Hilferuf aus Tuvalu Grundlage der richtigen EntscheidungenSeite 2/2
Auch die UN nutzten die von Tuvalu erzwungene Pause: Seit Freitag liegt ein Papier auf den Verhandlungstischen der Delegierten, das die Lösung der angespannten Situation bedeuten könnte, maßgeblich erarbeitet von dem Malteser Michael Zammit Cutajar. In dem Entwurf steht in gleichberechtigten Klammern (mit denen Punkte gekennzeichnet sind, die noch diskutiert werden müssen) neben den bisherigen 2 Grad Celsius auch die Zahl 1,5 als maximale Temperaturerhöhung bis Ende des Jahrhunderts. Auf kompakten sieben Seiten nennt er die wesentlichen Streitpunkte – von Emissionsreduktionen über Finanzhilfen für die armen Länder bis zum Transfer sauberer Technologien aus den Industriestaaten. Meist werden Detailregelungen vermieden, einiges gleich ganz ausgelassen. Bis 2050 soll der weltweite Treibhausgas-Ausstoß demnach um irgendetwas zwischen 50 und 95 Prozent sinken. Für die Industrieländer sind Emissionsminderungen um 75, um 75 bis 85, um 80 bis 90 oder um mehr als 95 Prozent (im Vergleich zu 1990) genannt. "Über die Zahlen kann man noch streiten, aber eine Verbesserung der Struktur ist durch diese Texte gegeben", kommentierte der UN-Klimsekretariatschef de Boer. Ein neuer Vertragsentwurf der dänischen Gastgeber, den Premierminister Lars Lokke Rasmussen noch vergangenen Woche angekündigt hatte, ist damit wohl überflüssig geworden.
Der UN-Entwurf enthält – streng genommen – zwei Verträge. Der eine wäre eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls, der zweite eine Ergänzung. Auch die wichtigen Anhänge zum Vertragstext wurden aufgeteilt: Reduktionspflichten der Industrienationen werden dort separat von Emissionssenkungen der Entwicklungsländer aufgeführt. Ein Papier wäre dies, das von allen Staaten, einschließlich der USA unterschrieben werden könnte – ohne dass sie das Kyoto-Protokoll ratifizieren müssten. Parallel dazu könnte das Kyoto-Protokoll um eine weitere Verpflichtungsperiode für die Industrieländer verlängert werden. Die bereits etablierten Klimaschutzinstrumente wie der Emissionshandel blieben somit weiterhin der Motor des globalen Klimaschutzes. Im Beiwagen könnten jedoch auch die USA und China mitgenommen werden.
Ein guter Ansatz, der Anlass zur Hoffnung gebe, findet Kim Carstensen von WWF International: "Wir haben lange solide Texte gefordert“", nun gebe es endlich eine "Grundlage, um die richtigen Entscheidungen zu treffen". Seit dem Wochenende diskutieren die Umweltminister der einzelnen Staaten in Kopenhagen die Entwürfe, von Montag an wird es wieder spannend auf dem Gipfel.
- Datum 14.12.2009 - 08:59 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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... kann das z.B. hier machen:
http://www.wwf.de/themen/...
Beim Fall des eisernen Vorhanges 1989,wären großartige
Dinge möglich gewesen.Der Transport der Ostblockländer
erfolgte nämlich zu über 90 % auf der Schiene,nur wenig
wurde mit LKWs transportiert.Es wäre daher durchaus realistisch gewesen den Transit auf die Schiene zu legen.
Ein österreichischer Professor,namens Knoflacher,
verglich den Bau der Ost-Autobahn mit einen ähnlichen Plan Hitlers.
Es ist klar,dass der Gütertransit auf der Schiene wesentlich weniger Treibhausprobleme schafft,aber auch weniger Lärm und Staubemissionen,wie auf der Strasse.Länder wo das NS Regime
weniger Schaden angerichtet hat,wie z.B Skandinavien
und die Benelux Staaten,haben ein weit besseres Verhältnis
z.B zum Fahrrad,und sind weniger mit d.Auto verheiratet.
Nun die Lobbies haben es anders gewollt,der angesehne Professor
bekam eine Ministerschelte und die Ostautobahn wurde gebaut.
Die unbefristet angestellten Professoren sind rar geworden,
die Universitäten sind sehr abhängig von Forschungsaufträgen
geworden.
Jetzt wäre es durchaus wichtig,jetzt Versäumnisse nachzuholen
und auch den Radverkehr in Europa deutlich zu stärken.
Wie Professor Storch hier in der Zeit richtig sagt:
Wir wissen nicht wie hoch der CO2 Ausstoß in China später sein
wird.Doch wenn wir nicht deutliche Weichenstellungen machen,
so wird der CO2 Ausstoß in Indien deutlich höher ausfallen:
http://www.welt.de/vermis...
