Kampf gegen al-Qaida USA erwägen offenbar Vergeltungsschläge

Das US-Militär erkundet derzeit Ziele für mögliche Luftangriffe auf Al-Qaida-Stellungen im Jemen. Man wolle bereit sein, sollte Präsident Obama einen Angriffsbefehl geben.

Militärdronen wie die RQ-1 Predator werden von den amerikanischen Streitkräften häufig eingesetzt, so im Irak, in Afghanistan und möglicherweise auch bald im Jemen

Militärdronen wie die RQ-1 Predator werden von den amerikanischen Streitkräften häufig eingesetzt, so im Irak, in Afghanistan und möglicherweise auch bald im Jemen

Wie amerikanische Medien melden, bereiten die USA als Antwort auf den Attentatsversuch von Detroit Militärschläge gegen Al-Qaida-Stellungen im Jemen vor. Militärs seien demnach bereits dabei, Ziele für Luftangriffe auszukundschaften, berichtete der TV-Sender CNN unter Berufung auf Regierungsbeamte. Wichtig sei hierbei die Frage, ob spezifische Ziele mit dem Attentatsversuch und dessen Planung in Verbindung gebracht werden können.
 

CNN sprach von möglichen "Vergeltungsschlägen" im Jemen. Die Ausspähung der Ziele geschehe bereits seit längerer Zeit, sei jetzt aber in Zusammenarbeit mit jemenitischen Behörden verstärkt worden, hieß es unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte Regierungsbeamte. Einzelheiten über die möglichen Luftangriffe wurden nicht genannt. Es hieß, die Militärs wollten vorbereitet sein und Optionen vorlegen können, falls Präsident Obama den Befehl für einen Angriff erteilen sollte. 

Anzeige

Die Zusammenarbeit mit der jemenitischen Regierung sei Teil eines neuen Abkommens beider Länder. Demnach liefern die USA Geheimdienstinformationen und Waffen, halten sich offiziell jedoch aus jemenitischen Militäraktionen raus. So sei lediglich inoffiziell aus Regierungskreisen zu hören, dass der Jemen nicht in der Lage gewesen sei, aus eigener Kraft Militärschläge durchzuführen, wie sie in der Vergangenheit stattfanden. Wie CNN berichtet, erlaubt das Abkommen den amerikanischen Streitkräften, auch selber Angriffe auf Ziele im Jemen zu fliegen.

Nach Informationen des US-Senders geht der Geheimdienst davon aus, dass sich mehrere Hundert Al-Quaida-Kämpfer im Jemen aufhalten, unter ihnen auch wichtige Schlüsselfiguren des Terrornetzwerks.

Die regionale Al-Qaida-Organisation im Jemen hatte sich zu dem Attentat bekannt und mit weiteren Terrorakten gedroht. "Ihr werdet bekommen, was ihr fürchtet", hieß es in einer Internet-Botschaft, die amerikanische Anti-Terror-Ermittler für glaubwürdig halten. Auch das Weiße Haus geht inzwischen immer mehr von einer "gewissen Verbindung" zu al-Qaida aus, berichtete die Washington Post. Man sei "zunehmend sicher", dass die Terrororganisation den 23-jährigen Nigerianer mit dem Sprengstoff ausgerüstet habe. 
 

 
Leser-Kommentare
  1. Bisher haben die USA in all ihren kriegerischen Aktionen die Lage immer nur verschlimmert und die Terroristen gefördert. Das trifft für den Iran zu (Schah von CIA eingesetzt), das war so im Irak, in Pakistan und in Afghanistan. Berühmt sind die Aktionen gegen Hochzeitsgesellschaften. Insofern sollte im Jemen keine Hochzeit mehr gefeiert werden und die Bevölkerung das Land verlassen. Das trifft auch für Palästina zu, wo Israel als Lieblingskind der USA die Lebensgrundlagen der Bevölkerung zerstört.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...alles eine Verschwörung. In Wirklichkeit gibt es in Pakistan, Afghanistan, Jemen, etc. gar keinen einzigen Terroristen. Bevor die USA dort eingriffen war alles in bester Ordnung, eine geradezu paradiesische Welt.

