Al-Qaida Bin Ladens Frau und Kinder leben versteckt in Iran
Ein Teil der Familie Osama bin Ladens lebt angeblich an einem geheimen Ort nahe Teheran. Iran soll eine Frau des Al-Qaida-Chefs und etliche seiner Kinder festhalten.
© Elisabetta Villa/Getty Images

Omar Bin Laden, einer von Osama bin Ladens Söhnen, während eines Interviews im italienischen Fernsehen im Jahr 2008
Mehrere enge Angehörige des islamischen Extremisten Osama bin Laden leben einem Bericht der englischen Zeitung The Times zufolge streng bewacht in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran. Zu der Gruppe gehörten eine Frau bin Ladens, sechs seiner Kinder und elf Enkelkinder, meldet die Zeitung. Sie hätten Afghanistan kurz vor den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA verlassen und seien zu Fuß nach Iran eingereist, zitiert die Zeitung bin Ladens Sohn Omar. Seinen Angaben zufolge lebt die Familie seit acht Jahren bei Teheran an geheimem Ort, den sie aus Sicherheitsgründen nur selten verlassen dürften, sagte der 29-Jährige.
Bisher war wenig über die Situation der Familie bin Laden bekannt. Von einigen Kindern hieß es, sie seien bei Bombenangriffen ums Leben gekommen, andere würden ihren Vater bei terroristischen Plänen unterstützen. Sohn Omar sagte der Times, er habe erst durch einen Telefonanruf seiner Verwandten im November erfahren, dass sie noch am Leben seien.
Wie die Zeitung weiter berichtet, hat es zuvor Spekulationen um einzelne Familienmitglieder gegeben, die sich jetzt als falsch erwiesen hätten. Der drittälteste Sohn Muhammad sei keineswegs Vizechef von al-Qaida, sondern lebe nach wie vor an besagtem, streng bewachten Ort. Von Saad, dem ältesten Sohn bin Ladens, hieß es zwischenzeitlich, er sei ebenfalls in terroristische Aktivitäten verwickelt gewesen, bis er vor 18 Monaten von einer amerikanischen Drone getötet worden sei. In Wahrheit, so die Times, sei Saad vor über einem Jahr davongelaufen, um seine Mutter zu finden.
Eine der Töchter des Al-Qaida-Chefs, Iman, habe sich vor Kurzem bei einem der seltenen Ausflüge außerhalb des Verstecks in die saudi-arabische Botschaft geflüchtet und warte dort nun auf die Erlaubnis zur Ausreise. Die iranischen Behörden hätten nicht gewusst, was sie mit seinen Angehörigen anfangen sollten, die in anderen Ländern unerwünscht seien, sagte Omar bin Laden. Daher hätten sie ihnen Obdach gewährt, wofür er ihnen danke. Seine Familie lebe so normal wie möglich, sagte er dem Blatt. Sie kochen, schauen Fernsehen und lesen. Ab und zu erlaube man ihnen, einkaufen zu gehen. Bedingt durch die Tatsache, dass noch andere Familien in dem Versteck leben, hätten einige seiner Geschwister mittlerweile geheiratet und Kinder bekommen. Er hoffe nun, so Omar bin Laden, dass die Familie Iran verlassen dürfe und zu seiner Mutter nach Syrien oder zu ihm nach Katar reisen dürfe.
Über seine Familie sagt er: "Sie sind alle unschuldige Opfer, genau wie jeder andere auch, der bei den furchtbaren Ereignissen am 11. September oder 7. Juli zu Schaden kam." Er habe mittlerweile elf Nichten und Neffen in Afghanistan und Iran, die er noch nie gesehen habe. "Die Kinder können nicht verurteilt werden aufgrund der Sünden ihres Vaters."
- Datum 23.12.2009 - 17:05 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Respekt an die iranische Regierung, dass sie der Familie trotz des unmenschlichen Familienvaters Zuflucht gewähren.
Ich halte das eher für ein Armutszeugnis für alle anderen Länder.
Wie naiv, den Mullahs im Iran humane Absichten zu unterstellen ! Das ist Kalkül ! Man kann die Geisel mal
gegen Andere autauschen, wie oft von den perfiden Mullahs praktiziert !!! So wurden Geisel aus England, Frankreich,
Deutschland, etc. genommen und gegen iranische Verbrecher,
die im Ausland verhaftet unf verurteilt waren, ausgetauscht ! Nun ist eine junge Französin dran !
Ich halte das eher für ein Armutszeugnis für alle anderen Länder.
Wie naiv, den Mullahs im Iran humane Absichten zu unterstellen ! Das ist Kalkül ! Man kann die Geisel mal
gegen Andere autauschen, wie oft von den perfiden Mullahs praktiziert !!! So wurden Geisel aus England, Frankreich,
Deutschland, etc. genommen und gegen iranische Verbrecher,
die im Ausland verhaftet unf verurteilt waren, ausgetauscht ! Nun ist eine junge Französin dran !
ist eine sehr reiche saudi-arabische Unternehmerfamilie. Auch Terroristen braucehn ja irgendwoher Geld. Die Familie arbeitete erst vor ein paar Jahren mit US-Motorola eng zusammen etc. Dass die Familie in Iran aufgenommen wird, ist nichts Aussergewöhnliches. Nur weil ein gewalttätiger Familienmitglied der Welt Schaden zufügt, muss die Familie nicht darunter leiden.
