Honduras Ex-Präsident Zelaya ist zurückSeite 2/2

Auch der linksgerichtete Staatschef Venezuelas Hugo Chávez bestätigte Zelayas Rückkehr. Dieser sei auf dem Landweg gereist, sagte er. Zelaya habe mit nur vier Begleitern sein Leben riskiert. "Wir verlangen, das Leben Zelayas und das seiner Familie zu respektieren", sagte Chávez.

US-Außenministerin Hillary Clinton sieht nach der Rückkehr Zelayas Chancen für eine Lösung des Konfliktes. Clinton sagte am Montag in New York, es sei wichtig, dass Zelaya und die Übergangsregierung jetzt einen Dialog beginnen. Sie forderte eine friedliche Beilegung des Konflikts. Zelaya müsse seine Amtszeit beenden können. Danach sollte es wie vorgesehen Wahlen und eine friedliche Übergabe der Macht geben. Sie hoffe, dass die Rückkehr Zelayas nicht zu einem Ausbruch der Gewalt führen werde.

Der Präsident von Costa Rica, Oscar Arias, sagte im Beisein Clintons, er sei bereit, zu Vermittlungsgesprächen in die honduranische Hauptstadt Tegucigalpa zu fahren, falls beide Seiten dies wollten. Arias hatte schon zuvor vergeblich versucht, den Konflikt zu lösen. Clinton und Arias hatten in New York über die Lage in Honduras gesprochen.

 
Leser-Kommentare
  1. ...auf Micheletti. Die Rückkehr von Zelaya ist eine schwere Niederlage für die Putschisten.
    Dennoch zeigt sich an Honduras, wie stumpf die Mittel sind, die der internationale Politik zur Verfügung stehen, um einen Putsch rückgängig zu machen. Internationale Ächtung allein jedenfalls schafft das nicht und externe Intervention ist immer äußerst schwierig und auch keine gute Lösung. Den Menschen in Honduras kommt jetzt die wichtigste Aufgabe zu.

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    "Den Menschen in Honduras kommt jetzt die wichtigste Aufgabe zu."

    Das kann schnell ins Auge gehen und in Gewalt und Bürgerkrieg ausarten. Besser wäre es, die Herren Politiker fänden möglichst bald eine für alle akzeptable Lösung. Neuwahlen unter internationaler Aufsicht, was auch immer.

    "Den Menschen in Honduras kommt jetzt die wichtigste Aufgabe zu."

    Das kann schnell ins Auge gehen und in Gewalt und Bürgerkrieg ausarten. Besser wäre es, die Herren Politiker fänden möglichst bald eine für alle akzeptable Lösung. Neuwahlen unter internationaler Aufsicht, was auch immer.

  2. von Zelaya birgt das Risiko von Gewalt seitens seiner kleinen Schar von durchaus gewaltbereiten Anhaengern, die mit Staatsgeldern nachweislich bezahlt wurden. Diese hatten schon zuvor ein mit Eltern und Kindern besetztes Restaurant in der Hauptstadt angezuendet. Das von der Generalstaatsanwaltschaft verhaengte Urteil ist rechtskraeftig und verfassungskonform. Warum dies einMilitaerputsch sein soll entzieht sich meiner Logik. Hier waere eine bessere Recherche anzuraten. Facts are stubborn things. Der ueberwiegende groessere Teil der Honduraner will Zelaya auf jeden Fall nicht zurueck. Dies aud guten Gruenden.

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    • Glawen
    • 22.09.2009 um 10:38 Uhr

    Ob die Mehrheit der honduranischen Bevölkerung Zelaya zurück will oder nicht weiß ich nicht und darüber erlaube ich mir kein Urteil. Nach honduranischer Verfassung kann aber ein Bürger nicht einfach in ein anderes Land verschleppt werden, schon gar nicht ohne Verfahren. Daher war die ganze Aktion verfassungswidrig.
    Zelaya wurde in einer Nacht- und Nebelaktion von Militärs in seinem Heim verhaftet und außer Landes gebracht. Es gab keine Anhörung somit keine Chance auf Verteidigung. In der honduranischen Verfassung ist dies allerdings festgeschrieben. Folglich gab es keine verfassungskonforme Verurteilung. Demnach kann ich nur zu dem Urteil kommen, dass dies ein Putsch war. Ausgeführt durch das Militär.