    Jetzt kriegen die armen Terrori...ich meine Widerstandskämpfer auch noch das was sie anderen gewünscht haben: den Tod.

    • Midway
    • 30.12.2009 um 20:07 Uhr

    na, dann erzählen Sie mal was über Jemen

    ups verstehe. Jemen wo liegt das gleich nochmal?
    hmm sicherlich gleich links neben Palästina -.-*

    • xpol
    • 30.12.2009 um 20:19 Uhr

    ... und die hat es für zweckmässig erachtet, mit den USA einen Vertrag über
    a) Ausrüstung und Unterstützung der eigenen Armee
    b) US-Angriffe auf Terroristen
    zu schliessen.
    Die jemenitische Regierung hat kein Interesse an mehreren hundert ausländischen Bewaffneten, die Teile des Staatsgebiets ihrer Kontrolle entziehen. Die einheimischen Provinzfürsten sorgen auch so schon für ausreichend Probleme.

    Pakistan, das von den afghanischen Taliban bereits teilweise besetzt war, dürfte das abschreckende Beispiel abgegeben haben.

    Die Ausrüstung der jeminitischen Regierungsarmee stammt z.T. noch aus dem 2. Weltkrieg und man dürfte dankbar dafür sein, dass die USA das Gröbste erledigen.

    • marxo
    • 30.12.2009 um 21:18 Uhr

    ist der einzige Grund für ihr Ressentiment.

    Welche "Lebensgrundlagen" sind es denn konkret, die Israel so zerstöre im Westjordanland?
    Wird Gift in Brunnen gemischt oder heimlich die Pest verbreitet, das übliche Weltverschwörungsbusiness eben?

    Israel ist Weltspitze in Sachen Ökologie und Umwelttechnologie, davon profitieren alle, auch die Araber, die in Israel wählen dürfen, während man als erkennbarer Jude im Westjordanland besser keine drei Schritte ohne Waffe aus dem Haus geht.

    Juden haben ein Recht darauf, in Palästina zu leben und dort ihr Land zu bestellen. Wenn die palästinensische Gesellschaft ihre Kinderschar verantwortungsvoll ernähren möchte, könnte sie jederzeit die Entwicklungshilfe von den korrupten Terrorrackets einfordern und ein ähnlich glorreiches Projekt aufziehen wie Israel das getan hat - auf engstem Raum mit bescheidensten Mitteln und Genialität eine ökonomische Meisterleistung zu errichten, Städte in der Wüste zu bauen, malariaverseuchte Sümpfe zu entwässern und Wälder in die Wüste Sinai zu pflanzen.
    Das Friedensangebot von Seiten Israels steht und gilt - das wurde mit Ägypten bewiesen.

    ...alles eine Verschwörung. In Wirklichkeit gibt es in Pakistan, Afghanistan, Jemen, etc. gar keinen einzigen Terroristen. Bevor die USA dort eingriffen war alles in bester Ordnung, eine geradezu paradiesische Welt.

    Jetzt kriegen die armen Terrori...ich meine Widerstandskämpfer auch noch das was sie anderen gewünscht haben: den Tod.

    • Midway
    • 30.12.2009 um 20:07 Uhr

    na, dann erzählen Sie mal was über Jemen

    ups verstehe. Jemen wo liegt das gleich nochmal?
    hmm sicherlich gleich links neben Palästina -.-*

    • xpol
    • 30.12.2009 um 20:19 Uhr

    ... und die hat es für zweckmässig erachtet, mit den USA einen Vertrag über
    a) Ausrüstung und Unterstützung der eigenen Armee
    b) US-Angriffe auf Terroristen
    zu schliessen.
    Die jemenitische Regierung hat kein Interesse an mehreren hundert ausländischen Bewaffneten, die Teile des Staatsgebiets ihrer Kontrolle entziehen. Die einheimischen Provinzfürsten sorgen auch so schon für ausreichend Probleme.