Dabei ist Radfahren wirklich schön!
Wenn wir,das Vorbild ständig mit dem Auto fahren,so
wollen andere z.B Inder Chinesen etc das auch.Uns tut es nicht
gut und den anderen auch nicht.Wenn es noch Fragen zu
bestimmten Gesinnungen und der Entwicklung des Verkehrs
gibt,so könnte ich das sehr detailliert darstellen.
Doch freuen wir uns,dass wir vielleicht doch erstmals nach
Jahren eine Einigung in der seit Jahren brennenden
Frage des Klimas in Greifweite haben !
Wenn wir,das Vorbild ständig mit dem Auto fahren,so
wollen andere z.B Inder Chinesen etc das auch.Uns tut es nicht
gut und den anderen auch nicht.Wenn es noch Fragen zu
bestimmten Gesinnungen und der Entwicklung des Verkehrs
gibt,so könnte ich das sehr detailliert darstellen.
Doch freuen wir uns,dass wir vielleicht doch erstmals nach
Jahren eine Einigung in der seit Jahren brennenden
Frage des Klimas in Greifweite haben !
Wenn wir,das Vorbild ständig mit dem Auto fahren,so
wollen andere z.B Inder Chinesen etc das auch.Uns tut es nicht
gut und den anderen auch nicht.Wenn es noch Fragen zu
bestimmten Gesinnungen und der Entwicklung des Verkehrs
gibt,so könnte ich das sehr detailliert darstellen.
Doch freuen wir uns,dass wir vielleicht doch erstmals nach
Jahren eine Einigung in der seit Jahren brennenden
Frage des Klimas in Greifweite haben !
Wer nach einer 'Grundlage der richtigen Entscheidungen' in Sachen CO2-Limitierung sucht, wird angesichts der Vermachtung der Weltgesellschaft und der Komplexität der Weltsysemkrise nur mit einer operationalen Evolutionsprozess-Theorie die durchsetzungsfähige finden. Ohne umfassende Gesamtprozess-Theorie keine Exoduslösung aus dem globalen Fehlentwicklungs-Pfad. Das ist einfachste Wissenschaft. Die evolutionsprozess-logische Exoduslösung allein ist selbstverstärkend und übermachtig - eine Naturgewalt. Es geht um das Aushebeln von globalen Über-Machtinteressen. Nur bei der evolutionsprozess-logischen Exoduslosung paßt alles: CO2-/Klimaergebnis wie globale Lebensstil- und Produktionssystem-Revolution.
Das wissen alle Macht- und Systemdenker. Wer die Einfachheit der Exoduslösung vemeiden will, muß verwirren und theorielose Machtspiele mitmachen.
Seit 1990 sind auf mehreren Südseeinseln, darunter Tuvalu Gezeitenmessgeräte stationiert, und diese zeigen keinerlei Anstieg des Meeresspiegels an.
http://www.solidaritaet.c...
Neue Solidarität = Fake!
Neue Solidarität = Fake!
Neue Solidarität = Fake!
Hopenhagen:There is hope !
http://www.badische-zeitu...
und http://www.nachhaltigkeit...
die effektivste Möglichkeit,damit das nicht passiert:
http://www.welt.de/vermis...
Interessant,während die Innenstadt Kopenhagen autofrei ist,sollen gerade die Rikschas in der Altstadt Neu-Delhis verboten werden.
Der Vorschlag aus Tuvalu hoert sich ja charmant an, aber was bringt eine Fortfuehrung des Kyotoprotokolls, wenn die groessten Klimasuender, die USA und China weiterhin von allen Reduktionszielen ausgeschlossen sind?
Effektiver Klimaschutz wird nur durch ein neues Abkommen mit Reduktionszielen fuer ALLE Staaten, auch die Entwicklungslaender und hier insbesonders China zu erreichen sein. Hierbei muessen jedoch echte Massnahmen beschlossen werden und keine Scheinkompromisse, bei denen die CHinesen ihren Ausstoss am Ende gar nicht senken werden.
...der den Erfolg demonstriert, so ist China eine der grössten Profiteure der jetzigen Weltwirtschaftsordnung. Sie haben nämlich ca 2 Billionen auf die Seite geschafft, also fast ein gesamtes deutsches BIP.
Da könnte man auf den Gedanken kommen, dass sie auch zur Kasse zu bitten sind.
...der den Erfolg demonstriert, so ist China eine der grössten Profiteure der jetzigen Weltwirtschaftsordnung. Sie haben nämlich ca 2 Billionen auf die Seite geschafft, also fast ein gesamtes deutsches BIP.
Da könnte man auf den Gedanken kommen, dass sie auch zur Kasse zu bitten sind.
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