Weltklimagipfel in Kopenhagen

Europas Umweltminister suchen gemeinsame Position

Zur Vorbereitung des Weltklimagipfels treffen sich derzeit die EU-Umweltminister. Obwohl die Erwartungen an Kopenhagen abgespeckt wurden, hofft Umweltminister Röttgen auf einen Erfolg.

Zwei Wochen vor Beginn des Weltklimagipfels sind die europäischen Umweltminister am Montag in Brüssel zu abschließenden Beratungen über eine gemeinsame Verhandlungsposition zusammengekommen. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) sagte, auch wenn es schon seit Längerem nicht mehr darum gehe, in Kopenhagen zu einem rechtsverbindlichen Klimavertrag zu kommen, so müssten dort doch in den wichtigsten Punkten "die Würfel fallen". Europa spreche in den Weltklimaverhandlungen "mit einer Stimme". "Wir wollen heute deutlich machen, dass wir uns für den Erfolg von Kopenhagen einsetzen."
 

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Angesichts der stockenden Weltklimaverhandlungen könne dieses Zeichen "gut gebraucht werden". "Kopenhagen muss ein Erfolg werden. Ein Scheitern hätte zur Folge, dass wir katastrophale Folgen weltweit zu erdulden hätten." So müsse das Ziel erreicht werden, die Erderwärmung bis 2050 auf zwei Grad zu begrenzen. 80 bis 95 Prozent der Kohlendioxid-Einsparungen müssten die Industriestaaten tragen.

Es ist für Röttgen das erste EU-Ministerratstreffen. Die internationale Staatengemeinschaft will sich vom 7. bis 18. Dezember auf die Grundzüge eines neuen Weltklimaabkommens einigen. Der rechtsverbindliche Vertrag soll in den Folgemonaten ausgehandelt werden. Die EU fordert, dass die Kopenhagener Übereinkunft politisch verbindlich sein und ambitionierte Reduktionsziele und Finanzzusagen an die sogenannte Dritte Welt enthalten soll. Dagegen regt sich Widerstand in den USA und China.

 

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Leser-Kommentare

  1. einfach nur ausgeblendet wird, bleibt das ganze Klimaspektakel einfach nur hohl und ist ein weiterer Angriff auf unsere Brieftaschen.

    Mensch erinnere sich an 1000 bis 1300. Im eisfreien Grönland wurde Getreide angebaut, in England gar Wein, die Wikinger gingen auf "Seereise", in Regensburg wurden die Brückenfundamente im fast trockenen Flußbett gebaut. Wer war an dieser "klimakatastrophe" schuld? Klimaveränderungen finden statt - mit und ohne uns.

    JA - einverstanden. Abgase müssen reduziert werden und dürfen nicht ungereinigt in die Luft geblasen werden, Gewässer und Meere nicht als Abfallhaufen mißbraucht und gleichzeitig überfischt werden - weder hier noch anderswo auf der Welt.

    Aber wer kümmert sich um das Beenden der Rodungen von riesigen Flächen von Regenwäldern und die vielen anderen großen und kleinen täglichen profitgesteuerten Sauereien die immer weiter einfach stattfinden?

  2. Herr Röttgen sollte sich die nachstehenden Beiträge zum aktuellen Stand in der Klimaforschung zu gemüteführen.

    Die Personen sind immerhin die Spitzen der weltweiten Klimaforschung und haben den IPCC Bericht Nr. 4 maßgebend beeinflusst.

    Er hätte dann einen Wissensvorsprung vor seinen europäischen Kollegen.

    Wahrscheilich haben die dann aber bereits alles gelesen.

    Die Welt

    http://www.welt.de/wissen...

    Blog

    http://blogs.news.com.au/...

    NY-Times

    http://www.nytimes.com/20...

  3. ...doch nicht statt, weil in England ein Hacker einen Uni-Server geknackt hat?! Daraus, dass ein Forscher in Erwägung gezogen hat, ein Detail der Klimaforschung der Öffentlichkeit vorzuenthalten, ergibt sich also der zwangsläufige Schluss, dass das alles kokolores ist?
    Dass sich die Klimaerwärmung in den letzten Jahren etwas abgeschwächt hat, ist doch nichts, was sich verschweigen ließe. Das ist doch längst in der wissenschaftlichen Diskussion angekommen (siehe http://mediamatters.org/r...).
    Daraus zu folgern, dass das Klimawandel lediglich auf Schwindelei beruhe, ist abstrus.
    Und all diejenigen, die die klimapolitischen Anstrengungen der UN-Staatengemeinschaft, der Europäischen Union oder ihrer mitgliedsstaaten für völlig willkürlich und unbegründet halten, sollten sich die Frage gefallen lassen, warum diese Entwicklung überhaupt passieren kann. Wo ist denn die Lobby der Energieerzeuger, der Automobilindustrie, der metallverarbeitenden Industrie, der chemischen Industrie und der Airlines? Sind die alle eingeknickt vor der ach so einflussreichen Interessenvertretung der Wind- und Solarindustrie? Das ist doch eine recht unplausible Annahme, die da ihrem Weltbild zugrunde liegt, sehr geehrte Damen und Herren Klimaskeptiker.

  4. Huh... die große Verschwörungstheore! Diesmal sind sie aber schnell da, die Prediger des großen Komplotts! Gleich die ersten beiden Kommentare! Seid Ihr die, die auch Beweise dafür haben, daß 9/11 durch den Mossad organisiert war? Oder Daß die Pyramiden von Aliens gebaut wurden? Und wer hat nun den Klimawandel erfunden? Greenpeace? Und wofür?

  5. Wer sehen will der sehe, wer betrogen werden will der soll sich betrügen lassen.
    Durch Gehinwäsche glauben immer noch einige wir gehen auf eine katastrophale Erwärmung zu. Absolut lächerlich. Was physikalisch unmöglich ist wird immer noch als Angstmache betrieben.

    http://www.hartgeld.com/f...

    Na dann glaubt mal weiter an die Falschmeldungen!

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  • Datum 23.11.2009 - 12:08 Uhr
  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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  • Schlagworte Politik | Umwelt | Umweltpolitik | Brüssel | Norbert Röttgen | CDU
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