Ich halte das eher für ein Armutszeugnis für alle anderen Länder.
Genau! Ich habe niemals gehört daß auch seine Familie unter Terrorismus Verdacht steht. Deswegen sind diese Leute unschuldig! Ich glaube schon daß auf die Familienagehörigen von Bin Laden, obwohl diese nicht unter Terrorismusverdacht stehen, Käfige in Guantanamo bereit warten.
Chapeau! für Iran, weil dieses Land ermöglicht unschuldigen Menschen, die an Terror nicht beteiligt sind - wie die Familie von Bin Laden -, ein menschliches Leben ermöglichen. Welche Satellitenstaat von USA würde das tun?
Übrigens: ist diese Meldung wirklich wahr, oder ist es auch eine Erfindung, wie die Atomraketten von Sadam Hussein?
Fakt ist, dass Eine der Töchter des Al-Qaida-Chefs, Iman, sich vor Kurzem bei einem der seltenen Ausflüge in die saudi-arabische Botschaft flüchten konnte um dort weiter in's Ausland flüchten zu können. Der Iran scheint also unschuldige Familienmitglieder gegen ihren Willen festgehalten zu haben. Welchem Zwecke diese Gefangenschaft ohne Anklage dient weiß ich nicht. Wie kommen Sie aber auf die idee den Iran dafür zu Loben und den USA zu unterstellen, dass sie diese Familienmitglieder sicherlich unter schlimmeren Bedingungen gefangen gehalten hätten?
Wie man aus Pressemitteilungen von damals nachlesen kann haben die Amerikaner eben genau keine "Sippenhaft" verhängt:
"NEW YORK, Sept. 2 (UPI) -- The bin Laden family were granted extraordinary White House privileges to fly out of U.S. airspace following the attacks of Sept. 11th, 2001.
Former White House counter terrorism expert Richard Clarke told Vanity Fair the Bush administration decided to allow a group of Saudis to fly out of U.S. airspace just after Sept. 11-- a time when access to the United States was still restricted and required special government approval.
According to the magazine's sources, at least four flights with about 140 Saudis, including roughly two-dozen members of the bin Laden family, flew to Saudi Arabia that week ."
Fakt ist, dass Eine der Töchter des Al-Qaida-Chefs, Iman, sich vor Kurzem bei einem der seltenen Ausflüge in die saudi-arabische Botschaft flüchten konnte um dort weiter in's Ausland flüchten zu können. Der Iran scheint also unschuldige Familienmitglieder gegen ihren Willen festgehalten zu haben. Welchem Zwecke diese Gefangenschaft ohne Anklage dient weiß ich nicht. Wie kommen Sie aber auf die idee den Iran dafür zu Loben und den USA zu unterstellen, dass sie diese Familienmitglieder sicherlich unter schlimmeren Bedingungen gefangen gehalten hätten?
Wie man aus Pressemitteilungen von damals nachlesen kann haben die Amerikaner eben genau keine "Sippenhaft" verhängt:
"NEW YORK, Sept. 2 (UPI) -- The bin Laden family were granted extraordinary White House privileges to fly out of U.S. airspace following the attacks of Sept. 11th, 2001.
Former White House counter terrorism expert Richard Clarke told Vanity Fair the Bush administration decided to allow a group of Saudis to fly out of U.S. airspace just after Sept. 11-- a time when access to the United States was still restricted and required special government approval.
According to the magazine's sources, at least four flights with about 140 Saudis, including roughly two-dozen members of the bin Laden family, flew to Saudi Arabia that week ."
Fakt ist, dass Eine der Töchter des Al-Qaida-Chefs, Iman, sich vor Kurzem bei einem der seltenen Ausflüge in die saudi-arabische Botschaft flüchten konnte um dort weiter in's Ausland flüchten zu können. Der Iran scheint also unschuldige Familienmitglieder gegen ihren Willen festgehalten zu haben. Welchem Zwecke diese Gefangenschaft ohne Anklage dient weiß ich nicht. Wie kommen Sie aber auf die idee den Iran dafür zu Loben und den USA zu unterstellen, dass sie diese Familienmitglieder sicherlich unter schlimmeren Bedingungen gefangen gehalten hätten?
Wie man aus Pressemitteilungen von damals nachlesen kann haben die Amerikaner eben genau keine "Sippenhaft" verhängt:
"NEW YORK, Sept. 2 (UPI) -- The bin Laden family were granted extraordinary White House privileges to fly out of U.S. airspace following the attacks of Sept. 11th, 2001.
