UN-Klimatagung Obama will in Kopenhagen Zusagen machen
Die US-Regierung will auf dem UN-Gipfel konkrete Ziele für den Klimaschutz präsentieren, obwohl ein Gesetz fehlt. Ob Präsident Obama das persönlich macht, ist offen.
© Saul Loeb/AFP/Getty Images

Seine Regierung will in Kopenhagen mit konkreten Zielen aufwarten: US-Präsident Obama
Das US-Repräsentantenhaus stimmte bereits über die von Präsident Barack Obama entworfene Version eines neuen Klimagesetzes ab. Die mit anspruchsvollen Vorgaben versehene Vorlage steckt aber derzeit im Senat fest. Dennoch will Obama bei der UN-Klimatagung im dänischen Kopenhagen konkrete Ziele zum Schutz der Atmosphäre präsentieren. Immerhin hatte er im Präsidentschaftswahlkampf einen Wandel der Klimapolitik angekündigt und dieses Ziel auch später weltweit vertreten.
Alle Staaten, einschließlich der USA, müssten auf dem Gipfeltreffen ihre Emissionsziele auf den Tisch legen, sagte ein Vertreter der Regierung. Präsident Barack Obama wolle vor der Konferenz im Dezember eine "aussagekräftige Vorlage" präsentieren, zitierte die New York Times einen Mitarbeiter des Weißen Hauses. Bislang wollte die Regierung selber kein Emissionsziel nennen, um dem Kongress nicht vorzugreifen.
Obama werde den Stand der Gesetzgebung berücksichtigen, wenn er sich zu dem Reduktionsziel äußere, hieß es weiter. "Welche Zahl wir auch immer auf den Tisch legen, wird sich auf das nach unserer Meinung voraussichtliche Ergebnis des Gesetzgebungsprozesses beziehen", zitiert das Wall Street Journal einen Regierungsbeamten. Man wolle dem Senat mit dem Schritt nicht ins Gehege kommen. Möglich sei auch, dass die Regierung einen Zielkorridor nenne statt einer einzelnen konkreten Zahl, berichtete die New York Times.
Die im Juni verabschiedete Vorlage des Repräsentantenhauses beinhaltet, dass bis zum Jahr 2020 die Treibhausgase um 17 Prozent unter das Niveau des Jahres 2005 reduziert werden. Der Entwurf eines Senatsausschusses, der vorigen Monat gebilligt wurde, sieht eine Verringerung um 20 Prozent vor. Allerdings wird erwartet, dass diese Vorgabe den Verhandlungen nicht standhält. Das weitreichendste Ziel steckt Europa mit einer Reduktion von bis zu 40 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 1990.
Bisher sah es so aus, als ob der US-Präsident nicht nach Kopenhagen reisen würde, doch das scheint noch nicht endgültig: Obama wolle in den nächsten Tagen entscheiden, ob er selbst zu der Klimakonferenz reist, hieß es aus dem Weißen Haus. Der Präsident hatte bereits gesagt, nur nach Kopenhagen kommen zu wollen, wenn seine Anwesenheit eine Vereinbarung fördere.
Seine Anwesenheit könnte den Druck auf andere Staaten erhöhen, die sich bereits von weitreichenden Verpflichtungen entlastet haben: Vor zwei Wochen hatten sich beim Gipfel des Asien-Pazifik-Forums Apec in Singapur die maßgeblichen Teilnehmer darauf geeinigt, bei der Konferenz kein juristisch bindendes Abkommen zur Verminderung der CO2-Emissionen anzustreben, sondern nur noch eine politische Erklärung.
- Datum 24.11.2009 - 09:33 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 19
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Die Menschheit hantiert mit großen Werkzeugen. Ihre Geschicklichkeit hat ausgereicht diese zu entwickeln. Aber dass die Entwicklung ihrer ethische Kompetenz damit Schritt gehalten hat darf bezweifelt werden. Dass Ethik aber nicht nur ein Luxus von Gutmenschen ist sondern lebensnotwendig, kam aber noch nicht richtig an...
Auf nationaler und internationaler Ebene von Politik und Wissenschaft muss daher dringend ein Forschungsfeld ins Auge gefasst werden das vor allem die Spieltheorie berücksichtigt: wie entwickelt man wirksame Strategien um Reformvorhaben zu realisieren deren Notwendigkeit eine Mehrheit begreift die aber aufgrund spieltheoretischer Dilemmata nicht umgesetzt werden (der der zuerst anfängt hat am meisten persönliche Nachteile). Das betrifft Armutsbekämpfung, Bankenkontrolle, Klima usw...
Der andere Aspekt ist eine Aufgabe für die Medien: klar aufzudecken welche Interessengruppen die notwendigen Änderungen blockieren. Wobei die Medien über ihre Inhaberstruktur und gesellschaftliche Interessen des Führungspersonals selbst in das böse Spiel involviert sind. An dieser Stelle existiert nämlich keine Unabhängigkeit...
