Terror-Abwehr Innenminister will Nacktscanner einsetzen
Nacktscanner an deutschen Flughäfen: Für Innenminister de Maizière ist dies durchaus vorstellbar. Das Persönlichkeitsrecht der Reisenden müsse aber gewahrt bleiben.
© Marcel Antonisse/dpa

Der Nacktscanner soll auch an deutschen Flughäfen zum Einsatz kommen, fordern Politiker der Union
Nach dem vereitelten Anschlag auf ein US-Flugzeug hat sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière offen gezeigt, an deutschen Flughäfen Körperscanner zur Passagierkontrolle zuzulassen – aber nur unter klaren Voraussetzungen. "Wenn es ein entsprechendes Gerät gibt, das die Persönlichkeitsrechte wahrt, hab' ich damit kein Problem", sagte der CDU-Politiker der Süddeutschen Zeitung. Er fügte aber hinzu: "Aber wir sind noch nicht so weit."
Der Minister formulierte insgesamt drei Bedingungen für den Einsatz derartiger Geräte. "Erstens: Ein solches Gerät muss leistungsfähig sein, es muss die Dinge, die man erkennen will, erkennen lassen", erklärte er. "Zweitens: Das Gerät muss gesundheitlich völlig unbedenklich sein. Drittens: Es müssen die Persönlichkeitsrechte vollumfänglich gewahrt werden."
De Maizière betonte, es müssten alle drei Kriterien zusammen gegeben sein: "Erst dann kann über den Einsatz solcher Geräte entschieden werden". Er könne jetzt noch nicht sagen, dass man am Ende zu einer Lösung komme. "Aber ich finde, es ist aller Ehren wert, zu erforschen, ob es ein Gerät gibt, das die Persönlichkeitsrechte wahrt – und dann würde der Eingriff die Intimsphäre weniger verletzen als ein körperliches Abtasten." Ein Apparat, der diese Maßgabe erfülle, soll bereits kommendes Jahr vorgestellt werden.
Der CDU-Politiker sagte, was momentan auf den Flughäfen passiere, sei unter dem Gesichtspunkt der Wahrung der Persönlichkeitsrechte "auch nicht ohne". Ein geeigneter Scanner habe möglicherweise die Vorteile, dass er schneller arbeite und es kein körperliches Abtasten gebe. "Die Technik, die auch unter Beteiligung der Bundespolizei erprobt wird, besteht darin, die körperlichen Strukturen so zu verunklaren, dass man den Körper nur noch als eine Art Strichmännchen sieht, aber etwa verbotene Gegenstände konkret erkennt."
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar lehnt den Einsatz von Nacktscannern ab. Dies berge Risiken. "Bei den Geräten, die alles sichtbar machen, ist die Menschenwürde nicht gewahrt", sagte er der Berliner Zeitung. Schaar kritisierte auch eine überbordende Erfassung von Passagierdaten. Anstatt immer mehr Informationen über immer mehr Personen zu sammeln, sollten die Behörden stärker Verdachtsmomenten und Hinweisen nachgehen, sagte Deutschlands oberster Datenschützer der Welt. Der jüngste Attentatsversuch habe gezeigt, dass über den Täter längst konkrete Hinweise vorlagen, mit denen aber nicht richtig umgegangen sei.
Unterdessen kündigte das Innenministerium an, dass die Sicherheitsstandards bei der Passagier- und Gepäckkontrolle ein weiteres Mal verschärft würden. In einer Mitteilung bat de Maizière Reisende um Verständnis für die zusätzlichen Belastungen, die durch die intensivierten Kontrollen auf sie zukommen würden. "Um unnötige Verspätungen zu vermeiden, wird gebeten, das Handgepäck möglichst zu reduzieren."
Bereits am Dienstag hatte eine Sprecherin des Innenministeriums erklärt, dass die bislang verfügbaren Nacktscanner noch nicht einsatzbereit seien. Deshalb würden Fluggäste künftig häufiger abgetastet. Auch das Handgepäck solle noch gründlicher durchsucht werden.
Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen sind die Reaktion auf den vereitelten Terror-Anschlag auf ein US-Passagierflugzeug. Ein Nigerianer hatte am ersten Weihnachtsfeiertag versucht, auf dem Northwest-Flug von Amsterdam nach Detroit einen Sprengsatz zu zünden, den er Medienberichten zufolge in seine Unterwäsche eingenäht an Bord geschmuggelt hatte.
- Datum 30.12.2009 - 08:10 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 33
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Na Herr Westerwelle, wo bleibt Ihr Einspruch?
Ist nicht die FDP die liberale Partei, die sich Bürgerrechte und Freiheit auf die Fahne geschrieben hat?
