Boykott in Kopenhagen Afrikaner zeigen sich selbstbewusst

Einen Durchmarsch der Industriestaaten auf dem Klimagipfel wird es nicht geben: Mit einem mehrstündigen Boykott der Gespräche machten die Entwicklungsländer dies deutlich.

Auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen wächst die Verärgerung der Entwicklungsländer über die Haltung der Industriestaaten und der dänischen Gastgeber. Eine von afrikanischen Staaten angeführte Gruppe von Entwicklungsländern boykottierte die Verhandlungen vorübergehend – die Folge war eine mehrstündige Unterbrechung der Gespräche. Nachdem die dänische Konferenzpräsidentin Connie Hedegaard sich aber mit allen Umweltministern informell getroffen hatte, kamen die afrikanischen Delegationen an den Tisch zurück. 

Allerdings könnte es sein, dass einige afrikanische Minister und Regierungschefs die entscheidenden Verhandlungsrunden am Donnerstag und Freitag absagen. Damit drohten sie, sollte sich die Staatengemeinschaft in den kommenden Tage nicht auf "bedeutende Fortschritte" einigen. "Die Situation ist so ernst, wie sie niemals zuvor gewesen ist", sagte ein afrikanischer Delegierter dem britischen Guardian. "Warum sollte ein Staatschef ein Abkommen unterzeichnen, was im Grunde gar kein Abkommen ist."

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"Zeit ist jetzt unser schlimmster Feind."

aus Kreisen der Gipfelorganisatoren

Die Gruppe der protestierenden Staaten – 53 Länder – teilten mit, dass sie kein Verhandlungsergebnis akzeptieren werden, das nicht auf dem Kyoto-Protokoll von 1997 basiere. Sie werfen den Industrienationen vor, für klimaschädliche Treibhausgase keine ambitionierten Reduktionsziele festschreiben zu wollen. Zudem beklagen sie, die reichen Länder wollten das 2012 auslaufende Protokoll aufgeben und damit den gesamten Gipfel zum Scheitern bringen.

Umweltschützer sehen das mit Sorge. "Die Unsicherheit um das Kyoto-Protokoll sorgt für mehr und mehr Misstrauen", kritisiert Kim Carstensen von WWF International. "Afrika hat die Reißlinie gezogen, damit der Zug in Kopenhagen nicht an die Wand fährt", sagt auch Jeremy Hobbs von Oxfam International.

Unterstützung erhielten die Entwicklungsländer auch vom russischen Präsidenten Dmitrij Medwedjew. Er forderte vor seiner Teilnahme am Klimagipfel mehr Rücksicht auf die Situation in diesen Ländern. Neue Klimaziele müssten die unterschiedlichen Bedingungen in jungen Industrienationen berücksichtigen, sagte Medwedjew. Die Verpflichtungen dürften den "jeweiligen wirtschaftlichen Möglichkeiten und Prioritäten eines Landes" nicht zuwiderlaufen.

Die Europäische Union dagegen hat die Entwicklungsländer für ihre Blockadehaltung kritisiert. "Blockieren ist der schlechteste Weg", sagte der amtierende EU-Ratspräsident und schwedische Umweltminister Andreas Carlgren. "Alles muss offen diskutiert werden." Der Leiter der EU-Parlamentsdelegation Jo Leinen warnte zudem vor dem «"Misstrauen" zwischen den einzelnen Ländern. "Es ist nicht nur draußen, sondern auch hier drinnen eiskalt", sagte er und betonte, dass es auch innerhalb der Gruppe der Entwicklungsländer (G77) unterschiedliche Meinungen: "Das sind mehrere Welten in einer".

Ich kann kaum verbergen, wie erstaunt ich war, wie lange wir heute brauchten, um einfach nur informelle Gespräche zu beginnen.