    Pakistan, das von den afghanischen Taliban bereits teilweise besetzt war, dürfte das abschreckende Beispiel abgegeben haben.

    Die Ausrüstung der jeminitischen Regierungsarmee stammt z.T. noch aus dem 2. Weltkrieg und man dürfte dankbar dafür sein, dass die USA das Gröbste erledigen.

    • marxo
    • 30.12.2009 um 21:18 Uhr

    ist der einzige Grund für ihr Ressentiment.

    Welche "Lebensgrundlagen" sind es denn konkret, die Israel so zerstöre im Westjordanland?
    Wird Gift in Brunnen gemischt oder heimlich die Pest verbreitet, das übliche Weltverschwörungsbusiness eben?

    Israel ist Weltspitze in Sachen Ökologie und Umwelttechnologie, davon profitieren alle, auch die Araber, die in Israel wählen dürfen, während man als erkennbarer Jude im Westjordanland besser keine drei Schritte ohne Waffe aus dem Haus geht.

    Juden haben ein Recht darauf, in Palästina zu leben und dort ihr Land zu bestellen. Wenn die palästinensische Gesellschaft ihre Kinderschar verantwortungsvoll ernähren möchte, könnte sie jederzeit die Entwicklungshilfe von den korrupten Terrorrackets einfordern und ein ähnlich glorreiches Projekt aufziehen wie Israel das getan hat - auf engstem Raum mit bescheidensten Mitteln und Genialität eine ökonomische Meisterleistung zu errichten, Städte in der Wüste zu bauen, malariaverseuchte Sümpfe zu entwässern und Wälder in die Wüste Sinai zu pflanzen.
    Das Friedensangebot von Seiten Israels steht und gilt - das wurde mit Ägypten bewiesen.

  2. 2. Jo...

    ...alles eine Verschwörung. In Wirklichkeit gibt es in Pakistan, Afghanistan, Jemen, etc. gar keinen einzigen Terroristen. Bevor die USA dort eingriffen war alles in bester Ordnung, eine geradezu paradiesische Welt.

    Jetzt kriegen die armen Terrori...ich meine Widerstandskämpfer auch noch das was sie anderen gewünscht haben: den Tod.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    um sich in die ekelhaften Gedankengänge dieser "Terroristen-Bekämpfer" hineinzudenken.

    um sich in die ekelhaften Gedankengänge dieser "Terroristen-Bekämpfer" hineinzudenken.

    • Midway
    • 30.12.2009 um 20:07 Uhr
    3.

    na, dann erzählen Sie mal was über Jemen

    ups verstehe. Jemen wo liegt das gleich nochmal?
    hmm sicherlich gleich links neben Palästina -.-*

    • xpol
    • 30.12.2009 um 20:19 Uhr

    ... und die hat es für zweckmässig erachtet, mit den USA einen Vertrag über
    a) Ausrüstung und Unterstützung der eigenen Armee
    b) US-Angriffe auf Terroristen
    zu schliessen.
    Die jemenitische Regierung hat kein Interesse an mehreren hundert ausländischen Bewaffneten, die Teile des Staatsgebiets ihrer Kontrolle entziehen. Die einheimischen Provinzfürsten sorgen auch so schon für ausreichend Probleme.

    Pakistan, das von den afghanischen Taliban bereits teilweise besetzt war, dürfte das abschreckende Beispiel abgegeben haben.

    Die Ausrüstung der jeminitischen Regierungsarmee stammt z.T. noch aus dem 2. Weltkrieg und man dürfte dankbar dafür sein, dass die USA das Gröbste erledigen.

  3. ...du lernst es nicht mehr. Wieviele Bomben musst du noch werfen um zu kapieren, dass du damit die Probleme der Welt nicht lösen wirst?
    ---
    Na ja, immerhin hältst du damit ja deine Wirtschaft am laufen. Ist doch auch was. Sch*** auf die Toten, Money makes the World go round, not Moral...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • xpol
    • 30.12.2009 um 20:55 Uhr

    ... ihre Interessen und die "Probleme der Welt" - sind eben nur die Probleme der Welt.

