Kurs der USA Obama erhöht Druck auf Iran und Nordkorea

US-Präsident Obama korrigiert seinen Kurs: Weil Iran kompromisslos sein Atomprogramm verfolgt, hat er Sanktionen angekündigt. Mit Nordkorea will er bilateral verhandeln.

Will die Atomprogramme von Iran und Nordkorea eindämmen: Barack Obama in Südkorea.

Will die Atomprogramme von Iran und Nordkorea eindämmen: Barack Obama in Südkorea.

Im Atomstreit mit Iran hält US-Präsident Barack Obama eine Einigung auf neue Strafmaßnahmen innerhalb von Wochen für möglich. Er wolle gemeinsam mit den Verbündeten auf die iranische Weigerung reagieren, auf das Kompromissangebot zur Uran-Weiterverarbeitung im Ausland einzugehen, sagte Obama am Donnerstag nach Gesprächen mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak zum Abschluss seines Asien-Besuchs.

"Wir erwarten, dass wir im Laufe der kommenden Wochen ein Paket möglicher Maßnahmen entwickeln werden, die Iran unsere Ernsthaftigkeit signalisieren dürften." Er hoffe nach wie vor, dass Iran seine Haltung ändere, fügte Obama hinzu. Der Regierung in Teheran werde dazu aber nicht unbegrenzt Zeit gegeben. "Wir werden nicht das wiederholen, was mit Nordkorea passiert ist, wo die Gespräche einfach ewig weitergehen, ohne dass es tatsächlich eine Lösung des Problems gibt."

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Trotzdem kündigte Obama an, am 8. Dezember einen Spitzendiplomaten nach Nordkorea zu direkten Gesprächen schicken, um die Verhandlungen mit Nordkorea über sein umstrittenes Nuklearprogramm voranzubringen. Sie sollen den Weg zu einer Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche ebnen.

Gemeinsam mit Südkoreas Präsident Lee appellierte Obama an Nordkorea, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Es sei an der Zeit, dass die kommunistische Führung das Verhaltensmuster immer neuer Provokationen durchbreche, auf die jeweils eine Rückkehr zu Verhandlungen und weitere Zugeständnisse folgten.

Lee erklärte, er und Obama seien sich darin einig, dass der Atomstreit im Rahmen des "großen Handels" in einem einzigen Schritt beigelegt werden sollte. Nordkorea könne auf massive Wirtschaftshilfe hoffen, wenn es auf Atomwaffen verzichte. "Ich hoffe, dass Nordkorea den Vorschlag akzeptiert und dadurch seine eigene Sicherheit garantiert, die Lebensqualität seiner Bürger verbessert und das Tor zu einer neuen Zukunft öffnet."
 

 
Leser-Kommentare
    • Gafra
    • 19.11.2009 um 9:01 Uhr

    wenn er auch mal Sanktionen gegen Israel ankündigte.
    http://www.arendt-art.de/...
    Gideon Levy, Haaretz

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    Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Allerdings wird diese wohl von der zionistischen Marionette USA nie kommen.

    Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Allerdings wird diese wohl von der zionistischen Marionette USA nie kommen.

  1. 2.

    Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Allerdings wird diese wohl von der zionistischen Marionette USA nie kommen.

    Antwort auf "Wäre schön,"
    • zd
    • 19.11.2009 um 10:42 Uhr

    sind es nicht die palaestinenser, die bedinungen stellen und nicht verhandeln wollen?

  2. ... ist im Vorteil. Dort, wo heute die Israeli sind, war damals Palästina. Von dort wurden die Palästinser vertrieben! Und seitdem gibts da unten Unruhen, wen wunderts! Erst die Geschichtsbücher bemühen, dann schreiben!

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    • zd
    • 19.11.2009 um 11:16 Uhr

    sind juden in einer nacht und nebel aktion nach palaestina gekommen und alle araber vertrieben oder istbdie sache doch etwas komplizierter?

    • zd
    • 19.11.2009 um 11:16 Uhr

    sind juden in einer nacht und nebel aktion nach palaestina gekommen und alle araber vertrieben oder istbdie sache doch etwas komplizierter?

    • zd
    • 19.11.2009 um 11:16 Uhr

    sind juden in einer nacht und nebel aktion nach palaestina gekommen und alle araber vertrieben oder istbdie sache doch etwas komplizierter?

  3. Obamas Unyerschied zu Bush ist doch nur in der Rhetorik. Und das soll nicht negativ klingen. Aber an der Politk gegenueber Iran und Nordkorea ist es einfach ganz schwierig, zu verhandeln und zu einer Loesug zu kommen.
    Amerika kann nur dohen. Aber diese Drohungen sind leer, weil dort niemand einen weiteren unpopulaeren Krieg riskieren will. Als Konsequenz erlaubt man diesen Laendern, langsam zur Atombombe zu kommen. Solange China seine schuetzende HAnd ueber Iran, aber insbesondere ueber Nordkorea haelt, bewegt sich nichts in die von Obama gewuenschte Richtung.
    Das war auch schon Bush bewusst. Als amerikanischer Praesident hat man es eben nicht leicht. Und eine andere Art der Kommunikation klingt zwar gut, richtet sich aber immer nur an progressive Kraefte innerhalb der Staaten und Kulturen. An iranische Mullahs kommt man so nicht ran. Die rechnen knallhart ihre Moeglichkweiten durch und kalkulieren scharf. Fuer Weltverbesserungsrhetorik ist dort kein Platz.

