Mehr Truppen für Afghanistan USA erhöhen Druck auf die Kanzlerin
Indirekt hat Obamas Sondergesandter Richard Holbrooke von Deutschland mehr Truppen für Afghanistan gefordert. Zugleich gab er sich selbstkritisch.
"Weitere deutsche Soldaten sind jedenfalls sehr willkommen" – mit diesen Worten forderte der US-Sondergesandte für Afghanistan und Pakistan, Richard Holbrooke, die Bundesregierung zu einer Aufstockung der Bundeswehr-Truppen in Afghanistan auf. Deutschland solle zwar selbst entscheiden, doch die USA halten die deutschen Truppen für unabkömmlich. "Ich bin dankbar und glücklich, dass sie da sind", sagte Holbrooke der Berliner Zeitung.
Zugleich kritisierte er die Zögerlichkeit der Verbündeten in Berlin. Es gebe für die Bundesregierung keinen Grund, die internationale Afghanistan-Konferenz in London abzuwarten und erst danach eine Entscheidung über eine Truppenverstärkung zu treffen. "Sie werden in London nichts hören, was sie nicht schon vorher gehört haben", sagte Obamas Vertrauter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Mit den europäischen Partnern habe man sich stets eng abgestimmt. "Wenn ich anders lautende Berichte lese, amüsiert mich das."
Angesprochen auf die Überlegungen der deutschen Regierungskoalition, statt mehr Soldaten vor allem mehr Polizeiausbilder und zivile Aufbauhelfer an den Hindukusch zu entsenden, sagte der US-Sondergsandte: "Das haben sie schon, und das ist wichtig." Dennoch sei es verfrüht, "Soldaten durch Zivilisten" zu ersetzen. "Vielleicht in einigen Jahren", sagte er der Berliner Zeitung.
Bei aller leiser Kritik an der zaudernden Haltung der Deutschen wurde Holbrooke umso deutlicher, als er eine Bilanz der vergangenen acht Jahre des Afghanistan-Engagements zog. In diesem Zeitraum, so der Amerikaner, hätten die USA Afghanistan "schändlich" vernachlässigt. "Es gab nicht genügend Soldaten, nicht genügend Wirtschaftshilfen, nicht genügend politischen Einsatz, nicht genügend Koordination unter den Alliierten." Dies würde seine Regierung nun anders machen.
Der Sondergesandte verlangte zudem ein weiteres Umdenken in allen am Afghanistan-Einsatz beteiligten Nationen. Ursprünglich sei geplant gewesen, dass sich die Deutschen um die Ausbildung der afghanischen Polizei, die Briten um den Kampf gegen den Drogenhandel und die Italiener um den Aufbau des Rechtssystems in Afghanistan kümmerten. "Das Ganze war unkoordiniert und hat uns nicht sonderlich weit gebracht", sagte der US-Gesandte der Süddeutschen Zeitung. "Im Ergebnis fangen wir im neunten Jahr des Krieges wieder von vorne an."
Bereits vergangene Woche hatte Holbrooke auch die UN und die vielen in Afghanistan tätigen Nichtregierungsorganisationen in seine generelle Kritik miteinbezogen. Es sei notwendig, die zivile Aufbauhilfe für Afghanistan neu zu organisieren. "Die Anstrengungen zum Wiederaufbau des Landes sind zergliedert und müssen besser koordiniert werden", sagte er vergangene Woche in Brüssel. Die Fakten seien sehr einfach, erklärte Holbrooke: "Wir haben ein einheitliches militärisches Oberkommando, aber wir haben uneinheitliche internationale Bemühungen unter Teilnahme der UN, einzelner Länder, Hunderten, vielleicht Tausenden von NGOs sowie anderen internationalen Institutionen." All diese zivilen Bemühungen müssten besser koordiniert werden.
Obamas Entscheidung, 30.000 zusätzliche amerikanische Soldaten gen Afghanistan zu schicken, sei auch der misslungenen Außen- und Verteidigungspolitik der US-Regierung seit dem 11. September 2001 geschuldet. In den vergangenen acht Jahren hätte sich Washington allein auf den Irak konzentriert und das sei ein "Riesenfehler" gewesen, sagte Holbrooke dem ZDF. "Jetzt müssen wir die Folgen tragen und das reparieren."
