Innere Sicherheit Afghanistan will die Zahl seiner Sicherheitskräfte verdoppeln

Die afghanische Armee soll auf 240.000 Mann anwachsen, die Polizei ihre Kraft auf 160.000 Beamte verdoppeln. Die Sicherheitslage im Land spricht dafür.

Ein afghanischer Polizist auf einer Straße in Kandahar

Ein afghanischer Polizist auf einer Straße in Kandahar

Die Regierung in der afghanischen Hauptstadt Kabul will die Vorgaben der USA und der Nato erfüllen und die Anzahl der afghanischen Polizei- und Militärkräfte mehr als verdoppeln. Das ist weit mehr als bisher angestrebt. Die USA und die Nato wollen, dass mehr Verantwortung in die Hände der afghanischen Sicherheitskräfte gelangt.

Verteidigungsminister Abdul Rahim Wardak sagte in Kabul, die Armee solle sich auf 240.000 Mann vergrößern; derzeit stehen rund 93.000 Soldaten unter Waffen. Dieses Ziel wird nach Ansicht von Beobachtern nur durch jahrelange massive Investitionen in die Ausbildung erreicht werden können.

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Zugleich kündigte Innenminister Mohammad Hanif Atmar an, die Polizeikräfte sollten von derzeit 82.000 auf 160.000 verstärkt werden. "Dies ist Teil des Konzepts von US-General Stanley McChrystal", sagte Atmar dem Fernsehsender al-Dschasira. Ein Zeitrahmen wurde nicht genannt.

Der Nato-Oberkommandierende McChyrstal hatte erst kürzlich 40.000 zusätzliche Nato-Soldaten für den Afghanistan-Einsatz gefordert. Derzeit sind etwa 71.500 Mann der Nato-Schutztruppe Isaf und zusätzlich etwa 30.000 US-Soldaten im Einsatz.

Derweil gab es in Kabul erneut ein Raketenangriff auf ein vor allem von Ausländern bewohntes Hotel. Nach Angaben der örtlichen Polizei schlug das Geschoss am Samstag in eine Außenwand des Luxushotels Serenaein. Nach Angaben des afghanischen Gesundheitsministeriums erlitten vier Menschen Verletzungen, darunter zwei Kinder. Auch ein afghanischer Soldat sei außerhalb des Gebäudes verletzt worden. Die Blessuren seien in keinem Fall lebensbedrohlich, sagte der Ministeriumssprecher. Ein Hotel-Mitarbeiter sagte, das Innere des Hauses sei unversehrt.

Die radikalislamistischen Taliban-Rebellen hatten das Hotel in der Nähe des Präsidentenpalastes in der Vergangenheit mehrfach angegriffen. Bei einem Überfall bewaffneter Kämpfer starben im Januar vergangenen Jahres acht Menschen. Das Hotel wird häufig von ausländischen Journalisten und Diplomaten bewohnt.

 
Leser-Kommentare
  1. und seine Majorinetten kein bißchen trauen. Er hat korrupzte Mitarbeiter in die Regierung geholt (und ist dafür verantwortlich), er hat die Wahlen massivst gefälsch und die USA und ihre Verbündeten sind auf Gedeih und Verderb auf diesen Präsidenten angewiesen. Welch ein Armutszeugnis. Wie war das mit der Ukraine? Wurde da nicht Wahlbetrug festgestellt? Haben da nicht Menschen demonstriert? Wurde da nicht die Wahl wiederholt? Welch empörter Aufschrei ging durch unsere Medien? Und in Afghanistan, zuerst wurde versucht, den Wahlbetrug zu vertuschen bzw. herunter zu spielen, dann eine Wahlwiederholung "angestrebt" und als der Mitbewerder schließlich aufgab, weil er einen erneuten Wahlbetrug befürchtete, wurde dieser korrupute Präsident und Wahlbetrüger erneut vereidigt (und dies ging nur mit "Segen" der USA und Verbündeten). Und dann wurde für die Bundeswehr schnell das Ziel einer Demokratisierung (was ja angesichts des Desasters zur Wahl nicht mehr glaubwürdig war)in Ordnung machen, verändert. Um im Sarrazzin-Primitiv-Jargon zu sprechen:"Eine Riesen Schweinerei. Da hat die Bundeswehr 8 Jahre geschlafen, um jetzt zu solch einem armseligen Ergebnis zu kommen. Unsere Soldaten müssen für so ein banales Kriegsziel bluten und sterben? Welch eine Schande. Haben die denn hier in Deutschland nur Kaffeekränzchen gehalten? Diese ganzen Millionen €, sie schädigen ja unser Sozialsystem. Unsere Jungs müssen ganz schnell zurück. Beendet dies unwürdige Schauspiel!" -frei übersetzt gemäß Kopf..

  2. 240 000 Schwerbewaffnete und 160 000 Hausdurchsucher - das ist die US-Norm für ein Land in dem wir westliche Werte gesichert sehen. Ein militarischer Polizeistaat der Sonderklasse also. Und mit sonderbaren Demokraten an der Spitze, die nur eins garantieren: Hörigkeit solange es Geld gibt. Mein Gott, Obama.

    • hego5
    • 23.11.2009 um 0:15 Uhr

    auch ruhig einen Komentar von Christoph Hörstel anhören, was er dazu zu sagen hat!

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    • hego5
    • 23.11.2009 um 0:20 Uhr

    sorry den link bitte

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    • hego5
    • 23.11.2009 um 0:20 Uhr

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    • hego5
    • 23.11.2009 um 0:20 Uhr
    4.

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