Versuchter Terroranschlag Wie der Holländer Schuringa den Attentäter überwältigte

Das vereitelte Attentat im Airbus über Detroit, die beherzte Tat des Holländers Schuringa: Was sich an Bord des Fluges 253 genau abspielte.

Der Held auf dem Flug 253 von Amsterdam nach Detroit hatte kein spezielles Sicherheitstraining. Er war kein professioneller Air-Marshall, wie sie seit den Terroranschlägen mit gekaperten Flugzeugen im September 2001 immer wieder mitfliegen, um Passagiere vor Attentätern an Bord zu schützen. Der Held war nicht mal ein Amerikaner. Jasper Schuringa, ein Videofilmer aus Amsterdam, hat 278 Passagiere und elf Besatzungsmitglieder vor dem Tod bewahrt. Er war auf dem Weg in den Urlaub in Florida. In Detroit wollte er nach Miami umsteigen.

Schuringa hatte in Reihe 21 in der rechten Hälfte der Mittelsitze gesessen. Als er sah, wie aus dem Schoß eines Mannes auf dem Fensterplatz 19A, zwei Sitzreihen vor ihm, Flammen züngelten und Rauch quoll, "da bin ich ausgerastet", sagte er später CNN. "Mein einziger Gedanke war: Der Typ versucht das Flugzeug in die Luft zu sprengen." Mitreisende berichten, Schuringa sei über die Sitzlehnen und andere Passagiere hinweggeklettert, habe sich auf den Verdächtigen geworfen und versucht, mit seinem Körper und seinen Händen sowohl die Flammen auszudrücken als auch den Mann an jeder Bewegung zu hindern.

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Amerika feiert Schuringa als Held. Man habe, so schrieb die New York Times, seit 2001 viele Milliarden Dollar für Terrorabwehr, raffinierte Sicherheitsmaßnahmen und aufwendige Geheimdienstoperationen zur Informationsbeschaffung ausgegeben. "Doch was uns diesmal vor einem Desaster rettete, war viel einfacher: die Aufmerksamkeit und der Mut von Passagieren." Katastrophenschutzministerin Janet Napolitano sagte: "Ich bin den Passagieren dankbar, deren rasche und heldenhafte Reaktion ein Unglück mit tragischem Ausgang verhindert hat". Die Washington Post schrieb: "Die Zeitspanne, in der sich das Entsetzen in die Erleichterung über eine verhinderte Katastrophe wandelte, dauerte nur wenige Minuten. Aber der Schock und die Bilder, die in ihrem Kopf ablaufen, begleiten die Betroffenen noch lange nach der sicheren Landung."

Die US-Medien ziehen auch immer wieder den Vergleich mit dem "Schuhbomber" Richard Reid, der 2001 kurz vor Weihnachten einen Passagierjet über dem Atlantik in die Luft jagen wollte – den Sprengstoff hatte er in einer Schuhsohle versteckt. Auch damals hatten sich Passagiere auf ihn gestürzt und verhindert, dass er den Sprengsatz zündete.

In diesen Minuten der Entscheidung an Bord war zunächst eine kleine Panik in der unmittelbaren Umgebung von Platz 19A ausgebrochen. Manche Menschen aus den umliegenden Sitzen flohen vor dem Feuer in den vorderen Teil der Maschine. Eine Frau schrie: "Was tun Sie da?" Andere riefen "Feuer!". Einige halfen Schuringa, den Attentäter festzuhalten. Der habe sich freilich gar nicht gewehrt, sondern alles passiv mit sich geschehen lassen und nicht einmal ein Wort von sich gegeben, erzählen Augenzeugen.

Das Feuer, sagt Schuringa, sei zunächst stärker geworden, deshalb habe er den Mann aus seinem Sitz in den Gang gezerrt. Stewardessen kamen mit Feuerlöschern und erstickten die Flammen. Dann wurde der Verdächtige in die Erste-Klasse-Kabine geführt, durchsucht und gefesselt. Bald stellte sich dessen Identität heraus: Umar Faruk Abdulmutallab, ein 23-jähriger Nigerianer.

David Schilke, ein 53-jähriger US-Bürger, der bei Ford in der Abteilung Informationstechnologie arbeitet, saß ebenfalls zwei Reihen hinter Abdulmutallab. "Es war schockierend mitanzusehen. Der Typ saß da regungslos mitten in dem Feuer, kämpfte nicht gegen die Flammen an seinem Körper, wehrte sich nicht."

