Ottawa-Abkommen
USA verweigern Landminen-Verbot
Die USA werden auch unter Präsident Barack Obama die Konvention zum Verbot von Landminen nicht unterzeichnen. Die Regierung begründet dies mit Sicherheitsverpflichtungen.
© Alexander Joe/AFP/Getty Images

Warnung vor der Mine in Angola: Das Land gehört zu den am stärksten betroffenen Staaten weltweit
Man habe die bisherige Haltung überdacht und beschlossen, an der bisherigen Landminen-Politik festzuhalten, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ian Kelly, am Dienstag in Washington. Eine Prüfung habe ergeben, dass die USA ihre Sicherheitsverpflichtungen ohne die Waffen nicht erfüllen könnten.
In den zwölf Jahren seit Bestehen des internationalen Anti-Landminen-Abkommens, der sogenannten Ottawa-Konvention, wurden in den USA keine Minen mehr produziert oder eingesetzt. Allerdings werden die umstrittenen Waffen vom Militär weiter gelagert, was das Abkommen verbietet. Die Vereinigten Staaten sind das einzige Nato-Mitglied, das der Konvention bisher nicht beigetreten ist. Auch Russland und China sowie 34 weitere Staaten haben bislang nicht zugestimmt.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zeigte sich überrascht von der Entscheidung. Ihr Waffenexperte Steve Goose sagte, er habe gehofft, dass die USA am kommenden Wochenende im kolumbianischen Ort Cartagena den Willen zeigen würden, die Konvention zu unterzeichnen. Dort treffen sich die bisher 156 Unterzeichner-Staaten zu einer Überprüfungskonferenz.
Die Regierung werde aber auch weiter mit staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen zusammenarbeiten, um bei der Beseitigung von Landminen zu helfen, sagte Kelly. Die USA sind der weltweit größte Geldgeber für humanitäre Projekte. Seit 1993 flossen 1,3 Milliarden Dollar in Programme zur Beseitigung von Minen und Hilfe für Opfer.
Dem deutschen Aktionsbündnis Landmine.de zufolge sind in mehr als 80 Länder der Welt Menschen noch von Minen und Streumunition im Boden bedroht. Weltweit müssten rund 500.000 Minen-Opfer versorgt werden.
- Datum 25.11.2009 - 07:56 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dap, Reuters
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Alles wird anders, dachtet Ihr. Alles wird besser, dachtet Ihr. Mehr Frieden, dachtet Ihr. Er bekam den Friedensnobelpreis.
Nun zeigt er seine wahre Fratze...
[Entfernt. Bitte bedenken Sie, dass wir auf diese Seite nicht verlinken möchten. Vielen Dank. / Die Redaktion as]
Die Flitterwochen sind vorüber, die Schmetterlinge im Bauch verflogen. Deswegen muss man sich ja nicht gleich scheiden lassen.
Gebt ihm wenigstens eine (ganze) Amtszeit bevor ihr ein Urteil über Obama fällt!
Und das ist gut so. Es zeigt nämlich in ihm eine der wichtigsten Komponenten der Intelligenz. Er lernt mit Erfahrung. So muss es doch ein Idiot fast sein, der das beobachtet und nicht selber zu denken beginnt, vielleicht habe er selbst etwas nicht ganz verstanden; vielleicht habe der President mehr Informationen und grösseren Zugang zu für ihn wichtige Fragen, als man das hier normal so hat; Vielleicht gibt es Zusammenhänge, die man selbst nicht sieht?
Immerhin riskiert er Teile seiner Wählerschaft mit dieser und einigen anderen Entscheidungen zu verlieren. Vielleicht gibt es hierfür einen guten Grund, auch wenn der bornierte kleiner Fritz das mit minderem Informationsstand arrogant in Abrede stellen mag. Kann es denn nicht sein, dass man die Sache anders sieht, wenn man seine Soldaten einsetzt, als wenn man dies Anderen überlässt?
Wir sehen doch in diesem Zusammenhang viele liebe Vorurteile vor Somalia oder eines Nachts in einem verschlammten Flussbett in einer von uns befohlenen feurigen Hölle scheitern. Wollen wir doch abwarten, wie die Bundesregierung das sieht, wenn den Wählern klar wird, dass der Verzicht auf Landminen zehn Tote Bundessoldaten jährlich kostet und 40 schwere Verletzungen. Solche Fragen stehen nämlich hinter der Entscheidung Obamas. Wollen Sie, dass Ihre Soldaten sterben, weil Sie ihnen die Mittel zu deren Schutz versagen? Ja?
Die Flitterwochen sind vorüber, die Schmetterlinge im Bauch verflogen. Deswegen muss man sich ja nicht gleich scheiden lassen.
Gebt ihm wenigstens eine (ganze) Amtszeit bevor ihr ein Urteil über Obama fällt!
Bin zutiefst enttäuscht ...
warum sind Sie enttäuscht? Das Verhalten gegenüber einem fragwürdigen Abkommen ist nachvollziehbar, weil:
Landminen?
die ganze Diskussion ist leider gar keine!; genauso wenig fachlich begründbar wie die absurde Idee böse Großkaliberwaffen zu verbieten. Was diese zwei Sachverhalte miteinander zu tun haben?
Ganz einfach, in beiden Fällen wird versucht ein Problem zu lösen das sich so gar nicht stellt. Zur Terminalballistik wurde alles gesagt; daher nun zum "Problem" Landmine.
Tatsächlich ist die ubiquitäre Verwendung von Minen ein großes Problem, nur lässt es sich nicht in Gutmenschenmanier durch Verbote lösen. Selbst Verpflichtungserklärungen sind de facto wertlos.
