Kopenhagen Was von Obama fürs Klima zu erwarten ist

Die Erwartungen an Barack Obama für einen Erfolg in Kopenhagen sind hoch. Doch der US-Präsident wird keine großen Zugeständnisse machen. Von Christoph von Marschall

US-Präsident Barack Obama hat Kopenhagen erreicht – direkt geht es zu den Verhandlungen über das Weltklima

US-Präsident Barack Obama hat Kopenhagen erreicht – direkt geht es zu den Verhandlungen über das Weltklima

Die UN-Klimakonferenz geht nach elf Tagen kontroverser Beratungen in die entscheidende Schlussrunde. Viele Staats- und Regierungschefs fliegen erst jetzt ein, darunter auch US-Präsident Barack Obama. In Europa knüpfen manche große Hoffnungen an seine Anwesenheit – als könne er allein einen Erfolg herbeimoderieren.

Am Donnerstag hatte seine Außenministerin Hillary Clinton diesen Optimismus verstärkt. Sie kündigte an, auch die USA würden ihren Teil in den Klimarettungsfonds einzahlen, aus dem Schutzmaßnahmen in der Dritten Welt finanziert werden sollen – mit wachsenden Summen, die bis 2020 auf 100 Milliarden Euro im Jahr steigen sollen. Geld ist gewiss gut. Besser noch wäre es freilich, wenn Kopenhagen mit verlässlichen Zusagen über eine deutliche Verringerung der Treibhausgase enden würde. Amerika liegt einsam an der Spitze, wenn es um Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß pro Bürger geht.

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Deshalb haben die USA eine Schlüsselrolle für den Ausgang. Sie müssen sich bewegen, damit andere in Zugzwang geraten. Doch die Spekulationen der vergangenen Wochen und Monate, welche Positionswechsel Amerikas noch denkbar seien, waren zumeist übertrieben, im Guten wie im Schlechten. Als im Oktober das Gerücht die Runde machte, Obama werde womöglich gar nicht nach Kopenhagen kommen, wurde das als Indiz gedeutet, die USA wollten nichts zum Erfolg beitragen. Wenig später kündigte er eine Stippvisite in Kopenhagen am 9. Dezember an – auf dem Weg zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises in Oslo –, und die Hoffnungen wuchsen wieder.

Als er den Besuch schließlich auf den entscheidenden letzten Tag, den 18. Dezember, verschob und die US-Umweltbehörde Epa nahezu zeitgleich Kohlendioxid zu einem Luftschadstoff erklärte, dessen Ausstoß sie per Verordnung regeln dürfe, deuteten manche deutsche Medien das als Zeichen, dass er ein Ass im Ärmel habe und es auszuspielen gedenke. Tatsächlich ist das Vorgehen der Epa die Folge eines Verfassungsgerichtsurteils aus den Bush-Jahren und hat wenig mit Kopenhagen zu tun. Es ist kein Hinweis darauf, dass Obama die Reduzierung der Treibhausgase am Parlament vorbei per Dekret regeln darf und will.

Seit dem Sommer lässt sich ziemlich präzise eingrenzen, welche Zugeständnisse der Präsident in Kopenhagen machen kann und welche nicht. Damals beschloss das Abgeordnetenhaus ein Klimaschutzgesetz, das den Anstieg der Emissionen begrenzt: Bis 2020 sollen sie 17 Prozent unter dem Ausstoß von 2005 liegen. Für die USA war das ein Riesenschritt, gemessen an europäischen Erwartungen aber enttäuschend. In Europa, Japan und anderswo nimmt man 1990 als Referenzjahr. 17 Prozent weniger US-Emissionen im Vergleich zu 2005 bedeuten nur minus vier Prozent Emissionen, gemessen an 1990. Europa bietet die Reduzierung um 20 Prozent bis 2020 gegenüber 1990 an, Japan sogar um 25 Prozent.

Doch nicht einmal dieser moderate Entwurf des Abgeordnetenhauses wird wohl Gesetz werden. Dem Senat, der zweiten Kammer des US-Kongresses, geht das zu weit. Obama ist abhängig davon, was der Kongress mitmacht und was die politische Klasse der Gesellschaft zumuten möchte an Auflagen.