Richard Griffith, ein 41-Jähriger aus Pontiac, Michigan, reiste weiter hinten im Flugzeug. Er erzählt, dort habe man zwar ein paar laute "Plopps" gehört – ungefähr so, als ob Knallfrösche in einem Schrank explodierten. Panik sei in seiner Umgebung aber nicht ausgebrochen. Man habe auch gar nicht sehen können, was vorgeht. Später habe er den direkten Sitznachbarn von Abdulmutallab getroffen. Der habe ihm gesagt, der Mann habe mit niemandem gesprochen und den ganzen Flug nur stumm da gesessen. Etwa vier Stunden nach dem Start, über der Mitte des Atlantiks, sei er auf die Toilette gegangen und dann noch einmal etwa eine halbe Stunde vor dem vereitelten Anschlag. Er habe gedacht, der Mann wolle sich die Zähne putzen.

Ein FBI-Mann stellte es später am Boden beim Antrag auf Haftbefehl so dar: Abdulmutallab sei bei diesem zweiten Mal 20 Minuten lang in der Toilette geblieben. Offenbar traf er dort die Vorbereitungen. Dann sei er zu seinem Sitz zurückgekehrt, habe sich in eine Decke eingewickelt und gemurmelt, er habe einen kranken Magen. Kurz darauf ertönten die "Plopps" und kam Rauch aus der Decke.

Leser-Kommentare
  1. und die stete Gewissheit, dass Realität und Medienwirklichkeit zwei gänzlich verschiedene Welten darstellen.
    Schade oder symptomatisch, dass die Zeit(-Online) hier so brav berichtet, wie so viele andere Blätter auch?
    Nun, nach der kürzlich aufgeflammten Diskussion um journalistische Bezahlinhalte im Netz auf jeden Fall ein wirklich wertvoller Argumentationsbeitrag ... für unkommentierte Agenturmeldungen und Artikel mit Heldenabziehbildern und der routinierten Stütze der "Wir-gegen-die-bösen-Terroristen-Theorie" erbarmt sich evtl. nur der Bild-Leser zum Zahlen, der Rest sucht hoffentlich das Weite in Form von mit wachen Augen erstellten Blogs und gibt den etablierten Medien damit Zeit, sich auf Qualität statt Konsens zu konzentrieren.

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    • macdoc
    • 28.12.2009 um 17:01 Uhr

    ich hätte es nicht besser formulieren mögen!!!

    • macdoc
    • 28.12.2009 um 17:01 Uhr

    ich hätte es nicht besser formulieren mögen!!!

  2. es wird immer ärmer.

  3. Kurzfristige Verschärfungen werden ja auch weder ausreichen, noch lange aufrechterhalten.

    Dieses Beispiel zeigt doch wie Terrorismusabwehr wirklich funktioniert. Auch durch Wachsamkeit der normalen Bevölkerung.

    Anschläge ab und an sind nicht zu verhindern.

  4. "Zu Lagos – und Afrika generell – haben Amerikas Behörden kein Vertrauen." Tja, schon mal drüber nachgedacht, dass in Lagos eine Menge Leute überhaupt kein Vertrauen (mehr) zu den USA haben? Und auch nicht zu London, Paris oder irgendeinen anderen der G/7-Staaten.

    Wenn man kein Vertrauen mehr hat und so sehr um die Sicherheit (seiner eigenen Leute!) besorgt ist, sollte man den Flugverkehr vielleicht einfach einstellen, aber das geht nicht, weil die Ölförderung und Totalausbeutung in Nigeria ja lückenlos weitergehen muss. Man braucht dort die West-Ausbeutungs-Spezialisten für Shell, Exxon, Repsol ...

    [Entfernt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

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    Am besten, Sie lesen den Artikel noch einmal sorgfältig durch, dann erkennen Sie vielleicht, wie wenig Ihr Kommentar mit den Fakten zu tun hat:
    - Mit Vertrauen war offenbar das amerikanische Vertrauen in die Qualität der Sicherheitsüberprüfung an den dortigen Flufhäfen gemeint, anders kann man das, bei aller Voreingenommenheit, nicht verstehen. Vielleicht bedenken Sie mal, daß Obama selbst ein halber Afrikaner ist!
    - Flugverkehr einstellen: haben Sie mal die Nigerianer gefragt, ob die das wollen, auch wenn sie nicht für big-oil arbeiten? Übrigens, der Attentäter flog ja erst mal mit KLM nach Amsterdam, nicht mit einem US Flugzeug. Außerdem ist die Ölförderung in Nigeria eh verstaatlicht, also cui bono?? Und schließlich ist Holland kein G7 Staat. Wessen Flüge wollen Sie also einstellen?