...stützt sich auf manipulierte Klimadaten, der Klimagipfel gerät zur Farce und einem wissenschaftlichen Skandal! Die von den Medien gepushte Klimahysterie ist eine reine Propagandalüge! Die neusten Erkenntnisse beweisen, dass die Klimaforscher Daten massenweise gefälscht haben, um die Behauptung zu belegen, das Klima wird durch das menschliche CO2 nachteilig verändert. Diese gefälschten Daten wurden dem UNO-Klimarat übergeben, mit denen dann der IPCC seine Warnungen und Panik verbreitet hat, das CO2 vom Menschen ist der Klimakiller und muss mit allen Mitteln reduziert werden.
Ein Statement vom US-Senator Jim Inhofe (hochrangiges Mitglied des Senatausschusses für Umwelt und öffentliche Bauten) auf die Frage, wer nach dem Skandal untersucht werden solle: „Die IPCC und die UNO über wie sie die Wissenschaft gefälscht haben, damit es aussieht wie wenn die Wissenschaftler sich einig wären, obwohl wir die ganze Zeit wussten es ist nicht so.“
Wundert ihr Euch nicht warum "die Zeit" diese und viele weitere interessante Details nicht veröffentlichen?
Nun muß ich doch einmal nachfragen, wenn hier schon mal ein Klimawandel-Skeptiker direkt vor Ort ist.
Wer profitierte denn von einer Klima-Lüge ? (abgesehen von den Medien, die ohnehin von Katastrophen profitieren)
Man kann sicherlich über derartige Dinge streiten, aber für eine Fälschung von Klimadaten muß es ja auch eine Motivation geben.
Man möchte denken, dass gerade China, Indien und der ein oder andere afrikanische Staat (und natürlich auch Konzerne der Großproduktion oder des Verkehrs) geradezu darauf versessen sein müssten, den Klimawandel zu widerlegen. Immerhin kostet CO2-Reduzierung eine Menge Geld. (wenn auch nach Stern-Report deutlich weniger als die Kosten, die enstünden, wenn Mensch gar nichts täte)
Und meine zweite Frage.
Angenommen es ist keine Erderwärmung zu erwarten. Was schadet denn die CO2-Reduzierung durch sparsamere Autos oder emissionsärmere Kraftwerke ? Wir schonen langfristig Ressourcen, was wiederrum ökonomisch sinnvoll scheint.
Nun muß ich doch einmal nachfragen, wenn hier schon mal ein Klimawandel-Skeptiker direkt vor Ort ist.
Wer profitierte denn von einer Klima-Lüge ? (abgesehen von den Medien, die ohnehin von Katastrophen profitieren)
Man kann sicherlich über derartige Dinge streiten, aber für eine Fälschung von Klimadaten muß es ja auch eine Motivation geben.
Man möchte denken, dass gerade China, Indien und der ein oder andere afrikanische Staat (und natürlich auch Konzerne der Großproduktion oder des Verkehrs) geradezu darauf versessen sein müssten, den Klimawandel zu widerlegen. Immerhin kostet CO2-Reduzierung eine Menge Geld. (wenn auch nach Stern-Report deutlich weniger als die Kosten, die enstünden, wenn Mensch gar nichts täte)
Und meine zweite Frage.
Angenommen es ist keine Erderwärmung zu erwarten. Was schadet denn die CO2-Reduzierung durch sparsamere Autos oder emissionsärmere Kraftwerke ? Wir schonen langfristig Ressourcen, was wiederrum ökonomisch sinnvoll scheint.
Über diese Diskussion sind wir hinaus, Peter70.
Es ist genau wie mit der Anschnallpflicht in den 70ern:
Erst wollte sie keiner haben - im Nachhinein verdanken ihr in Deutschland Hundertausende ihr Leben und ihr Augenlicht.
Jetzt muss gehandelt werden!
Leider wird der Klimagipfel in Kopenhagen scheitern, da es nicht gelungen ist, in den wichtigsten Staaten einen Kosens ueber die Reduktion des Co2-Ausstosses zu erzielen.
Weder China noch andere Entwicklungslaender scheinen bereit zu sein, etwas fuer den Klimawandel zu veraendern und die westlichen Staaten verweigern die von den Entwicklungslaendern geforderten Anschubsfinanzierungen. Der Verweis auf die Spieltheorie von #1 ist dabei durchaus berechtigt. Wer sich zuerst bewegt, hat am meisten zu fuerchten. Die EU hat sichs chon bewegt und ist auch bereit, sich weiter zu bewegen, doch wir Europaeer koennen das Klima nicht alleine retten. Am wichtigsten waere es, die Entwicklungs-und Schwellenlaendern zu konkreten Zusagen zu bewegen, da von deren Engagement in erster Linie der Erfolg der BEkaempfung abhaengt.
Aber diese werden sich hueten, etwas zu vereinbaren, da sie den kurzfristigen Nutzen ueber den langfristigen stellen.
Ob Obama jetzt 2 Wochen frueher oder spaeter sein Gesetz verabschiedet, sollte dabei unerheblich sein. In Amerika hat das Umdenken bereits eingesetzt, auf das man in vielen Teilen der Wlt noch warten muss.
.........es gibt nichts mehr zum diskutieren. Kaptitalismus und Erhaltung dieses Planeten gehen nicht einher.Also meditiert, oder tanzt auf dem Vulkan!!