Holbrooke äußerte sich auch zu dem von der Bundeswehr befohlenen Luftangriff von Kundus und nannte ihn in der FAZ eine Katastrophe – "für die Menschen in Kundus, die Isaf-Soldaten, die Bundeswehr, die deutsche Bevölkerung". Dem Image der dort stationierten Soldaten habe das Bombardement sehr geschadet. "Es ist wichtig, dass die Deutschen den Menschen in Afghanistan zeigen, dass das nicht das wahre Gesicht Deutschlands ist, dass dies ein Kriegsunfall war."
Für die Situation von Oberst Klein zeigte Holbrooke dagegen Verständnis. "Es ist schwer, in Sekundenbruchteilen Entscheidungen zu treffen, wenn man sich bedroht fühlt", sagte er gegenüber der FAZ. Zudem sei es "keineswegs" falsch gewesen anzunehmen, dass alle Personen an den bombardierten Tankwagen mit den Taliban verbündet waren.
- Datum 09.12.2009 - 18:07 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 39
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Mit weiteren 30.000 Soldaten weiten die USA den Krieg in A. nur aus.
Absehbare Folgen: mehr Särge für den Heimtransport, mehr tote Zivilisten, mehr Desaster und Chaos im Land.
Und natürlich auch deutlich mehr Reingewinn für die beteiligten Kriegsindustriellen und Banken der US-Ostküste.
Mit mehr Kriegsbeteiligung anderer Nationen kann man zu Hause besser den Eindruck einer "gerechtfertigten Sache" erwecken.
Dazu ein eindeutiges N E I N von deutscher Seite!
Merkel und Co. sind angetreten, um "Schaden vom deutschen Volk abzuwenden".
Amen.
starten VIETNAM II.
THE GERMANS TO THE FRONT!
Ich finde es ein bischen zu einfach,den Abzug der Deutschen Truppen ohne wenn und aber zu fordern.Ich versuche mal den Gedanken in die Deutsche Kriegsvergangenheit zurück zu setzen. Stellen wir uns mal vor die Amerikaner wären in der Normandie gelandet und auf Grund den vielen Verlusten hätten Sie kurz vor ...sagen wir mal...Paris beschlossen sich zurückzuziehen...was hätten wohl die Nazis dann mit Frankreich gemacht ?...Daraus ergibt sich für die Gegenwart; wir sind nun mal in Afganistan und müssen uns der Verantwortung stellen ,die wir eingegangen sind.Unter Umständen heißt das auch noch mehr Truppen,obwohl ich klar einschränken muß , daß ich überhaupt keine Ahnung von Militärischer Strategieplanung haben, aber wer hier hat das schon...?...Das wir uns nach der Beendigung (wann auch immer) des Krieges neu überlegen müssen wohin Deutschland sich Politisch entwickeln soll ist allerdings auch klar. es gilt "wer sich in Gefahr begibt , kommt darin um" Es gilt aber auch , daß Deutschland international wirtschaftlich und politisch in Struckturen integriert ist die ggf Aktionen , Einsätze fordert ,die wir (die Bevölkerung), für nicht Sinnvoll erachten aber eben in dieser Internationalen Verknüpfung dann doch Sinn machen.
Fazit: Raus aus Afganistan und keine Deutschen Soldaten mehr in Auslandsmissionen...hört sich toll an, ist aber wohl zu naiv gedacht...
...können sich ja freiwillig melden.
...aber falscher Vergleich.
Der Deutschland und Japan stellten für die Amerikaner eine existenzielle Bedrohung dar. Deutschland stand 1942 ca. 5 Jahre vor Langstreckenraketen und Atomwaffen.
Die Taliban stellen für niemanden im Westen eine ernsthafte Bedrohung dar.
Für den 2. Welkrieg haben die Amerikaner ca. 50% ihrer Wirtschaft zur Kriegsunterstützung eingesetzt.
Afghanistan ist ein Krieg zur linken Hand dessen Ziel lange erreicht ist und das sich längst nach Pakistan verlagert hat. Er wird nur noch aufrecht erhalten weil die Amerikaner denken, sie könnten besser aus Afghanistan rauskommen als die Briten und die UdSSR.
Zweifelslos wird aber genau das passieren, denn 500.000 Mann dahin zu schicken um das Land komplett militärisch zu besetzen ist ihnen dann doch zu teuer für reine Stolzbefriedigung.
...und vergleichen Elefanten mit Mücken.
Afghanistan führt gegen niemanden Krieg und Al Kaeda wird sicher nicht in Afghanistan besiegt.
Die Amerikaner haben seit 8 (!!) Jahren unter Beweis gestellt, daß sie weder eine Strategie haben, noch auch den Willen zum Erfolg.
