Klimakonferenz in Kopenhagen Im Kampf mit der Wüste
Hadda Saidi ist eine alte Nomadin. Das Wort Klimawandel kennt sie nicht. Doch sie spürt, was die Wissenschaft belegt: Es wird immer heißer in Tunesiens Wüste.
© Hauke Friederichs

Hadda Saidi lebt in der tunesischen Oase Hazoua. Die 84-Jährige sagt, dass es immer wärmer wird
Früher, als sie noch mit dem Kamel durch die Wüste zog, da sei es kälter gewesen, erzählt die alte Frau. Sie hockt im Schneidersitz unter Dattelpalmen, um sie herum schuften Arbeiter, erklimmen die Palmen, säbeln die großen Datteltrauben ab, sortieren die Stränge. Hadda Saidi hat in ihrem langen Leben hart gearbeitet, nun sitzt sie im Schatten und schaut ihren Söhnen zu, wie sie die Plantagenwirtschaft leiten.
Das Grün um sie herum haben die Menschen der Wüste abgetrotzt. Hazoua heißt die Oase im Süden Tunesiens in der Sahara, direkt an der Grenze zu Algerien. Die 4500 Einwohner leben dort in einer der trockensten Gegenden der Welt. Sie sind vom Klimawandel besonders stark betroffen.
"Die Sonne ist in den vergangenen Jahren stärker geworden", sagt Hadda Saidi. Geboren in der Wüste, aufgewachsen in einem Meer aus Sand, spürt sie, dass ihre Heimat sich langsam verändert.
Seit 1950 stieg im Süden Tunesiens die Durchschnittstemperatur um zwei Grad Celsius an. Bis 2050 schätzen Experten könnte sie um mindestens weitere zwei Grad steigen. In dem extremen Lebensraum Wüste bedeutet das für die Menschen immer weniger Wasser und das Ausbreiten der Wüste. Und in Tunesien, einem der kleinsten Staaten Nordafrikas, liegen mit der Sahara und der Sahel gleich zwei extreme Trockengebiete. Der Klimawandel wird die großen Umweltprobleme des Landes - Wasserknappheit, Wüstenbildung und Erosion - verschlimmern.
Hadda Saidi lebt in und von der Sahara. Erst im Alter von 50 Jahren wurde sie zur Dattelbäuerin. Vorher hielt ihre Familie Kamele, Ziegen und Schafe. Trotz der Mühen und Plagen ist sie 84 Jahre alt geworden, hat drei Kinder großgezogen und 15 Enkel. Es sei ein Wunder, dass es der Familie heute so gut geht, Allah sei Dank.
Ihr Gesicht wirft zahlreiche Falten, die Haut ist gegerbt vom Wüstenwind und der sengenden Sonne. Ihre Stirn schmückt eine große schwarze Tätowierung. Das Zeichen verrät, welchem Stamm sie angehört. Heute kennt kaum noch jemand die Bedeutung des Symbols. Es zeigt, wo früher ihr Platz in der Welt war. Das Leben, das sie als junge Frau führte, gibt es nicht mehr. Die tunesische Sahara ist kein Nomadenland mehr. Keine Sippe zieht mehr dauerhaft mit ihren Tieren von Wasserloch zu Wasserloch.
In den 60er-Jahren hatte die Regierung angeordnet, dass die Nomaden sesshaft werden müssen. Ob die Berber das wollten, fragte niemand. Einen Hektar Land bekam jede Familie von den Behörden. Die Berber fügten sich, tauschten Kamelherden gegen Oasenlandwirtschaft. Das Leben im Schatten der Dattelpalmen sei heute leichter als früher, sagt Hadda Saidi. "Wo sollten wir heute mit der Herde hingehen?", fragt sie. "Es gibt kaum noch Wasser in der Wüste." Doch auch in der Oase sinkt der Grundwasser ständig. Irgendwann in der nahen Zukunft werden die Brunnen versiegen, wenn die Menschen sich nicht stärker an den Klimawandel anpassen.
