Friedensnobelpreis Mahnung an einen HoffnungsträgerSeite 2/2
Zyniker behaupten, Obama habe die Auszeichnung für seinen Friedensschluss mit Hillary Clinton erhalten. Dafür, dass er seine erbitterte Gegnerin aus dem Vorwahlkampf als Außenministerin ins Kabinett geholt habe. Andere ätzen, ihm sei wie einst in der Antike der Lorbeerkranz für schöne, aufrüttelnde und herzerwärmende Reden aufs Haupt gesetzt worden.
Das ist ungerecht und falsch. Man kann trefflich darüber streiten, ob Barack Obama nach nur neun Monaten im Amt bereits die höchste Auszeichnung der Welt verdient. Aber er hat weit mehr getan als nur geredet. Und auch den Wert seiner Ansprachen sollte man nicht unterschätzen. Sie haben angeregt - und viele und vieles bewegt, auch wenn die Erfolge noch auf sich warten lassen.
Mit den Russen wird wieder über atomare Abrüstung verhandelt und Iran lässt wenigstens wieder mit sich reden. Und der Vorschlag für ein neues Klimagesetz führt wenigstens dazu, dass überall in Amerika jetzt über Energieeinsparung, Elektroautos, Wind- und Sonnenenergie diskutiert wird.
Es stimmt: Der Präsident hat noch keinen zur Unterschrift unter neue Friedensverträge zwingen können. Aber er verändert den Ton in der Welt und er bewegt die Köpfe – und so vielleicht auch Schritt für Schritt die Politik. Das war während der Sitzung der Vereinten Nationen in New York zu spüren und ebenso auf dem G-20-Gipfel in Pittsburgh.
Die Auszeichnung ist zugleich ein Anti-Bush-Preis. Sie ist ein Lob für die Wiederbelebung des Dialogs, der Diplomatie und des Multilateralismus. Und sie ist eine Mahnung, nach Jahren der Verheerung diese große Chance nicht zu vertun. Nicht nur eine Mahnung an Barack Obama, sondern an die gesamte Welt.
- Datum 09.10.2009 - 18:10 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ich hoffe das die Osloer Jury im dem Sinne gehandelt hat Obama in seiner,doch langsam in stocken geratene Politik,wieder aufschwung so verleihen.
Man kann nur hoffen dass das Amerikanische Volk und dessen Interessenvertreter wieder ein wenig auf die Seite des Präsidenten stellen.
Den einige seiner Vorschläge sind halt nunmal nicht schlecht und könnten vielleicht die Welt in ein bessere zukunft führen.
Könnten aber nur.
Sehr zu empfehlen ist auch der überraschend kluge Kommentar bei Spiegel online, welcher über den obigen Kommentar hinausgeht: http://www.spiegel.de/pol...
Ich denke, die Auszeichnung soll vor allem den islamistischen Fundamentalisten den Wind aus den Segeln nehmen und ihr Feindbild zerstören. Ein Friedensnobelpreisträger dient halt schlecht der Projektion des Bösen.
glaubst du ernsthaft, dass die fundamentalisten dieser nobelpreis, von fünf hanseln vergeben, wirklich interessiert??
gerade der friedensnobelpreis wurde immer wieder an fragwürdige personen vergeben
kann doch jeder Teenager durchschauen. Man müsste schon extrem naiv oder einen IQ von höchstens 12 haben, um einen Preis von einem schwedischen Sprengstoff-Erfinder wirklich ernst zu nehmen.
glaubst du ernsthaft, dass die fundamentalisten dieser nobelpreis, von fünf hanseln vergeben, wirklich interessiert??
gerade der friedensnobelpreis wurde immer wieder an fragwürdige personen vergeben
kann doch jeder Teenager durchschauen. Man müsste schon extrem naiv oder einen IQ von höchstens 12 haben, um einen Preis von einem schwedischen Sprengstoff-Erfinder wirklich ernst zu nehmen.
glaubst du ernsthaft, dass die fundamentalisten dieser nobelpreis, von fünf hanseln vergeben, wirklich interessiert??
gerade der friedensnobelpreis wurde immer wieder an fragwürdige personen vergeben
Nach diesen Maßstäben geht der Friedensnobelpreis
im nächsten Jahr an Außenminister Guido Westerwelle.
Tolles Bild - endlich mal kein nichtssagendes Symbolbild sondern eines mit Aussage! Mein Lob dem Bildredakteur!
Die schwedische Friedensorganisation "The Swedish Peace and Arbitration Society" zeigt sich schockiert von der Entscheidung des Nobel-Komitees und betrachtet sie als "beschämend".
http://www.thelocal.se/22...
...uns eigentlich verkackeiern? Abgesehen von der Rhetorik ist Obamas Außenpolitik noch imperialistischer als die von Bush. Unter Obama sind mehr amerikanische Soldaten in Afghanistan als unter Bush. Unter Obama sind dort so viele Verluste zu beklagen wie nie zuvor. Unter Obama soll der Krieg nach Pakistan ausgeweitet werden, faktisch also ein neuer angefangen werden. Unter Obama sind die Vorbereitungen für einen Militärschlag gegen den Iran soweit vorangeschritten wie nie zuvor.
Anders als Witz kann die Entscheidung des Kommittees kaum gemeint sien.
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