Abgesagte Stichwahl "Die Afghanen haben das Vertrauen verloren"
Die afghanische politische Aktivistin Malalai Joya hält Präsident Karsai für diskreditiert. Ebenso wie seinen Rivalen Abdullah, der auf eine Stichwahl verzichtete.
© Paula Bronstein

Vorbereitung an der Grenze zu Tadschikistan für die Stichwahl, die jetzt ihren Sinn verloren hat
ZEIT ONLINE: Bei der Präsidentenwahl am 20. August waren Hunderttausende Stimmen manipuliert. Nun hat der frühere Außenminister Abdullah Abdullah, der Herausforderer von Präsident Hamid Karsai, seine Teilnahme an der Stichwahl am kommenden Wochenende abgesagt, weil er erneuten Betrug fürchtete. Was hätte sich eigentlich in Afghanistan geändert, wenn Abdullah an die Macht gekommen wäre?
Malalai Joya: Hinter Abdullah stehen die brutalsten Warlords der Nordallianz. Wenn er an die Macht käme, hätten diese Warlords noch mehr zu sagen gehabt, das Land würde brutaler regiert werden als je zuvor. Abdullah hat zudem Verbindungen zum iranischen Regime, was bedeutet, dass Iran Afghanistan stark beeinflussen würde.
ZEIT ONLINE: Hätten denn jetzt überhaupt noch Afghanen an der zweiten Runde der Präsidentenwahl teilgenommen?
Joya: Viele Menschen hatten schon vorher kein Interesse zur Wahl zu gehen, weil sie keinen Unterschied zwischen den beiden Kandidaten sehen. Denn auch Karsai hat Verbindungen zu den Warlords. Die Afghanen wussten, dass ihre Stimmen nicht über das Endergebnis entscheiden würden. Sie haben jedes Vertrauen in die politische Führung verloren.

Malalai Joya (30) ist Afghanistans populärste politische Aktivistin. Vier Mordanschläge hat sie bisher überlebt. In ihrem gerade erschienenen Buch Ich erhebe meine Stimme (Piper-Verlag) schildert sie ihr Leben, von der Zeit der russischen Invasion bis heute. Ihr Engagement für Arme und Frauen, aber auch ihre offene Kritik an den Taliban und ehemaligen Warlords, die Schlüsselfunktionen im Parlament einnahmen, brachte ihr 2005 einen Platz als jüngste Abgeordnete im afghanischen Parlament. Schon zwei Jahre später wurde sie jedoch von der männlichen Mehrheit suspendiert. Heute spricht Malalai Joya nur noch an geheimen Orten, verbreitet News über ihre Internetseite und sammelt Spenden. Für ihre Anstrengungen um Frieden, Menschenrechte und Demokratie wurde sie unter anderem mit dem Woman of Peace Award ausgezeichnet.
ZEIT ONLINE: Sie haben 16 Jahre im Exil gelebt. Seit Ihrer Kindheit kennen Sie das Land nur im Kriegszustand, dennoch haben Sie sich entschlossen zurückzukommen. Warum?
Joya: Seit meiner Geburt leidet dieses Land unter permanenter Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Als gebildete und politisch bewusste Frau habe ich es irgendwann als meine Pflicht angesehen zu helfen, speziell den unterdrückten Frauen.
ZEIT ONLINE: Worunter leidet die Bevölkerung am meisten?
Joya: Die gesamte Situation ist eine Katastrophe. Die Menschen sind so verunsichert, dass sie ihre Kinder nicht mehr in die Schule schicken, weil sie fürchten, dass sie gekidnappt oder – speziell die Mädchen – vergewaltigt werden. Die Anzahl der Vergewaltigungen steigt gerade immens, ebenso wie die der Entführungen und Morde. Häusliche Gewalt veranlasst immer noch viele Frauen, sich lieber umzubringen, als dem Elend standzuhalten.
ZEIT ONLINE: Seit dem Einmarsch der USA und ihrer Alliierten nach dem 11. September gibt es dennoch mehr Frauenrechte im Land. Sie selbst wurden 2005 zur Abgeordneten gewählt.
Joya: Ich bin nicht durch den Krieg Parlamentsmitglied geworden. Und ich sehe es auch nicht als Vorteil für meine Mission, dass die Amerikaner gekommen sind. Die USA haben Afghanistan im Namen des Krieges gegen den Terror besetzt. Aber tatsächlich haben sie mit der Nordallianz Terroristen an die Macht gebracht, die viel schlimmer sind als die Taliban. Meine Präsenz im Parlament diente nur als Fassade, um Sand in die Augen der Welt zu streuen. Jeder sollte denken, dass Frieden und Demokratie in diesem Land existieren.
