Kampf gegen al-Qaida USA eröffnen Front gegen Terror im JemenSeite 2/2
Der Jemen ist ein zerfallender Staat – echte Staatsstrukturen gab es dort eigentlich noch nie und befinden sich erst im Aufbau. Von einem Gewaltmonopol des Staates kann nicht gesprochen werden. Das jemenitische Innenministerium gab 2004 an, dass sich 60 Millionen Kleinwaffen im Land befinden – bei rund 22 Millionen Einwohnern. In vielen Landesteilen haben Clanchefs oder Warlords das Sagen. Bislang versagt die Regierung bei der Kontrolle der Grenzen, Korruption und Vetternwirtschaft sind an der Tagesordnung, lokale Unruhen werden meist brutal unterdrückt, viele Menschen verlassen sich auf ihren Clan, nicht auf den Staat. Der Jemen gilt als das ärmste Land der arabischen Welt. Jeder Vierte ist offiziell arbeitslos.
Da es kein umfassendes staatliches Bildungssystem gibt, haben von Saudi-Arabien finanzierte Koranschulen einen hohen Stellenwert im Jemen. In vielen Einrichtungen vermitteln die Lehrer ein fundamentalistisches Bild des Islam und preisen den kleinen Dschihad – die Bekehrung der Ungläubigen mit Feuer und Schwert. In den achtziger Jahren riefen Lehrer in zahlreichen Koranschulen zur Unterstützung der Mudschahedin in Afghanistan und zum Krieg gegen die Russen auf. Ähnlich wie in Pakistan dienen einige dieser Religionsschulen direkt zur Rekrutierung von Kämpfern für al-Qaida.
2009 und 2008 nahmen jemenitische Sicherheitskräfte mehrfach hochrangige al-Qaida-Vertreter fest oder töteten sie. Mehrere Terroristen aus Saudi-Arabien wurden an das Nachbarland ausgeliefert. Die jemenitische Polizei und das Militär haben trotz zahlreicher Rückschläge in den vergangenen Jahren hunderte Islamisten festgenommen. Den Sicherheitsexperten in den USA reicht das längst noch nicht aus. "Der Jemen wird nun zu einem der Zentren des Kampfes", sagte der Senator Joseph Lieberman, Vorsitzender des Ausschusses für Heimatschutz, der New York Times. Er kündigte an, die amerikanische Präsenz im Jemen auszubauen. Auch unter Präsident Barack Obama geht der Krieg gegen den Terror weiter.
- Datum 28.12.2009 - 13:13 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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"US-Geheimdienste und Spezialkommandos eröffnen eine neue Front im Antiterror-Kampf." Na dann, viel spaß!
Titel gelesen & Kommentar gepostet.
Text aber wieder nicht gelesen
Titel gelesen & Kommentar gepostet.
Text aber wieder nicht gelesen
Da kann man ja von Glück reden, dass etwa 40 Prozent in Afrika christlichen Glaubens sind. Hätte Europa die Stämme und heutigen Staaten damals nämlich einfach nur ausgebeutet, ohne zu missionieren, wäre wohl ein wütender Nährboden für eine recht international-feindselige Stimmung entstanden - welchen sich Extremisten im richtig großen Stil hätten zu Nutze machen können.
Aber glücklicherweise sieht die Gegenwart ja anders aus. Nach Afghanistan, Irak, Jemen, Pakistan, ... haben wir endlich unseren Weltfrieden. Also zumindest wir haben Ruhe vor dem Terror (und Jemen wahrscheinlich noch immer keine einzige Schule).
Gestern dachte ich mir, dass nun wahrscheinlich der Jemen auf der Tagesordnung steht. Die Berichterstattung im Fall des Zündlers in einem Jumbo nach Detroit ging ganz offensichtlich manipulativ in diese Richtung. Stell ich heut morgen den Rechner an, und siehe da, es ist bereits soweit. Ein Einzelfall, von mir aus auch mehrere, aber trotzdem Einzelfälle, werden heran gezogen um strategisch wichtige Ziele militärisch zu erreichen.
"Er kündigte an, die amerikanische Präsenz im Jemen auszubauen." Merkt eigentlich noch jemand, dass es hier praktisch darum geht einen souveränen Staat ins Imperium einzugliedern? Hinter diesem Neusprech verbirgt sich das Wörtchen Krieg.