Wir sind dort um humanitäre Hilfe zu leisten und den Aufbau eigener Sicherheitskräfte zu unterstützen. Erfolg ? Karsai möchte noch 15 bis 20 Jahre am Tropf hängen.
Diesem Gedanken möchte ich sehr heftig widersprechen. Es ist das Argument von Joschka Fischer, mit dem er die deutsche Beteiligung am Kosovo-Krieg begründet hat. Er hätte (aus dem Gedächtnis zitiert) aus der deutschen Nazivergangenheit gelernt, nie wieder Krieg und deshalb muss der serbische Krieg beendet werden und deshalb darf Deutschland gegen Serbien in den Krieg ziehen.
Bei Ihnen: Wenn die USA sich im Januar 1945 wegen der Verluste zurückgezogen hätten, hätten die Nazis Frankreich wieder besetzt und da (heute!) jeder weiß, dass die Nazis im Unrecht waren, dürfen die USA heute aus Afganistan nicht abziehen und die Deutschen müssen mitmachen.
Das Argument greift zu kurz, ist sehr pauschal und berücksichtigt insbesondere keine Argumente in einer speziellen historischen Situation. 1933 konnte einige, 1938 konnten viele und 1942 konnte im Prinzip jeder wissen, dass die Nazis im Unrecht waren und wenn man ihnen nicht in die Arme fällt, unterjochen sie jeden brutal, der sich nicht wehrt oder wehren kann. Sie brachten ja sogar schon 1933 auch Deutsche, die nicht ihrer Meinung waren, nicht nur Juden, einfach um. Wenn es einen gerechten Krieg gegeben hat, dann war die Verteidigung von England und der Sowjetunion und das Eingreifen der Amerikaner einer.
Fortsetzung gleich!
Die Situation war weder im Kosovo, noch in Afganistan, noch im Irak (und auch nicht in Vietnam) vergleichbar. Vietnam war ein später Kolonialkrieg, notdürftig begründet mit dem kalten Krieg. Das Eingreifen im Kosovo war wenigstens noch von der UNO abgesegnet, wenn auch mit dürftigen Argumenten und wie unrechtmäßig der Krieg in Afganistan und im Irak war, kann jeder in unserer Presse nachlesen (siehe z.B. die Details, die in dieser Woche über die Argumentation von Blair über den Einmarsch im Irak bekannt wurden).
In beiden Ländern geht es der Bevölkerung heute sehr viel schlechter als vorher; ob in beiden Länder jeweils eine Diktatur durch eine nachhaltig funktionierende Demokratie ersetzt wurde, steht sehr im Zweifel; beide Besetzungen dauern nun schon sehr viel länger als der 2. Weltkrieg und in beiden Fällen ist kein friedliches Ende abzusehen;
Fortsetzung!
Ich kann mir in der heutigen Situation eigentlich nur zwei Lösungen vorstellen: Alle (nun wir Deutschen können nur für uns sprechen, also besser Deutschland) ziehen/zieht sofort ab. Wir können in dieser Situation bestenfalls anschließend Wiedergutmachung leisten, wenn sie denn von den derzeit besetzten Länder gewünscht wird. Das könnte Aufbauhilfe wie Schulen, Polizei, Gesundheitssystem u.ä. sein. Dass wir derzeit unsere dort stationierten Soldaten mit ziviler Aufbauhilfe begründen, ist nicht dasselbe!
Wenn wir bleiben, könnte das nur mit einem positiven Referendum, bei dem die ganze afganische Bevölkerung gefragt wird, begründet werden. So ein Referendum darf nicht von Karsai organisiert werden, der ist zur Zeit selbst ohne wirkliche Legitimation, auch wenn alle beteiligten Staatschefs das komplett ignorieren. Die Bevölkerung muss in einem solchen Referendum auch darüber abstimmen, was die ausländischen Truppen tun sollen, was sie dürfen und nach welchem Recht Straftaten ausländischer Truppenteile vor Gericht verhandelt werden. (Hier kann ich mir nur Den Haag vorstellen; das lehnen jedoch die USA ab).
Da der zweite Vorschlag zwar Legitimation schaffen könnte, aber sehr unrealistisch ist, bleibt nur den Abzug. Das ist für Afganistan zwar eine miese Aussicht, aber wir hätten ja gar nicht erst reingedurft! Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt!
...können sich ja freiwillig melden.
...aber falscher Vergleich.
Der Deutschland und Japan stellten für die Amerikaner eine existenzielle Bedrohung dar. Deutschland stand 1942 ca. 5 Jahre vor Langstreckenraketen und Atomwaffen.