    Und damit kommen die ganz gut zurecht: Niemand auf eben dieser Welt kann irgendetwas machen, ohne dass die USA nicht zumindest stillschweigend zustimmen.

    Die paar Terroristen mit ihren bescheidenen Möglichkeiten sind für die USA nur eine Randerscheinung. Wichtig ist das Signal, dass die USA zuverlässiger Partner befreundeter Regimes sind und dass es besser ist, "befreundet" zu sein.
    (In Vietnam war das nicht so und die US-Aussenpolitik hatte längere Zeit damit Probleme - z.B. in den Stellvertreterkriegen vor Reagan.)

    Obama hat das mittlerweile auch gemerkt und will die Kriege seines Vorgängers gewinnen. Seine Chancen stehen nicht schlecht: Bush wurde von der öffentlichen Meinung gebremst, er wird angeschoben - er kann sich Grausamkeiten viel eher leisten als Bush und würde sich auf Siegesfeiern sicher auch gut machen.

    • joG
    • 31.12.2009 um 9:38 Uhr

    ...des Kalten Krieges galt der afrikanische Kontinent als Einflußgebiet Europas. Die Europäer waren informal für dortige Entwicklungen zuständig. Nun sind die Dinge, wie sie sind. Es sollten Europäer dort vornehmlich Ordnung schaffen; nicht Amerikaner alleine. Wo sind die Europäer? Und wo waren sie als die Probleme entstanden?

    • xpol
    • 30.12.2009 um 20:55 Uhr

    ... ihre Interessen und die "Probleme der Welt" - sind eben nur die Probleme der Welt.

    Und damit kommen die ganz gut zurecht: Niemand auf eben dieser Welt kann irgendetwas machen, ohne dass die USA nicht zumindest stillschweigend zustimmen.

    Die paar Terroristen mit ihren bescheidenen Möglichkeiten sind für die USA nur eine Randerscheinung. Wichtig ist das Signal, dass die USA zuverlässiger Partner befreundeter Regimes sind und dass es besser ist, "befreundet" zu sein.
    (In Vietnam war das nicht so und die US-Aussenpolitik hatte längere Zeit damit Probleme - z.B. in den Stellvertreterkriegen vor Reagan.)

    Obama hat das mittlerweile auch gemerkt und will die Kriege seines Vorgängers gewinnen. Seine Chancen stehen nicht schlecht: Bush wurde von der öffentlichen Meinung gebremst, er wird angeschoben - er kann sich Grausamkeiten viel eher leisten als Bush und würde sich auf Siegesfeiern sicher auch gut machen.

    • joG
    • 31.12.2009 um 9:38 Uhr

    ...des Kalten Krieges galt der afrikanische Kontinent als Einflußgebiet Europas. Die Europäer waren informal für dortige Entwicklungen zuständig. Nun sind die Dinge, wie sie sind. Es sollten Europäer dort vornehmlich Ordnung schaffen; nicht Amerikaner alleine. Wo sind die Europäer? Und wo waren sie als die Probleme entstanden?

  4. bis dieser "Friedenskrieger", der von uns so verklärte "Messias" sein wahres, nämlich ur-us-amerikanisches Gesicht zu zeigen. Nach dem Lächeln fällt die Maske und die "Fratze" des "Racheübenden" kommt zum Vorscheinen. Ganz so wie es dieses rachsüchtige US-amerikanische Volkchen mag.

    Selbst wenn Barak Obama anders wollte, er könnte gar nicht anders handeln.
    Und dass er so handeln muss, dafür sorgen schon seine nicht mehr zu kontrollierenden Geheimdienste.

    Eine wunderbare Backpfeife gen Oslo, dem Hort der politisch Naiven.

    • xpol
    • 30.12.2009 um 20:55 Uhr

    ... ihre Interessen und die "Probleme der Welt" - sind eben nur die Probleme der Welt.

    Und damit kommen die ganz gut zurecht: Niemand auf eben dieser Welt kann irgendetwas machen, ohne dass die USA nicht zumindest stillschweigend zustimmen.