Das beiliegende Foto indessen spricht eine deutliche Sprache, worum es wirklich geht. Öl und Gas, und die Kontrolle des persischen Golfes. Al-Quaida und die bösen, bösen Bösen, die in den letzten Jahren durch ein paar dilettantische Bombenbasteleien aufgefallen sind, und für deren Ausschaltung Interpol vollkommen ausreichen würde, lassen uns alle Mittel recht erscheinen.
Unsere Gehirne sind wieder auf Krieg getrimmt. Wir können gar nicht mehr unterscheiden, ob Krieg ist, oder nicht. Mehr noch, wir glauben bereits Krieg sei Frieden.
Tja und auch ich schaltete den Rechner ein und siehe da, schon wieder ein paar Wahrheitsfinder.
"Das beiliegende Foto indessen spricht eine deutliche Sprache, worum es wirklich geht. Öl und Gas, und die Kontrolle des persischen Golfes. Al-Quaida und die bösen, bösen Bösen, die in den letzten Jahren durch ein paar dilettantische[...]"
Schon lustig irgendwie. Schon wieder wird mein Vorurteil bestärkt.
Einfach aus Berichten ein paar Fetzen rausnehmen und schon ist die Abenteuergeschichte fertig.
In Jemen befinden sich zwar bescheidene Ölfelder. Aber dümmlicherweise werden sie bereits von den USA ausgebeutet.
Tja somit hat sich Ihre Sensationsgeschichte verpufft, wie eine Seifenblase^^
Ein Spinner verbrennt sich mit einem Bombenbausatz die Klamotten – das schreit nach einem massiven Gegenschlag der USA. Was denn auch sonst... man kommt aus dem kopfschütteln nicht mehr raus.
„In vielen Einrichtungen vermitteln die Lehrer ein fundamentalistisches Bild des Islam und preisen den kleinen Dschihad – die Bekehrung der Ungläubigen mit Feuer und Schwert.“
Die USA verbreiten ihre Religion mit Napalm und Raketen.
„Auch unter Präsident Barack Obama geht der Krieg gegen den Terror weiter.“
Korrekt müsste es heißen: Auch unter Barack Obama geht der Terror durch die USA weiter.
das vesuchte attentat ist bereits die antwort auf eine bereits laufende aktion im jemen gegen al kaida. es ist also falsch zu behauptet, dass das versuchte attentat der startschuß für etwas gewesen ist.
klar, wenn man das alles auf die ebene "glaube" setzt, ist es natürlich ein leichtes, alles in frage zu stellen. aber um "glaube" in diesem sinne hier nicht.
Tja und auch ich schaltete den Rechner ein und siehe da, schon wieder ein paar Wahrheitsfinder.
"Das beiliegende Foto indessen spricht eine deutliche Sprache, worum es wirklich geht. Öl und Gas, und die Kontrolle des persischen Golfes. Al-Quaida und die bösen, bösen Bösen, die in den letzten Jahren durch ein paar dilettantische[...]"
Schon lustig irgendwie. Schon wieder wird mein Vorurteil bestärkt.
Einfach aus Berichten ein paar Fetzen rausnehmen und schon ist die Abenteuergeschichte fertig.
In Jemen befinden sich zwar bescheidene Ölfelder. Aber dümmlicherweise werden sie bereits von den USA ausgebeutet.
Tja somit hat sich Ihre Sensationsgeschichte verpufft, wie eine Seifenblase^^
Ein Spinner verbrennt sich mit einem Bombenbausatz die Klamotten – das schreit nach einem massiven Gegenschlag der USA. Was denn auch sonst... man kommt aus dem kopfschütteln nicht mehr raus.
„In vielen Einrichtungen vermitteln die Lehrer ein fundamentalistisches Bild des Islam und preisen den kleinen Dschihad – die Bekehrung der Ungläubigen mit Feuer und Schwert.“
Die USA verbreiten ihre Religion mit Napalm und Raketen.
„Auch unter Präsident Barack Obama geht der Krieg gegen den Terror weiter.“
Korrekt müsste es heißen: Auch unter Barack Obama geht der Terror durch die USA weiter.
das vesuchte attentat ist bereits die antwort auf eine bereits laufende aktion im jemen gegen al kaida. es ist also falsch zu behauptet, dass das versuchte attentat der startschuß für etwas gewesen ist.
klar, wenn man das alles auf die ebene "glaube" setzt, ist es natürlich ein leichtes, alles in frage zu stellen. aber um "glaube" in diesem sinne hier nicht.
