Afghanistan-Strategie Obama sucht den goldenen Mittelweg

Wie soll es in Afghanistan weitergehen? Noch lässt US-Präsident Obama nichts über seine Pläne verlauten. Zum Glück gibt es andere Quellen.

John Kerry und Obama: Auf der Suche nach der richtigen Afghanistan-Strategie

John Kerry und Obama: Auf der Suche nach der richtigen Afghanistan-Strategie

Wenn Angela Merkel in der kommenden Woche Barack Obama besucht, würde sie wahrscheinlich gerne vor allem eines von ihm wissen: Wie soll es in Afghanistan weitergehen? Denn schließlich muss die Bundeskanzlerin ihre neue Regierungskoalition darauf einstellen, zumal der Bundestag demnächst wieder über den Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch entscheiden wird.

Es ist allerdings fraglich, ob Amerikas Präsident ihr viel erzählen wird. Das ganze Land wartet schon gespannt darauf, wann er endlich seine neuen Einsichten und die daraus folgenden neuen Strategien verkünden wird. Die Sternendeuter rechnen mit einem Termin irgendwann zwischen dem 7. November, wenn Afghanistan in die zweite Wahlrunde geht, und dem 10. November, wenn Obama zu seiner langen Asientour aufbricht.

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Wohin Obamas Afghanistanreise führen könnte, lässt sich aber auch auf anderen Wegen erfahren. Zum Beispiel wenn man dem Senator und ehemaligen demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry zuhört. Der war gerade in Kabul und hat den dortigen Präsidenten Karsai erfolgreich in den Schwitzkasten genommen, sodass dieser am Ende zerknirscht den Wahlbetrug eingestand und in einen zweiten Wahlgang einwilligte.

John Kerry hat außerdem das Ohr des amerikanischen Präsidenten. Schon früh im Wahlkampf schlug er sich auf Obamas Seite und warb für ihn. Außerdem ist er einflussreicher Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Senat, hat ungezählte Kriegsexperten vernommen und kann sowohl mit rechten wie mit linken Kollegen im Kongress. Gerade das ist ein kaum zu überschätzender Vorteil.

Denn im Afghanistankonflikt stehen sich, grob gesagt, Rechte und Linke ziemlich unversöhnlich gegenüber. Erstere rufen nach einer drastischen Truppenverstärkung; mindestens 40.000 weitere Soldaten wollen sie in die Schlacht gegen die Taliban und al Qaida schicken, so viele, wie auch der neue US-Oberkommandierende in Afghanistan, General Stanley McChrystal, in seinem Lagebericht gefordert hat. Letztere jedoch befürchten ein zweites Vietnam und begehren einen allmählichen Abzug. Obama will um jeden Preis vermeiden, dass sich die Vietnamdebatte der sechziger und siebziger Jahre wiederholt und Amerika in die Zerreißprobe treibt.

John Kerry, ein hochdekorierter Vietnamveteran, kennt die Grausamkeiten, Fehler und Tücken eines Krieges aus eigener Erfahrung. Aus Afghanistan zurückgekehrt, verriet er nicht, welcher Strategie er den Vorzug geben würde, er ließ sich nicht auf Zahlen und auf Klein-Klein ein.

Aber er sagte viererlei – und das war bedeutend und wegweisend: Erstens, McChrystal verlange zu viele Soldaten zu schnell. Zweitens habe der General allerdings mit seiner grundsätzlichen Strategie recht, die Nato müsse mit ganzer Kraft die bevölkerungsreichen und strategisch wichtigen Regionen Afghanistans schützen.

Daraus folge, drittens, dass man dort aufständische Taliban und Al-Qaida-Truppen mit mehr Soldaten vertreiben oder fernhalten müsse. Viertens, Amerikas Armee pfeife auf dem letzten Loch, man könne deshalb höchstens alle 3 Monate ein weiteres Bataillon zur Verstärkung entsenden. 

Nimmt man diese vier Punkte, fügt die zwischen den Zeilen versteckten Botschaften hinzu und multipliziert dies mit Kerrys politischem Schwergewicht, ergibt sich daraus in groben Umrissen die Obama-Lösung.

Die könnte heißen: Obama wird mehr Truppen nach Afghanistan schicken, aber nicht so viele, wie McChrystal verlangt und die Linken befürchten. Jedenfalls nicht jetzt und nicht so schnell. Einerseits, weil Amerikas Armee das kaum leisten kann. Andererseits, weil die langsame Vermehrung der Truppen einen entscheidenden Vorteil haben könnte: Jedes Mal ließe sich erneut prüfen, ob die neue Strategie auch wirklich greift.

Martin Klingst
Martin Klingst

Der Jurist ist seit September 2007 USA-Korrespondent der ZEIT in Washington DC. Er begann seine journalistische Laufbahn beim NDR und dem Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt. Fast neun Jahre lang leitete er das Politikressort der ZEIT.