ZEIT ONLINE: Wie stehen Sie zum erweiterten Truppeneinsatz durch US-Präsident Barak Obama?
Joya: Die seit acht Jahren andauernde Besatzung hat der Bevölkerung vor allem eines bewiesen: dass die Vereinigten Staat nicht vorhaben, die Taliban loszuwerden. Die Taliban haben kaum einen entscheidenden Rückschlag erfahren, im Gegenteil, sie werden immer stärker, da sie auch noch von Pakistan und Iran unterstützt werden. Die ausländischen Staaten wollen nur ihre politische Macht demonstrieren, aus regionalstrategischen und wirtschaftlichen Gründen Präsenz zeigen. Bisher sind mehr als 8000 Zivilisten von ausländischen Truppen getötet worden. Diese ganze Masse an Militär bedeutet immer mehr Krieg, Morde, Tragödien.
ZEIT ONLINE: Was wäre die Alternative zum Einsatz der ausländischen Streitkräfte?
Joya: Es gibt Alternativen, die viel weniger blutrünstig wären. Der erste Schritt ist es, die ehemaligen Kriegsherren zu entwaffnen und politisch zu entmachten. Ihre Privatmilizen sollten komplett beseitigt werden, und sie sollten bestraft werden für all ihre Kriegsverbrechen aus der Vergangenheit. Zweitens brauchen wir eine weltliche, demokratische und unabhängige Regierung. Solange fundamentalistische Gruppierungen als politische und militärische Kräfte die Macht im Parlament haben, und diese auch noch vom Westen unterstützt werden, wird es keinen Frieden geben. Wirtschaftliche Gerechtigkeit ist ein weiterer Punkt. Afghanistan wurde überflutet von Milliarden Dollar, aber die Bevölkerung leidet nach wie vor unter Hungersnöten. Lokale Industrien sollten aufgebaut werden, Jobs geschaffen und Alternativen zur Opium-Produktion gefunden werden.
ZEIT ONLINE: Das alles haben auch die westlichen Staaten versprochen.
Joya: Es liegt aber in den Händen des Volkes. Demokratie und Freiheit sind kein Blumenstrauß, den man einer Nation einfach so überreichen kann. Es gibt Werte, die nur durch die Anstrengungen des Volkes selbst zurückgewonnen werden können.
ZEIT ONLINE: Würden die Warlords und die Taliban nach einem Abzug der fremden Truppen nicht erst recht wieder die Bevölkerung terrorisieren?
Joya: Es ist schwierig zu sagen, was im Detail geschehen würde. Aber ich bin überzeugt davon, dass sich die Situation verbessern würde. Die Bevölkerung hätte im Falle eines Abzugs mit zwei großen inländischen Kriegsgegnern zu tun – der Nordallianz und den Taliban. Diese beiden haben kaum Chancen, die Macht wieder an sich zu reißen. Das Volk hasst die Taliban bis aufs Blut. Und trotz Erschöpfung durch den langen Krieg würden die Menschen sie in einer letzten Schlacht, allein durch ihren tiefen Hass, auslöschen. Was die Nordallianz betrifft, ist sie meiner Meinung nach schon so isoliert, dass niemand sich ihr noch anschließen würde. Unser Volk wurde so brutal von ihnen misshandelt, dass es keine Mitläufer mehr gäbe. Ich glaube weniger an die Einschätzungen mancher Leute, dass ein Aufstand der Nordallianz stattfinden würde oder die Taliban sich wieder neu gruppieren und zu alter Stärke zurückfinden würden.
ZEIT ONLINE: Was kritisieren Sie am meisten an der Politik von Präsident Karsai?
Joya: Karsais Hände sind in Blut gewaschen. Er hat berüchtigte Kriminelle unterstützt, Leute, die vor der Truppeninvasion der Amerikaner die Bevölkerung unterdrückt haben und nun im Parlament sitzen. Er brachte sie in hohe Ämter. Jüngst macht er Qaseem Fahim and Karim Khalili zu seinen Vizepräsidenten. Die beiden waren in unzählige Verbrechen und Morde zwischen 1992 und 1996 verwickelt. Kasai ist in den Augen vieler Afghanen ein Verräter, weil er sie, nachdem er ihre Stimmen bekam, enttäuscht hat. Er hält große Reden, aber seine leeren Worte dienen nur dazu, die Welt zu täuschen. Er ist nichts weiter als eine Marionette der USA, deren Regeln er befolgt. Die haben dazu geführt, dass mein Volk und mein Land zerstört wurden.