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas

UN-Klimachef Yvo de Boer zeigte sich verhalten optimistisch. Er bestritt, dass es eine Blockade der Gespräche gebe, und verglich die Verhandlungen mit einer Bergbesteigung. Man sei nun auf halber Höhe, sagte der UN-Klimachef und fügte dann ironisch hinzu, nun warte man auf die Seilbahn für den Rest der Reise, der "schnell, reibungslos und entspannend" sein werde. "Die überwältigende Mehrheit der Länder hier will eine Fortsetzung des Kyoto-Protokolls", betonte er. "Mir ist nicht bewusst, dass irgendwelche Länder versuchen, irgendetwas zu blockieren." 

Mit den Beratungen der Umweltminister aus 192 Staaten geht der Gipfel nun in die Endphase. Bislang hatten in der dänischen Hauptstadt Beamte versucht, die Voraussetzungen für ein globales Klimaschutzabkommen zu schaffen. Für die beiden letzten Gipfel-Tage am Ende der Woche werden dann die Staats- und Regierungschefs aus 115 Ländern erwartet, darunter auch US-Präsident Barack Obama. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll am Donnerstag zu den Gipfelteilnehmern sprechen.

Umstritten zwischen Industriestaaten und Entwicklungs- sowie Schwellenländern sind neben der Verminderung von Treibhausgas-Emissionen vor allem Finanzfragen. Die Industrieländer sind bisher hauptverantwortlich für den bedrohlichen globalen Temperaturanstieg. Dessen Folgen treffen aber die Menschen in den ärmeren Ländern der südlichen Halbkugel viel härter. Die EU hat bisher 7,2 Milliarden Euro als Soforthilfe angeboten.

Zu Beginn der zweiten Gipfelwoche hatten die Organisatoren im Kopenhagener Bella Center auch mit massiven Problemen zu kämpfen. So war der Einlass für Neuankömmlinge mehrere Stunden lang blockiert. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt warteten mehrere Hundert Aktivisten und Journalisten teilweise von den frühen Morgenstunden an bis in den Nachmittag hinein, um sich registrieren zu lassen. Die nächstgelegene U-Bahn-Station wurde wegen des großen Andrangs vorübergehend gesperrt. Mehr als 45.000 Teilnehmer haben sich für den Weltklimagipfel angemeldet. Das gut 77.000 Quadratmeter große Messegelände fasst aber nur 15.000 Menschen.

 
Leser-Kommentare
  1. sollten vielleicht zuerst einmal dazu übergehen, nur noch fair zu handeln. Da das utopisch ist, werden auch die anderen Ziele kaum zu erreichen sein - wenn einer mit dem Finger auf den anderen zeigt.

    Das allerdings die schon seit Jahrhunderten ausbeutenden Nationen jetzt endlich voran gehen müssen, halte auch ich für selbstverständlich. Alles andere wäre eine Farce!

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    Gerade aus diesem Grund wird es Nichts mit dem zwei Grad-Ziel. Die Westlichen Industrienationen sollen Privilegien abgeben, die sie schon seit Jahrhunderten genießen?? Obwohl der Klimawandel hauptsächlich die dritte Welt treffen wird? Gerechtigkeit?? Ha, das wäre ja mal eine schöne Sache bei der ich echt mal aufhorchen würde.

    Es wird wohl eher so laufen:

    Weil Wissenschaft ja bedeutet skeptisch zu sein, wird der Klimawandel auch weiterhin in schöner Regelmäßigkeit die Prognosen übertreffen und jeden Kompromiss in Kopenhagen zur Makulatur machen.

    Die Flüchtlingswellen, die jetzt schon zu hunderten Toten im Mittelmeer führen und Kämpfe um Ressourcen, insbesondere Wasser (Darfur) werden sich vervielfachen.

    Europa wird sich noch strenger abschotten, und wir werden den Menschen da "draußen" in High-Definition auf 50 Zoll Flachbilschirmen, demnächst vielleicht sogar in 3D, beim Sterben zuschauen. Oder doch eher auf Klatsch und Trasch umschalten.