Former White House counter terrorism expert Richard Clarke told Vanity Fair the Bush administration decided to allow a group of Saudis to fly out of U.S. airspace just after Sept. 11-- a time when access to the United States was still restricted and required special government approval.
According to the magazine's sources, at least four flights with about 140 Saudis, including roughly two-dozen members of the bin Laden family, flew to Saudi Arabia that week ."
wie gnädig!
Die Familie, wie ihren Zitaten zu entnehmen ist, wurde elegant aus dem Land herausgeworfen, und waren auch sonst nirgends erwünscht. Zumindest falls der Sohn nicht konfabuliert, wenn er sagt: "Die iranischen Behörden hätten nicht gewusst, was sie mit seinen Angehörigen anfangen sollten, die in anderen Ländern unerwünscht seien, sagte Omar bin Laden. Daher hätten sie ihnen Obdach gewährt, wofür er ihnen danke."
Es klingt schon wirklich zynisch, wenn da von "außergewöhnlichen Privilegien" die Rede ist. Klar, unsere Abschiebekandidaten in Deutschland erleben auch "außergewöhnliche Privilegien", wenn sie mitten in der Nacht abgeholt werden, und einen Freiflug nach Hause geschenkt bekommen. Aber jetzt wechsle ich wohl das Thema.
wie gnädig!
Die Familie, wie ihren Zitaten zu entnehmen ist, wurde elegant aus dem Land herausgeworfen, und waren auch sonst nirgends erwünscht. Zumindest falls der Sohn nicht konfabuliert, wenn er sagt: "Die iranischen Behörden hätten nicht gewusst, was sie mit seinen Angehörigen anfangen sollten, die in anderen Ländern unerwünscht seien, sagte Omar bin Laden. Daher hätten sie ihnen Obdach gewährt, wofür er ihnen danke."
Es klingt schon wirklich zynisch, wenn da von "außergewöhnlichen Privilegien" die Rede ist. Klar, unsere Abschiebekandidaten in Deutschland erleben auch "außergewöhnliche Privilegien", wenn sie mitten in der Nacht abgeholt werden, und einen Freiflug nach Hause geschenkt bekommen. Aber jetzt wechsle ich wohl das Thema.
Na dann mal auf sie mit Gebrüll. Auf die Iraner mein ich. Dass sie jetzt auch noch die bin Ladens gefangen halten bringt das Fass zum überlaufen.
Dann wußte also UPI bereits neun Tage vor dem Anschlag (Ihre Meldung ist vom 2. Sept. 2001), daß die Bin Laden Familie nnoch rechtzeitig vorher ausreisen durfte?
Wie würden Sie das denn erklären?
Ich wollte nur erwähnen, dass nirgendwo was vom 2.09.2001 steht. Ich denke mal, logischerweise muss der Bericht mind. 1 Jahr nach dem Attentat schrieben worden sein.
"...to fly out of U.S. airspace just AFTER Sept. 11"
wenn dem wirklich so wäre, würde es bedeuten, dass man heutzutage bei großattentaten zuschaut, man kann schon vorher im fernsehprogramm nachlesen, in welchem kanal die sendung gegeben wird und kann seinen timer darauf programmieren, einen daran zu erinnern!
so lebt's sich in der schönen neuen welt!
nur heißt es da nicht: big brother is watching you - sondern "brother is carin about the destiny of your family and nothing more"
Ich wollte nur erwähnen, dass nirgendwo was vom 2.09.2001 steht. Ich denke mal, logischerweise muss der Bericht mind. 1 Jahr nach dem Attentat schrieben worden sein.
"...to fly out of U.S. airspace just AFTER Sept. 11"
wenn dem wirklich so wäre, würde es bedeuten, dass man heutzutage bei großattentaten zuschaut, man kann schon vorher im fernsehprogramm nachlesen, in welchem kanal die sendung gegeben wird und kann seinen timer darauf programmieren, einen daran zu erinnern!
so lebt's sich in der schönen neuen welt!
nur heißt es da nicht: big brother is watching you - sondern "brother is carin about the destiny of your family and nothing more"
wie gnädig!
Die Familie, wie ihren Zitaten zu entnehmen ist, wurde elegant aus dem Land herausgeworfen, und waren auch sonst nirgends erwünscht. Zumindest falls der Sohn nicht konfabuliert, wenn er sagt: "Die iranischen Behörden hätten nicht gewusst, was sie mit seinen Angehörigen anfangen sollten, die in anderen Ländern unerwünscht seien, sagte Omar bin Laden. Daher hätten sie ihnen Obdach gewährt, wofür er ihnen danke."
Es klingt schon wirklich zynisch, wenn da von "außergewöhnlichen Privilegien" die Rede ist. Klar, unsere Abschiebekandidaten in Deutschland erleben auch "außergewöhnliche Privilegien", wenn sie mitten in der Nacht abgeholt werden, und einen Freiflug nach Hause geschenkt bekommen. Aber jetzt wechsle ich wohl das Thema.
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