© Hauke Friederichs

Ein tunesischer Bauer schneidet in der Oase Hazoua Datteln. Der Ort in der Wüste ist vom Klimawandel besonders betroffen
Mit dem Wort Klimawandel kann Hadda Saidi wenig anfangen. Vielleicht liege die steigende Hitze daran, dass sie nun in vier festen Wänden wohne und nicht mehr frei durch die Wüste streife wie früher, sagt sie. Oder aber, sie sei nur alt geworden und empfindlicher gegenüber der Sonne. Dass die Klimaerwärmung ein vom Menschen gemachtes Problem sein könnte, übersteigt ihre Vorstellungskraft. Ihr Sohn sagt, dass sich die Menschen früher auf das Wetter verlassen konnten: Im Winter war es kühler und es regnete, der Sommer war immer heiß und trocken. Doch ausgerechnet im September regnete es so heftig, dass zahlreiche Dattelpalmen beschädigt wurden. Die Wetterextreme nähmen zu.
Was die Menschen in der Oase spüren, belegen die Zahlen der Wissenschaftler. Eine Studie der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und des tunesischen Umweltministeriums zeigt, dass es im Süden Tunesiens weniger regnen wird – Experten rechnen mit einem Rückgang der Niederschläge um ein Drittel. Bereits bis 2030 könnte die Hälfte der Vegetation im Süden des Landes verschwunden sein. Die Grundwasserreserven werden um ein Drittel abnehmen, die Landwirte rund ein Fünftel der Anbaufläche verlieren.
In Hazoua sollte Wasser bereits heute kostbar sein. Doch die Menschen kostet der Wasserverbrauch kaum etwas. Das Wasser aus der Leitung ist billig, aus dem eigenen Brunnen kommt es für die Bauern fast umsonst. Gärtner und Bauern bewässern die Grünflächen in der Mittagshitze. Dabei verdunstete viel von dem sehr salzhaltigen Grundwasser. Zurück bleiben Salzkristalle, die die Landwirte wieder mit Wasser wegspülen müssen, weil die Dattelpalmen anfällig sind für Übersalzung. Um einen Hektar Land vom Salz zu reinigen, braucht ein Bauer tausende Liter Trinkwasser.
Zudem ist das Umweltbewusstsein der meisten Tunesier wenig ausgeprägt. Berater der GTZ zeigen deswegen im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für technische Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und auf Wunsch des tunesischen Umweltministeriums den Menschen in der Oase, wie sie weniger Wasser verwenden und dennoch gleichzeitig mehr produzieren können. Seitdem die GTZ-Experten die Bauern beraten, stieg der Dattelexport deutlich an, weil die Qualität der Früchte sich steigerte – vor allem, weil der Boden nicht mehr so salzig ist.
Helmi Sabara, tunesischer Experte der GTZ, und seine Kollegen haben die Menschen in Hazoua dazu gebracht, eine Drainageleitung zu bauen. In Rohren und Schläuchen fließt das aufgefangene Brauchwasser nun in ein Gebiet an den Rand der Oase und bewässert zahlreiche Sträucher. Die Bauern haben das Areal mit einem Elektrozaun umgeben, damit das Vieh die Pflanzen nicht abfrisst. Ziegen und Kamele haben in der Vergangenheit das gesamte Land um die Oase abgegrast. Das hatte gravierende Folgen für die Oase, die Wüste rückte der Siedlung immer näher.
Mit seinen großen Händen streicht Sabara über kleine, harte, staubbedeckte Blätter. Aus dicken schwarzen Schläuchen zu seinen Füßen perlen kleine Tropfen, die den Sträuchern das Überleben ermöglicht. Die Bauern vertrauen ihm, sie setzen die Ratschläge des Entwicklungshelfers um.
Sie beginnen ihre Wasservorräte zu schonen. Und dass sie nun in der Region fast ausgerottete Sträucher wieder um die Oase herum anpflanzen, bringt ihnen gleich mehrere Vorteile: Die Wurzeln halten den kostbaren fruchtbaren Boden fest, der sonst verweht. Die Blätter und Zweige sind günstiges Viehfutter. Die Bauern können Kamele, Schafe und Ziegen halten, die Dünger produzieren, der wiederum den Palmen zu Gute kommt. Die Drainagegräben in Hazoua haben die tunesische Regierung so beeindruckt, dass sie nun in allen Oasen des Landes angelegt werden sollen.