Obama lässt seinen General allerdings auch nicht im Regen stehen und folgt im Prinzip dessen Plan: Mehr Soldaten zur Befreiung wichtiger Teile Afghanistans von den Taliban, mehr Soldaten zur schnelleren Schulung afghanischer Armee- und Polizeieinheiten – und zur Errichtung und Verteidigung befriedeter Zonen, die Modellcharakter entfalten und weit ins Land ausstrahlen sollen.

Das wäre auch der Obama, wie man ihn kennt: Alle Meinungen sorgfältig hören, die Gegensätze fein austarieren und dann eine Lösung in der goldenen Mitte suchen.

 
Leser-Kommentare
    • joG
    • 29.10.2009 um 10:08 Uhr

    ...BIP als die EU und weniger Leute. So sollten in Afghanisten die Europäer mehr Soldaten dort ins Feld stellen als die Amerikaner.

    Das ist wie mit der Klimaerwärmung. Wenn nun die Europäer glauben Euro 100 Milliarden seien die Kosten dafür, müsste die EU im Verhältnis 55 zu 45 die Kosten zu den USA übernehmen, die man nicht auf BRIC et Alias abdrücken kann.

    Wenn wir mitreden wollen, müssen wir auch dafür zahlen.

  1. 2.

    Ja, der Goldene Mittelweg, Das ist Obama's Markenzeichen.
    In Illinois hat er "Present" gestimmt, damit er keine Entscheidungen zu treffen braucht. Im US Senat hat er sofort das Campaignen angefangen, damit der diesem Senat, der abstimmt, auch fern bleiben konnte.

    Jetzt versucht er sich in Afghanistan aus einer Entscheidung mit dem Trick, wie der Autor sagt:

    Jedes Mal ließe sich erneut prüfen, ob die neue Strategie auch wirklich greift.

    Wie macht er das mit dem pruefen? Er schickt einige Soldaten hin, und schaut nach, ob die Talibans diese abknallen, wenn sie das tun, dann geht er auf einen Militaerstuetzpunkt und zeigt sich mit den toten Soldaten als Photo-Opportunity

    -natuerlich luegt die deutsche Presse wie der Spiegel schamlos, indem sie infam behaupten, Bush haette sich nicht um die toten Soldaten gekuemmert, Tabu sei das Thema gewsen, obwohl Bush insgesamt mindestens 10 mal in Fort Carson war, von wo Soldaten nach iraq deployed worden sind. Er war sowas wie eine familiaere erscheinung in Colorado Springs.

    dann schickt der schlaue Obama wieder welche hin, schaut nach, ob die Talibans nun diese abknallen........
    Also Soldaten als politisches Campaign Futter.

    Sehr schlau, der Obama. Alles, um wieder gewaehlt zu werde. Soldaten? Davon gibt's genug, webb einige Tausend in's Gras beissen muessen, damit Obama Photo-Opportunities hat fuer die Wiederwahl, was soll's. Es hat ja genug.
    Gerd

  2. ... bilden wir schon seit Jahren (bald Jahrzehnten) Sicherheitskräfte in Afghanistan aus. Die verdienen dann so wenig, dass sie zu großen Teilen zu den Aufständischen überlaufen, und die verbleibenden haben gute Chancen von den Aufständischen zu Tode gebracht zu werden.

    Die Aufständischen können auf nahezu beliebige Mengen an Söhnen zurückgreifen und die Geldgeber scheinen auch nicht knausrig zu sein.

    Was für miserable Aussichten. Man darf gar nicht darüber nachdenken. Scheint's verfolgt die Nato in Afghanistan eben dieses Konzept.

  3. Afghanistan ist ein echtes Problem für die westliche Welt und im genaueren meine ich die USA und die Nato.
    Man ist dort hingegangen um den Terror zu bekämpfen.
    Im Ganzen ist das ein Erbe des ehemaligen US-Präsidenten Bush. Leichtfertig ist man in dieses Land einmarschiert und hat die Taliban vertreiben können. Aber - dieser Sieg war eine reine Illusion!!! Alle wissen das dort schon viele Reiche kapitulieren mussten.
    Was wird aus den USA, der Nato, der EU wenn sie nicht einmal in der Lage sind ein kleines Land wie Afghanistan zu kontrollieren.
    Sie werden in der ganzen Welt unglaubwürdig! Zahnlose Papiertiger... Wer wird die Nato fürchten? Wer wird die US-Armee fürchten?
    Danke Mr. Bush für dieses "beschissene Erbe"!!!
    Für dieses Problem habe ich auch keine Lösung!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Obama haette die Gelegenheit gehabt, sich des Afghanistan Krieges zu entledigen, indem er ihn als Bush-War haette deklarien koennen.

