Friedensnobelpreis für Obama Noch ist es nur ein Traum

Mit der Auszeichnung Barack Obamas treibt das Nobelkomitee die Erwartungen an den US-Präsidenten in kaum erfüllbare Höhen und schadet der eigenen Autorität. Ein Kommentar

Hoffnungsträger für viele: Barack Obama im Rosengarten des Weißen Hauses

Hoffnungsträger für viele: Barack Obama im Rosengarten des Weißen Hauses

Haben Muhamad Yunus, Wangari Muta Maathai oder Schirin Ebadi der Welt den Frieden gebracht? Sicher nicht. Der Erste gibt den Ärmsten eine Perspektive, die sie aus ihrem Elend führen kann; die Zweite kämpft für den Schutz der Umwelt als Grundlage eines friedlichen Zusammenlebens; die Dritte steht für den unbedingten Wert von Menschenrechten und Demokratie.

All das sind hehre Vorhaben, denen aufs Ganze gesehen jedoch eher übersichtlicher Erfolg vergönnt ist. Dennoch wurden sie alle mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Denn ihre Ideen erweitern den Möglichkeitsraum des menschlichen Zusammenlebens, und ihre Taten stehen dafür, dass es möglich ist, diesen Raum auszufüllen.

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Gilt das in gleichen Maß für den amerikanischen Präsidenten?

"Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis für seinen außergewöhnlichen Einsatz zur Stärkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern", begründete der Vorsitzende des norwegischen Nobel-Komitees Thorbjörn Jagland die Entscheidung. "Seine Diplomatie beruht auf dem Konzept, dass diejenigen, die die Welt führen, dies auf der Grundlage von Werten und Haltungen tun müssen, welche von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden."

Die Welt hält die Luft an, und mancher Realpolitiker spricht von einem schlechten Witz. Was von dem, was dieser Präsident versprochen hat, konnte er erreichen in der eben neun Monate währenden Amtszeit? Spricht nicht gerade sein Wort vom notwendigen Krieg in Afghanistan gegen seinen unbedingten Friedenswillen? Und selbst wenn Obama in den kommenden drei Jahren seiner Präsidentschaft in den Konflikten um Iran, Nordkorea, Afghanistan, Pakistan und die atomare Abrüstung vorankommen sollte: Sind mit diesem Preis die Erwartungen nicht so hoch gesetzt, dass er sie niemals wird erfüllen können. Ein Preis zum Scheitern?

Das Nobelkomitee aber muss sich fragen lassen, ob es seine Autorität dazu verwenden darf, einer Welt der schönen Träumen nachzuhängen

"Aber Brandt, Gorbatschow!", ruft das Nobelkomitee, die haben wir auch ausgezeichnet, als noch nicht klar war, ob ihre Projekte gelingen. Stimmt. Doch als Brandt seinen Preis erhielt, liefen längst die Verhandlungen zum Warschauer und Moskauer Vertrag. Als Gorbatschow ausgezeichnet wurde, vereinigte sich gerade Deutschland. Jagland antwortet darauf: Alles, was Obama " in seiner Zeit als Präsident angepackt hat, und wie sich das internationale Klima durch ihn verändert hat, ist schon mehr als Grund, ihm dem Friedensnobelpreis zu verleihen."

Nobelpreis

Mit der Stiftung der Nobelpreise wollte der schwedische Forscher und Großindustrielle Alfred Nobel (1833-1896) einen Konflikt lösen, der sein Leben bestimmte:

Der Dynamit-Erfinder konnte nicht verwinden, dass seine Entdeckung für den Krieg genutzt wurde.

Als "Wiedergutmachung" vermachte er sein Vermögen einer Stiftung, aus deren Zinsen Preise für jene finanziert werden sollten, die "im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben".

Verleihung

Die Preise werden seit 1901 vergeben. Der Friedensnobelpreis wird auch an Organisationen verliehen. Einen wissenschaftlichen Preis können sich bis zu drei Menschen Teilen teilen.

Die Dotierung stieg von anfangs 150.800 Kronen auf heute 10 Millionen Kronen (1 Million Euro).

Höhepunkt ist stets die feierliche Verleihung der Auszeichnungen am 10. Dezember, dem Todestag von Nobel.

Preise

Die Friedensnobelpreisträger bestimmt ein Ausschuss des norwegischen Parlaments in Oslo.

Die Preisträger für Physik und Chemie werden immer von der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften, die der Medizin vom Karolinska-Institut in Stockholm und die Literaturpreisträger von der Königlich-Schwedischen Akademie der Künste ausgewählt.