...im Kopf an.
Anstatt sich im Sinne des gerade vergebenen Friedens-Nobel-Preises um friedlichen Ausgleich der Interessen zu bemühen, eröffnet man ständig neue "Fronten".
Alles nur der unstillbaren Gier nach dem Eigentum anderer Völker geschuldet.
Auch die "Rettung" der Welt im letzen Weltkrieg sollte man realistisch sehen.
Echte Triebfeder war nicht die Rettung betroffener Menschen, es ging, wie Heute, um die globale Ausweitung der eigenen Machtsphäre.
Tja und auch ich schaltete den Rechner ein und siehe da, schon wieder ein paar Wahrheitsfinder.
"Das beiliegende Foto indessen spricht eine deutliche Sprache, worum es wirklich geht. Öl und Gas, und die Kontrolle des persischen Golfes. Al-Quaida und die bösen, bösen Bösen, die in den letzten Jahren durch ein paar dilettantische[...]"
Schon lustig irgendwie. Schon wieder wird mein Vorurteil bestärkt.
Einfach aus Berichten ein paar Fetzen rausnehmen und schon ist die Abenteuergeschichte fertig.
In Jemen befinden sich zwar bescheidene Ölfelder. Aber dümmlicherweise werden sie bereits von den USA ausgebeutet.
Tja somit hat sich Ihre Sensationsgeschichte verpufft, wie eine Seifenblase^^
Sie beweisen in Ihrem Kommentar lediglich fehlendes Abstraktionsvermögen. Dass im Jemen Öl gefördert würde hab ich nicht behauptet, schauen Sie mal in meinen Kommentar. Es geht aber trotzdem darum, nämlich um die Kontrolle der Frachtwege. Deshalb: strategisch wichtiger Punkt. Ein Zufall, dass der Flugzeugzündler seine Pülverchen dort gekauft hatte.
Sie beweisen in Ihrem Kommentar lediglich fehlendes Abstraktionsvermögen. Dass im Jemen Öl gefördert würde hab ich nicht behauptet, schauen Sie mal in meinen Kommentar. Es geht aber trotzdem darum, nämlich um die Kontrolle der Frachtwege. Deshalb: strategisch wichtiger Punkt. Ein Zufall, dass der Flugzeugzündler seine Pülverchen dort gekauft hatte.
Wenn man Obama glauben darf und ihn am Friedensnobelpreis misst, müsste er eigentlich versuchen, alle am Kampf gegen den Terror Interessierten in die Strategie einbeziehen. Militärische Alleingänge können sich nur in der Nachfolge von Bush vollziehen. Insofern sollte die weitere verbale Aufrüstung unterbleiben.
davon aus, dass man alles in der zeitung nachlesen kann, was passiert und welche maßnahmen ergriffen werden?
wenn unsere regierung maßnahmen ergreift, wollen sie allen ernstes alles sofort in der zeitung nachlesen können?
davon aus, dass man alles in der zeitung nachlesen kann, was passiert und welche maßnahmen ergriffen werden?
wenn unsere regierung maßnahmen ergreift, wollen sie allen ernstes alles sofort in der zeitung nachlesen können?
... nichts Anderes fällt mir dazu ein. Und wieder werden die gleichen Fehler gemacht, wie sie schon immer gemacht wurden.
Na auch nicht den Text gelesen? xD
Die Kämpfer für die Menschenrechte einfach weiter machen lassen und sie an den Landesgrenzen zu erwarten, dass werden Sie sicher auch nicht empfehlen.
Lässt man also allen Stolz, alle Verletzungen beiseite und schlägt Verhandlungen vor: Was würden diese Leute fordern?. Die Macht im Jemen?. Dann könnten man wieder sagen. Jetzt verkaufen die für Öl die anderen.
Die Macht in anderen Regionen? Sind die Menschen damit einverstanden? Israel woanders hin? Die Macht in Saudi Arabien oder sonst wo? Da könnten sie ja schon beteiligt sein, wenn sie sich friedlich verhielten.
