Beobachter fürchten, dass viele Rumänen doppelt wählen
Landesweit stehen insgesamt 3359 Sonder-Wahllokale zur Verfügung, für Wähler, die am Wahltag im Land auf Reisen sind. Fünf Stunden nach Öffnung der Wahllokale hatten nach Angaben des Zentralen Wahlbüros landesweit rund 170.000 Rumänen bei diesen Sonder-Wahllokalen ihre Stimme abgegeben.
Die Medien befürchteten, dass es massiv zu Doppel-Stimmabgaben kommt. Am Sonder-Wahllokal im Bukarester Hauptbahnhof hatte sich eine lange Warteschlange von "Reisenden" ohne Gepäck gebildet, die bis zu fünf Stunden auf die Stimmabgabe warteten. Im Bukarester Vorort Voluntari registrierten die Medien am Sonder-Wahllokal unerklärliche Massen von Touristen aus Ostrumänien.
Positiv vermerkt wurde dagegen die Wahlbeteiligung – ihre Einschätzung könnte aber ebenfalls durch Mehrfachwähler verfälscht worden sein. Fünf Stunden nach Öffnung der Wahllokale lag diese bei knapp 21 Prozent und damit etwas höher als zum Vergleichszeitpunkt bei der Parlamentswahl im Jahr 2008.
Dem künftigen Präsidenten kommt eine Schlüsselrolle bei der Bildung einer neuen Regierung zu, die das Vertrauen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgewinnen muss. Der Fonds hat dem schwer von der Wirtschaftskrise getroffenen Land Hilfen von 20 Milliarden Euro zugesagt und fordert nun Sparmaßnahmen und Reformen.
Von einer Basescu nahestehenden Regierung wird eher als vom Lager Geoanas erwartet, entschlossen die Korruption zu bekämpfen und die Staatsfinanzen zu sanieren. Beide unterstützen aber das Abkommen mit dem IWF, das Antonescu neu verhandeln will. Auslöser der Regierungskrise war die Aufkündigung der Mitte-Links-Koalition durch die Sozialdemokraten Anfang Oktober.
Parallel zur Präsidentenwahl sind die rund 18 Millionen Stimmberechtigten auch zu einem Referendum über eine Verkleinerung des Parlaments aufgerufen.
- Datum 22.11.2009 - 20:32 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Was in meinem Heimatland abgeht, ist unglaublich^^
Als ich zuletzt dort war, zeigten sich viele Menschen über die jetzige Regierung enttäuscht.
Krise wurde verschlafen und Geld aus dem Fenster geworfen.
Auch bei der Polizei hat sich der Regierung unbeliebt gemacht.
10 Wochen Zwangsurlaub für einen Teil der Beamten ohne Bezahlung.
Tja, da staunte ich nicht schlecht, als ich die nagelneuen Fuhrparks der Polizeistation in der Heimatstadt betrachten konnte.
Der Regierungschef schaute für einen Besuch vorbei. Da musste alles rausgeputzt werden.
Von den über 60 0000 €, die dafür ausgegeben wurde, hätten sich einige Polizisten während dieser Zwangsurlaubszeit übers Wasser halten können!
Hauptsache EU-Erweiterung im Osten zu Lasten der Arbeitnehmer in den alten EU-Ländern, die den Abbau von Arbeitsplätzen mit Steuergeldern subventionieren.
Dass ein Großteil desr EU-Gelder nicht dem Ausbau der Infra-Struktur zu Gute kommt, sondern in "stillen Kanälen" ( was für ein Ausdruck) versickert, wird in Kauf genommen.
...die Lage mit zu verantworten. Die Probleme waren bekannt und man hat arrogant mit Rumänien (auch Bulgarien, Tchechien, Ungarn...) schlechte Verträge unterschrieben. Nun kann man aus diesen heraus kaum Einfluß nehmen. Da sind unsere Politiker jener Zeit in die Pflicht zu nehemn, die wir aber auch nicht für ihre Säumnisse belangen können.
...die Lage mit zu verantworten. Die Probleme waren bekannt und man hat arrogant mit Rumänien (auch Bulgarien, Tchechien, Ungarn...) schlechte Verträge unterschrieben. Nun kann man aus diesen heraus kaum Einfluß nehmen. Da sind unsere Politiker jener Zeit in die Pflicht zu nehemn, die wir aber auch nicht für ihre Säumnisse belangen können.
...die Lage mit zu verantworten. Die Probleme waren bekannt und man hat arrogant mit Rumänien (auch Bulgarien, Tchechien, Ungarn...) schlechte Verträge unterschrieben. Nun kann man aus diesen heraus kaum Einfluß nehmen. Da sind unsere Politiker jener Zeit in die Pflicht zu nehemn, die wir aber auch nicht für ihre Säumnisse belangen können.
Der EU-Beitritt war sowohl für Rumänien wie Westeuropa ein Segen. Nur dadurch wurden Verhältnisse wie jetzt in Russland verhindert.
Ihre Vetrträge können nun, nach der Ratifizierung des Lissabonvetrtrages sehr wohl geändert werden. Denn nun gibt es Mehrheitsentscheidungen und Fehlentwicklungen zugunsten einzelner können korrigiert werden.
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