Das abschreckende Gegenbeispiel ist Bill Clintons Umgang mit dem Kyoto-Protokoll. Sein Vizepräsiden Al Gore hatte es 1998 für die USA unterzeichnet. Doch Clinton legte es dem Kongress nie zur Ratifizierung vor. Erstens hatte der Senat bereits vorab erklärt, dass er kein Abkommen akzeptiere, dass der Industrienation USA Auflagen mache, wirtschaftlichen Konkurrenten wie China aber nicht, weil China als Schwellenland gilt. Zweitens gab es verfassungsrechtliche Bedenken gegen einen internationalen Vertrag, der Amerika zu staatlichen Ausgaben zwinge, denn das alleinige Budgetrecht stehe dem Kongress zu. Im Ergebnis war Clintons Pro-Kyoto-Rhetorik ohne parlamentarischen Rückhalt nichts wert. Obama wird nur zugestehen, was er zu Hause für durchsetzbar hält.

Leser-Kommentare
    • Prach
    • 18.12.2009 um 8:41 Uhr

    ... das läßt sich halt so wunderbar besteuern, ganz im Gegensatz zu Wasser(dampf), dem eigentlichen Hauptverursacher des "Treibhauseffekts" (der zwar nichts mit der Wirkung eines echten Treibhauses zu tun hat, aber ein besserer Begriff fällt mir gerade auch nicht ein).

    Ich betreibe übrigens seit 2007 selber eine Wetterstation (bzw. verschiedene Modelle) und habe mich langsam, aber sicher, in halbwegs professionelle Bereiche vorgearbeitet - ich nutze jetzt eine nicht ganz billige Station eines renommierten US-Herstellers (soll ja keine Schleichwerbung werden) und erfasse die Daten rund um die Uhr auf einem kleinen Embedded-Rechner auf Linux-Basis, der die Daten aufbereitet und auch über Internet automatisch weiterleitet bzw. dessen Daten ich über mein Netzwerk auslesen kann.

    Irgendwie fand ich es nämlich 2007 seltsam, daß einem am Ende des Jahres wieder erzählt wurde, daß es "immer mehr extreme Wetterereignisse" gab und daß es wieder ein ganz außergewöhnlich heißes und trockenes Jahr gewesen sei. Und erinnern konnte ich mich an einen eiskalten Winter, einen verregneten und grauen Frühling, der nach einem kurzen Sommer wieder in einen kalten und regnerischen Herbst überging.... irgendwie wollte ich all diese Beobachtungen objektivieren und genau sagen können, wie denn genau das Wetter zu einem bestimmten Zeitpunkt war (ich messe pro Minute einen kompletten Datensatz).

    • Prach
    • 18.12.2009 um 8:44 Uhr

    Ergebnis: die einzigen Wetterextreme, die ich bislang feststellen konnte, waren außergewöhnliche Kälteperioden wie dieses Jahr im Januar mit bis zu minus 20 Grad, und das über Wochen hinweg. Dazu absolute Windstille (angeblich liefen ja im Januar nur 5 % der deutschen Windkraftanlagen, wobei ich den Eindruck habe, daß die Windparks am Aichelberg und bei Merklingen, wo ich öfter vorbeikomme, sowieso nie Strom erzeugen, da schlicht kein Wind vorhanden ist).

    Ansonsten waren die beiden letzten Jahre frei von jeglichen Wetterextremen: keine Stürme, kein Starkregen, keine extrem hohen Temperaturen, keine ausgeprägten Dürrephasen (wie im Sommer 2003). Das letzte extreme Wetterereignis war ein Gewitter im Juni 2007... ansonsten meine ich, einen dezenten Trend zur Abkühlung feststellen zu können.