Na?
War wohl nix....
Schulden senken ? Im Gegenteil
Freiheitsrechte ? Im Gegenteil
Eine Bande machtbesoffener Clowns.
Die FDP hat fertig.
Schulden senken ? Im Gegenteil
Freiheitsrechte ? Im Gegenteil
Eine Bande machtbesoffener Clowns.
Die FDP hat fertig.
Wie weit ist es bis zur Totalirität und von da bis zur Diktatur?? Was vor zehn jahren in Hollywood Filmen als SinceFiktion gezeigt wurde ist heute Leider Realität,die Menschen wollen aber frei leben und nicht in einem Totalitären überwachung, was hier getrieben wird ist könnte man als "Aus einer Mücke einen Elefanten machen" bezeichnen,kein Mensch will einen Politiker oder Minister haben der die Objektivität verliert und Unsachlich wird.
... und nicht von irgendwelchen hirnlosen Terroristen in den Tod gebombt werden.
Sicher wird auch der sog. Nacktscanner keine 100-prozentige Sicherheit bringen. Aber ich mache lieber einen Strip auf dem Flughafen als nachher den freien Fall aus einem zerbombten Flugzeug ... oder?
... und nicht von irgendwelchen hirnlosen Terroristen in den Tod gebombt werden.
Sicher wird auch der sog. Nacktscanner keine 100-prozentige Sicherheit bringen. Aber ich mache lieber einen Strip auf dem Flughafen als nachher den freien Fall aus einem zerbombten Flugzeug ... oder?
Ein derartiges Gerät soll bereits im kommenden Jahr vorgestellt werden? :) Da muss ich wirkich grinsen, denn ich schätze ein solches Gerät steht schon längst bereit und nun wird ein Anlass (der womöglich noch von entsprechenden Interessensgruppen gefördert wurde) willkommen geheißen um die dringende Notwendigeit eine derartigen Erfindung zu behaupten. Das ständige Wiederkäuen des Arguments es ginge dabei um irgendjemandes Sicherheit ist echt lästig - ich fühle mich durch das Handeln und die Aussagen unserer politisch Verantwortlichen um ein vielfaches mehr verunsichert als durch angebliche "Terroristen"!
...widerlich, wie jetzt die vermeintlich aufgescheuchte Angst direkt ausgenutzt wird. Obwohl ich es mir absolut nicht erklären kann, weshalb man jetzt auf einmal unsicherer fliegen soll als vorher. Fliegen ist das sicherste, was man machen kann, zu Fuß gehen ist wahrscheinlich schon gefählicher.
Dass die FDP nichts dagegen hat ist wahrscheinlich einem Verrat am Volke und Wählertäuschung nicht unähnlich. Ist aber bei jeder Partei (außer der CDU komischerweise, die macht aber auch in der Opposition nur Müll) in unserem Land so, leider.
nicht Nostradamus, sondern George Orwell war dann wohl der übersinnliche Hellseher. Die Zeit kommt immer näher, in der sich der Bürger entscheiden muss...die Parteien (egal welche unserer magischen fünf) sind nunmal nur Marionetten.
nur das hier und heute die "aufgeklärten" Massen und ihre "Medien" kaumgenug Restverstand oder naturwiss. Grundlagen zeigen um den angeblich erforderlichen Aufwand zu hinterfragen!
Nicht zuletzt, weil schon seit vielen Jahren (80er) eigentlich ausgereifte Technik vorhanden ist (u.a. GC-TEA), die PETN und NG Spuren in der Luft nachweisen kann. Dabei liegt die Bestimmungsgrenze im unteren Nanogramm-Bereich! Und solche Sprengstoffspürgeräte sind nicht selten an Flughäfen eingebaut worden.
PETN und zugehörige Beimischungen weisen einen signifikanten Dampfdruck auf und sind chemisch soweit stabil, das sie sich gut aus Wischproben und Gasphase nachweisen lassen.
Daher muss die Frage gestellt werden, ob das angebliche Tatmittel überhaupt duch die Passagierbereiche in die Hände des mutmaßlichen Täters gelangt ist.
Auch der beschriebene Vorgang selbst wirft einige Fragen auf:
Einmal die beschriebene Art der Umsetzung. Da PETN sehr umsetzungswillig ist und fast wie ein Primärsprengstoff reagiert, ist ein "Abbrand" i.e. eine Deflagration sehr ungewöhnlich. Ebenso, die Substanz ist an sich brennbar, auch dass dabei entgegen der erheblichen Empfindlichkeit von PETN, keine Deflagration to Detonation Transition auftritt; auch ein übliches Verhalten sehr empfindlicher Sekundärsprengstoffe.