Neben den eigentlichen Nobelpreisen wird seit 1969 eine Ehrung für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel verliehen. Sie wurde 1968 von der Schwedischen Reichsbank gestiftet.

Seit 1980 vergibt die "Stiftung zur Auszeichnung richtiger Lebensführung" (Right Livelihood Award Foundation) die Right Livelihood Awards, die oft als Alternative Nobelpreise bezeichnet werden.

Friedensnobelpreisträger

Eine Auswahl: 1901, Jean Henry Dunant; 1905, Bertha von Suttner; 1906, Theodore Roosevelt; 1919, Thomas Woodrow Wilson; 1922, Fridtjof Nansen; 1926, Aristide Briand & Gustav Stresemann; 1935, Carl von Ossietzky; 1952, Albert Schweitzer; 1953, George C. Marshall; 1964, Martin Luther King, jr.; 1965, UNICEF; 1971, Willy Brandt; 1973, Henry Kissinger; 1977, Amnesty International; 1978, Anwar as-Sadat; 1978, Anwar as-Sadat; 1990, Michail Gorbatschow; 1989, 14. Dalai Lama; 1991, Aung San Suu Kyi; 1994, Jassir Arafat, Jitzhak Rabin & Schimon Peres; 2001, UNO, Kofi Annan; 2005, IAEA, Mohammed el-Baradei; 2007, Weltklimarat, Al Gore

Tatsächlich ist es erstaunlich anzuschauen, wie Obama auf Venezuelas Amerika hassenden Präsidenten Hugo Chavez zugeht, wie er mit seiner Kairoer Rede die muslimische Welt einnimmt, wie er in Prag eine atomwaffenfreie Welt beschwört. Noch allerdings lassen sich die Möglichkeiten hinter diesen Worten nur erahnen. Dagegen steht die Erfahrung, dass politische Charismatiker in der Vergangenheit fast immer größte Schwierigkeiten hatten, ihre Versprechen einzulösen. Vielleicht bringt es das Glückwunschschreiben des israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres am besten auf den Punkt. Er telegrafierte: "Sie haben uns die Lizenz zum Träumen und zum Handeln in eine noble Richtung gegeben."

Bislang träumt die Welt, handelt aber nicht danach. Das kann man Obama nicht vorwerfen. Das Nobelkomitee aber muss sich fragen lassen, ob es seine Autorität dazu verwenden darf, einer Welt der schönen Träumen nachzuhängen, in der in vielen Ländern Menschen unter bedrängendsten Umständen täglich für Frieden, Freiheit und Menschenrechte eintreten.
 

 
Leser-Kommentare
    • FahadA
    • 09.10.2009 um 19:59 Uhr

    Warum nicht mit dem Hinweis, nächstes Jahr wäre besser, ablehnen? Ihm müsste klar sein, dass man hier nur Erwartungen auszeichnet, die er zwar erzeugt aber bei weitem (noch) nicht erfüllt hat, haben kann.

    Freelance

  1. Offensichtlich und zum Glück hat das Nobelkomitee - und übrigens auch OBAMA selbst - viel besser begriffen als Karsten Polke-Majewski, dass diese positive Verstärkung der sich erst nur abzeichnenden Tendenzen, die Polke-Majewski immerhin noch einmal in Erinnerung bringt,
    zur Lösung der gigantischen Weltprobleme

    - Klimawandel, Weltenergie, Stabilisierung des Weltfinanzsystems und der Weltwirtschaft, Bekämpfung von Hunger und Armut ..... -

    durch eine multilaterale Weltinnenpolitik - und nicht in Form einer unilateralen Supermacht-Politik -, dringend erforderlich war !

    Eine weise Entscheidung des Nobelkomitees, die OBAMA völlig durchschaut hat:

    http://www.sueddeutsche.d...

    "Aufruf zu Handeln"
    Friedensnobelpreisträger Obama
    09.10.2009, 17:47

    US-Präsident Barack Obama sieht den ihm zuerkannten Friedensnobelpreis als "Aufruf zu Handeln". Er betrachte den Preis nicht als eine Bestätigung für Erreichtes, sondern als eine Herausforderung, erklärte der Präsident bei einer Pressekonferenz am Freitag in Washington.

    Dabei zeigte er demonstrative Bescheidenheit. "Ich bin überrascht und zutiefst demütig", sagte er im Rosengarten des Weißen Hauses. Wenn er ehrlich sein solle, habe er den Preis nicht verdient. Er glaube nicht, dass er es verdiene, sich in der Gruppe vergangener Nobelpreisträger zu befinden, die so viel erreicht hätten und seine Vorbilder seien."

    http://www.sueddeutsche.d...