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    ... da kommt einer aus dem Laendle und wird es den Klimaluegnern mal so richtig zeigen. Jetzt nimmt der deutsche Michel die Sache mal selbst in die Hand. Waere doch gelacht, wenn man die globalen Klimamodelle, die auf Grossrechnern laufen, nicht mit der Wetterstation vorm Haeuschen und dem Home-PC nicht wiederlegen kann. Es ist so laecherlich, dass es fast schon ruehrend klingt. Mach mal weiter so. Alles nur Luege. Weiter ordentlich Autofahren und die Luft verpesten und alle Kraft auf die Leugnung legen, statt einen Beitrag zur Praevention zu leisten.

    @ Prach
    Es geht um den GLOBALEN KLIMAwandel. Natürlich kann es sein, dass Ihre Wetterstation jetzt genau das Gegenteil von dem anzeigt, was in den Medien als Klimawandel geschildert wird.
    Aber es handelt sich eben nicht um Wetter (welches sich über den Zeitraum von wenigen Tagen definiert, auch nicht um Witterung (Wochen bis Monate)) sondern eben um Klima und das umfasst einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren.
    Außerdem findet der Klimawandel ja global statt, d.h. es gibt durchaus die Möglichkeit, dass es Regionen gibt, wo er nicht so stark spürbar ist oder sogar das paradoxe Gegenteil bewirken kann. In Mitteleuropa wird es vermutlich arschkalt werden, wenn der Golfstrom zum Erliegen kommen sollte (die Meeresspiegel steigen natürlich trotzdem überall).
    Auch kann der Prozess ab und zu mal Pause machen. Aber das ist doch auch kein Beweiß dafür, dass es ihn nicht gibt.

    ... da kommt einer aus dem Laendle und wird es den Klimaluegnern mal so richtig zeigen. Jetzt nimmt der deutsche Michel die Sache mal selbst in die Hand. Waere doch gelacht, wenn man die globalen Klimamodelle, die auf Grossrechnern laufen, nicht mit der Wetterstation vorm Haeuschen und dem Home-PC nicht wiederlegen kann. Es ist so laecherlich, dass es fast schon ruehrend klingt. Mach mal weiter so. Alles nur Luege. Weiter ordentlich Autofahren und die Luft verpesten und alle Kraft auf die Leugnung legen, statt einen Beitrag zur Praevention zu leisten.

    @ Prach
    Es geht um den GLOBALEN KLIMAwandel. Natürlich kann es sein, dass Ihre Wetterstation jetzt genau das Gegenteil von dem anzeigt, was in den Medien als Klimawandel geschildert wird.
    Aber es handelt sich eben nicht um Wetter (welches sich über den Zeitraum von wenigen Tagen definiert, auch nicht um Witterung (Wochen bis Monate)) sondern eben um Klima und das umfasst einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren.
    Außerdem findet der Klimawandel ja global statt, d.h. es gibt durchaus die Möglichkeit, dass es Regionen gibt, wo er nicht so stark spürbar ist oder sogar das paradoxe Gegenteil bewirken kann. In Mitteleuropa wird es vermutlich arschkalt werden, wenn der Golfstrom zum Erliegen kommen sollte (die Meeresspiegel steigen natürlich trotzdem überall).
    Auch kann der Prozess ab und zu mal Pause machen. Aber das ist doch auch kein Beweiß dafür, dass es ihn nicht gibt.

  1. .
    Catrina brauchen, bis ein Klimabewusstsein in den Kongress einkehrt.

    Vielleicht ist ein Scheitern in Kopenhagen besser als eine Einigung auf niedrigstem Niveau.

    Am Ende kommt wieder die Pitsburg-Variante wie bei der Bankenkontrolle: In der Sache sind alle einig, aber jeder Staat macht seine eigenen Gesetze nach eigenem Dafürhalten.

    Schade das weder die Banker noch das Klima die Staats-grenzen respektieren!

  2. Ich bitte Sie, einmal die Erwiderung von Stefan Rahmsdorf auf die These der Abkühlung in Ihre Argumentation einzubeziehen:

    http://www.wissenslogs.de...

    Vielleicht können Sie einmal darlegen - wenn Sie dies mit den Originalmeldungen zur dieser Abkühlungsthese vergleichen - wo jetzt der Betrug zu finden ist.

    Gruß

    SK

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    Das sie AUSGERECHNET diesen Mann zitieren sagt schon Einiges aus...