Dass die Ressourcen geschont werden müssen, das erzählt Amor Saidi den Oasenbewohnern schon seit Jahren. Der Geschichtenerzähler der Oase sitzt in einem einfachen Zelt auf einem Teppich. Ihm macht der Klimawandel Sorgen. "Wir Menschen sind wie die Dinosaurier", sagt er. "Sie sind wegen eines Klimawandels ausgestorben. Ihre Knochen findet man auch in Tunesien." Die Menschen sollen sich mehr um die Umwelt sorgen, sagt er.
Amor Saidis Augen haben ihre Kraft verloren, er trägt eine große Sonnenbrille, auch im schattigen Zelt. Die schwarze Gläser verdecken das verletzte linke Auge, das vertrocknet, irgendwie geschrumpft aussieht. Die sengende Sonne verbrennt die Haut und die Pupillen der Menschen. Hautkrebs und andere Krankheiten nehmen zu.
Trotz seiner 75 Jahre und den schwachen Augen erkennt der Geschichtenerzähler klar, was mit seiner Heimat passiert. "Die Industrie sorgt dafür, dass ich den Regen nicht mehr schmecke", klagt er. Amor Saidi erzählt den Jüngeren die Geschichte, wie die Menschen der Wüste eine kleine, grüne Insel in Mitten des Sandes abtrotzten. Ob seine Nachfolger noch Verse über die Oase dichten werden, ist ungewiss. Die Menschen müssen sich dem Klimawandel besser anpassen oder der Wüste ihr Land überlassen und weiter in den Norden ziehen. Doch auch dort wird der Boden immer trockener und die Temperatur immer höher. Amor Saidi weiß und warnt: "Wir können nirgendwohin ausweichen, es wird doch überall wärmer.“
- Datum 24.11.2009 - 09:51 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf mehreren Seiten lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 59
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








...Leute, die jetzt erneut erzählen werden, dass Klimawandel eine Erfindung ist? Klar, das ist wieder nur ein Einzelfall hier. Natürlich ist es Zufall, dass die ZEIT ausgerechnet eine Informationsquelle gefunden hat, deren Bericht sich mit den Erkenntnissen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) deckt. Sicherlich gibt es zig leute in Nordafrika, die hätten erzählen können, dass es kälter wird bei ihnen (und dass die nächste Eiszeit vor der Tür stehe).
Ich kann es kaum erwarten, die nächsten Beispiele bemerkenswerter Realitätsverleugnung hier zu lesen.
1. Klimawandel kann keine Erfindung sein, da sich das Klima immer wandelt
2. Ich bin mir sicher, dutzende greiser Nomadinnen gehören schon seit Jahren zum Beraterstab des IPCC. Natürlich ist das auch gut so, wissen wir doch alle, dass der anekdotische Erfahrungsschatz einer alten Frau aus einer afrikanischen Region perfekt die Erwärmung im Weltmaßstab voraussagen kann.
3. Wissenschaftlich gesehen macht der Begriff "Leugnung" keinen Sinn. Ich als Wissenschaftler eines anderen Gebietes bestreite auch nicht, dass die Modelle und Prognosen der Klimaforscher den aktuellen Stand der Wissenschaft darstellen. Klar sollte nur jedem sein, dass die Klimamodelle, mit denen heutzutage die Klimaforscher arbeiten, extrem ungenau sind, da sie z.B. aufgrund fehlender Rechenkapazität stark vereinfacht sind bzw. wichtige Faktoren aufgrund fehlender Daten nur von den Wissenschaftlern selbst geschätzt werden können.
Wissenschaftliche Realität ist auch, dass man als Forscher hauptsächlich eines tun muss. Forschen? Nein. Geld einwerben. Je wichtiger man als Forscher sein Forschungsfeld darstellen kann, umso mehr staatliche Gelder und Drittmittel wirbt man ein. Da machen katastrophale Prognosen mehr her als "ein bissel wärmer wird es schon".
Wenn also in ein paar Jahren die Katastrophe ausbleibt, sollten wir uns alle auch nicht wundern.
Natürlich kann es sein, dass die Modelle korrekt sind. Insofern ist jedes klimafreundliche Handeln durchaus geboten. Es sei denn man ist ein Spieler...