ZEIT ONLINE: Wie erging es ihnen selbst als Mitglied im Parlament? Zwei Jahre nach Ihrem Amtseintritt wurden Sie suspendiert.
Joya: Das Parlament wird von Männern beherrscht, aber meine Entlassung wurde auch von vielen fundamentalistischen Frauen unterstützt. Die ehemaligen Kriegsherren besitzen im Parlament jede Form von Macht. Sie kontrollieren die Medien genau wie einzelne Journalisten. Wenn jemand von irgendeinem ihrer Verbrechen berichtet, wird er entweder bedroht oder gleich getötet.
ZEIT ONLINE: Wurden Sie direkt von Regierungsmitgliedern bedroht?
Joya: Ja, sehr oft. Abdul Rab Sayyaf, ein fundamentalistischer Kriegsherr im Parlament, hat mich bedroht. Seine Befehlshaber ebenfalls. Sie haben mich unzählige Male beschimpft und im Parlament angegriffen. Aber es gab auch Frauen, die mir mit dem Tod drohten.
ZEIT ONLINE: Wie schläft man nachts, wenn bereits 18 Mordanschläge auf einen verübt wurden?
Joya: Diese Bedrohungen sind Teil meines Lebens geworden. Sie schüchtern mich aber nicht ein, ich sage ja nur die Wahrheit. Tatsächlich schlafe ich nachts aber nur wenig und wechsle meine Unterkunft manchmal täglich, manchmal nur alle zwei Nächte. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt.
ZEIT ONLINE: Sie reisen versteckt unter einer Burka durchs Land. Glauben Sie, dass Sie irgendwann einmal unverkleidet und ohne Personenschützer arbeiten können?
Joya: In naher Zukunft sehe ich nur mehr Krieg, mehr Terror und Gewalt. Aber vielleicht wird irgendwann wirklich das Licht der Demokratie auf Afghanistan fallen. Wenn mein Land ein unabhängiger Staat sein sollte, voller friedliebender, weltoffener und sich zusammengehörig fühlender Menschen.
Das Gespräch führte Andin Tegen
- Datum 02.11.2009 - 15:02 Uhr
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Im Interview findet sich DIE zentrale Aussage:
"Es liegt aber in den Händen des Volkes. Demokratie und Freiheit sind kein Blumenstrauß, den man einer Nation einfach so überreichen kann. Es gibt Werte, die nur durch die Anstrengungen des Volkes selbst zurückgewonnen werden können."
Mehr ist nicht zu sagen.
Daher können sie jetzt auch alle gehen. Sie haben schon genug getötet, insbesondere die Amerikaner, die erst geschossen und dann gefragt haben.
Das Lügengebäude der Politiker ist eh schon höher als die Twin Towers je waren.
Das Interview sagt doch letztlich nichts anderes. Laßt die Afghanen ihr Schicksal selbst regeln. Jede ausländische Einmischung bringt, bei allem guten Willen nur noch mehr Leid und hilft nur den Einschmeichlern wie Karsai.
Deshalb kann die Konsequenz nur sein. Raus aus Afghanistan, so schnell es ein geordneter Rückzug erlaubt. Demokratie kommt muss von "innen" akzeptiert und ERARBEITET werden, auch wenn es viel Leid bedeutet!
Alles andere ist vergebliche Mühe.... das gilt für jedes Land, eingeschlossen Irak!
Leider sind solche Beiträge auch hierzulande große Seltenheit, denn die Wahrheit torpediert auch hier die politischen Interessen der ausländischen Mächte. Sie führt die US-/EU-Demokratisierungsstrategie ad absurdum und macht deutlich, wie die öffentliche Diskussion, auch hier in der ZEIT, mangels Wissen um Hintergründe und Tatsachen, am Thema komplett vorbeiläuft und sich lediglich in politischem Lagerdenken schaumschlagend verläuft.
Warum traut sich kein deutscher Politiker so richtig an dieses heisse Eisen heran? Vielleicht, weil es dem Wesen des Politikers per se widerspricht, ohne Politikmütze und ohne Gier nach pol. Reputation sich nützlich einzubringen.
Die kommt dem Schweizer Modell schon recht nahe - zu denken das die Parteiendemokratie die einzige Form von Demokratie auf der Welt ist - ist sehr Problematisch. Besonders dort wo es keine festen Grenzen gibt und viele verschiedene Kulturen - da bewirkt sie fast ihr Gegenteil - siehe Afrika - auch in Deutschland würden bald 70 % der Bürger für eine direkte Demokratie stimmen und wir drücken das Auslaufmodell per Krieg in Völker die am Arsch der Welt liegen.