    Nur so als Tipp: Lesen sie einmal ein bisschen mehr über diesen Mann der nicht nur für seine kurz-prägnanten und absolut verkürzten falschen Statements mehr als nur einmal in der Kritik stand bevor sie ihn als Experten berufen.

    Ferner sollten sie sich darüber im Klaren sein, das er ebenso mit der Münchner Rück gut im Bunde ist. Und sollten sie noch weiter schauen, dann werden sie feststellen, das die Versicherungen mehr als nur ein geringes Interesse am Klimawandelmythos haben...

    Ja, nicht nur die Ölkonzerne können gut schmieren...

    • Loki45
    • 18.12.2009 um 17:34 Uhr

    Obama kam, sah und... ...ging nicht auf dem Wasser!

    Klimarettung - wie soll das gehen?
    Wer vorgibt, dass "Globalklima" zu retten, ist in meinen Augen entweder ein naturwissenschaftlicher Blindgänger oder ein Demgoge! Es gibt KEIN "Globalklima", sondern nur ein globales System von Klimazonen mit unterschiedlichen Klimaten( z. B. humide, aride, maritime, kontinentale, alpine K. usw.).

    Klima ist der statistische Mittelwert aller meteorolotischen Erscheinungen (Temperatur, Druck, Wind, Feuchte, Sonneneinstrahlhung usw.), diese Werte wirken inlinerar und bilden das dynamisch-chaotische Wetterverhalten, das über einen längeren Zeitraum NICHT voraussagt werden kann! Der statistische Mittelwert wird dabei über 30 Jahre gemessen und immer nur für einen bestimmten geografischen Ort bestimmt. Klima ist also das durchschnittliche Wetter der Vergangenheit, an einem bestimmten geografischen Ort - der nicht vorausbestimmt oder geschützt werden kann!

    Ich frage mich, welches Klima soll nun das "Normklima" sein, welches Klima soll geschützt und auf die 2 Grad Erwärmung begrenzt werden? Die geforderten Milliarden für den "Klimaschutz" sind ökologischer und ökonomischer Unsinn! Das Geld sollte in den Umweltschutz gesteckt werden, denn Regenwaldabholzung, Meer- und Luftverschmutzung, Versteppung, Desertifikation, Flurbereingung, Flächenversiegelung, Überweidung, Überfischung und Überbevölkerung sind die wahren Umweltprobleme!

    Klimaschutz ist eine Farce, Umweltschutz ist dringend notwendig

    Das sie AUSGERECHNET diesen Mann zitieren sagt schon Einiges aus...

    Nur so als Tipp: Lesen sie einmal ein bisschen mehr über diesen Mann der nicht nur für seine kurz-prägnanten und absolut verkürzten falschen Statements mehr als nur einmal in der Kritik stand bevor sie ihn als Experten berufen.

    Ferner sollten sie sich darüber im Klaren sein, das er ebenso mit der Münchner Rück gut im Bunde ist. Und sollten sie noch weiter schauen, dann werden sie feststellen, das die Versicherungen mehr als nur ein geringes Interesse am Klimawandelmythos haben...

    Ja, nicht nur die Ölkonzerne können gut schmieren...

    • Loki45
    • 18.12.2009 um 17:34 Uhr

    Obama kam, sah und... ...ging nicht auf dem Wasser!

    Klimarettung - wie soll das gehen?
    Wer vorgibt, dass "Globalklima" zu retten, ist in meinen Augen entweder ein naturwissenschaftlicher Blindgänger oder ein Demgoge! Es gibt KEIN "Globalklima", sondern nur ein globales System von Klimazonen mit unterschiedlichen Klimaten( z. B. humide, aride, maritime, kontinentale, alpine K. usw.).

    Klima ist der statistische Mittelwert aller meteorolotischen Erscheinungen (Temperatur, Druck, Wind, Feuchte, Sonneneinstrahlhung usw.), diese Werte wirken inlinerar und bilden das dynamisch-chaotische Wetterverhalten, das über einen längeren Zeitraum NICHT voraussagt werden kann! Der statistische Mittelwert wird dabei über 30 Jahre gemessen und immer nur für einen bestimmten geografischen Ort bestimmt. Klima ist also das durchschnittliche Wetter der Vergangenheit, an einem bestimmten geografischen Ort - der nicht vorausbestimmt oder geschützt werden kann!

