt das nichts anderes als: endlich hat hier einer aus den betroffenen Staaten (betroffen, weil dort das begehrte Erdöl herkommt) ein Podium, um gegen die imperialistische Politik der letzten Jahrzehnte zu protestieren, die zumindest von der UN unter Kontrolle gehalten werden müßte."

    • th
    • 23.09.2009 um 22:09 Uhr

    was soll man dazu noch sagen?

    Etwa:
    - und wie war das mit Lockerbie?
    - und warum will Gaddafi gleich die Schweiz auflösen, wenn sein Sohn (zu recht) Ärger mit der Schweizer Justiz hat?

    Zitat ("alles auf den Tisch"):
    "Er hat vollkommen Recht, wenn er dagegen protestiert, daß die UN eigentlich Friedens-stiftend sein sollte, aber dennoch Kriege nicht verhindert wurden. Er hat Recht,wenn er den Irak-Krieg als das große Übel bezeichnet, das verhindert hätte werden müssen.
    Und wenn er aufschreibt: "wir sind jetzt hier", dann heißt das nichts anderes als: endlich hat hier einer aus den betroffenen Staaten (betroffen, weil dort das begehrte Erdöl herkommt) ein Podium, um gegen die imperialistische Politik der letzten Jahrzehnte zu protestieren, die zumindest von der UN unter Kontrolle gehalten werden müßte."

  6. daß man keine Chancen nutzt.

  7. Man muss diesem Faschingsmussolini Gadhafi bescheinigen, dass er leider zumindest in einigen Punkten Recht hat.
    Tatsache ist, dass die UNO keinen der zahlreichen kriegerischen Konflikte der letzten 6 Jahrzehnte hat verhindern oder rechtzeitig eindämmen können. Gadhafi vergaß allerdings zu erwähnen, dass er sein Scherflein zu einigen dieser Konflikte beigetragen hat, in erster Linie in Afrika, vor allem in den Nachbarländern Libyens. Einige haben schon vergessen, dass er Einfluss auf Konflikte in Europa genommen hat, wie z.B. durch die Unterstützung der IRA. Schwamm drüber, er ist halt nicht ganz zurechnungsfähig.
    Er hat auch Recht damit, dass ein 5köpfiger Vetorat nicht mehr zeitgemäß ist. Zumal sich die Frage stellt, wie sinnvoll ein derartiges Vetorecht überhaupt ist.
    Unfassbar lächerlich sind allerdings die Forderungen nach einer Entschädigung für Afrika von 7,7 Billionen Dollar für die Kolonialzeit. Wenn wir solche Rechnungen aufmachen, müssten wir konsequenterweise zuerst die Gewinne der afrikanischen Sklavenhändler abziehen, die Teile des eigenen Volkes oder unterworfene Völker an die Europäer und Araber verkauften. Als nächstes wären die Kosten für den Aufbau der Infrastruktur in Afrika abzuziehen. Die Straßen, Häuser und Bahnlinien werden schließlich heute noch genutzt. Ein weiterer Punkt wären die Zahlungen für Entwicklungshilfe, die zu berücksichtigen wären.
    Ende Teil 1

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    @8

    > Tatsache ist, dass die UNO keinen der zahlreichen
    > kriegerischen Konflikte der letzten 6 Jahrzehnte hat
    > verhindern oder rechtzeitig eindämmen können.

    Ich weis nicht, worauf diese Aussage basiert, aber Blauhelm-Einsätze sind nachweisbar sehr effektiv zur Konfliktvermeidung oder -minderung Siehe z.B. Studie in Collier, Paul; Wars, Guns, and Votes; p.83ff.: "Somewhat to our surprise we got clear results: peacekeeping seems to work." Leider gibt es viel zu wenig ideologiefreie Forschung in dem Bereich.

    Und zu Onkel G. aus Libyen: er will bloss seinen Platz in den Geschichtsbüchern ausbauen mit so einem Gehampel.

    • werkor
    • 30.09.2009 um 17:52 Uhr

    Machen Sie die Rechnung mal auf. Und ziehen Sie dann 0,7 Billionen ab für gesagte Infrastruktur, und rechnen Sie dann nochmal 3 Billionen drauf für aktuelle Ausbeutungen.

    @8

    > Tatsache ist, dass die UNO keinen der zahlreichen
    > kriegerischen Konflikte der letzten 6 Jahrzehnte hat
    > verhindern oder rechtzeitig eindämmen können.

    Ich weis nicht, worauf diese Aussage basiert, aber Blauhelm-Einsätze sind nachweisbar sehr effektiv zur Konfliktvermeidung oder -minderung Siehe z.B. Studie in Collier, Paul; Wars, Guns, and Votes; p.83ff.: "Somewhat to our surprise we got clear results: peacekeeping seems to work." Leider gibt es viel zu wenig ideologiefreie Forschung in dem Bereich.

    Und zu Onkel G. aus Libyen: er will bloss seinen Platz in den Geschichtsbüchern ausbauen mit so einem Gehampel.

    • werkor
    • 30.09.2009 um 17:52 Uhr

    Machen Sie die Rechnung mal auf. Und ziehen Sie dann 0,7 Billionen ab für gesagte Infrastruktur, und rechnen Sie dann nochmal 3 Billionen drauf für aktuelle Ausbeutungen.

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