Krieg = Massenmord
Langer Krieg = Großer Massenmord
Kennt jemand eine Ausnahme von dieser Regel?
1.niemand schert sich um menschenrechte und demokratie es geht einzig alleine um die Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Pipeline dass weiss jeder der bis 3 zaehlen kann!
2.das land als krisenherd ist ein resultat der vernachlaessigung des westens nach der sowjetischen invasion.
nach 89 sind nicht nur saemtliche humanitaeren hilskraefte aus dem land gegangen sondern die welt hat nachdem sie den "boesen russen" geschlagen hat sein komplettes augenmerk vom land abgerichtet somit hat man afghanistan als offenes feld, ausgestattet mit mehr kalashnikovs als ganz afrika, zurueckgelassen. alle gruppierungen die in der lage waren das land zu destabilisieren und fuer ihre zwecke zu missbrauchen hatten uneingeschraenkte handlungsfaehigkeit.
was ich damit sagen will ist dass ein rueckzug der hier thematisiert wird, dasselbe unglueck mit sich bringen wird.
bitte um rueckmeldung wenn moeglich
Zu 1) Vielleicht ging es mal um diee Pipline, aber das ist Geschichte. Wie soll sie Wirklichkeit werden, wenn nicht eine Interventionsmacht mit so 750000 Soldaten das Land komplett einnimmt und beherrscht ?
Da ist es ja billiger das Geld statt in die Soldaten in Desertec zu stecken. Und Menschenrechte und Demokratie ? Wo soll ich anfangen ? Afganistan, Burma, Sudan, Saudi Arabien, Nord Korea 1/3 von Afrika. Tut mit leid, das wird nichts.
Deswegen:
Zu 2) Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Im Europa gab es auch mal solche Zeiten, nannte sich 30jähriger Krieg. Und die Mogulfürsten in Indien haben sich am Salpeterexport für Schießpulver dumm und dusselig verdient.
So ist die Welt.
Zu 1) Vielleicht ging es mal um diee Pipline, aber das ist Geschichte. Wie soll sie Wirklichkeit werden, wenn nicht eine Interventionsmacht mit so 750000 Soldaten das Land komplett einnimmt und beherrscht ?
Da ist es ja billiger das Geld statt in die Soldaten in Desertec zu stecken. Und Menschenrechte und Demokratie ? Wo soll ich anfangen ? Afganistan, Burma, Sudan, Saudi Arabien, Nord Korea 1/3 von Afrika. Tut mit leid, das wird nichts.
Deswegen:
Zu 2) Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Im Europa gab es auch mal solche Zeiten, nannte sich 30jähriger Krieg. Und die Mogulfürsten in Indien haben sich am Salpeterexport für Schießpulver dumm und dusselig verdient.
So ist die Welt.
Zu 1) Vielleicht ging es mal um diee Pipline, aber das ist Geschichte. Wie soll sie Wirklichkeit werden, wenn nicht eine Interventionsmacht mit so 750000 Soldaten das Land komplett einnimmt und beherrscht ?
Da ist es ja billiger das Geld statt in die Soldaten in Desertec zu stecken. Und Menschenrechte und Demokratie ? Wo soll ich anfangen ? Afganistan, Burma, Sudan, Saudi Arabien, Nord Korea 1/3 von Afrika. Tut mit leid, das wird nichts.
Deswegen:
Zu 2) Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Im Europa gab es auch mal solche Zeiten, nannte sich 30jähriger Krieg. Und die Mogulfürsten in Indien haben sich am Salpeterexport für Schießpulver dumm und dusselig verdient.
So ist die Welt.
1.
wie die zukunft werden soll liegt nicht in meiner hand..auch wenn ich persoenlich durch meine taetigkeit versuche dem gerecht zu werden, nein die zukunft liegt in der hand deren die das land in seine jetzgde situation veretzt haben..soll heissen die welt war es sich wert seinen kalten krieg auf fremden terrain auszutragen dann soll sie den mist den sie produziert hat auch aufraeumen!
desertec waere das naechste interventionswuerdige ereigniss
desertec stoesst aus dem grund auf gegenwehr weil die lage in afrika sehr instabil ist..genauso wie in afghanistan...sozusagen ein zweites afghanistan .. das kann sich nicht mal der reiche westen im moment leisten
ich finde es im uebrigen relativ belustigend dass du dieses beispiel bringst denn die gtz hat genau das vorgeschlagen.."der gesamte afghanistan einsatz hat bis jetzt etwa 15 milliarden dollar gekostet..wir die gtz versprechen von diesem geld das komplette land zu rekonstruieren!" sprecher der gtz
das geld das wie du sagst "reingesteckt wird" in soldaten oder sonstwas muss man sich als investition vorstellen das ist kein geschenk sondern wirtschaftliches kalkuel.
und zu den menschenrechten... du sagst es nordkorea burma saudiarabien hatten keine 3 grossen kriege mit dem koenigreich grossbritanien wurden nicht in den letzten 30 jahren durch krieg in mitleidenschaft gezogen...das hat einen grund!