    Ich dachte immer, Urteile werden von Gerichten erlassen.

    Na, die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP, die den Putsch kräftig unter stützt hat, wird sich jetzt ärgern.

    • Glawen
    • 22.09.2009 um 10:38 Uhr

    Ob die Mehrheit der honduranischen Bevölkerung Zelaya zurück will oder nicht weiß ich nicht und darüber erlaube ich mir kein Urteil. Nach honduranischer Verfassung kann aber ein Bürger nicht einfach in ein anderes Land verschleppt werden, schon gar nicht ohne Verfahren. Daher war die ganze Aktion verfassungswidrig.
    Zelaya wurde in einer Nacht- und Nebelaktion von Militärs in seinem Heim verhaftet und außer Landes gebracht. Es gab keine Anhörung somit keine Chance auf Verteidigung. In der honduranischen Verfassung ist dies allerdings festgeschrieben. Folglich gab es keine verfassungskonforme Verurteilung. Demnach kann ich nur zu dem Urteil kommen, dass dies ein Putsch war. Ausgeführt durch das Militär.

    Ich dachte immer, Urteile werden von Gerichten erlassen.

    Na, die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP, die den Putsch kräftig unter stützt hat, wird sich jetzt ärgern.

    • Glawen
    • 22.09.2009 um 10:38 Uhr

    Ob die Mehrheit der honduranischen Bevölkerung Zelaya zurück will oder nicht weiß ich nicht und darüber erlaube ich mir kein Urteil. Nach honduranischer Verfassung kann aber ein Bürger nicht einfach in ein anderes Land verschleppt werden, schon gar nicht ohne Verfahren. Daher war die ganze Aktion verfassungswidrig.
    Zelaya wurde in einer Nacht- und Nebelaktion von Militärs in seinem Heim verhaftet und außer Landes gebracht. Es gab keine Anhörung somit keine Chance auf Verteidigung. In der honduranischen Verfassung ist dies allerdings festgeschrieben. Folglich gab es keine verfassungskonforme Verurteilung. Demnach kann ich nur zu dem Urteil kommen, dass dies ein Putsch war. Ausgeführt durch das Militär.

    Antwort auf "Der falsche Weg"
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    Da haben Sie offensichtlich die Honduransische Verfassung nicht genau gelesen. Fakt ist, dass M Zelaya eine Volksbefragung durchfuehren wollte, um sich eine weitere Amtszeit zu erzwingen. Laut Honduranischer Vefassung kann ein Praesident nur fuer eine Amtszeit gewaehlt werden. Eine Aenderung der Verfassung kann nur mit einer vollumfaenglichen Zustimmung des Parlaments erfolgen. So ist es geschrieben. Nicht durch das Volk. Das M Zelaya die Befragung durchfuehren wollte, war daran ersichtlich, das die Wahlurnen und Wahlzettel, wie auch das Ergebnisse der Befragung (welches auf den PCs seiner Mitarbeiter vorab gefunden wurde) vorhanden waren. Weiterhin befahl er dem Militaer seine illegalen Aktionen zu unterstuetzen, was dieses verweigerte. In diesem Momnet traf der Starftatbestand des Landesverats zu. Dieser fuehrt lt. Verfassung automatisch zur Absetzung des Praesidenten. Der oberste Gerichtshof verurtteilte (schon-nicht-mehr-Praesident) M Zelaya und beauftragte das Militaer, diesen festzunehmen. Aus Sicherheitsgruenden flog man Zelaya nach Costa Rica. Ja, ueber diesen Punky kann man sehr wohl argumentieren. Das Militaer hatte zu keiner Zeit eine aktive politische Rolle gespielt. Dies ist mE der erste Militaerputsch, bei dem die demokratische Verfassung verteidigt wird, die Militaers keine Macht ausueben und es eine Regierung gibt, die freie Wahlen abhaelt. Somit kann ich Ihre Definition eines Militaerputsches nicht nachvollziehen.