Bleibt also abzuwarten, ob hier weitere Innentäter beteiligt waren und wie die Behörden den Fehlschlag sprengtechnisch erklären.
Da die bekannten Kontrollmechanismen eben auch auf "Metall- und Elektro-Kram" abzielen und weitere bestehende Kontrollmechanismen anscheinend nicht diskutiert werden, ist es möglich:
1. Der mutmaßliche Täter sollte über die tatsächlichen Möglichkeiten seiner USBV getäuscht werden.
2. Es wurde so versucht, von Täterseite, weitere Kontrollmechansimen aufzuklären.
3. Die Spritze diente als Teil einer Zündkette. Dazu ergeben sich leider einige konstruktive Fragen nach Aufbau und Notwendigkeit die nur schwer öffentlich beantwortbar sind, ohne hier unnötig Hinweise zu geben.
4. Allein der Abbrand ohne DDT des angeblichen PETN ist ungewöhnlich, daher liegt es nahe hier nur von einer Zubereitung mit PETN-Anteil auszugehen der maximal für eine Deflagration ausreicht....
Gerade PETN ist sehr leicht mit technischen Mitteln aufzuspüren, wenn jemand damit in Körperkontakt kommt. Den Thz-Scanner brauchts dazu nicht.
Karl Müller
nur das hier und heute die "aufgeklärten" Massen und ihre "Medien" kaumgenug Restverstand oder naturwiss. Grundlagen zeigen um den angeblich erforderlichen Aufwand zu hinterfragen!
Nicht zuletzt, weil schon seit vielen Jahren (80er) eigentlich ausgereifte Technik vorhanden ist (u.a. GC-TEA), die PETN und NG Spuren in der Luft nachweisen kann. Dabei liegt die Bestimmungsgrenze im unteren Nanogramm-Bereich! Und solche Sprengstoffspürgeräte sind nicht selten an Flughäfen eingebaut worden.
PETN und zugehörige Beimischungen weisen einen signifikanten Dampfdruck auf und sind chemisch soweit stabil, das sie sich gut aus Wischproben und Gasphase nachweisen lassen.
Daher muss die Frage gestellt werden, ob das angebliche Tatmittel überhaupt duch die Passagierbereiche in die Hände des mutmaßlichen Täters gelangt ist.
Auch der beschriebene Vorgang selbst wirft einige Fragen auf:
Einmal die beschriebene Art der Umsetzung. Da PETN sehr umsetzungswillig ist und fast wie ein Primärsprengstoff reagiert, ist ein "Abbrand" i.e. eine Deflagration sehr ungewöhnlich. Ebenso, die Substanz ist an sich brennbar, auch dass dabei entgegen der erheblichen Empfindlichkeit von PETN, keine Deflagration to Detonation Transition auftritt; auch ein übliches Verhalten sehr empfindlicher Sekundärsprengstoffe.
Bleibt also abzuwarten, ob hier weitere Innentäter beteiligt waren und wie die Behörden den Fehlschlag sprengtechnisch erklären.
Da die bekannten Kontrollmechanismen eben auch auf "Metall- und Elektro-Kram" abzielen und weitere bestehende Kontrollmechanismen anscheinend nicht diskutiert werden, ist es möglich:
1. Der mutmaßliche Täter sollte über die tatsächlichen Möglichkeiten seiner USBV getäuscht werden.
2. Es wurde so versucht, von Täterseite, weitere Kontrollmechansimen aufzuklären.
3. Die Spritze diente als Teil einer Zündkette. Dazu ergeben sich leider einige konstruktive Fragen nach Aufbau und Notwendigkeit die nur schwer öffentlich beantwortbar sind, ohne hier unnötig Hinweise zu geben.
4. Allein der Abbrand ohne DDT des angeblichen PETN ist ungewöhnlich, daher liegt es nahe hier nur von einer Zubereitung mit PETN-Anteil auszugehen der maximal für eine Deflagration ausreicht....
Gerade PETN ist sehr leicht mit technischen Mitteln aufzuspüren, wenn jemand damit in Körperkontakt kommt. Den Thz-Scanner brauchts dazu nicht.