2.
ja du hast recht survival of the fittest das und nichts anderes ob mogul oder bush oder merkel stimmt ...liegt auch ein wenig in der natur des menschen..
aber seit dem 30 jaehrigen krieg hatten wir kant mahatma gandhi 2.weltkriege...literatur..und wir haben gelernt...sollten wir zumindestens...ich hoffe ich habe das wie siehst du das?!
ausserdem toeten wir menschen verlogenem grunde wenn frau merkel wie du sagen wuerde "so ist die welt" dann haette ichdamit auch weniger probleme denn dann waere sie ja ehrlich!
danke bittte
aaziesch :-)
1.
wie die zukunft werden soll liegt nicht in meiner hand..auch wenn ich persoenlich durch meine taetigkeit versuche dem gerecht zu werden, nein die zukunft liegt in der hand deren die das land in seine jetzgde situation veretzt haben..soll heissen die welt war es sich wert seinen kalten krieg auf fremden terrain auszutragen dann soll sie den mist den sie produziert hat auch aufraeumen!
desertec waere das naechste interventionswuerdige ereigniss
desertec stoesst aus dem grund auf gegenwehr weil die lage in afrika sehr instabil ist..genauso wie in afghanistan...sozusagen ein zweites afghanistan .. das kann sich nicht mal der reiche westen im moment leisten
ich finde es im uebrigen relativ belustigend dass du dieses beispiel bringst denn die gtz hat genau das vorgeschlagen.."der gesamte afghanistan einsatz hat bis jetzt etwa 15 milliarden dollar gekostet..wir die gtz versprechen von diesem geld das komplette land zu rekonstruieren!" sprecher der gtz
das geld das wie du sagst "reingesteckt wird" in soldaten oder sonstwas muss man sich als investition vorstellen das ist kein geschenk sondern wirtschaftliches kalkuel.
und zu den menschenrechten... du sagst es nordkorea burma saudiarabien hatten keine 3 grossen kriege mit dem koenigreich grossbritanien wurden nicht in den letzten 30 jahren durch krieg in mitleidenschaft gezogen...das hat einen grund!
2.
ja du hast recht survival of the fittest das und nichts anderes ob mogul oder bush oder merkel stimmt ...liegt auch ein wenig in der natur des menschen..
aber seit dem 30 jaehrigen krieg hatten wir kant mahatma gandhi 2.weltkriege...literatur..und wir haben gelernt...sollten wir zumindestens...ich hoffe ich habe das wie siehst du das?!
ausserdem toeten wir menschen verlogenem grunde wenn frau merkel wie du sagen wuerde "so ist die welt" dann haette ichdamit auch weniger probleme denn dann waere sie ja ehrlich!
danke bittte
aaziesch :-)
Jeder Krieg ist ein Krieg der kapitalistischen Verhälnisse auf diesem Globus...in den Jahrhunderten vor uns und heute um so mehr....alle verdienen daran...und mit der sogenannten Globalisierung ist es für die Rüstungsindustrie und ihren ausführenden Militärs noch viel bequemer und schneller geworden sich " Brandherde " zu schaffen um Absatz, genannt " Märkte " zu etablieren - unter der verlogenen Parole der Welt " Demokratie " nach westlichem Vorbild zu bescheren. Dazu bemerkt xtc unter Nr.1 zu Recht das dies niemals mit einem Blumenstrauss in der Hand zu realieren sein wird. Wieviele Jahrhunderte sind vergangen in Europa vom Mittelalter über die Zeit des Absolutimus und die Hambacher Ereignisse, die Jahrzehnte des Nationalsozialismus und des Kommunismus bis ins heutige 21. Jahrhundert - was für schmerzliche Erfahrungen und menschliches Elend hat Europa und Deutschland durchleben müssen. Wir wissen es doch - oder wissen wir es doch nicht mehr ??...drum schnellstmöglich raus aus Afghanistan.
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