Die Taliban stellen für niemanden im Westen eine ernsthafte Bedrohung dar.
Für den 2. Welkrieg haben die Amerikaner ca. 50% ihrer Wirtschaft zur Kriegsunterstützung eingesetzt.
Afghanistan ist ein Krieg zur linken Hand dessen Ziel lange erreicht ist und das sich längst nach Pakistan verlagert hat. Er wird nur noch aufrecht erhalten weil die Amerikaner denken, sie könnten besser aus Afghanistan rauskommen als die Briten und die UdSSR.
Zweifelslos wird aber genau das passieren, denn 500.000 Mann dahin zu schicken um das Land komplett militärisch zu besetzen ist ihnen dann doch zu teuer für reine Stolzbefriedigung.
...und vergleichen Elefanten mit Mücken.
Afghanistan führt gegen niemanden Krieg und Al Kaeda wird sicher nicht in Afghanistan besiegt.
Die Amerikaner haben seit 8 (!!) Jahren unter Beweis gestellt, daß sie weder eine Strategie haben, noch auch den Willen zum Erfolg.
Wir sind dort um humanitäre Hilfe zu leisten und den Aufbau eigener Sicherheitskräfte zu unterstützen. Erfolg ? Karsai möchte noch 15 bis 20 Jahre am Tropf hängen.
Diesem Gedanken möchte ich sehr heftig widersprechen. Es ist das Argument von Joschka Fischer, mit dem er die deutsche Beteiligung am Kosovo-Krieg begründet hat. Er hätte (aus dem Gedächtnis zitiert) aus der deutschen Nazivergangenheit gelernt, nie wieder Krieg und deshalb muss der serbische Krieg beendet werden und deshalb darf Deutschland gegen Serbien in den Krieg ziehen.
Bei Ihnen: Wenn die USA sich im Januar 1945 wegen der Verluste zurückgezogen hätten, hätten die Nazis Frankreich wieder besetzt und da (heute!) jeder weiß, dass die Nazis im Unrecht waren, dürfen die USA heute aus Afganistan nicht abziehen und die Deutschen müssen mitmachen.
Das Argument greift zu kurz, ist sehr pauschal und berücksichtigt insbesondere keine Argumente in einer speziellen historischen Situation. 1933 konnte einige, 1938 konnten viele und 1942 konnte im Prinzip jeder wissen, dass die Nazis im Unrecht waren und wenn man ihnen nicht in die Arme fällt, unterjochen sie jeden brutal, der sich nicht wehrt oder wehren kann. Sie brachten ja sogar schon 1933 auch Deutsche, die nicht ihrer Meinung waren, nicht nur Juden, einfach um. Wenn es einen gerechten Krieg gegeben hat, dann war die Verteidigung von England und der Sowjetunion und das Eingreifen der Amerikaner einer.
Fortsetzung gleich!
Die Situation war weder im Kosovo, noch in Afganistan, noch im Irak (und auch nicht in Vietnam) vergleichbar. Vietnam war ein später Kolonialkrieg, notdürftig begründet mit dem kalten Krieg. Das Eingreifen im Kosovo war wenigstens noch von der UNO abgesegnet, wenn auch mit dürftigen Argumenten und wie unrechtmäßig der Krieg in Afganistan und im Irak war, kann jeder in unserer Presse nachlesen (siehe z.B. die Details, die in dieser Woche über die Argumentation von Blair über den Einmarsch im Irak bekannt wurden).
In beiden Ländern geht es der Bevölkerung heute sehr viel schlechter als vorher; ob in beiden Länder jeweils eine Diktatur durch eine nachhaltig funktionierende Demokratie ersetzt wurde, steht sehr im Zweifel; beide Besetzungen dauern nun schon sehr viel länger als der 2. Weltkrieg und in beiden Fällen ist kein friedliches Ende abzusehen;
Fortsetzung!
Ich kann mir in der heutigen Situation eigentlich nur zwei Lösungen vorstellen: Alle (nun wir Deutschen können nur für uns sprechen, also besser Deutschland) ziehen/zieht sofort ab. Wir können in dieser Situation bestenfalls anschließend Wiedergutmachung leisten, wenn sie denn von den derzeit besetzten Länder gewünscht wird. Das könnte Aufbauhilfe wie Schulen, Polizei, Gesundheitssystem u.ä. sein. Dass wir derzeit unsere dort stationierten Soldaten mit ziviler Aufbauhilfe begründen, ist nicht dasselbe!