    Gerade aus diesem Grund wird es Nichts mit dem zwei Grad-Ziel. Die Westlichen Industrienationen sollen Privilegien abgeben, die sie schon seit Jahrhunderten genießen?? Obwohl der Klimawandel hauptsächlich die dritte Welt treffen wird? Gerechtigkeit?? Ha, das wäre ja mal eine schöne Sache bei der ich echt mal aufhorchen würde.

    Es wird wohl eher so laufen:

    Weil Wissenschaft ja bedeutet skeptisch zu sein, wird der Klimawandel auch weiterhin in schöner Regelmäßigkeit die Prognosen übertreffen und jeden Kompromiss in Kopenhagen zur Makulatur machen.

    Die Flüchtlingswellen, die jetzt schon zu hunderten Toten im Mittelmeer führen und Kämpfe um Ressourcen, insbesondere Wasser (Darfur) werden sich vervielfachen.

    Europa wird sich noch strenger abschotten, und wir werden den Menschen da "draußen" in High-Definition auf 50 Zoll Flachbilschirmen, demnächst vielleicht sogar in 3D, beim Sterben zuschauen. Oder doch eher auf Klatsch und Trasch umschalten.

  2. 2.

    Gerade aus diesem Grund wird es Nichts mit dem zwei Grad-Ziel. Die Westlichen Industrienationen sollen Privilegien abgeben, die sie schon seit Jahrhunderten genießen?? Obwohl der Klimawandel hauptsächlich die dritte Welt treffen wird? Gerechtigkeit?? Ha, das wäre ja mal eine schöne Sache bei der ich echt mal aufhorchen würde.

    Es wird wohl eher so laufen:

    Weil Wissenschaft ja bedeutet skeptisch zu sein, wird der Klimawandel auch weiterhin in schöner Regelmäßigkeit die Prognosen übertreffen und jeden Kompromiss in Kopenhagen zur Makulatur machen.

    Die Flüchtlingswellen, die jetzt schon zu hunderten Toten im Mittelmeer führen und Kämpfe um Ressourcen, insbesondere Wasser (Darfur) werden sich vervielfachen.

    Europa wird sich noch strenger abschotten, und wir werden den Menschen da "draußen" in High-Definition auf 50 Zoll Flachbilschirmen, demnächst vielleicht sogar in 3D, beim Sterben zuschauen. Oder doch eher auf Klatsch und Trasch umschalten.

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    Ich hoffe, unsere Gesellschaften sind nicht so zynisch, wie Sie befürchten. Aber in einem Punkt haben Sie Recht: Die angebotenen Ausgleichszahlungen sind beschämend gering!

    Ich hoffe, unsere Gesellschaften sind nicht so zynisch, wie Sie befürchten. Aber in einem Punkt haben Sie Recht: Die angebotenen Ausgleichszahlungen sind beschämend gering!

  3. Ich hoffe, unsere Gesellschaften sind nicht so zynisch, wie Sie befürchten. Aber in einem Punkt haben Sie Recht: Die angebotenen Ausgleichszahlungen sind beschämend gering!

    Antwort auf "Kommentar Nr. 2"
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    Leider denke ich, dass gerade mein letzer Absatz weiter oben den ist-Zustand beschreibt. Zu viele Leute schalten zu schnell auf Klatsch und Trasch um, die Nachrichten sind ja so deprimierend....

    Können wir diesen ist-Zusand innerhalb von zwei Generationen ändern???

    ich veranschauliche mir diese Problematik ganz gerne wie folgt: Ein Kind sitzt in der Küche vor zwei Tellern, auf einem ein saftiger Hamburger mit Pommes Frites (das dreifache der notwendigen Kalorienmenge pro Tag, auf dem Anderen ein armes kleines Salatblatt und eine gewürzte Tomate (die angemessene Kalorienmenge pro Tag).

    Bei einer solchen Auswahl muss man nicht 9 Jahre alt sein um in "Schwierigkeiten" zu geraten.

    Das Schicksal der Menschheit entscheidet sich, plakativ dargestellt, an dieser banalen Alltagserfahrung. Können wir über uns selber hinauswachsen?

