Verhinderter Terroranschlag Al-Qaida-Führer sollen Attentäter von Detroit instruiert haben
Der Terrorverdächtige von Detroit soll im Jemen für seinen Selbstmordanschlag ausgebildet worden sein. Der Sprengsatz sei von einem Al-Qaida-Bombenbauer gebastelt worden.
© Khales Fazaa/AFP/Getty Images

Ein jemenitischer Armee-Helikopter südöstlich der Hauptstadt Sanaa nach einer Operation gegen die Al-Qaida
Der US-Fernsehsender ABC meldet, das fehlgeschlagene Attentat auf eine US-Passagiermaschine während des Fluges von Amsterdam nach Detroit sei von Al-Qaida-Führern im Jemen geplant gewesen. Der 23 Jahre alte Täter Umar Faruk Abdulmutallab sei in dem arabischen Land für das Selbstmordkommando trainiert worden, berichtet der Sender unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Der Sprengsatz sei von einem Top-Bombenbauer des Terrornetzwerks Osama bin Ladens im Jemen gebaut worden.
Auch die New York Times zitiert Quellen, die bestätigen, was Abdulmutallab selbst eingeräumt hat. "Es gibt starke Hinweise auf eine Jemen-al-Qaida-Verbindung", zitiert die Zeitung die Abgeordnete Jane Harman, Vorsitzende des Ausschusses für Geheimdienste im Repräsentantenhaus.
Ein Inferno an Bord von Flug 253 am ersten Weihnachtsfeiertag sei nur verhindert worden, weil ein Zünder nicht funktionierte, meldete der Sender weiter unter Berufung auf Ermittler. Nach Angaben von Bombenexperten befand sich mehr als genug Sprengstoff an Bord, um den Airbus mit fast 300 Menschen an Bord zum Absturz zu bringen. Die Bombe habe mehr als 80 Gramm PETN enthalten, ein hochexplosiver Plastiksprengstoff. Dieselbe Substanz verwendete auch 2001 der so genannte Schuhbomber Richerd Reid, als er eine Maschine auf dem Flug von Paris nach Miami zum Absturz bringen wollte.
Weiterhin unklar ist, wie der Mann den Sprengstoff in den Delta-Airlines-Airbus schaffen konnte. Das niederländische Büro für die Koordinierung der Terrorismusbekämpfung (NCTb) teilte mit, Abdulmutallab sei auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol durch eine Sicherheitskontrolle gegangen, ohne dass an seinem Körper versteckter Sprengstoff entdeckt wurde. "Bei der Sicherheitskontrolle wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt, obwohl sie gemäß der Vorschriften durchgeführt wurde", sagte ein NCTb-Sprecher. Allerdings seien die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen.
Nach Angaben des US-Senders ABC hatte der Verhaftete einen schon lange als Nitropenta bekannten Sprengstoff am Bein versteckt, der bei herkömmlichen Kontrollen nicht so leicht am Körper zu entdecken ist wie Schusswaffen oder Messer.
Der Nigerianer war am Freitag mit einer Maschine der niederländischen Gesellschaft KLM aus Lagos nach Schiphol gekommen und wenig später im Transit an Bord des Airbusses der US-Gesellschaft gegangen. Zuvor seien auch seine personenbezogenen Daten ordnungsgemäß an die US-Sicherheitsbehörden durchgegeben wurden, hieß es beim NCTb. Die Amerikaner hätten nach Prüfung der Passagierliste Starterlaubnis gegeben. Abdulmutallab hatte ein gültiges US-Visum.
Doch der mutmaßliche Terrorist war den Behörden keineswegs unbekannt. Wegen Sicherheitsbedenken war ihm die Einreise nach Großbritannien verweigert worden. Britische Behörden hatten nach Angaben der Regierung im vergangenen Mai einen Antrag auf ein neues Visum für den 23-Jährigen abgelehnt. Zwischen 2005 und 2008 durfte er sich in Großbritannien aufhalten, weil er am University College in London Maschinenbau studierte.