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    • TDU
    • 09.10.2009 um 21:26 Uhr

    Ich bin auf Seiten von Herrn Polke-Majewski.

    Wenn andere diese positive Verstärkung nicht akzeptieren. Was macht er denn, wenn er seine Soldaten in den Krieg schicken muss? Die sind nicht für den friedlichen Aufbau nach Afghanistan gekommen wie unsere Soldaten. Haben wir jetzt zweierlei friedliches Handeln. Dann hätte das Kommitee den Frieden ja relativiert. Ich finde es nicht gut, wenn nicht Politiker nur auf Grund ihres großem Einflusses Politik machen wollen.

    • TDU
    • 09.10.2009 um 21:26 Uhr

    Ich bin auf Seiten von Herrn Polke-Majewski.

    Wenn andere diese positive Verstärkung nicht akzeptieren. Was macht er denn, wenn er seine Soldaten in den Krieg schicken muss? Die sind nicht für den friedlichen Aufbau nach Afghanistan gekommen wie unsere Soldaten. Haben wir jetzt zweierlei friedliches Handeln. Dann hätte das Kommitee den Frieden ja relativiert. Ich finde es nicht gut, wenn nicht Politiker nur auf Grund ihres großem Einflusses Politik machen wollen.

    • TDU
    • 09.10.2009 um 20:31 Uhr

    Was machen wir, wenn der Friedensnobelpreisträger nachdrücklich fordert, unser Kontingent in Afghanistan zu erhöhen? Ist das dann ein Zeichen für friedliches Engagement und kann man einem Friedensnobelpreisträger was abschlagen? Da kommt er doch selbst in Erklärungsnot. Unddie ist in der Politik nicht förderlich. Ich versteh das Kommitee nicht. Den Preis einer Schülerzeitung für seine Vorhaben hätte ich akzeptiert.

  2. Den angesprochenen Aspekten meiner Vorredner kann jeder Zustimmen, zu offensichtlich sind die Schattenseiten (s)einer amerikanischen Präsidentschaft in unseren Zeiten, zu schwer die Last auf den Schultern eines (scheinbar) unlösbaren Versprechen. Darf man etwas würdigen, das vermutlich niemals eintreten wird?!?
    Ich sage, yes we can! Und meine damit nicht den überhöhten und überzeichneten Ausspruch des ERSTEN schwarzen US-Präsidenten. Man darf die Vergabe des "Preises" als einen Versuch betrachten-gemeinsam mit "DEM" Symbol für einen Aufbruch in den internationalen Beziehungen- ein Zeichen für die Bemühung hin zu einer "besseren" Welt zu setzen. Das Glas ist nicht immer halbleer sondern vielleicht auch mal halbvoll! Realpolitik hin oder her, dieser Preis ist nicht der "Barack Obama Preis", sondern ein Preis für die vielen Menschen, die hinter der Idee "Obama" stehen und den Traum haben, zusammen mit ihm etwas in der Welt zu verändern. Allein das reicht aus für diesen "Preis" aus meiner Sicht, ob er als Krönung auch in Erfüllung geht wird sich zeigen. Eine US-Präsidentschaft ist Fluch und Chance zugleich.

  3. [Entfernt. Bitte unterlassen Sie Mehrfachpostings. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

  4. Ich habe gerade versucht einen persönlichen Kommentar an das Komitee zu schicken. Es ist zwecklos. Scheinbar werden alle mails als SPAM eingestuft. So kann man auch mit Feedback umgehen.
    Ich hoffe, dass der Nobel Preis zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung wird!

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    Genau, genau das, scheint die Intention des nobelkomitees zu sein:

    Zur "sich selbst erfüllenden Prophezeiung" beizutragen, positive Rückkopplung , die ein System von einem Zustand in einen anderen Zustand führen kann: CHANGE durch positive Anwendung der Chaostheorie komplexer Systeme!

    Von negativen Verstärkungen im komplexen Weltsystem haben wir doch aus den letzten Jahren doch nun wirklich die Nase voll !!

    Ein Loblied auf das Nobelkomiteee, auch wenn der Nobelpreis, selbstverständlich völlig (!) unverdient ist, wie doch OBAMA selbst feststellt! Offensichtlich ist der Bursche cleverer als die vielen klugen Kritiker des Nobelkomitees !

    • macdoc
    • 09.10.2009 um 22:36 Uhr

    "...Ich habe gerade versucht einen persönlichen Kommentar an das Komitee zu schicken. Es ist zwecklos. Scheinbar werden alle mails als SPAM eingestuft. So kann man auch mit Feedback umgehen...."

    vielleicht sollten Sie sich selbst nicht unnötig wichtig nehmen..
    Wahrscheinlich liegt es an den Gratulanten aus aller Welt.