    Da haben Sie offensichtlich die Honduransische Verfassung nicht genau gelesen. Fakt ist, dass M Zelaya eine Volksbefragung durchfuehren wollte, um sich eine weitere Amtszeit zu erzwingen. Laut Honduranischer Vefassung kann ein Praesident nur fuer eine Amtszeit gewaehlt werden. Eine Aenderung der Verfassung kann nur mit einer vollumfaenglichen Zustimmung des Parlaments erfolgen. So ist es geschrieben. Nicht durch das Volk. Das M Zelaya die Befragung durchfuehren wollte, war daran ersichtlich, das die Wahlurnen und Wahlzettel, wie auch das Ergebnisse der Befragung (welches auf den PCs seiner Mitarbeiter vorab gefunden wurde) vorhanden waren. Weiterhin befahl er dem Militaer seine illegalen Aktionen zu unterstuetzen, was dieses verweigerte. In diesem Momnet traf der Starftatbestand des Landesverats zu. Dieser fuehrt lt. Verfassung automatisch zur Absetzung des Praesidenten. Der oberste Gerichtshof verurtteilte (schon-nicht-mehr-Praesident) M Zelaya und beauftragte das Militaer, diesen festzunehmen. Aus Sicherheitsgruenden flog man Zelaya nach Costa Rica. Ja, ueber diesen Punky kann man sehr wohl argumentieren. Das Militaer hatte zu keiner Zeit eine aktive politische Rolle gespielt. Dies ist mE der erste Militaerputsch, bei dem die demokratische Verfassung verteidigt wird, die Militaers keine Macht ausueben und es eine Regierung gibt, die freie Wahlen abhaelt. Somit kann ich Ihre Definition eines Militaerputsches nicht nachvollziehen.

  3. Ich dachte immer, Urteile werden von Gerichten erlassen.

    Na, die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP, die den Putsch kräftig unter stützt hat, wird sich jetzt ärgern.

    Antwort auf "Der falsche Weg"
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    Korrekt, mein Fehler. Anklage Generalstaatsanwalt, Urteil Oberster Gerichtshof. Bitte dies zu entschuldigen -

    Korrekt, mein Fehler. Anklage Generalstaatsanwalt, Urteil Oberster Gerichtshof. Bitte dies zu entschuldigen -

  4. 5.

    "Den Menschen in Honduras kommt jetzt die wichtigste Aufgabe zu."

    Das kann schnell ins Auge gehen und in Gewalt und Bürgerkrieg ausarten. Besser wäre es, die Herren Politiker fänden möglichst bald eine für alle akzeptable Lösung. Neuwahlen unter internationaler Aufsicht, was auch immer.