Ich geh dann mal tanzen
Ich geh dann mal tanzen
"[...]kein juristisch bindendes Abkommen zur Verminderung der CO2-Emissionen anzustreben, sondern nur noch eine politische Erklärung."
Genau. Und warum machen sie das, wenn sich eh keiner dran haelt? Es ist wirklich einfach nur laecherlich, was hier zurzeit passiert.
Nun muß ich doch einmal nachfragen, wenn hier schon mal ein Klimawandel-Skeptiker direkt vor Ort ist.
Wer profitierte denn von einer Klima-Lüge ? (abgesehen von den Medien, die ohnehin von Katastrophen profitieren)
Man kann sicherlich über derartige Dinge streiten, aber für eine Fälschung von Klimadaten muß es ja auch eine Motivation geben.
Man möchte denken, dass gerade China, Indien und der ein oder andere afrikanische Staat (und natürlich auch Konzerne der Großproduktion oder des Verkehrs) geradezu darauf versessen sein müssten, den Klimawandel zu widerlegen. Immerhin kostet CO2-Reduzierung eine Menge Geld. (wenn auch nach Stern-Report deutlich weniger als die Kosten, die enstünden, wenn Mensch gar nichts täte)
Und meine zweite Frage.
Angenommen es ist keine Erderwärmung zu erwarten. Was schadet denn die CO2-Reduzierung durch sparsamere Autos oder emissionsärmere Kraftwerke ? Wir schonen langfristig Ressourcen, was wiederrum ökonomisch sinnvoll scheint.
wer davon profitiert ist tatsächlich eine entscheidende Frage, die sich eigentlich ein Journalist stellen und dementsprechend recherchieren sollte: wer an der Bildung dieses IPCC beteiligt war und warum etc.
Sicherlich ist es sinnvoll sparsame Autos zu produzieren, das befürworte ich, (benutze selbst kein auto) warum müssen es Motoren sein die es auf über 200km/h bringen, max. 160 reicht doch auch. Aber sehen Sie sich doch Kyoto an, was bringt so ein Abkommen wenn der größte Umweltverschmutzer dabei gar nicht mitmachen will, gleichzeitig aber mit dem Finger auf China, Indien etc. zeigt.
Es gibt auch sicherlich eine gute Möglichkeit die weltweite Abholzung zu reduzieren, warum müssen Menschen auf Papier aus Holz schreiben, Papier aus Hanf tut doch auch, und Bäume bzw. Pflanzen können aus dem CO2 wieder Sauerstoff produzieren, ist doch super, ob Papier gelblich ist oder weiß ist doch egal, das entscheidende ist doch das geschriebene, verstehen Sie mich jetzt nicht falsch Hanf als Nutzpflanze ist in meinen Augen sehr wertvoll für den Menschen, auch durch die kleinen und feinen Wurzeln lockert es jeden Boden auf was wiederum gut für die Landwirtschaft ist und Bauern nutzen Brachflächen.
Mich regt diese Hysterie auf, wobei es keinerlei stichhaltige Beweise gibt, dass es Menschengemacht ist, dafür eine CO2-Steuer??? wir sollten lieber Kriege beenden und die vielen Konflikte und Probleme bspw. Finanzsystem lösen. Ein Abkommen auf manipulierten Ergebnissen ist doch lächerlich!
wer davon profitiert ist tatsächlich eine entscheidende Frage, die sich eigentlich ein Journalist stellen und dementsprechend recherchieren sollte: wer an der Bildung dieses IPCC beteiligt war und warum etc.
Sicherlich ist es sinnvoll sparsame Autos zu produzieren, das befürworte ich, (benutze selbst kein auto) warum müssen es Motoren sein die es auf über 200km/h bringen, max. 160 reicht doch auch. Aber sehen Sie sich doch Kyoto an, was bringt so ein Abkommen wenn der größte Umweltverschmutzer dabei gar nicht mitmachen will, gleichzeitig aber mit dem Finger auf China, Indien etc. zeigt.
Es gibt auch sicherlich eine gute Möglichkeit die weltweite Abholzung zu reduzieren, warum müssen Menschen auf Papier aus Holz schreiben, Papier aus Hanf tut doch auch, und Bäume bzw. Pflanzen können aus dem CO2 wieder Sauerstoff produzieren, ist doch super, ob Papier gelblich ist oder weiß ist doch egal, das entscheidende ist doch das geschriebene, verstehen Sie mich jetzt nicht falsch Hanf als Nutzpflanze ist in meinen Augen sehr wertvoll für den Menschen, auch durch die kleinen und feinen Wurzeln lockert es jeden Boden auf was wiederum gut für die Landwirtschaft ist und Bauern nutzen Brachflächen.
Mich regt diese Hysterie auf, wobei es keinerlei stichhaltige Beweise gibt, dass es Menschengemacht ist, dafür eine CO2-Steuer??? wir sollten lieber Kriege beenden und die vielen Konflikte und Probleme bspw. Finanzsystem lösen. Ein Abkommen auf manipulierten Ergebnissen ist doch lächerlich!
Ich geh dann mal tanzen
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