    Wenn ich Kommentar 4 ("Stillfloating") so lese, befürchte ich, dass zu viele Leute nicht einmal auf die Idee kommen so Etwas zu kontemplieren. Die finden irgendeine Rechtfertigung und beißen zu. Ende. Reines Gewissen.

    Leider denke ich, dass gerade mein letzer Absatz weiter oben den ist-Zustand beschreibt. Zu viele Leute schalten zu schnell auf Klatsch und Trasch um, die Nachrichten sind ja so deprimierend....

    Können wir diesen ist-Zusand innerhalb von zwei Generationen ändern???

    ich veranschauliche mir diese Problematik ganz gerne wie folgt: Ein Kind sitzt in der Küche vor zwei Tellern, auf einem ein saftiger Hamburger mit Pommes Frites (das dreifache der notwendigen Kalorienmenge pro Tag, auf dem Anderen ein armes kleines Salatblatt und eine gewürzte Tomate (die angemessene Kalorienmenge pro Tag).

    Bei einer solchen Auswahl muss man nicht 9 Jahre alt sein um in "Schwierigkeiten" zu geraten.

    Das Schicksal der Menschheit entscheidet sich, plakativ dargestellt, an dieser banalen Alltagserfahrung. Können wir über uns selber hinauswachsen?

    Wenn ich Kommentar 4 ("Stillfloating") so lese, befürchte ich, dass zu viele Leute nicht einmal auf die Idee kommen so Etwas zu kontemplieren. Die finden irgendeine Rechtfertigung und beißen zu. Ende. Reines Gewissen.

  4. Die armen armen Entwicklungsländer... sind so garnicht beteiligt
    der Bevölkerungzuwachs vom fünfachen bis in einzelnen Länder zu zehnfache erzeugt keinen Höheren CO2 ausstoß, das abholzen der letzten Wälder die CO2 binden hat auch keinen Einfluß, das oft mehr Menschen dort Leben als die Produktion von Lebensmittel durch Landwirtschaft dann hergibt so da Hunger herrscht, usw usw.

    Und das Beste sie wollen viel viel Geld aber gar keine Kontrolle der geldgeber darüber haben. Sind halt garnicht Korrupt da brauch mann das nicht...

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    Das ist ja das traurige, trotz Überbevölkerung in der dritten Welt schaffen es eine Milliarde in den westlichen Ländern immer noch mehr CO2 in die Luft zu Blasen als die anderen 5 Milliarden Leute.

    Die restliche, 7te Milliarde, China, ist ein Spezialfall. Hier haben wir es mit dem letzten antiken Großreich zu tun, das bis in die Moderne fortbesteht.... und sich gerade von einer kurzen Periode (200 jahre) der Schwäche erholt. Erstaunlich, nicht war? Wenn es zum beispiel das Römische Reich noch gäbe? .... deswegen sind die Chinesen voll in der Verantwortung. Die müssen meiner Meinung nach auch geben, so wie wir.

    Das ist ja das traurige, trotz Überbevölkerung in der dritten Welt schaffen es eine Milliarde in den westlichen Ländern immer noch mehr CO2 in die Luft zu Blasen als die anderen 5 Milliarden Leute.

    Die restliche, 7te Milliarde, China, ist ein Spezialfall. Hier haben wir es mit dem letzten antiken Großreich zu tun, das bis in die Moderne fortbesteht.... und sich gerade von einer kurzen Periode (200 jahre) der Schwäche erholt. Erstaunlich, nicht war? Wenn es zum beispiel das Römische Reich noch gäbe? .... deswegen sind die Chinesen voll in der Verantwortung. Die müssen meiner Meinung nach auch geben, so wie wir.

  5. Solange alle Teilnehmer nur gewinnen wollen, kommen wir nicht weiter. Da kann man sich nicht nur die schönen Worte sondern auch alle künftigen Klimakonferenzen sparen.

    Jemand muss endlich hinstehen und mutig verkünden: Wir tun etwas. Sofort. Und einschneidend. Und zwar egal wer mitmacht.

