Vertrag von Lissabon Die EU-Reform als SicherheitsfaktorSeite 2/2
Zweitens kann die Europäische Union ihre Präsenz und Möglichkeiten am Ort – also in den fragilen Staaten selbst – im Zuge des Aufbaus des Europäischen Auswärtigen Dienstes ausbauen. Wie kaum ein Mitgliedsstaat unterhält die Europäische Kommission bereits heute ein enges Netz von Auslandsvertretungen, das in absehbarer Zeit in EU-Repräsentanzen umgewandelt werden soll, in denen dann Vertreter von Kommission, Rat und Mitgliedstaaten eng zusammenarbeiten. Derzeit wird über den Personalschlüssel und den thematischen wie geografischen Zuschnitt heftig zwischen den Mitgliedsstaaten gerungen.
Im Idealfall ließe sich dieser Dienst dazu nutzen, die Ressorts der Diplomatie, Entwicklung und Verteidigung möglichst umfassend zu verbinden und so einen einzigartigen gemeinsamen Dienst zu schaffen. Damit bietet der Vertrag von Lissabon der EU eine Chance, gerade auch außerhalb ihrer Grenzen friedensstiftend tätig zu werden.
Dr. Stefan Gänzle ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung "Bi- und multilaterale Entwicklungspolitik", Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Dr. Jörn Grävingholt ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung "Governance, Staatlichkeit, Sicherheit" am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) zählt weltweit zu den führenden Forschungsinstituten und Thinktanks zu Fragen globaler Entwicklung und internationaler Entwicklungspolitik. Das DIE berät auf der Grundlage unabhängiger Forschung öffentliche Institutionen in Deutschland und weltweit zu aktuellen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
- Datum 26.10.2009 - 15:33 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik
- Kommentare 6
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... Geschichte das.
Und dabei werden die Aufforderungen im Lissabon-Vertrag zur Aufrüstung der EU und zu Präventiv-Kriegen à la Irak-Krieg nicht mal im Artikel erwähnt.
Ganz zu schweigen davon, dass Dank der Agrarsubventionen der EU überhaupt keine Rede von "einer fairen Handels- und Agrarpolitik" sein kann.
Von den mannigfaltigen Erblasten des europäischen Kolonialismus habe ich auch nichts im Artikel gelesen.
Da man wohl davon ausgehen kann, dass die Leute am DIE den Lissabon-Vertrag auch tatsächlich mal gelesen haben, dürfte dieser Artikel also unter bewußter Verschweigung der oben genannten Punkte erstellt worden sein.
Nennt man das nun also Diplomatie oder doch eher Demagogie, hm?
ich weiß nicht, wie lange Ihr letzter Deutsch-Unterricht in der Schule her ist. Da gab es Aufsätze, z. B. mag das Thema gelautet haben "Der Regenwurm" (oder "Die EU-Reform als Sicherheitsfaktor"). Nun schreibt wer was zu diesem poussierlichen Tierchen und muss dann in der Beurteilung seines Werkes lesen, dass er es schmählich versäumt hat, auch etwas zu Elefanten und Kolibris zu schreiben, Tiere, die zwar durch das Thema nicht erfasst sind, bei denen man aber nach gängiger Verkehrsauffassung davon ausgehen könne, dass sie auf Grund ihrer besonderen Stellung in der Nahrungskette ja wohl gebotenerweise in jeden Aufsatz gehören.
Nun zu Ihrem Kommentar...
;-)
Frdl. Gruß
Pf.
a) diese Tiere poussieren nicht, sie sind possierlich. Sorry , beherrsche Deutsch nicht, aber bei Worten, die Lehnworte im Deutschen sind, fallen mir solche Fehler auf, besonders wenn Andere belehrt werden.
b) Der Artikel zeigt eine Überheblichkeit gegen Länder der dritten Welt, die einfach unzumutbar ist. Es geht nicht an, dass die EU und einige weitere "westlich orientierte" Länder (die sich selbst als internationale Gemeinschaft bezeichnen) anderen Gesellschaften ständig erklären, wie sie ihre Probleme zu lösen haben. ausser dem hier genannten Thinktank gibt es eine Reihe Organisationen, die sich um Lösungen für die fragilen Staaten bemühen. Man kann sich an die "Biscopate" wenden, um zu erfahren, welchen Beitrag z.Beispiel die katholische Kirche leistet, ohne mit Krieg zu drohen.