    Am besten, Sie lesen den Artikel noch einmal sorgfältig durch, dann erkennen Sie vielleicht, wie wenig Ihr Kommentar mit den Fakten zu tun hat:
    - Mit Vertrauen war offenbar das amerikanische Vertrauen in die Qualität der Sicherheitsüberprüfung an den dortigen Flufhäfen gemeint, anders kann man das, bei aller Voreingenommenheit, nicht verstehen. Vielleicht bedenken Sie mal, daß Obama selbst ein halber Afrikaner ist!
    - Flugverkehr einstellen: haben Sie mal die Nigerianer gefragt, ob die das wollen, auch wenn sie nicht für big-oil arbeiten? Übrigens, der Attentäter flog ja erst mal mit KLM nach Amsterdam, nicht mit einem US Flugzeug. Außerdem ist die Ölförderung in Nigeria eh verstaatlicht, also cui bono?? Und schließlich ist Holland kein G7 Staat. Wessen Flüge wollen Sie also einstellen?

  5. Anstatt die Ursachen für die Verzweiflungstat zu suchen, wird (man ist es ja nicht anders gewohnt) gleich brutale Gewalt angewendet.
    [Rest entfernt, bitte argumentieren Sie sachlich/ Redaktion; svb]

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    • LJA
    • 28.12.2009 um 10:15 Uhr

    Welche Art von Verzweifelung soll den Sproß einer Banker und Diplomaten-Familie, der die Möglichkeit hatte, sich seinen Studienplatz in aller Welt auszusuchen, denn dazu getrieben haben, ein Flugzeug mit mehreren hundert Menschen an Bord sprengen zu wollen ? War es die, natürlich durch den westlichen Imperialismus verursachte, Ausweglosigkeit seiner ökonomischen Situation, oder die brutale Verfolgung der Schweizer Muslime, die jetzt keine Minarette mehr bauen dürfen ?

    • TDU
    • 28.12.2009 um 10:59 Uhr

    Man hätte ihm, ganz Deeskalation, erst mal ein Glas Waser anbieten sollen, um das Feuer zu löschen. Hätte er das abgelehnt - hätten alle eben Pech gehabt.

    Ein reicher, an Eliteunis ausgebildeter Moslem versucht möglist viele abendländische nicht-Moslems zu ermorden, und schon wieder sollen finanzgeile Juden daran Schuld sein?

    Dass Die Zeit solche Nazis hier duldet hätte mich eigentlich wundern sollen. Aber ich bin es mittlerweile gewöhnt...

    Da sie ja behaupten das das " typische Islamophobe Finanzkapital " alle Islamischen Länder Unterdrückt mal einige Zahlen zum Vergleich und Fragen an sie.?

    Türkei Deutschland

    353.782.000.000 BIP ($) 3.020.477.000.000

    70.175.100 Bevölkerung 82.422.300

    5.041 BIP ($) je Einwohner 36.646

    77.530.000.000 Export ($) 1.193.000.000.000

    Mal ein paar Zahlen zum Vergleich, und jetzt die Frage warum in Deutschland das BIp je Einwohner 7 X so hoch ist und die Exporte sogar mehr als 12 X so hoch sind ?

    Und wie genau das von ihnen als Verantwortlich benannte "profitgeile islamophobe Finanzkapital"
    die Menschen in der Türkei daran hindert mehr zu leisten ?

    Das würde ich gerne von ihnen erklärt bekommen.

    (Meiner Einschätzung ist das hat das eher mit dem Stand der Bildungssysteme, der persönlichen Freiheit und dem Fleiß zu tun.)

    • LJA
    • 28.12.2009 um 10:15 Uhr

    Welche Art von Verzweifelung soll den Sproß einer Banker und Diplomaten-Familie, der die Möglichkeit hatte, sich seinen Studienplatz in aller Welt auszusuchen, denn dazu getrieben haben, ein Flugzeug mit mehreren hundert Menschen an Bord sprengen zu wollen ? War es die, natürlich durch den westlichen Imperialismus verursachte, Ausweglosigkeit seiner ökonomischen Situation, oder die brutale Verfolgung der Schweizer Muslime, die jetzt keine Minarette mehr bauen dürfen ?