    Ich frage mich, welches Klima soll nun das "Normklima" sein, welches Klima soll geschützt und auf die 2 Grad Erwärmung begrenzt werden? Die geforderten Milliarden für den "Klimaschutz" sind ökologischer und ökonomischer Unsinn! Das Geld sollte in den Umweltschutz gesteckt werden, denn Regenwaldabholzung, Meer- und Luftverschmutzung, Versteppung, Desertifikation, Flurbereingung, Flächenversiegelung, Überweidung, Überfischung und Überbevölkerung sind die wahren Umweltprobleme!

    Klimaschutz ist eine Farce, Umweltschutz ist dringend notwendig

  3. @Prach: Wohlgemerkt betreibst Du Deine kleine lokale Klimastation seit 2007. Dass Du deine Ergebnisse hier präsentierst, zeugt von Deiner Unwissenheit über klimatische Vorgänge, sonst würdest Du sicherlich wissen, dass das ein vernachlässigbarer Zeitraum ist - daher nicht erwähnenswert. Interessant auch Deine Auslegungen: Es wird kälter auf der Erde... Du und Deine Hobbystation habt echt Potential - muss man schon sagen.
    Zu Ulfried: Dass die Gletscher genauso wie die Polregionen abschmelzen ist ein Faktum, dass auch von Verschwörungstheoretikern ganz leicht nachgeprüft werden kann - mit einer Resie zum Arlberggletscher (z.B.). Übrigens solltest Du die Bibel nicht als Referenz für Artentstehungen nehmen. Der Eisbäre an für sich ist nämlich erst dann zu einem solchen geworden, als es für Ihn einen evolutionären Vorteil entstand weiß zu sein. Diese Art ist noch sehr jung, weshalb sie sich auch noch mit den nordamerikanischen Bären paaren kann - de facto also keine eigene Art ist. Der Eisbär hat also nie tertiäre Regenwälder erleben müssen! Im übrigen solltest Du bedenken, dass mehr als die Hälfte der Menschen an Küsten leben. Ein steigender Meeresspiegel hätte also fatale Folgen. Es geht bei der Sache um den Menschen! Die Natur steckt das schon irgendwie weg. Irgendeine Flechte würde auch einen Atomkrieg überleben. Nochmal: Es geht um den Menschen. Der Klimawandel ist die teuerste Verschmutzung, die sich der Mensch jemals geleistet hat und haben wird. Gruß aus Ex-Tuvalu.

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    • Prach
    • 18.12.2009 um 11:01 Uhr

    "Du und Deine Hobbystation habt echt Potential - muss man schon sagen."

    Na ja, so ganz hobbymäßig ist meine Station jetzt auch nicht - ich habe in das ganze immerhin einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag investiert und mir die Luxusausführung mit aktiv belüftetem, entfeuchtetem und doppelt abgeschirmtem Temperatursensor gegönnt, die wesentlich besser sein dürfte als die traditionellen analogen Meßstationen, die ja beispielsweise beim deutschen Wetterdienst noch häufig eingesetzt werden und auch nur dreimal am Tag abgelesen werden. Und dank des Linux-Wetterservers (der auch bei vielen professionellen Diensten zum Einsatz kommt) entsteht so ein umfassendes Datenarchiv, das vollautomatisch über Internet weitergeleitet, vernetzt oder auch lokal mit entsprechender Software ausgewertet werden kann.

    "sonst würdest Du sicherlich wissen, dass das ein vernachlässigbarer Zeitraum ist - daher nicht erwähnenswert."