    Genau, genau das, scheint die Intention des nobelkomitees zu sein:

    Zur "sich selbst erfüllenden Prophezeiung" beizutragen, positive Rückkopplung , die ein System von einem Zustand in einen anderen Zustand führen kann: CHANGE durch positive Anwendung der Chaostheorie komplexer Systeme!

    Von negativen Verstärkungen im komplexen Weltsystem haben wir doch aus den letzten Jahren doch nun wirklich die Nase voll !!

    Ein Loblied auf das Nobelkomiteee, auch wenn der Nobelpreis, selbstverständlich völlig (!) unverdient ist, wie doch OBAMA selbst feststellt! Offensichtlich ist der Bursche cleverer als die vielen klugen Kritiker des Nobelkomitees !

    • macdoc
    • 09.10.2009 um 22:36 Uhr

    "...Ich habe gerade versucht einen persönlichen Kommentar an das Komitee zu schicken. Es ist zwecklos. Scheinbar werden alle mails als SPAM eingestuft. So kann man auch mit Feedback umgehen...."

    vielleicht sollten Sie sich selbst nicht unnötig wichtig nehmen..
    Wahrscheinlich liegt es an den Gratulanten aus aller Welt.

  5. Es ist schon schade, dass man mit der Preisverleihung nicht noch gewartet hat, Obama ist noch jung und über drei Jahre Präsidentschaft stehen vor ihm, es wäre weise gewesen, ihn sich insgeheim vorzumerken, aber abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln, die er angestoßen hat, und vor allem, ob er seiner Linie treu bleibt. Ich sehe es auch so wie der Autor, dass das Nobel-Komittee seiner Autorität schadet, offenbar war der Wunsch, durch die Preisverleihung Einfluß auf die Politik zu nehmen, zu groß; auch für Obama selbst ist diese Preisverleihung eine ambivalente Geschichte.

  6. Schade, dass sich bisher bei der Umwelt, bei der Finanzkrise, der Weltwirtschaftkrise, die dieser Staat herbeigeführt hat mit seiner maßlosen Rachgier, überhaupt noch nichts geändert hat. Schade dass nun demnächst 40.000 Man mehr nach Afghanistan müssen. Schade, dass der Dollar der höchstverschuldete Geldbesorger der Welt ist. Wenn alle Bürgen und Geldverleiher ihr Pulver haben wollen ist Amerika vollkommen pleite. Dieser Preisträger hat leider bisher übehuapt nocht nichts eingehalten, einschleißlich versäumter Krankenversicherung. Wenn er einen Funken Anstand hätte, würde er seienen Presi an "Ärzte ohne Grenzen" o.ä. abgeben.

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    Ihre Diagnose der leeren Versprechungen ist zum größten Teil ja berechtigt!! Erinnern Sie sich an Gorbatschows "Perestroijka" und "Glastnost" ?? Kommentatoren haben sich noch nicht einmal vor einem Vergleich mit Göbbels gescheut !

    Auch beim CHANGE von 1989/1990 waren viele positive Verstärkungen notwendig:

    In Hans-Peter Dürrs neuestem Buch "Warum es ums Ganze geht" , beschreibt Dürr, wie Gorbatschow durch die Friedensbewegung und Friedensbewegte (Horst-Eberhard Richter und Dürr selbst) ermutigt wurde!

    Lassen Sie uns die "Zukunftsbrille" aufsetzen, die "Vergangenheitsbrille" führt weder zum notwendigen Neuen Denken (Albert-Einstein, Gornatschow, Hans-Peter Dürr ) noch zum CHANGE, nach dem die Zukunft dürstet !

    Ihre Diagnose der leeren Versprechungen ist zum größten Teil ja berechtigt!! Erinnern Sie sich an Gorbatschows "Perestroijka" und "Glastnost" ?? Kommentatoren haben sich noch nicht einmal vor einem Vergleich mit Göbbels gescheut !

    Auch beim CHANGE von 1989/1990 waren viele positive Verstärkungen notwendig:

    In Hans-Peter Dürrs neuestem Buch "Warum es ums Ganze geht" , beschreibt Dürr, wie Gorbatschow durch die Friedensbewegung und Friedensbewegte (Horst-Eberhard Richter und Dürr selbst) ermutigt wurde!

    Lassen Sie uns die "Zukunftsbrille" aufsetzen, die "Vergangenheitsbrille" führt weder zum notwendigen Neuen Denken (Albert-Einstein, Gornatschow, Hans-Peter Dürr ) noch zum CHANGE, nach dem die Zukunft dürstet !

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