>...Leute, die jetzt erneut erzählen werden, dass Klimawandel eine Erfindung ist?
Es tut mir leid, bevor ich auf Ihren Kommentar etwas schreiben wollte, wollte ich mich mit einigen Angaben des Artikels von Frau Friedrichs befassen, die mir sehr unglaubwürdig vorkamen.
Ich denke, es ist Ihnen bewußt daß die globale Wirtschaft sich vor politischen Entscheidungen in weitreichendstem Ausmaß sieht.
meine Antwort überschreitet die max Vorgabe. Mehr im nächsten Post
Wie funktioniert ein solches Modell.
1. Klimawandel kann keine Erfindung sein, da sich das Klima immer wandelt
2. Ich bin mir sicher, dutzende greiser Nomadinnen gehören schon seit Jahren zum Beraterstab des IPCC. Natürlich ist das auch gut so, wissen wir doch alle, dass der anekdotische Erfahrungsschatz einer alten Frau aus einer afrikanischen Region perfekt die Erwärmung im Weltmaßstab voraussagen kann.
3. Wissenschaftlich gesehen macht der Begriff "Leugnung" keinen Sinn. Ich als Wissenschaftler eines anderen Gebietes bestreite auch nicht, dass die Modelle und Prognosen der Klimaforscher den aktuellen Stand der Wissenschaft darstellen. Klar sollte nur jedem sein, dass die Klimamodelle, mit denen heutzutage die Klimaforscher arbeiten, extrem ungenau sind, da sie z.B. aufgrund fehlender Rechenkapazität stark vereinfacht sind bzw. wichtige Faktoren aufgrund fehlender Daten nur von den Wissenschaftlern selbst geschätzt werden können.
Wissenschaftliche Realität ist auch, dass man als Forscher hauptsächlich eines tun muss. Forschen? Nein. Geld einwerben. Je wichtiger man als Forscher sein Forschungsfeld darstellen kann, umso mehr staatliche Gelder und Drittmittel wirbt man ein. Da machen katastrophale Prognosen mehr her als "ein bissel wärmer wird es schon".
Wenn also in ein paar Jahren die Katastrophe ausbleibt, sollten wir uns alle auch nicht wundern.
Natürlich kann es sein, dass die Modelle korrekt sind. Insofern ist jedes klimafreundliche Handeln durchaus geboten. Es sei denn man ist ein Spieler...
>...Leute, die jetzt erneut erzählen werden, dass Klimawandel eine Erfindung ist?
Es tut mir leid, bevor ich auf Ihren Kommentar etwas schreiben wollte, wollte ich mich mit einigen Angaben des Artikels von Frau Friedrichs befassen, die mir sehr unglaubwürdig vorkamen.
Ich denke, es ist Ihnen bewußt daß die globale Wirtschaft sich vor politischen Entscheidungen in weitreichendstem Ausmaß sieht.
meine Antwort überschreitet die max Vorgabe. Mehr im nächsten Post
Wie funktioniert ein solches Modell.
KLIMAWANDEL!!!! Klimaschwankungen, sollte man wissen, herrschen schon seit Jahrtausenden. Dass sich die Erde stetig erwärmt und abkühlt ist kein besonderes Phänomen. Ich bin gespannt, wann endlich von kommerzieller Panikmache abgesehen und über ernsthafte Probleme gesprochen wird.
Dass sich die Erde stetig erwärmt und abkühlt ist kein besonderes Phänomen.
anatom! Die absehbaren und schon erfolgten Klimaänderungen sind nicht im intellektuellen Blindflug zu bewältigen und deren Leugnung als auf das Begehren profitversessener Phantasten einzustufen bezeugt schon eine gehörige Portion Ignoranz.