    Wenn die EU so handeln würde, hätte das eine ungeheure Signalwirkung, gerade auch auf die Regierung Obama. Dazu reichen aber (Entschuldigung) ein paar Milliarden nicht. Es braucht ein x-faches an Geld und ein radikales Umdenken. Almosen sind lächerlich und kontraproduktiv wie die G77-Reaktionen auch zeigen.

  6. 6.

    Leider denke ich, dass gerade mein letzer Absatz weiter oben den ist-Zustand beschreibt. Zu viele Leute schalten zu schnell auf Klatsch und Trasch um, die Nachrichten sind ja so deprimierend....

    Können wir diesen ist-Zusand innerhalb von zwei Generationen ändern???

    ich veranschauliche mir diese Problematik ganz gerne wie folgt: Ein Kind sitzt in der Küche vor zwei Tellern, auf einem ein saftiger Hamburger mit Pommes Frites (das dreifache der notwendigen Kalorienmenge pro Tag, auf dem Anderen ein armes kleines Salatblatt und eine gewürzte Tomate (die angemessene Kalorienmenge pro Tag).

    Bei einer solchen Auswahl muss man nicht 9 Jahre alt sein um in "Schwierigkeiten" zu geraten.

    Das Schicksal der Menschheit entscheidet sich, plakativ dargestellt, an dieser banalen Alltagserfahrung. Können wir über uns selber hinauswachsen?

    Wenn ich Kommentar 4 ("Stillfloating") so lese, befürchte ich, dass zu viele Leute nicht einmal auf die Idee kommen so Etwas zu kontemplieren. Die finden irgendeine Rechtfertigung und beißen zu. Ende. Reines Gewissen.

    Antwort auf "Zynismus"
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    Politisch ist das machbar. Dumm nur, dass die Politiker vom Volk gewählt werden.

    Unpopuläre Entscheide traut sich leider keiner zu. Das ist das Dilemma.

    Von Obama hätte ich das noch am ehesten erwartet. Sein euphorisches "Yes, we can" scheint ihm aber mittlerweile im Hals steckengeblieben zu sein.

    Die einzige Hoffnung bleibt meiner Meinung nach, dass jemand gestützt auf genügend belegte Fakten ohne Rücksicht vorangeht.

    Also ich esse ganz normal westlich, und eher selten Hamburger und Pommes entgegen ihrer Vermutung. Habe zum beispiel kein Führerschein und Kein Auto, noch nie. Und bin im allgemeinen eher sparsam.

    Angenommen in Deutschland wäre die Bevölkerungsentwicklung wie in den meisten Entwicklungsländern, dann würden hier etwa 500 Millionen menschen leben, und das hätte dann auch nichts mit den problemen zu tun ???

    Je nachdem welcher Statistik man glauben kann liegt Deutschland mal auf Platz 2 mal auf Platz 3 oder sogar nur auf Platz 5 bei der CO2 Emission, während wir fast jedes der letzten 25 Jahre die Exportweltmeister gewesen sind, also Waren für Menschen in aller Welt hergestellt haben.

    Also ganz einfach nochmal die Frage hat die Zunahme der Weltbevölkerung von ca. 1 Milliarde im Jahre 1930
    uaf fast 7 Milliarden mit alle dem nichts zu tun ???

    Politisch ist das machbar. Dumm nur, dass die Politiker vom Volk gewählt werden.

    Unpopuläre Entscheide traut sich leider keiner zu. Das ist das Dilemma.

    Von Obama hätte ich das noch am ehesten erwartet. Sein euphorisches "Yes, we can" scheint ihm aber mittlerweile im Hals steckengeblieben zu sein.

    Die einzige Hoffnung bleibt meiner Meinung nach, dass jemand gestützt auf genügend belegte Fakten ohne Rücksicht vorangeht.

    Also ich esse ganz normal westlich, und eher selten Hamburger und Pommes entgegen ihrer Vermutung. Habe zum beispiel kein Führerschein und Kein Auto, noch nie. Und bin im allgemeinen eher sparsam.

