Im Jahr 2007 waren noch elf Prozent der Haushalte nicht angemessen mit Lebensmitteln versorgt. Ein Jahr später, im Krisenjahr 2008, sind es 14, 6 Prozent gewesen. Das geht aus einer Studie des US-Landwirtschaftsministeriums hervor. Demnach hatten rund 50 Millionen Amerikaner zeitweise nicht genügend Geld, um sich ausreichend Essen zu kaufen.

Präsident Barack Obama bezeichnete es als "besonders besorgniserregend", dass davon auch kleine Kinder betroffen gewesen seien. In einer schriftlichen Erklärung versprach er, dem Hunger dem Kampf anzusagen.

Nach Angaben des Ministeriums reagierten die Betroffenen unterschiedlich auf die Geldknappheit. Zwei Drittel hätten sich dadurch beholfen, dass sie zu billigeren Lebensmitteln griffen, öffentliche Suppenküchen besuchten oder andere Hilfen in Anspruch nahmen.

Ein Drittel der Betroffenen waren tatsächlich gezwungen, ihre Nahrungsaufnahme zu verringern.