    • TDU
    • 28.12.2009 um 10:59 Uhr

    Man hätte ihm, ganz Deeskalation, erst mal ein Glas Waser anbieten sollen, um das Feuer zu löschen. Hätte er das abgelehnt - hätten alle eben Pech gehabt.

    Ein reicher, an Eliteunis ausgebildeter Moslem versucht möglist viele abendländische nicht-Moslems zu ermorden, und schon wieder sollen finanzgeile Juden daran Schuld sein?

    Dass Die Zeit solche Nazis hier duldet hätte mich eigentlich wundern sollen. Aber ich bin es mittlerweile gewöhnt...

    Da sie ja behaupten das das " typische Islamophobe Finanzkapital " alle Islamischen Länder Unterdrückt mal einige Zahlen zum Vergleich und Fragen an sie.?

    Türkei Deutschland

    353.782.000.000 BIP ($) 3.020.477.000.000

    70.175.100 Bevölkerung 82.422.300

    5.041 BIP ($) je Einwohner 36.646

    77.530.000.000 Export ($) 1.193.000.000.000

    Mal ein paar Zahlen zum Vergleich, und jetzt die Frage warum in Deutschland das BIp je Einwohner 7 X so hoch ist und die Exporte sogar mehr als 12 X so hoch sind ?

    Und wie genau das von ihnen als Verantwortlich benannte "profitgeile islamophobe Finanzkapital"
    die Menschen in der Türkei daran hindert mehr zu leisten ?

    Das würde ich gerne von ihnen erklärt bekommen.

    (Meiner Einschätzung ist das hat das eher mit dem Stand der Bildungssysteme, der persönlichen Freiheit und dem Fleiß zu tun.)

    • LJA
    • 28.12.2009 um 10:07 Uhr

    [Text entfernt, da er als Drohung missverstanden werden könnte/ Redaktion; svb]

  6. Der irrationale Hass auf Amerika und unser System, den man aus den vorangegangenen Kommentaren lesen kann, ist einfach unerträglich. Viele Linke scheinen einen Artikel nur zu akzeptieren, wenn ausschließlich Amerika als die Wurzel allen Übels gebrandmarkt wird.

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    Ich fühle mich jetzt mal einfach stellvertretend angesprochen.

    Was Sie leider nicht bemerken: es ist nicht mein Hass, sondern der Hass in den ausgebeuteten und bevormundeten Ländern, der den Terror erzeugt. Und der Hass wird nicht durch eine üble Gesinnung, sondern durch jahrhundertelange Ausbeutung erzeugt. Noch mehr Hass wird dadurch erzeugt, dass dieser Fakt auch noch beharrlich von der westlichen Welt geleugnet und mit Waffen- und Börsengewalt beantwortet wird.

    Diese Ignoranz und Selbstherrlichkeit ist das einzige, was hier wirklich unerträglich ist.

    Werte Zeitprofile,

    ich muss doerkie voll und ganz zustimmen. Es ist aus meiner Sicht auch mehr als bedauerlich, dass "bei uns" trotz guter Bildungsmoeglichkeiten die Faehigkeit zu kritischen Analyse noch immer nicht sehr verbreitet ist. Und, dass aufgrund von zu wenig kritischen Medien eben manche Kommentatoren hier eine aufklaererische Rolle uebernehmen muessen.

    Ich hoffe und wuensche mir, dass US-AmerikanerInnen wie auch EuropaeerInnen lernen, dass "immer mehr" fuer uns nicht die Richtung in die Zukunft sein kann oder wird. Der einzige gangbare Weg in die Zukunft heisst: mehr teilen und abgeben - und weniger Ausbeutung.

    Es gibt in der "westlichen Welt" gute Normen und Werte, zum Beispiel auch weniger Ungleichheit, als in anderen Teilen der Welt. Aber "von uns" ausgehend gibt es auch den Teil des Wirtschaftssystems, der das Hauptproblem fuer die globale Entwicklung darstellt. Sobald "wir" das erkennen und umsetzten, desto besser. Nicht nur fuer "den Sueden", sondern auch fuer uns. Und nicht zuletzt aufgrund der "Bedrohung durch Terroristen".

    Ich fühle mich jetzt mal einfach stellvertretend angesprochen.