Wenn wir bleiben, könnte das nur mit einem positiven Referendum, bei dem die ganze afganische Bevölkerung gefragt wird, begründet werden. So ein Referendum darf nicht von Karsai organisiert werden, der ist zur Zeit selbst ohne wirkliche Legitimation, auch wenn alle beteiligten Staatschefs das komplett ignorieren. Die Bevölkerung muss in einem solchen Referendum auch darüber abstimmen, was die ausländischen Truppen tun sollen, was sie dürfen und nach welchem Recht Straftaten ausländischer Truppenteile vor Gericht verhandelt werden. (Hier kann ich mir nur Den Haag vorstellen; das lehnen jedoch die USA ab).
Da der zweite Vorschlag zwar Legitimation schaffen könnte, aber sehr unrealistisch ist, bleibt nur den Abzug. Das ist für Afganistan zwar eine miese Aussicht, aber wir hätten ja gar nicht erst reingedurft! Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt!
Wird ja bestimmt lustig, wie lange es dauert bis Sie einknickt. In solchen Zeiten wünsche Ich mir Schröder zurück, der noch NEIN sagen konnte. Die Schleimspur wird immer größer und die Köpfe der Deutschen zeigen schon lange nicht mehr erhobenen Hauptes nach oben. Muss erst ein Militärputsch her, um diese Angi zu stoppen?
...können sich ja freiwillig melden.
Strukturen verbessern würde sicher auch im Kampf gegen Terrorismus helfen. Es kann nicht von den Deutschen gefordert werden, nur die Kriegsanstrengungen auszuweiten.
Strukturen verbessern würde sicher auch im Kampf gegen Terrorismus helfen. Es kann nicht von den Deutschen gefordert werden, nur die Kriegsanstrengungen auszuweiten.
...aber falscher Vergleich.
Der Deutschland und Japan stellten für die Amerikaner eine existenzielle Bedrohung dar. Deutschland stand 1942 ca. 5 Jahre vor Langstreckenraketen und Atomwaffen.
Die Taliban stellen für niemanden im Westen eine ernsthafte Bedrohung dar.
Für den 2. Welkrieg haben die Amerikaner ca. 50% ihrer Wirtschaft zur Kriegsunterstützung eingesetzt.
Afghanistan ist ein Krieg zur linken Hand dessen Ziel lange erreicht ist und das sich längst nach Pakistan verlagert hat. Er wird nur noch aufrecht erhalten weil die Amerikaner denken, sie könnten besser aus Afghanistan rauskommen als die Briten und die UdSSR.
Zweifelslos wird aber genau das passieren, denn 500.000 Mann dahin zu schicken um das Land komplett militärisch zu besetzen ist ihnen dann doch zu teuer für reine Stolzbefriedigung.
...und vergleichen Elefanten mit Mücken.
Afghanistan führt gegen niemanden Krieg und Al Kaeda wird sicher nicht in Afghanistan besiegt.
Die Amerikaner haben seit 8 (!!) Jahren unter Beweis gestellt, daß sie weder eine Strategie haben, noch auch den Willen zum Erfolg.
Wir sind dort um humanitäre Hilfe zu leisten und den Aufbau eigener Sicherheitskräfte zu unterstützen. Erfolg ? Karsai möchte noch 15 bis 20 Jahre am Tropf hängen.
Danke für die Kommentare, mir ging es aber bei dem Vergleich eigentlich um die bildliche Überlegung des plötzlichen Abzugs aus einem Kriegsgebiet und den darauf folgenden Reaktionen...weniger um den 2.Weltkrieg...
Danke für die Kommentare, mir ging es aber bei dem Vergleich eigentlich um die bildliche Überlegung des plötzlichen Abzugs aus einem Kriegsgebiet und den darauf folgenden Reaktionen...weniger um den 2.Weltkrieg...
Gates sagte gestern in Kablul bei Karzai:
"Wir werden den Krieg in 24 Monaten gewinnen!"
"Irakeinsatz(Krieg) der USA und der Koalition der Willigen war ein Riesenfehler!" gestern Holbrooke im ZDF.
Also jetzt ist Klartext gesprochen!
Entweder läßt sich unsere illoyale und feige Regierung aus die Amis ein oder sie muss unverzüglich mit dem EXIT für die Bundeswehr starten.
Überall in Afghanistan wird in den nächten 2 Jahren verstärkt Krieg geführt werden.
Angela und Karl-Theodor, d.h.: Draufhauen oder Abzug??!!
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