Joaquim da Madrugada
... danke für Ihre Wortmeldung.
Leider konnten Sie den Sinn meines Kommentars nicht erfassen. Vermutlich brillierten Sie ja eher in den Pausen, als im Unterricht. ( Anmerkung: Bitte äußern Sie Kritik an anderen Usern sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. )
Das macht aber nichts - denn der Lissabon-Vertrag richtet sich genau an Leute wie Sie.
a) diese Tiere poussieren nicht, sie sind possierlich. Sorry , beherrsche Deutsch nicht, aber bei Worten, die Lehnworte im Deutschen sind, fallen mir solche Fehler auf, besonders wenn Andere belehrt werden.
b) Der Artikel zeigt eine Überheblichkeit gegen Länder der dritten Welt, die einfach unzumutbar ist. Es geht nicht an, dass die EU und einige weitere "westlich orientierte" Länder (die sich selbst als internationale Gemeinschaft bezeichnen) anderen Gesellschaften ständig erklären, wie sie ihre Probleme zu lösen haben. ausser dem hier genannten Thinktank gibt es eine Reihe Organisationen, die sich um Lösungen für die fragilen Staaten bemühen. Man kann sich an die "Biscopate" wenden, um zu erfahren, welchen Beitrag z.Beispiel die katholische Kirche leistet, ohne mit Krieg zu drohen.
Joaquim da Madrugada
... danke für Ihre Wortmeldung.
Leider konnten Sie den Sinn meines Kommentars nicht erfassen. Vermutlich brillierten Sie ja eher in den Pausen, als im Unterricht. ( Anmerkung: Bitte äußern Sie Kritik an anderen Usern sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. )
Das macht aber nichts - denn der Lissabon-Vertrag richtet sich genau an Leute wie Sie.
a) diese Tiere poussieren nicht, sie sind possierlich. Sorry , beherrsche Deutsch nicht, aber bei Worten, die Lehnworte im Deutschen sind, fallen mir solche Fehler auf, besonders wenn Andere belehrt werden.
b) Der Artikel zeigt eine Überheblichkeit gegen Länder der dritten Welt, die einfach unzumutbar ist. Es geht nicht an, dass die EU und einige weitere "westlich orientierte" Länder (die sich selbst als internationale Gemeinschaft bezeichnen) anderen Gesellschaften ständig erklären, wie sie ihre Probleme zu lösen haben. ausser dem hier genannten Thinktank gibt es eine Reihe Organisationen, die sich um Lösungen für die fragilen Staaten bemühen. Man kann sich an die "Biscopate" wenden, um zu erfahren, welchen Beitrag z.Beispiel die katholische Kirche leistet, ohne mit Krieg zu drohen.
Joaquim da Madrugada
Sorry, ich wollte nur etwas zum Artenschutz der auf der roten Liste stehenden Worte beitragen. ;-)
http://www.bedrohte-woert...
Frdl. Gruß
Pf.
akzeptiert. Vielen Dank für den Link. Das ist sehr interessant.
freundlichen Gruß
Joaquim
akzeptiert. Vielen Dank für den Link. Das ist sehr interessant.
freundlichen Gruß
Joaquim
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freundlichen Gruß
Joaquim
... danke für Ihre Wortmeldung.
Leider konnten Sie den Sinn meines Kommentars nicht erfassen. Vermutlich brillierten Sie ja eher in den Pausen, als im Unterricht. ( Anmerkung: Bitte äußern Sie Kritik an anderen Usern sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. )
Das macht aber nichts - denn der Lissabon-Vertrag richtet sich genau an Leute wie Sie.
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