Der junge Mann wohnte in der Wohnung seines wohlhabenden Vaters, eines ehemaliger Ministers und Bankenchefs in Nigeria. Dort bestätigte Alhaji Umaru Mutallab die Identität seines Sohnes. Er wisse aber nicht, wo sein Sohn sich auf seinen Reisen zuletzt aufgehalten habe. In London sei er seit längerer Zeit nicht mehr gewesen.
Der Vater soll laut einem Bericht der nigerianischen Zeitung This Day über den Fundamentalismus seines Sohnes sehr besorgt gewesen sein. Darüber soll er auch mit Sicherheitsbehörden gesprochen haben. Mutallab war am Samstagabend in der Stadt Abuja zu Gespräche mit Vertretern der US-Botschaft sowie nigerianischen Behörden eingetroffen. Ein Cousin des 23-Jährigen sagte dem Sunday Telegraph, die Familie habe befürchtet, dass Abdulmutallabs Glaube in Großbritannien "radikalisiert" wurde.
Die britische Polizei sicherte am Sonntag weiter die Spuren in drei Immobilien des prominenten Nigerianers in London. Die Ermittler konzentrieren sich dabei auf die Wohnung, in der auch Abdulmutallab lebte. Sie liegt in einem noblen Diplomatenviertel nahe Oxford Circus. Immobilien in derselben Straße wurden dieses Jahr für 1,65 bis 3,15 Millionen Pfund (derzeit 1,8 bis 3,5 Mio Euro) verkauft.
- Datum 27.12.2009 - 16:06 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 30
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






zuerst werden die Muslime vom profitgeilen islamophoben Finanzkapital in Armut, Elend und Perspektivlosigkeit gezwungen - und dann das gespielte Erstaunen, wenn die Unterdrückten Widerstand leisten.
Heuchlerischer geht es nicht!
Haben Sie diesen Artikel überhaupt gelesen??
Offensichtlich ist dieser Attentäter wohl aus einem äußerst wohlhabenden, wenn nicht gar reichen Hause, wenn man ließt, in welchem Stadtteil er gewohnt hat, oder dass sein Vater ehemaliger Minister gewesen ist - ganz abgesehen davon, dass er finanziell in der Lage war, um den halben Erdball zu reisen.
Dann den armen, armen Attentätern auch noch das Wort reden, in dem man ihnen Armut und Elend attestiert, ist geradezu lächerlich und borniert.
[...] (Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Die Redaktion /ft)
Sie zeichnen aber ein Recht verzerrtes Bild der Wirklichkeit.
Bisher standen Männer wie Osama bin Laden und deren Konsorten auch nicht im Verdacht am Hungertod zu sterben.
Und wenn sie glauben das Hunger und Perspektivlosigkeit in den Terror münden, frage ich mich wieso sich nicht ständig Afrikaner in die Luft sprengen, die wohl unter einer oftmals noch schrecklicheren Aussichtslosigkeit leiden.
Das sie dann aber auch noch Terroristen, als Unterdrückte titulieren die Widerstand leisten ist wirklich nur noch grotesk. Wer unschuldige Menschen in einem Flugzeug in die Luft sprengen will istt kein Widerstandskämpfer sondern ein Mörder.
Türkei Deutschland
353.782.000.000 BIP ($) 3.020.477.000.000
70.175.100 Bevölkerung 82.422.300
5.041 BIP ($) je Einwohner 36.646
77.530.000.000 Export ($) 1.193.000.000.000
Mal ein paar Zahlen zum Vergleich, und jetzt die Frage warum in Deutschland das BIp je Einwohner 7 X so hoch ist und die Exporte sogar mehr als 12 X so hoch sind ?
Und wie genau das von ihnen als Verantwortlich benannte "profitgeile islamophobe Finanzkapital"
die Menschen in der Türkei daran hindert mehr zu leisten ?