    Antwort auf "Der Druck wächst..."
  5. Da haben Sie offensichtlich die Honduransische Verfassung nicht genau gelesen. Fakt ist, dass M Zelaya eine Volksbefragung durchfuehren wollte, um sich eine weitere Amtszeit zu erzwingen. Laut Honduranischer Vefassung kann ein Praesident nur fuer eine Amtszeit gewaehlt werden. Eine Aenderung der Verfassung kann nur mit einer vollumfaenglichen Zustimmung des Parlaments erfolgen. So ist es geschrieben. Nicht durch das Volk. Das M Zelaya die Befragung durchfuehren wollte, war daran ersichtlich, das die Wahlurnen und Wahlzettel, wie auch das Ergebnisse der Befragung (welches auf den PCs seiner Mitarbeiter vorab gefunden wurde) vorhanden waren. Weiterhin befahl er dem Militaer seine illegalen Aktionen zu unterstuetzen, was dieses verweigerte. In diesem Momnet traf der Starftatbestand des Landesverats zu. Dieser fuehrt lt. Verfassung automatisch zur Absetzung des Praesidenten. Der oberste Gerichtshof verurtteilte (schon-nicht-mehr-Praesident) M Zelaya und beauftragte das Militaer, diesen festzunehmen. Aus Sicherheitsgruenden flog man Zelaya nach Costa Rica. Ja, ueber diesen Punky kann man sehr wohl argumentieren. Das Militaer hatte zu keiner Zeit eine aktive politische Rolle gespielt. Dies ist mE der erste Militaerputsch, bei dem die demokratische Verfassung verteidigt wird, die Militaers keine Macht ausueben und es eine Regierung gibt, die freie Wahlen abhaelt. Somit kann ich Ihre Definition eines Militaerputsches nicht nachvollziehen.

    Antwort auf "@VHevler"
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    • Glawen
    • 22.09.2009 um 21:39 Uhr

    Sie haben offensichtlich meinen Beitrag nicht gelesen.
    Ich schrieb nichts zu den Verstößen gegen die Verfassung durch Zelaya. Ich schrieb nur, dass nach Verfassung jeder Bürger das Recht hat sich zu verteidigen, dieses Recht wurde Zelaya vorenthalten. Dadurch haben sich die Putschisten verfassungswidrig verhalten. Selbst wenn sich Zelaya verfassungswidrig verhalten hat, macht sie das zu Putschisten.
    Ich schrieb ebenfalls nicht, dass es ein Militärputsch war. Nur ein Putsch mit Hilfe des Militärs. Da kein Militär als Staatschef eingesetzt wurde, ist es in meinen Augen auch keiner.
    Verfassungsrechtler argumentieren auch damit, dass im Falle des Außerlandesbringung der Stellvertreter die Regierung übernehmen müsste. War auch nicht der Fall.
    Somit wurde gegen die Verfassung verstossen und man kann wohl kaum von einer Verteidigung der selbigen reden.

    • Glawen
    • 22.09.2009 um 21:39 Uhr

    Sie haben offensichtlich meinen Beitrag nicht gelesen.
    Ich schrieb nichts zu den Verstößen gegen die Verfassung durch Zelaya. Ich schrieb nur, dass nach Verfassung jeder Bürger das Recht hat sich zu verteidigen, dieses Recht wurde Zelaya vorenthalten. Dadurch haben sich die Putschisten verfassungswidrig verhalten. Selbst wenn sich Zelaya verfassungswidrig verhalten hat, macht sie das zu Putschisten.
    Ich schrieb ebenfalls nicht, dass es ein Militärputsch war. Nur ein Putsch mit Hilfe des Militärs. Da kein Militär als Staatschef eingesetzt wurde, ist es in meinen Augen auch keiner.
    Verfassungsrechtler argumentieren auch damit, dass im Falle des Außerlandesbringung der Stellvertreter die Regierung übernehmen müsste. War auch nicht der Fall.
    Somit wurde gegen die Verfassung verstossen und man kann wohl kaum von einer Verteidigung der selbigen reden.

  6. Korrekt, mein Fehler. Anklage Generalstaatsanwalt, Urteil Oberster Gerichtshof. Bitte dies zu entschuldigen -

  7. Der Botschafter wurde zur Bericherstattung zurück nach Brasilien bestellt. Der Konsul hat die amerikanische Botschaft um Diesel für den Generator gebeten. Vor der Botschaft hat die honduranische Armee einen Lärmerzeuger aufgestellt. Bislang sind zwei Bürger seit der Rückkehr von Zelaya von Militärs erschossen worden.
    Man behalte immer im Gedächtnis, das dies mit Duldung oder Förderung der Bürgerrechtspartei FDP geschieht.

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