Karl Müller
Das Volk muss endlich lernen, dass es sowas wie die "ultimative Sicherheit" nicht gibt. Das Leben trägt per Definition eine Gefahr zum Ableben. Und das dieses Ableben auf einige dieser "Terroristen" zurückzuführen ist, ist mehr als Unwahrscheinlich. Aber wen interessieren schon Fakten...?
ich glaube das volk hat das schon recht gut erkannt.
irgendwann werden auch die politiker das erkennen, spätestens wenn sich die industrie- und handelsverbände über die langen schlangen bei der rektalkontrolle am check-in aufregen.
es sei denn, wir haben zu dem zeitpunkt bereits sonderflughäfen für leistungsträger, abgeschirmt vom bumsbomber-einerlei.
ich glaube das volk hat das schon recht gut erkannt.
irgendwann werden auch die politiker das erkennen, spätestens wenn sich die industrie- und handelsverbände über die langen schlangen bei der rektalkontrolle am check-in aufregen.
es sei denn, wir haben zu dem zeitpunkt bereits sonderflughäfen für leistungsträger, abgeschirmt vom bumsbomber-einerlei.
nur das hier und heute die "aufgeklärten" Massen und ihre "Medien" kaumgenug Restverstand oder naturwiss. Grundlagen zeigen um den angeblich erforderlichen Aufwand zu hinterfragen!
Nicht zuletzt, weil schon seit vielen Jahren (80er) eigentlich ausgereifte Technik vorhanden ist (u.a. GC-TEA), die PETN und NG Spuren in der Luft nachweisen kann. Dabei liegt die Bestimmungsgrenze im unteren Nanogramm-Bereich! Und solche Sprengstoffspürgeräte sind nicht selten an Flughäfen eingebaut worden.
PETN und zugehörige Beimischungen weisen einen signifikanten Dampfdruck auf und sind chemisch soweit stabil, das sie sich gut aus Wischproben und Gasphase nachweisen lassen.
Daher muss die Frage gestellt werden, ob das angebliche Tatmittel überhaupt duch die Passagierbereiche in die Hände des mutmaßlichen Täters gelangt ist.
Auch der beschriebene Vorgang selbst wirft einige Fragen auf:
Einmal die beschriebene Art der Umsetzung. Da PETN sehr umsetzungswillig ist und fast wie ein Primärsprengstoff reagiert, ist ein "Abbrand" i.e. eine Deflagration sehr ungewöhnlich. Ebenso, die Substanz ist an sich brennbar, auch dass dabei entgegen der erheblichen Empfindlichkeit von PETN, keine Deflagration to Detonation Transition auftritt; auch ein übliches Verhalten sehr empfindlicher Sekundärsprengstoffe.
Bleibt also abzuwarten, ob hier weitere Innentäter beteiligt waren und wie die Behörden den Fehlschlag sprengtechnisch erklären.
Da die bekannten Kontrollmechanismen eben auch auf "Metall- und Elektro-Kram" abzielen und weitere bestehende Kontrollmechanismen anscheinend nicht diskutiert werden, ist es möglich:
1. Der mutmaßliche Täter sollte über die tatsächlichen Möglichkeiten seiner USBV getäuscht werden.
2. Es wurde so versucht, von Täterseite, weitere Kontrollmechansimen aufzuklären.
3. Die Spritze diente als Teil einer Zündkette. Dazu ergeben sich leider einige konstruktive Fragen nach Aufbau und Notwendigkeit die nur schwer öffentlich beantwortbar sind, ohne hier unnötig Hinweise zu geben.
4. Allein der Abbrand ohne DDT des angeblichen PETN ist ungewöhnlich, daher liegt es nahe hier nur von einer Zubereitung mit PETN-Anteil auszugehen der maximal für eine Deflagration ausreicht....
Gerade PETN ist sehr leicht mit technischen Mitteln aufzuspüren, wenn jemand damit in Körperkontakt kommt. Den Thz-Scanner brauchts dazu nicht.
Karl Müller
Verstehe ich richtig, dass Sie sagen, dass "gewoehnlicher" (?!) Sprengstoff, den man, sagen wir, unter der Kleidung in "ueblicher" (?!) Verpackung versteckt, durchaus erschnueffelt werden kann und auch wird? Durchgehe ich also am Flughafen ueblichweise auch einer wie auch immer gearteten Geruchskontrolle? Kann man das irgendwo nachlesen?
Verstehe ich richtig, dass Sie sagen, dass "gewoehnlicher" (?!) Sprengstoff, den man, sagen wir, unter der Kleidung in "ueblicher" (?!) Verpackung versteckt, durchaus erschnueffelt werden kann und auch wird? Durchgehe ich also am Flughafen ueblichweise auch einer wie auch immer gearteten Geruchskontrolle? Kann man das irgendwo nachlesen?
ich glaube das volk hat das schon recht gut erkannt.
irgendwann werden auch die politiker das erkennen, spätestens wenn sich die industrie- und handelsverbände über die langen schlangen bei der rektalkontrolle am check-in aufregen.
es sei denn, wir haben zu dem zeitpunkt bereits sonderflughäfen für leistungsträger, abgeschirmt vom bumsbomber-einerlei.
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