Das würde ich gerne von ihnen erklärt bekommen.
(Meiner Einschätzung ist das hat das eher mit dem Stand der Bildungssysteme, der persönlichen Freiheit und dem Fleiß zu tun.)
Das internationale Finanzkapital überweist hunderte Milliarden Dollar auf die Konten dieser unterdrückten Länder. Haben Sie schon einmal von einem Rohstoff nahmens "Erdöl" gehört? Und sind es nicht vielleicht gerade diese Überweisungen, die jeden Wandel dort verhindern?
Haben Sie diesen Artikel überhaupt gelesen??
Offensichtlich ist dieser Attentäter wohl aus einem äußerst wohlhabenden, wenn nicht gar reichen Hause, wenn man ließt, in welchem Stadtteil er gewohnt hat, oder dass sein Vater ehemaliger Minister gewesen ist - ganz abgesehen davon, dass er finanziell in der Lage war, um den halben Erdball zu reisen.
Dann den armen, armen Attentätern auch noch das Wort reden, in dem man ihnen Armut und Elend attestiert, ist geradezu lächerlich und borniert.
[...] (Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Die Redaktion /ft)
Sie zeichnen aber ein Recht verzerrtes Bild der Wirklichkeit.
Bisher standen Männer wie Osama bin Laden und deren Konsorten auch nicht im Verdacht am Hungertod zu sterben.
Und wenn sie glauben das Hunger und Perspektivlosigkeit in den Terror münden, frage ich mich wieso sich nicht ständig Afrikaner in die Luft sprengen, die wohl unter einer oftmals noch schrecklicheren Aussichtslosigkeit leiden.
Das sie dann aber auch noch Terroristen, als Unterdrückte titulieren die Widerstand leisten ist wirklich nur noch grotesk. Wer unschuldige Menschen in einem Flugzeug in die Luft sprengen will istt kein Widerstandskämpfer sondern ein Mörder.
Türkei Deutschland
353.782.000.000 BIP ($) 3.020.477.000.000
70.175.100 Bevölkerung 82.422.300
5.041 BIP ($) je Einwohner 36.646
77.530.000.000 Export ($) 1.193.000.000.000
Mal ein paar Zahlen zum Vergleich, und jetzt die Frage warum in Deutschland das BIp je Einwohner 7 X so hoch ist und die Exporte sogar mehr als 12 X so hoch sind ?
Und wie genau das von ihnen als Verantwortlich benannte "profitgeile islamophobe Finanzkapital"
die Menschen in der Türkei daran hindert mehr zu leisten ?
Das würde ich gerne von ihnen erklärt bekommen.
(Meiner Einschätzung ist das hat das eher mit dem Stand der Bildungssysteme, der persönlichen Freiheit und dem Fleiß zu tun.)
Das internationale Finanzkapital überweist hunderte Milliarden Dollar auf die Konten dieser unterdrückten Länder. Haben Sie schon einmal von einem Rohstoff nahmens "Erdöl" gehört? Und sind es nicht vielleicht gerade diese Überweisungen, die jeden Wandel dort verhindern?
Die scheinen da bei AlQuaida ja tolle Bombenbauer zu haben, wenn die Top-Leute nicht mehr zuwege bringen als ein paar Verbrennungen am Bein des (verhinderten) Selbstmordattentäters.
Das Ganze riecht doch wieder einmal verdächtig nach Panikmache, eventuell als Alibi für noch mehr Bespitzelung des Bürgers. Glaubt eigentlich noch irgendwer solche Stories?
Fokko vom Selbstversorger-Blog/Fantasy-Blog
-------------------------------------------
http://selbstversorger-bl...
http://fokko.wordpress.com/
Der Terroranschlag war doch ersichtlich mal wieder ein voller Erfolg. Es geht einem Terroristen nicht vornehmlich darum möglichst viele Menschen zu töten, sondern darum Angst und Schrecken (=Terror) zu verbreiten. Mit breiter Unterstützung durch kontrollwütige Politik und sensationsgeile Medien ist das Terror verbreiten einfacher den je. Fast alle Beteiligten gewinnen bei diesem Spiel. Aber wir bezahlen den Preis mit unserer Freiheit.