    Die paar Terroristen mit ihren bescheidenen Möglichkeiten sind für die USA nur eine Randerscheinung. Wichtig ist das Signal, dass die USA zuverlässiger Partner befreundeter Regimes sind und dass es besser ist, "befreundet" zu sein.
    (In Vietnam war das nicht so und die US-Aussenpolitik hatte längere Zeit damit Probleme - z.B. in den Stellvertreterkriegen vor Reagan.)

    Obama hat das mittlerweile auch gemerkt und will die Kriege seines Vorgängers gewinnen. Seine Chancen stehen nicht schlecht: Bush wurde von der öffentlichen Meinung gebremst, er wird angeschoben - er kann sich Grausamkeiten viel eher leisten als Bush und würde sich auf Siegesfeiern sicher auch gut machen.

    Antwort auf "Uncle Sam..."
    • ddd55
    • 30.12.2009 um 20:59 Uhr

    Barack Obama soll einen Luftangriff auf den Jemen befehlen, obwohl er eine andere Seite der Vereinigten Staaten aufzeigen will als die der Kriegsnation? Gibt es nicht schon genug Menschen auf der Welt, die die USA für die Kriege von Bush hassen.
    Es mag zwar richtig sein, wenn man eine Bedrohung ausschaltet, bevor sie beginnen kann, aber es wird nichts bringen. Ein Angriff wäre Wasser auf den Mühlen der El-Kaida und sie würde noch mehr Anhänger gewinnen. Außerdem werden für die getöteten Führer Nachfolger bereitstehen. Es ist sinnlos eine solche Organisation zu vernichten indem man nur ein paar Führer tötet. Man müsste schon alle Köpfe der Organisation auf einmal ausschalten um
    ihr ernsthaft zu schaden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • xpol
    • 30.12.2009 um 22:35 Uhr

    ... scheint das gedacht zu sein.

    Realistisch betrachtet ist das sogar eine erfolgversprechende Strategie, die auch bereits angewandt wurde und Erfolge gezeitigt hat.

    Die Anschläge werden nur noch von durchgeknallten Amateuren ausgeführt und gehen in der Mehrzahl der Fälle daneben.

    Die Terroristen erfreuen sich am Gemeinschaftsgefühl des Lagerleben und destabilisieren die ohnehin schwachen Staaten, in denen sie sich eingenistet haben.

    Wenn das mit Risiko verbunden wird, dürfte sich die Attraktivität der Terrororganisationen für die Abenteuerlustigen merklich reduzieren.

    • joG
    • 31.12.2009 um 9:49 Uhr

    ...wie Lernresistent Bevölkerungen sind. So mainen noch immer ihrer große Teile, dass man schwachen Regierungen, die mit inländischer Polizei den Gefahren für Ausländer im Ausland keine Sicherheit durchsetzen oder durchsetzen können, diese Aufgabe überlassen kann und darf.

    • xpol
    • 30.12.2009 um 22:35 Uhr

    ... scheint das gedacht zu sein.

    Realistisch betrachtet ist das sogar eine erfolgversprechende Strategie, die auch bereits angewandt wurde und Erfolge gezeitigt hat.

    Die Anschläge werden nur noch von durchgeknallten Amateuren ausgeführt und gehen in der Mehrzahl der Fälle daneben.

    Die Terroristen erfreuen sich am Gemeinschaftsgefühl des Lagerleben und destabilisieren die ohnehin schwachen Staaten, in denen sie sich eingenistet haben.

    Wenn das mit Risiko verbunden wird, dürfte sich die Attraktivität der Terrororganisationen für die Abenteuerlustigen merklich reduzieren.

    • joG
    • 31.12.2009 um 9:49 Uhr

    ...wie Lernresistent Bevölkerungen sind. So mainen noch immer ihrer große Teile, dass man schwachen Regierungen, die mit inländischer Polizei den Gefahren für Ausländer im Ausland keine Sicherheit durchsetzen oder durchsetzen können, diese Aufgabe überlassen kann und darf.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service