Warum? "Landmine" ist primär eine Widmungs-, keine Funktionsbezeichnung eines Kampfmittels.
Diese Funktion ist nun faktisch durch nahezu jedes militärische Kampfmittel und USBV zu erfüllen, in Qualität und Quantität einzig vom Ausbildungsstand des Verwendenden abhängig.
Die zweckentsprechende Kampfmittelkonvertierung ist mit minimalem Aufwand möglich, es sei dazu allein an die primitive Konversion des in allerlei Staaten in Massen gefertigten Handgranatenzünders УЗРГ-М samt zugehöriger Granate gedacht. Auch schon eine einfache Gewehrpatrone kann problemlos in eine Schützenmine umgebaut werden.
Das Problem lässt sich durch Verbote nicht lösen, die Konvention ist daher sinnlos und die Umgehung schon im Gang. Sog. Beobachtungsminen fallen nämlich nicht darunter, ebenso wenig Mehrzweckladungen
MfG
Karl Müller
"Yes we can"
Einen Schmarren kann er.
Ein Unmengen heiße Luft produzierender Nebbochant.
Ein Produkt des politischen Marketings, zur "Bedeutung" aufgeblasen.
Halt ein typischer Amerikaner....
Allerdings: Wenigstens kein Bush.
warum sind Sie enttäuscht? Das Verhalten gegenüber einem fragwürdigen Abkommen ist nachvollziehbar, weil:
Landminen?
die ganze Diskussion ist leider gar keine!; genauso wenig fachlich begründbar wie die absurde Idee böse Großkaliberwaffen zu verbieten. Was diese zwei Sachverhalte miteinander zu tun haben?
Ganz einfach, in beiden Fällen wird versucht ein Problem zu lösen das sich so gar nicht stellt. Zur Terminalballistik wurde alles gesagt; daher nun zum "Problem" Landmine.
Tatsächlich ist die ubiquitäre Verwendung von Minen ein großes Problem, nur lässt es sich nicht in Gutmenschenmanier durch Verbote lösen. Selbst Verpflichtungserklärungen sind de facto wertlos.
Warum? "Landmine" ist primär eine Widmungs-, keine Funktionsbezeichnung eines Kampfmittels.
Diese Funktion ist nun faktisch durch nahezu jedes militärische Kampfmittel und USBV zu erfüllen, in Qualität und Quantität einzig vom Ausbildungsstand des Verwendenden abhängig.
Die zweckentsprechende Kampfmittelkonvertierung ist mit minimalem Aufwand möglich, es sei dazu allein an die primitive Konversion des in allerlei Staaten in Massen gefertigten Handgranatenzünders УЗРГ-М samt zugehöriger Granate gedacht. Auch schon eine einfache Gewehrpatrone kann problemlos in eine Schützenmine umgebaut werden.
Das Problem lässt sich durch Verbote nicht lösen, die Konvention ist daher sinnlos und die Umgehung schon im Gang. Sog. Beobachtungsminen fallen nämlich nicht darunter, ebenso wenig Mehrzweckladungen
MfG
Karl Müller
Man kann beides sein in der heutigen Zeit. Schöne neue Welt.
schade das nicht der wahre grund wesen auf gelistet ist warum
die Usa nicht unterschreib. Da wünsche ich mir doch auch gleich von den jonalisten das sie viel mehr über denen ihre Macht in den Politischen um feld haben Nie wird denen ihr Name mit Politischen entscheidungen in Verbindung gebracht
obwohl sie ein großes Macht feld besitzen
Und das ist gut so. Es zeigt nämlich in ihm eine der wichtigsten Komponenten der Intelligenz. Er lernt mit Erfahrung. So muss es doch ein Idiot fast sein, der das beobachtet und nicht selber zu denken beginnt, vielleicht habe er selbst etwas nicht ganz verstanden; vielleicht habe der President mehr Informationen und grösseren Zugang zu für ihn wichtige Fragen, als man das hier normal so hat; Vielleicht gibt es Zusammenhänge, die man selbst nicht sieht?
Immerhin riskiert er Teile seiner Wählerschaft mit dieser und einigen anderen Entscheidungen zu verlieren. Vielleicht gibt es hierfür einen guten Grund, auch wenn der bornierte kleiner Fritz das mit minderem Informationsstand arrogant in Abrede stellen mag. Kann es denn nicht sein, dass man die Sache anders sieht, wenn man seine Soldaten einsetzt, als wenn man dies Anderen überlässt?
Wir sehen doch in diesem Zusammenhang viele liebe Vorurteile vor Somalia oder eines Nachts in einem verschlammten Flussbett in einer von uns befohlenen feurigen Hölle scheitern. Wollen wir doch abwarten, wie die Bundesregierung das sieht, wenn den Wählern klar wird, dass der Verzicht auf Landminen zehn Tote Bundessoldaten jährlich kostet und 40 schwere Verletzungen. Solche Fragen stehen nämlich hinter der Entscheidung Obamas. Wollen Sie, dass Ihre Soldaten sterben, weil Sie ihnen die Mittel zu deren Schutz versagen? Ja?
Sie haben völlig Recht! Als Soldat würde ich auch nicht auf Minen verzichten wollen.
Immerhin gehöre ich noch zu den Jahrgängen die gelernt haben auch damit umzugehen.
Warum Minen jetzt "böser" als andere kampfmittel sein sollen erschließt sich leider nicht.
Komme jetzt bitte keiner mehr mit dem Märchen von "Spielzeugminen".
Das diese dinger an sich gefährlich sind, weiß ich nur zu gut.
MfG Karl Müller
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