    Stattdessen hat er schon in der Kampagne den Iraq Krieg als "unnecessary Bush-War" deklarieet, der aber in der Endphase war, und den Afghan-War als "war of necessity", hat im Maerz eine Strategie verkuendet, einen eigenen General installiert, und verkuendet, dass er den krieg loesen wird.

    Seither hat er seinen General im Regen stehen lassen ,zieht sich zurueck in Dauerstudien, die ganze welt wartet auf eine Entscheidung, irgendeine Entscheidung, und der Obama haelt sich busy mit social events in DC.

    Und in der Zwischenzeit werden amerikansiche Soldaten und anderes Personal en masse in die Luft gejagt, die Ms. Clinton kann die Frage nicht beantworten von pakistanischen Universitaetsstudenten, ob sie dem Westen trauen koennten, und wir stellen alle mit Bestuerzung fest, dass Obama keine Entscheidungen treffen kann, weil er in seinem ganzen Leben noch nie eine Entscheidung getroffen hat, und deshlab nicht weiss, was das ist.

    Wer hat nun den Hauptanteil an der "beschissenen" Lage?
    Man koennte sagen die amerikanscihen Waehler, die einen total inkompetenten Mann in's Weisse Haus geschickt haben.

    Gerd

    Obama haette die Gelegenheit gehabt, sich des Afghanistan Krieges zu entledigen, indem er ihn als Bush-War haette deklarien koennen.

    Stattdessen hat er schon in der Kampagne den Iraq Krieg als "unnecessary Bush-War" deklarieet, der aber in der Endphase war, und den Afghan-War als "war of necessity", hat im Maerz eine Strategie verkuendet, einen eigenen General installiert, und verkuendet, dass er den krieg loesen wird.

    Seither hat er seinen General im Regen stehen lassen ,zieht sich zurueck in Dauerstudien, die ganze welt wartet auf eine Entscheidung, irgendeine Entscheidung, und der Obama haelt sich busy mit social events in DC.

    Und in der Zwischenzeit werden amerikansiche Soldaten und anderes Personal en masse in die Luft gejagt, die Ms. Clinton kann die Frage nicht beantworten von pakistanischen Universitaetsstudenten, ob sie dem Westen trauen koennten, und wir stellen alle mit Bestuerzung fest, dass Obama keine Entscheidungen treffen kann, weil er in seinem ganzen Leben noch nie eine Entscheidung getroffen hat, und deshlab nicht weiss, was das ist.

    Wer hat nun den Hauptanteil an der "beschissenen" Lage?
    Man koennte sagen die amerikanscihen Waehler, die einen total inkompetenten Mann in's Weisse Haus geschickt haben.

    Gerd

  4. Obama haette die Gelegenheit gehabt, sich des Afghanistan Krieges zu entledigen, indem er ihn als Bush-War haette deklarien koennen.

    Stattdessen hat er schon in der Kampagne den Iraq Krieg als "unnecessary Bush-War" deklarieet, der aber in der Endphase war, und den Afghan-War als "war of necessity", hat im Maerz eine Strategie verkuendet, einen eigenen General installiert, und verkuendet, dass er den krieg loesen wird.

    Seither hat er seinen General im Regen stehen lassen ,zieht sich zurueck in Dauerstudien, die ganze welt wartet auf eine Entscheidung, irgendeine Entscheidung, und der Obama haelt sich busy mit social events in DC.

    Und in der Zwischenzeit werden amerikansiche Soldaten und anderes Personal en masse in die Luft gejagt, die Ms. Clinton kann die Frage nicht beantworten von pakistanischen Universitaetsstudenten, ob sie dem Westen trauen koennten, und wir stellen alle mit Bestuerzung fest, dass Obama keine Entscheidungen treffen kann, weil er in seinem ganzen Leben noch nie eine Entscheidung getroffen hat, und deshlab nicht weiss, was das ist.

    Wer hat nun den Hauptanteil an der "beschissenen" Lage?
    Man koennte sagen die amerikanscihen Waehler, die einen total inkompetenten Mann in's Weisse Haus geschickt haben.

    Gerd

    Antwort auf "Ein echtes Problem !!!"
  5. sterben. gerade wenn sie in den krieg ziehen. vielleicht sind das ja jetzt für einige kommentatoren überraschende einsichten. es ist schade um die menschen, aber sie haben sich diesen job nun mal ausgesucht. sie sind freiwillig dahin gegangen. also sollte man nicht die ganze zeit darüber reden (schreiben) das soldaten sterben, sondern eher wie man das problem in den griff bekommt, weshalb man dort ist.

    • xpol
    • 31.10.2009 um 16:37 Uhr

    ... ist bei der militärischen Lösung politischer Fragen alles ausser "golden".
    Die Möglichkeiten des Instruments "Krieg" sind für subtiles Vorgehen viel zu eingeschränkt.