    Was Sie leider nicht bemerken: es ist nicht mein Hass, sondern der Hass in den ausgebeuteten und bevormundeten Ländern, der den Terror erzeugt. Und der Hass wird nicht durch eine üble Gesinnung, sondern durch jahrhundertelange Ausbeutung erzeugt. Noch mehr Hass wird dadurch erzeugt, dass dieser Fakt auch noch beharrlich von der westlichen Welt geleugnet und mit Waffen- und Börsengewalt beantwortet wird.

    Diese Ignoranz und Selbstherrlichkeit ist das einzige, was hier wirklich unerträglich ist.

    Werte Zeitprofile,

    ich muss doerkie voll und ganz zustimmen. Es ist aus meiner Sicht auch mehr als bedauerlich, dass "bei uns" trotz guter Bildungsmoeglichkeiten die Faehigkeit zu kritischen Analyse noch immer nicht sehr verbreitet ist. Und, dass aufgrund von zu wenig kritischen Medien eben manche Kommentatoren hier eine aufklaererische Rolle uebernehmen muessen.

    Ich hoffe und wuensche mir, dass US-AmerikanerInnen wie auch EuropaeerInnen lernen, dass "immer mehr" fuer uns nicht die Richtung in die Zukunft sein kann oder wird. Der einzige gangbare Weg in die Zukunft heisst: mehr teilen und abgeben - und weniger Ausbeutung.

    Es gibt in der "westlichen Welt" gute Normen und Werte, zum Beispiel auch weniger Ungleichheit, als in anderen Teilen der Welt. Aber "von uns" ausgehend gibt es auch den Teil des Wirtschaftssystems, der das Hauptproblem fuer die globale Entwicklung darstellt. Sobald "wir" das erkennen und umsetzten, desto besser. Nicht nur fuer "den Sueden", sondern auch fuer uns. Und nicht zuletzt aufgrund der "Bedrohung durch Terroristen".

  7. Wenn sich ein Flugzeug richtung USA bewegt müssen vorher alle Daten der Passagiere in die USA gesendet werden. Der "Attentäter" wurde schon viel früher von den Engländern als gefährlich gemeldet.
    Frage: Obwohl diese Tatsache bekannt war, konnte dieser ohne Probleme in die USA reisen.
    Wieso? Wurde dort wieder einmal geschlammt? Man erinnere sich, die Attentäter von 9/11 waren dem FBI schon Monate vorher bekannt - aber man liess sie gewähren. Wieso?

    Wenn wir in ein paar Monaten in die USA reisen wollen, werden wir wahrscheinlich an die Sitze gefesselt und dürfen weder sprechen noch atmen.

    Wieso machen wir Europäer diesen Stumpfsinn mit?
    Es bleibt nur noch ein Kopfschütteln.

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    verteilt.

    warum tun sie sowas?

    jeder kann hier nachlesen, was passiert ist. sie erdreisten sich hier die tatsachen mal eben etwas zu verdrehen, um ihre gut gemeinten fragen zu stellen.

    warum tun sie sowas?

    ich werde jetzt nicht alles wiederholen, was bisher veröffentlicht wurde.

    ihre fragestellungen machen erst sinn, wenn sie die abläufe falsch wiedergeben.

    es ist schon lustig: auf der einen seite ist guantanamo ein riesen verbrechen, wenn aber täter durch die sicherheitsnetze kommen, ist da gleich ein böser wille der USA dahinter. irgendwie werde ich das gefühl nicht los, dass die USA immer die dummen sind, egal, ob sie etwas unternehmen oder ob sie nichts unternehmen.

    verteilt.

    warum tun sie sowas?

    jeder kann hier nachlesen, was passiert ist. sie erdreisten sich hier die tatsachen mal eben etwas zu verdrehen, um ihre gut gemeinten fragen zu stellen.

    warum tun sie sowas?

    ich werde jetzt nicht alles wiederholen, was bisher veröffentlicht wurde.

    ihre fragestellungen machen erst sinn, wenn sie die abläufe falsch wiedergeben.

    es ist schon lustig: auf der einen seite ist guantanamo ein riesen verbrechen, wenn aber täter durch die sicherheitsnetze kommen, ist da gleich ein böser wille der USA dahinter. irgendwie werde ich das gefühl nicht los, dass die USA immer die dummen sind, egal, ob sie etwas unternehmen oder ob sie nichts unternehmen.

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