Es geht auch nicht darum, den steten und ständigen Wandel des Klimas als besonderes Phänomen abzutun, sondern es sind die galoppierenden Veränderungen, die zur Sorge Anlass geben. Jeder in Deutschland, der mit offenen Augen durch die Welt läuft, kann schon hier und heute sehen, dass sich etwas geändert hat. Ebenso wie die alte Hadda es merkt, können Sie es sehen, wenn Sie nicht blind sind oder die Augen verschlossen haben. Draußen sind es derzeit 14°-17° C, Ende November und die Haselnuss blüht, die Erlen weisen ebenfalls Blütenstände auf und Vögel, die in meiner Jugend im September oder Oktober wegflogen, fliegen heute durch Büsche und Bäume, finden genug zu fressen und strafen Ihre Hohlheiten Lügen
Kuni
Dass sich die Erde stetig erwärmt und abkühlt ist kein besonderes Phänomen.
anatom! Die absehbaren und schon erfolgten Klimaänderungen sind nicht im intellektuellen Blindflug zu bewältigen und deren Leugnung als auf das Begehren profitversessener Phantasten einzustufen bezeugt schon eine gehörige Portion Ignoranz.
Es geht auch nicht darum, den steten und ständigen Wandel des Klimas als besonderes Phänomen abzutun, sondern es sind die galoppierenden Veränderungen, die zur Sorge Anlass geben. Jeder in Deutschland, der mit offenen Augen durch die Welt läuft, kann schon hier und heute sehen, dass sich etwas geändert hat. Ebenso wie die alte Hadda es merkt, können Sie es sehen, wenn Sie nicht blind sind oder die Augen verschlossen haben. Draußen sind es derzeit 14°-17° C, Ende November und die Haselnuss blüht, die Erlen weisen ebenfalls Blütenstände auf und Vögel, die in meiner Jugend im September oder Oktober wegflogen, fliegen heute durch Büsche und Bäume, finden genug zu fressen und strafen Ihre Hohlheiten Lügen
Kuni
Aber ja, lieber eridon25, hier ist er schon der realitätsverleugnende Kommentar (bloß welche "Realität", die der alarmistischen Massenmedien, in denen plötzlich jeder Reporter zum Klimaforscher mutiert ist; die der Politiker, die sich von den gerade passenden Experten beraten lassen, um dem Steuerzahler mit angeblich wissenschaftlich harten Fakten Geld aus der Tasche zu ziehen?; die der Apokalyptiker und Moralisierer bestimmter Couleur, die ohne jede Ahnung, aber dafür vordergründig wohlmeinend [und real machtgierig] sind)?:) wie auch immer - welt.online von gestern lesen und feststellen, wie sogenannte Klimaforscher die Öffentlichkeit gezielt an der Nase herumführen, wie sie fälschen und täuschen! Ist ja auch klar, so ein edles Motiv für universelle Abzocke kommt nicht wieder daher und ganze Forschungszweige leben von den Frödergeldern. Die werden sich nicht selbst überflüssig macen. Die Deutschen sind natürlich besonders anfällig dafür- na denn viel Spaß beim (Selbst)betrug für die "gute Sache", - solange der Steuerzahler es tatsächlich mitmacht!
wie auch immer - welt.online von gestern lesen und feststellen, wie sogenannte Klimaforscher die Öffentlichkeit gezielt an der Nase herumführen, wie sie fälschen und täuschen!
Falsch! Datenerhebungen tauchen in den Emails eigentlich nicht auf, sondern die üblichen Eifersüchteleien zwischen Menschen, die ihre Eitelkeiten nicht befriedigt sehen, toben sich gegen andere aus, die mehr Beachtung finden.
Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache und der Wandel ist nicht allein an steigenden Temperaturen fest zu zurren. Wanderungsbewegungen in der Natur – Fische, Insekten und Pflanzen finden neue Refugien – deuten auf Veränderungen hin, die schon einen Scheitelpunkt überschritten haben.
Klimamodelle sind Modelle, weil sie auf eine unzureichende Daten- und Wissensbasis beruhen. Wir wissen, wie Gase sich ausdehnen, wir kennen die Schmelz- und Verdampfungswärmen von Eis/Wasser; wir messen das Abschmelzen vom Arktiseis, wir beobachten das Abbrechen riesiger Gletscherzungen in Grönland, wir messen derzeit einen Anstieg des Meeresspiegels um 0,7 mm/Jahr.