    Angenommen in Deutschland wäre die Bevölkerungsentwicklung wie in den meisten Entwicklungsländern, dann würden hier etwa 500 Millionen menschen leben, und das hätte dann auch nichts mit den problemen zu tun ???

    Je nachdem welcher Statistik man glauben kann liegt Deutschland mal auf Platz 2 mal auf Platz 3 oder sogar nur auf Platz 5 bei der CO2 Emission, während wir fast jedes der letzten 25 Jahre die Exportweltmeister gewesen sind, also Waren für Menschen in aller Welt hergestellt haben.

    Also ganz einfach nochmal die Frage hat die Zunahme der Weltbevölkerung von ca. 1 Milliarde im Jahre 1930
    uaf fast 7 Milliarden mit alle dem nichts zu tun ???

  7. Politisch ist das machbar. Dumm nur, dass die Politiker vom Volk gewählt werden.

    Unpopuläre Entscheide traut sich leider keiner zu. Das ist das Dilemma.

    Von Obama hätte ich das noch am ehesten erwartet. Sein euphorisches "Yes, we can" scheint ihm aber mittlerweile im Hals steckengeblieben zu sein.

    Die einzige Hoffnung bleibt meiner Meinung nach, dass jemand gestützt auf genügend belegte Fakten ohne Rücksicht vorangeht.

    Antwort auf "Kommentar Nr. 6"
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    Demokratie ist ein Gewaltverhinderungsmechanismus. In einer durchschnittlichen Diktatur staut sich zu viel Dampf im Kessel, den läßt man am besten alle 4 Jahre ab. Sonst holt uns alltägliche Gewalt noch schneller ein als es der Klimawandel tun wird.

    Mir schweben kleine Änderungen an entscheidenden Stellen vor.

    z.B. sollte die bereits bestehende Nachrichtenpflicht (bildungsauftrag) der Sender erbarmungslos umgesetzt werden. So das man fundierten Informationen nur noch schwer aus dem Weg gehen kann. Und über "fundierte Informationen" kann man sich ja streiten, Hauptsache es wird überhaupt darüber gesprochen.

    Öffentliche Disskusionen über den Klimawandel zur Hauptsendezeit. Reportagen über den verherrenden Kongo-Krieg, 4 Stunden lang, ab 20Uhr15. etc....

    Demokratie ist ein Gewaltverhinderungsmechanismus. In einer durchschnittlichen Diktatur staut sich zu viel Dampf im Kessel, den läßt man am besten alle 4 Jahre ab. Sonst holt uns alltägliche Gewalt noch schneller ein als es der Klimawandel tun wird.

    Mir schweben kleine Änderungen an entscheidenden Stellen vor.

    z.B. sollte die bereits bestehende Nachrichtenpflicht (bildungsauftrag) der Sender erbarmungslos umgesetzt werden. So das man fundierten Informationen nur noch schwer aus dem Weg gehen kann. Und über "fundierte Informationen" kann man sich ja streiten, Hauptsache es wird überhaupt darüber gesprochen.

    Öffentliche Disskusionen über den Klimawandel zur Hauptsendezeit. Reportagen über den verherrenden Kongo-Krieg, 4 Stunden lang, ab 20Uhr15. etc....

  8. 8.

    Das ist ja das traurige, trotz Überbevölkerung in der dritten Welt schaffen es eine Milliarde in den westlichen Ländern immer noch mehr CO2 in die Luft zu Blasen als die anderen 5 Milliarden Leute.

    Die restliche, 7te Milliarde, China, ist ein Spezialfall. Hier haben wir es mit dem letzten antiken Großreich zu tun, das bis in die Moderne fortbesteht.... und sich gerade von einer kurzen Periode (200 jahre) der Schwäche erholt. Erstaunlich, nicht war? Wenn es zum beispiel das Römische Reich noch gäbe? .... deswegen sind die Chinesen voll in der Verantwortung. Die müssen meiner Meinung nach auch geben, so wie wir.

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