    Richtig - ich bezog mich nur auf die Behauptung, es gäbe immer mehr extreme Wetterereignisse ("Offenbar muss es erst noch mehr Tote durch Hurrikanes, Ueberschwemmungen, Duerren und Waldbraenden geben") - und dazu kann ich angesichts des zweijährigen Überwachungszeitraums mit keinem einzigen extremen Ereignis schon eine Aussage treffen. Und ich kann auch zur Aussage von Herrn Schellnhuber Stellung beziehen, daß sich die Erwärmung immer weiter beschleunigen würde - beispielsweise durch Abruf von historischen Daten anderer Stationen über das Internet und Vergleich mit meinen Daten.

    Aber abgesehen davon haben Sie natürlich recht - wenn vom "wärmsten Jahrzehnt seit Beginn der Wettermessungen" die Rede ist, dann ist diese Aussage natürlich nicht sinnvoll, denn wirklich fundierte Messungen gibt es seit bestenfalls 15 Jahren.

    • Prach
    • 18.12.2009 um 11:01 Uhr

    "Du und Deine Hobbystation habt echt Potential - muss man schon sagen."

    Na ja, so ganz hobbymäßig ist meine Station jetzt auch nicht - ich habe in das ganze immerhin einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag investiert und mir die Luxusausführung mit aktiv belüftetem, entfeuchtetem und doppelt abgeschirmtem Temperatursensor gegönnt, die wesentlich besser sein dürfte als die traditionellen analogen Meßstationen, die ja beispielsweise beim deutschen Wetterdienst noch häufig eingesetzt werden und auch nur dreimal am Tag abgelesen werden. Und dank des Linux-Wetterservers (der auch bei vielen professionellen Diensten zum Einsatz kommt) entsteht so ein umfassendes Datenarchiv, das vollautomatisch über Internet weitergeleitet, vernetzt oder auch lokal mit entsprechender Software ausgewertet werden kann.

    "sonst würdest Du sicherlich wissen, dass das ein vernachlässigbarer Zeitraum ist - daher nicht erwähnenswert."

    Richtig - ich bezog mich nur auf die Behauptung, es gäbe immer mehr extreme Wetterereignisse ("Offenbar muss es erst noch mehr Tote durch Hurrikanes, Ueberschwemmungen, Duerren und Waldbraenden geben") - und dazu kann ich angesichts des zweijährigen Überwachungszeitraums mit keinem einzigen extremen Ereignis schon eine Aussage treffen. Und ich kann auch zur Aussage von Herrn Schellnhuber Stellung beziehen, daß sich die Erwärmung immer weiter beschleunigen würde - beispielsweise durch Abruf von historischen Daten anderer Stationen über das Internet und Vergleich mit meinen Daten.

    Aber abgesehen davon haben Sie natürlich recht - wenn vom "wärmsten Jahrzehnt seit Beginn der Wettermessungen" die Rede ist, dann ist diese Aussage natürlich nicht sinnvoll, denn wirklich fundierte Messungen gibt es seit bestenfalls 15 Jahren.

  4. ..wieviele immernoch den Klimapanikern auf den Leim gehen.

    Ein paar alte und ein paar neue Daten.
    Watch it, check the data, and then think again.

    http://www.youtube.com/wa...

  5. @Brakiri: Um den Klimawandel zu verstehen und ihn erklären zu können, habe ich ein Studium gebraucht. Dir reicht ein Youtubevideo, um Deinen Lebenswandel nicht ändern zu müssen.

  6. Der Meeresspiegel steigt seit Jahrhunderten, lange bevor der Mensch größere CO2 Mengen freisetzte. Und schützen kann man sich vor diesem Phänomen durch den Bau von Dämmen. Nicht aber durch die Reduzierung des CO2 Ausstoßes,
    Man stelle sich vor, auf der Titanic hätte man das Eindringen von Wasser durch die Umstellung von Dampfantrieb auf Sonnenenergie bekämpft. Dies entspräche exakt den Kopenhagener Plänen.

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    Frag mal ob sie in Bangladesh genug Geld für Staudämme haben. Dein Bsp. disqualifiziert Dich! Vielleicht ist Filmkritik Deine Sache...

    Frag mal ob sie in Bangladesh genug Geld für Staudämme haben. Dein Bsp. disqualifiziert Dich! Vielleicht ist Filmkritik Deine Sache...

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