All dies sind Fakten. Was diese bedeuten ist meinen vielen Beiträgen hier zu entnehmen: Sie bedeuten, dass sich gigantische Energiemengen in die Gleichgewichte einlagern und diese verändern werden. Dies wird nicht ohne Folgen bleiben. Was Sie oben monieren ist die derzeitige Pause beim Temp.-anstieg. Hierfür hat derzeit niemand eine plausible Erklärung, es bedeutet jedoch nicht, dass nichts geschieht.
Kuni
wie auch immer - welt.online von gestern lesen und feststellen, wie sogenannte Klimaforscher die Öffentlichkeit gezielt an der Nase herumführen, wie sie fälschen und täuschen!
Falsch! Datenerhebungen tauchen in den Emails eigentlich nicht auf, sondern die üblichen Eifersüchteleien zwischen Menschen, die ihre Eitelkeiten nicht befriedigt sehen, toben sich gegen andere aus, die mehr Beachtung finden.
Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache und der Wandel ist nicht allein an steigenden Temperaturen fest zu zurren. Wanderungsbewegungen in der Natur – Fische, Insekten und Pflanzen finden neue Refugien – deuten auf Veränderungen hin, die schon einen Scheitelpunkt überschritten haben.
Klimamodelle sind Modelle, weil sie auf eine unzureichende Daten- und Wissensbasis beruhen. Wir wissen, wie Gase sich ausdehnen, wir kennen die Schmelz- und Verdampfungswärmen von Eis/Wasser; wir messen das Abschmelzen vom Arktiseis, wir beobachten das Abbrechen riesiger Gletscherzungen in Grönland, wir messen derzeit einen Anstieg des Meeresspiegels um 0,7 mm/Jahr.
All dies sind Fakten. Was diese bedeuten ist meinen vielen Beiträgen hier zu entnehmen: Sie bedeuten, dass sich gigantische Energiemengen in die Gleichgewichte einlagern und diese verändern werden. Dies wird nicht ohne Folgen bleiben. Was Sie oben monieren ist die derzeitige Pause beim Temp.-anstieg. Hierfür hat derzeit niemand eine plausible Erklärung, es bedeutet jedoch nicht, dass nichts geschieht.
Kuni
1. Klimawandel kann keine Erfindung sein, da sich das Klima immer wandelt
2. Ich bin mir sicher, dutzende greiser Nomadinnen gehören schon seit Jahren zum Beraterstab des IPCC. Natürlich ist das auch gut so, wissen wir doch alle, dass der anekdotische Erfahrungsschatz einer alten Frau aus einer afrikanischen Region perfekt die Erwärmung im Weltmaßstab voraussagen kann.
3. Wissenschaftlich gesehen macht der Begriff "Leugnung" keinen Sinn. Ich als Wissenschaftler eines anderen Gebietes bestreite auch nicht, dass die Modelle und Prognosen der Klimaforscher den aktuellen Stand der Wissenschaft darstellen. Klar sollte nur jedem sein, dass die Klimamodelle, mit denen heutzutage die Klimaforscher arbeiten, extrem ungenau sind, da sie z.B. aufgrund fehlender Rechenkapazität stark vereinfacht sind bzw. wichtige Faktoren aufgrund fehlender Daten nur von den Wissenschaftlern selbst geschätzt werden können.
Wissenschaftliche Realität ist auch, dass man als Forscher hauptsächlich eines tun muss. Forschen? Nein. Geld einwerben. Je wichtiger man als Forscher sein Forschungsfeld darstellen kann, umso mehr staatliche Gelder und Drittmittel wirbt man ein. Da machen katastrophale Prognosen mehr her als "ein bissel wärmer wird es schon".
Wenn also in ein paar Jahren die Katastrophe ausbleibt, sollten wir uns alle auch nicht wundern.
Natürlich kann es sein, dass die Modelle korrekt sind. Insofern ist jedes klimafreundliche Handeln durchaus geboten. Es sei denn man ist ein Spieler...
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass etwas passiert mit unserem Klimasystem, was allein durch natürliche Einflüsse nicht erlärbar wäre! (http://www.bmu.de/files/d... wenn Sie wenigstens Quellen für Ihre Thesen benennen würden, wäre das der Diskussion sehr förderlich...)