Im übrigen waren die Kreuzzüge kein Eroberungsfeldzug. Das heilige Land gab es ebenfalls. Besetzt schon vorher von mehreren Völkern. Der Vergleich ist also untauglich allen populistischen Rechtfertigungsversuchen von Terrorismus zum Trotz. Mit Terroristen lohnt sich verhandeln nur, wenn im eigenen Land Ruhe herrschen soll. Und zwar um des Friedens willen.
Es sind ja keine Freiheitskämpfer, die gegen ein konretes Regime vorgehen. Sonst wäre z. B. die Raf gedanklich in zwei Tagen am Ende gewesen. Sie konnten zwar das System aber doch nicht die Regierung der 1970iger Jahre als faschistisch bezeichnen. Es geht eben immer nur mit abstrakten Rechtfertigungen der eigenen Taten.
Die Logik der Akzeptanz der Kämpfer des heiligen Kriegs könnte darauf hinauslaufen: Toleranz für die ja, Geschäfte mit denen ja, und egal was die mit ihren Leuten machen. Siehe China in Teilen Afrikas.
Na auch nicht den Text gelesen? xD
Die Kämpfer für die Menschenrechte einfach weiter machen lassen und sie an den Landesgrenzen zu erwarten, dass werden Sie sicher auch nicht empfehlen.
Lässt man also allen Stolz, alle Verletzungen beiseite und schlägt Verhandlungen vor: Was würden diese Leute fordern?. Die Macht im Jemen?. Dann könnten man wieder sagen. Jetzt verkaufen die für Öl die anderen.
Die Macht in anderen Regionen? Sind die Menschen damit einverstanden? Israel woanders hin? Die Macht in Saudi Arabien oder sonst wo? Da könnten sie ja schon beteiligt sein, wenn sie sich friedlich verhielten.
Im übrigen waren die Kreuzzüge kein Eroberungsfeldzug. Das heilige Land gab es ebenfalls. Besetzt schon vorher von mehreren Völkern. Der Vergleich ist also untauglich allen populistischen Rechtfertigungsversuchen von Terrorismus zum Trotz. Mit Terroristen lohnt sich verhandeln nur, wenn im eigenen Land Ruhe herrschen soll. Und zwar um des Friedens willen.
Es sind ja keine Freiheitskämpfer, die gegen ein konretes Regime vorgehen. Sonst wäre z. B. die Raf gedanklich in zwei Tagen am Ende gewesen. Sie konnten zwar das System aber doch nicht die Regierung der 1970iger Jahre als faschistisch bezeichnen. Es geht eben immer nur mit abstrakten Rechtfertigungen der eigenen Taten.
Die Logik der Akzeptanz der Kämpfer des heiligen Kriegs könnte darauf hinauslaufen: Toleranz für die ja, Geschäfte mit denen ja, und egal was die mit ihren Leuten machen. Siehe China in Teilen Afrikas.
Ein Spinner verbrennt sich mit einem Bombenbausatz die Klamotten – das schreit nach einem massiven Gegenschlag der USA. Was denn auch sonst... man kommt aus dem kopfschütteln nicht mehr raus.
„In vielen Einrichtungen vermitteln die Lehrer ein fundamentalistisches Bild des Islam und preisen den kleinen Dschihad – die Bekehrung der Ungläubigen mit Feuer und Schwert.“
Die USA verbreiten ihre Religion mit Napalm und Raketen.
„Auch unter Präsident Barack Obama geht der Krieg gegen den Terror weiter.“
Korrekt müsste es heißen: Auch unter Barack Obama geht der Terror durch die USA weiter.
"das schreit nach einem massiven Gegenschlag der USA. Was denn auch sonst... man kommt aus dem kopfschütteln nicht mehr raus."
Genau! Aus dem Kopfschütteln komme selbst ich nicht mehr raus. Bei soviel Unsinn auch kein Wunder!
Tut mir Leid, aber hier wird einfach nur der Titel gelesen und schon meint man alles zu wissen.
Inkompetenz lässt grüßen^^
"das schreit nach einem massiven Gegenschlag der USA. Was denn auch sonst... man kommt aus dem kopfschütteln nicht mehr raus."
Genau! Aus dem Kopfschütteln komme selbst ich nicht mehr raus. Bei soviel Unsinn auch kein Wunder!
Tut mir Leid, aber hier wird einfach nur der Titel gelesen und schon meint man alles zu wissen.
Inkompetenz lässt grüßen^^
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