  4. 7. An zd

    Sie haben wohl keine Ahnung vom Weltgeschehen !
    Wie sollen die Palestinenser verhandeln,wenn Israel noch Siedlungen in Palestinenser Gebiete Baut z.bsp !!
    Wenn Israel nicht von den Staaten Unterstützt würde,
    wäre sie nicht haltbar als Staat.
    Glauben sie ja nicht, das ein Präsidenten wechsel etwas an der Aussenpolitischen Machtherschaft der USA etwas
    ändern würde. Nur die Strategie ändert sich.
    Sie sind und werden immer die Marionette des Zionismus bleiben.Es wäre empfehlenswert sich erst einmal zu erkundigen,bevor man einfach draufrumschreiben sollte.

  5. Ich finde es bemerkenswert, wie bei den Stichworten USA - Iran - Atomwaffen sofort antizionistische Reflexe geweckt werden. Meine Vorschreiber bewegen sich auf der gleichen Argumentationslinie wie Achmadinedschad, der regelmäßig Fragen bzgl. des Atomprogramms mit der Ungerechtigkeit der zionistisch beherrschten Welt beantwortet. Er würde sich über Ihre Kommentare freuen: findet seine verschwörerische Sichtweise offensichtlich Anhänger. Meine Vorschreiber hätten auch den Umgang mit China, Russland oder diversen afrikanische Staaten hinterfragen können. Nein, stattdessen fragt man nach Israel. Es geht hier nicht um Israel und seine Besatzungspolitik, die auch für schädlich und ungerecht halte. Es geht um die Frage, ob man einem iranischen Regime, welches den Terror in die Region exportiert, sunitisch-schiitische Konflikte anheizt, eine schiitische Vorherrschaft anstrebt und nebenbei Israel das Existenzrecht abspricht (so wie Dr. von Strachnitz es auch angedeutet hat), ein absolutes Machtmittel in die Hand gibt, welches noch dazu ein Wettrüsten mit den arabischen Nachbarländern auslösen könnte. Der Iran ist im Innern schwach, man muß davon ausgehen, dass es Krieg will, egal mit wem. Wie der Iran-Irak-Krieg wird er nicht zu einer Schwächung des Regimes führen, sondern zu einem Zusammenrücken der Nation, der dringenden Legitimierung der Machtelite vor dem Volk und zu einer noch brutaleren Zusammenschlagung oppositionelle Kräfte. Das macht mir Angst. Nicht Israel.

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    wird der Iran-Konflikt doch von der israelischen Regierung
    aufgebauscht und benutzt, um von dem eigenen Vorgehen gegen Palästinenser abzulenken.
    Das ist der Zusammenhang.
    Der Iran hat den Sperrvertrag unterzeichnet, danach hat der Iran das Recht zur zivilen Nutzung der Kernenergie UND zur dazu notwendigen Anreicherung von Uran.
    Harte Fakten, Belege für Behauptungen, das der Iran die Kernenergie auch militärisch nutzen will, gibt es bis heute nicht. Selbst die IAEO sagt, das sie keinen Nachweis für eine militärische Nutzung hat.
    Für den "Atom-Konflikt" des Westens mit dem Iran gibt es eben Gründe, die mit den Atom-Aktivitäten des Iran gar nichts zu tun haben.
    U.a. zum Beispiel den, um von der aktuellen Lage in Palästina abzulenken.
    .
    Palästina:
    Ein politisch, sozial und ökonomisch total isolierter Gazastreifen, der einem Gefängnis unter israelischer Kontrolle gleicht. Die Westbank: ein durch die Siedlungen vollkommen zerklüftetes unzusammenhängendes Gebilde ohne territoriale Identität, mit einer permanent durch die Israelis gedemütigten Regierung und gedemütigten Menschen.
    Und schließlich ein Ost-Jerusalem, wo die aktuelle Vertreibung der arabischen Bevölkerung die völkerrechtswidrige Annexion von 1980 unumkehrbar machen soll.
    .
    Was liegt bei dieser bewußt geplanten und systematisch
    durchgeführten Politik der Besatzungsmacht näher, als ständig auf die angebliche Atombomben-Entwicklung des Iran hinzuweisen?

    wird der Iran-Konflikt doch von der israelischen Regierung
    aufgebauscht und benutzt, um von dem eigenen Vorgehen gegen Palästinenser abzulenken.
    Das ist der Zusammenhang.
    Der Iran hat den Sperrvertrag unterzeichnet, danach hat der Iran das Recht zur zivilen Nutzung der Kernenergie UND zur dazu notwendigen Anreicherung von Uran.
    Harte Fakten, Belege für Behauptungen, das der Iran die Kernenergie auch militärisch nutzen will, gibt es bis heute nicht. Selbst die IAEO sagt, das sie keinen Nachweis für eine militärische Nutzung hat.
    Für den "Atom-Konflikt" des Westens mit dem Iran gibt es eben Gründe, die mit den Atom-Aktivitäten des Iran gar nichts zu tun haben.
    U.a. zum Beispiel den, um von der aktuellen Lage in Palästina abzulenken.
    .
    Palästina:
    Ein politisch, sozial und ökonomisch total isolierter Gazastreifen, der einem Gefängnis unter israelischer Kontrolle gleicht. Die Westbank: ein durch die Siedlungen vollkommen zerklüftetes unzusammenhängendes Gebilde ohne territoriale Identität, mit einer permanent durch die Israelis gedemütigten Regierung und gedemütigten Menschen.
    Und schließlich ein Ost-Jerusalem, wo die aktuelle Vertreibung der arabischen Bevölkerung die völkerrechtswidrige Annexion von 1980 unumkehrbar machen soll.
    .
    Was liegt bei dieser bewußt geplanten und systematisch
    durchgeführten Politik der Besatzungsmacht näher, als ständig auf die angebliche Atombomben-Entwicklung des Iran hinzuweisen?

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