Sie reden von kommerzieller Panikmache! Um wessen kommerzielle Interessen geht es Ihrer Ansicht nach denn? Die der Windkraftanlagenhersteller und der Solarindustrie? Können Sie mir erklären, warum die Lobbyverbände der Luftfahrtindustrie (ab 2013 in das Europäischen Emissionshandelssystem eingeschlossen), der Energieerzeuger (schon drin im EU ETS und ab 2013 verpflichtet, ihre Zertifikate zu ersteigern, was Kosten verursacht, die sich nicht in "Windfall profits" werden umwandeln lassen), der Automobilindustrie, der metallverabrietenden Industrie, der chemischen Industrie nicht erfolgreich gegen diese - ihrer Meinung nach - "Panikmache" wehren können? Finden Sie diese Annahme nicht etwas abstrus? So einflussreich dürfte die Eneuerbar-Energien-Industrie doch nicht sein, oder?
Dass sich die Erde stetig erwärmt und abkühlt ist kein besonderes Phänomen.
anatom! Die absehbaren und schon erfolgten Klimaänderungen sind nicht im intellektuellen Blindflug zu bewältigen und deren Leugnung als auf das Begehren profitversessener Phantasten einzustufen bezeugt schon eine gehörige Portion Ignoranz.
Es geht auch nicht darum, den steten und ständigen Wandel des Klimas als besonderes Phänomen abzutun, sondern es sind die galoppierenden Veränderungen, die zur Sorge Anlass geben. Jeder in Deutschland, der mit offenen Augen durch die Welt läuft, kann schon hier und heute sehen, dass sich etwas geändert hat. Ebenso wie die alte Hadda es merkt, können Sie es sehen, wenn Sie nicht blind sind oder die Augen verschlossen haben. Draußen sind es derzeit 14°-17° C, Ende November und die Haselnuss blüht, die Erlen weisen ebenfalls Blütenstände auf und Vögel, die in meiner Jugend im September oder Oktober wegflogen, fliegen heute durch Büsche und Bäume, finden genug zu fressen und strafen Ihre Hohlheiten Lügen
Kuni
Nehmen wir mal an sie haben Unrecht und da ist kein Einfluss des Menschen. Da zur Zeit Vertraege in unserer Bundesregierung schick sind unterschreiben sie doch einen solchen und garatieren sie der alten Frau ein Leben trotz Klimawandel. Wenn sie recht haben und dies nachweisen koennen so verlieren sie doch nichts. Wenn sie allerdings unrecht haben so sind sie wie die Schreier die bis zum Hals im Wasser standen und die Flut leugneten wodurch viele andere Menschen ihr Leben liessen trotz der rettenden Arche von Noah. Dann sollte man sie verantwortlich machen fuer diese verlorenen Leben.
Nehmen wir mal an sie haben Unrecht und da ist kein Einfluss des Menschen. Da zur Zeit Vertraege in unserer Bundesregierung schick sind unterschreiben sie doch einen solchen und garatieren sie der alten Frau ein Leben trotz Klimawandel. Wenn sie recht haben und dies nachweisen koennen so verlieren sie doch nichts. Wenn sie allerdings unrecht haben so sind sie wie die Schreier die bis zum Hals im Wasser standen und die Flut leugneten wodurch viele andere Menschen ihr Leben liessen trotz der rettenden Arche von Noah. Dann sollte man sie verantwortlich machen fuer diese verlorenen Leben.
Aber Tunesien liegt mindestens 2000 Kilometer nördlich der Sahelzone. Qualitätsjournalismus und so.
Wer Kritik äußert, sollte selbst erst ein mal recherchieren.
Sahel ist ein Wort aus der Berber-Sprache. Sie finden in mehreren nordafrikanischen Ländern Gebiete, die Sahel heißen.
Wer Kritik äußert, sollte selbst erst ein mal recherchieren.
Sahel ist ein Wort aus der Berber-Sprache. Sie finden in mehreren nordafrikanischen Ländern Gebiete, die Sahel heißen.
Wer soll denn nach Ihrer Meinung hinter der "kommerziellen Panikmache" stehen? Es mutet immer wieder komisch an, wenn eine kritische Einstellung gegenüber den Warnern der Klimaveränderungen von konservativer Seite kommt. Eigentlich ein Widerspruch in sich.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren