Terrorbekämpfung im Jemen 30 Tote bei Angriff auf al-Qaida-Versteck
Bei einem Luftangriff auf mutmaßliche al-Qaida-Mitglieder hat das Militär im Jemen 30 Menschen getötet. Darunter könnten lokale Führer der Terrororganisation sein.
Bei einem jemenitischen Luftangriff auf eine mutmaßliche al-Qaida-Stellung in der östlichen Provinz Schabwah sind am Donnerstag mindestens 30 Menschen getötet worden. Der "vorbeugende" Luftschlag habe einem Treffen von hochrangigen al-Qaida-Terroristen gegolten, bestätigten Sicherheitskreise in der Hauptstadt Sanaa. Daran sollen auch der Führer der al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel, Nasser al-Wahaischi, dessen Stellvertreter Said Ali al-Schihri sowie der Prediger Anwar al-Awlaki teilgenommen haben.
Es sei aber noch nicht klar, ob auch diese drei Männer bei der Militäraktion getötet wurden, hieß es in Sanaa. Die mutmaßlichen Terroristen hätten bei dem Treffen über Vergeltungsmaßnahmen beraten, nachdem die jemenitische Luftwaffe bereits vor einer Woche ein al-Qaida-Ausbildungslager in der Nachbarprovinz Abjan bombardiert und dabei 30 Terrorverdächtige getötet hatte.
Nach letzten Erfolgen bei der Bekämpfung des al-Qaida-Ablegers in Saudi-Arabien hatten sich die saudische und die jemenitische al-Qaida zu Beginn des Jahres im Jemen zur al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel zusammengeschlossen. Ihr Führer Al-Wahaischi, ein Jemenit, war einem Ausbruch aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Sanaa im Februar 2006 zusammen mit 22 anderen Terroristen freigekommen.
Der Saudi Al-Schihri kämpfte 2001 an der Seite Osama bin Ladens gegen die Amerikaner in Afghanistan, wurde verletzt, von den Amerikanern gefangen genommen und nach Guantánamo gebracht. 2007 wurde er von dort entlassen und in seiner Heimat in ein Rehabilitierungsprogramm für ehemalige Dschihadisten (Gotteskämpfer) aufgenommen. Dennoch setzte er sich im Vorjahr in den Jemen ab, um sich der dortigen al-Qaida anzuschließen.
Den Prediger Al-Awlaki bringen die US-Behörden mit dem Amokläufer von Fort Hood in Zusammenhang. Der US-Major Nidal Malik Hasan hatte im November in seiner texanischen Militärbasis 13 Soldaten erschossen. Hasan und Al-Awlaki hatten zuvor in einem regen E-Mail-Verkehr miteinander gestanden.
- Datum 24.12.2009 - 13:11 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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ist offenbar das Vorbild, mit welchem die Industrienationen, die man auch als die Allianz der Finanzspekulations-wirtschaften und des staatsmonopolistischen Kapitalismus beschreiben muss, nacheifern.
Weil aber die Mehrheitsbevölkerungen auch in diesen "entwickelten" Ländern inzwischen immer mehr ihrer Vermögen und ihres Besitzes mit dem Instrumentarium des Finanzanlagenbetruges beraubt und in Not und Elend getrieben werden, gewinnt der moderne Terrorismus ebenso an Attraktion, wie das einst nach den russischen Sozialrevolutionären, den russichen Menschewiki, auch die russischen Bolschewiki gewonnen hatten.
Es ist nicht der billige Trost auf ein besseres Leben im Jenseits, dass die Menschen verlockt. Es ist das bessere Leben auf Erden. Und damit können die Herrschaftskasten der Industrienationen schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr überzeugen.
Osama bin-Laden, das ist so etwas wie ein Nachfolger von leninistischen und der nazistischen Hoffnungsträger, die ein besseres Leben auf Erden versprachen, auch wenn das immer in den Abgrund führte. Aber - und das ist die Curx - es war das Elend von morgen und übermorgen. Als Alternative zum heutigen Elend taugen diese Konzepte allemal.
Die Bremer Stadtmusikanten wussten schon vor langem davon ein Lied zu singen.
von fanatisierten Frömmlern, die nur die Macht wollen. Der Wille zur Macht im ganzen Orient als Unkraut und Giftpflanze.
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