    Petain hat das im Rahmen der "Kriegszieldebatte" im ersten Weltkrieg mal sehr schön auf den Punkt gebracht:
    "Zweck des Krieges ist die Vernichtung der feindlichen Streitkräfte, das Mittel dazu ist die Schlacht."

    Der US-Befehlshaber in Afghanistan weiss das auch, sein Chef hat seine Erfolgserlebnisse aber bisher aus Unverbindlichkeiten und Showeinlagen generiert.
    Obama wird ein Chaos anrichten, gegen das die Bush-Politik geradezu genial aussehen dürfte.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Zweck des Krieges ist die Vernichtung der feindlichen Streitkräfte, das Mittel dazu ist die Schlacht." - Das ist eine äußerst dumme Sicht. Denn "die feindlichen Streitkräfte" wachsen im Extremfall solange nach, bis ihre Quelle - ein ganzes Volk - entweder geschlossen Kriegsmüde geworden und seine kriegsentschlossene Führung ausgewechselt hat, oder eben ausgerottet wurde. Das obige Zitat gibt allenfalls eine Art und Weise wieder, _wie_ Krieg geführt werden kann; es sagt nichts über das _warum_ oder gar das _wie lange_ aus. So eine _ziellose_ Kriegspolitik führt geradewegs in den totalen Krieg: Eine Ausweitung des Krieges aus reiner Verzweiflung heraus, zu Eskalation militärischer Gewalt aus analytischer und politischer Ohnmacht. Ein geistiges Armutszeugnis war dies schon im Entstehungszusammenhang. Heute, zwei Weltkriege später, und angesichts der Erfahrungen zahlreicher asymmetrischer Kriege (chinesischer Bürgerkrieg, Koreakrieg, Vietnamkrieg, Jugoslawienkrieg, Somalischer Bürgerkrieg, Irakkrieg, ...) sollte man weiser geworden sein. Aber auch heute gilt bei vielen immer noch die Devise: Erst bomben, dann denken.

    "Zweck des Krieges ist die Vernichtung der feindlichen Streitkräfte, das Mittel dazu ist die Schlacht." - Das ist eine äußerst dumme Sicht. Denn "die feindlichen Streitkräfte" wachsen im Extremfall solange nach, bis ihre Quelle - ein ganzes Volk - entweder geschlossen Kriegsmüde geworden und seine kriegsentschlossene Führung ausgewechselt hat, oder eben ausgerottet wurde. Das obige Zitat gibt allenfalls eine Art und Weise wieder, _wie_ Krieg geführt werden kann; es sagt nichts über das _warum_ oder gar das _wie lange_ aus. So eine _ziellose_ Kriegspolitik führt geradewegs in den totalen Krieg: Eine Ausweitung des Krieges aus reiner Verzweiflung heraus, zu Eskalation militärischer Gewalt aus analytischer und politischer Ohnmacht. Ein geistiges Armutszeugnis war dies schon im Entstehungszusammenhang. Heute, zwei Weltkriege später, und angesichts der Erfahrungen zahlreicher asymmetrischer Kriege (chinesischer Bürgerkrieg, Koreakrieg, Vietnamkrieg, Jugoslawienkrieg, Somalischer Bürgerkrieg, Irakkrieg, ...) sollte man weiser geworden sein. Aber auch heute gilt bei vielen immer noch die Devise: Erst bomben, dann denken.

  6. "Zweck des Krieges ist die Vernichtung der feindlichen Streitkräfte, das Mittel dazu ist die Schlacht." - Das ist eine äußerst dumme Sicht. Denn "die feindlichen Streitkräfte" wachsen im Extremfall solange nach, bis ihre Quelle - ein ganzes Volk - entweder geschlossen Kriegsmüde geworden und seine kriegsentschlossene Führung ausgewechselt hat, oder eben ausgerottet wurde. Das obige Zitat gibt allenfalls eine Art und Weise wieder, _wie_ Krieg geführt werden kann; es sagt nichts über das _warum_ oder gar das _wie lange_ aus. So eine _ziellose_ Kriegspolitik führt geradewegs in den totalen Krieg: Eine Ausweitung des Krieges aus reiner Verzweiflung heraus, zu Eskalation militärischer Gewalt aus analytischer und politischer Ohnmacht. Ein geistiges Armutszeugnis war dies schon im Entstehungszusammenhang. Heute, zwei Weltkriege später, und angesichts der Erfahrungen zahlreicher asymmetrischer Kriege (chinesischer Bürgerkrieg, Koreakrieg, Vietnamkrieg, Jugoslawienkrieg, Somalischer Bürgerkrieg, Irakkrieg, ...) sollte man weiser geworden sein. Aber auch heute gilt bei vielen immer noch die Devise: Erst bomben, dann denken.

    Antwort auf "Der Mittelweg ..."

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