Wir brauchen eine differenzierte Sicherheitsüberprüfung. Es besteht ein direkter Zusammenhang von islamischen Glauben und potentieller Terrorgefahr.
Da fast ausschließlich (wenn nicht ausschließlich) Islamisten diesen Terror in Flügen verüben sollte es endlich eine differenzierte Kontrolle geben.
Starke Kontrolle für Anhänger des Islams, weniger intensiv für den Rest.
Wenn nun wieder strengere Kontrollen für alle gefordert werden, dann ist das mutwilliges Augenverschließen vor der Realität.
Haben Sie diesen Artikel überhaupt gelesen??
Offensichtlich ist dieser Attentäter wohl aus einem äußerst wohlhabenden, wenn nicht gar reichen Hause, wenn man ließt, in welchem Stadtteil er gewohnt hat, oder dass sein Vater ehemaliger Minister gewesen ist - ganz abgesehen davon, dass er finanziell in der Lage war, um den halben Erdball zu reisen.
Dann den armen, armen Attentätern auch noch das Wort reden, in dem man ihnen Armut und Elend attestiert, ist geradezu lächerlich und borniert.
[...] (Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Die Redaktion /ft)
"vom profitgeilen islamophoben Finanzkapital in Armut, Elend und Perspektivlosigkeit gezwungen" auf diese Weise wollte der Forist "Freiheitdemokratie" den Al-Quaida Terroismus erklären, den er als Widerstand der Unterdrückten bezeichnet.
Ich habe eingewendet, dass Armut und Elend in vielen muslimischen Ländern eher durch die hohen Geburtenraten und die daraus folgende Überbevölkerung entsteht. Dies sind m.E. plausiblere Gründe für den Islamismus und den Terrorismus.
Ich kann in meinen Aussagen nur schwer eine "pauschale Herabwürdigung" erkennen.
"vom profitgeilen islamophoben Finanzkapital in Armut, Elend und Perspektivlosigkeit gezwungen" auf diese Weise wollte der Forist "Freiheitdemokratie" den Al-Quaida Terroismus erklären, den er als Widerstand der Unterdrückten bezeichnet.
Ich habe eingewendet, dass Armut und Elend in vielen muslimischen Ländern eher durch die hohen Geburtenraten und die daraus folgende Überbevölkerung entsteht. Dies sind m.E. plausiblere Gründe für den Islamismus und den Terrorismus.
Ich kann in meinen Aussagen nur schwer eine "pauschale Herabwürdigung" erkennen.
Sie zeichnen aber ein Recht verzerrtes Bild der Wirklichkeit.
Bisher standen Männer wie Osama bin Laden und deren Konsorten auch nicht im Verdacht am Hungertod zu sterben.
Und wenn sie glauben das Hunger und Perspektivlosigkeit in den Terror münden, frage ich mich wieso sich nicht ständig Afrikaner in die Luft sprengen, die wohl unter einer oftmals noch schrecklicheren Aussichtslosigkeit leiden.
Das sie dann aber auch noch Terroristen, als Unterdrückte titulieren die Widerstand leisten ist wirklich nur noch grotesk. Wer unschuldige Menschen in einem Flugzeug in die Luft sprengen will istt kein Widerstandskämpfer sondern ein Mörder.
... ist gewaltig unter Druck.
Sie konnte schon einmal ernstzunehmende Angriffe auf militärische Einrichtungen wie Kasernen und Kriegsschiffe durchführen, jetzt reicht es nicht einmal mehr für Einzeltaten von ausgemachten Spinnern.
Der "Kampf gegen den Terror" hat gewirkt und was passiert, wenn man den Daumen auch nur ein bisschen herunternimmt, wurde uns jetzt wieder in Erinnerung gerufen.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren