Kopenhagen Was von Obama fürs Klima zu erwarten istSeite 2/2

Mit Blick auf Kopenhagen galt und gilt: Klimaschutz ist kein Ziel, mit dem der Präsident bei US-Bürgern punkten kann. Vorrang haben die wirtschaftliche Erholung nach der tiefen Rezession, die Gesundheitsreform und Afghanistan. Viele Republikaner werfen ihm ohnehin vor, Auslandsreisen seien Zeitverschwendung. Er solle sich lieber um die Nöte seines Landes kümmern. Dass er nun doch kommt, ist eine Geste guten Willens an Europa und die Bekräftigung seines Anspruchs, global zu führen.

Inhaltlich wird er nicht über den Entwurf des Klimaschutzgesetzes hinausgehen, den das Abgeordnetenhaus im Sommer verabschiedet hat: also 17 Prozent Reduzierung der Treibhausgase bis 2020 gegenüber 2005. Das irreführende Referenzjahr 2005 erklärt auch, warum Obama einen CO2-Rückgang bis 2050 um beeindruckende 83 Prozent in Aussicht stellen kann. Der Präsident versteht sein Angebot zudem nicht als rechtlich verbindlich, sondern nur als Zusage mit politischer Bindewirkung. Er steht damit nicht allein, sondern weiß China – das die USA inzwischen beim Ausstoß von CO2 überholt hat – Indien und weitere einflussreiche Staaten an seiner Seite.

Außerdem verstehen sich die USA als Sachwalter des gesunden Pragmatismus. Warum sollen westliche Industrieländer Auflagen hinnehmen, Schwellenländer wie China, die in vielen Bereichen bereits Konkurrenten sind, dagegen nicht? Und muss nicht für alle, auch für China, gelten, dass sie eine internationale Überprüfung ihrer Emissionen zulassen müssen?

Generell hat eine solche UN-Konferenz für Amerikaner nicht dieselbe moralische Autorität wie für Europäer. US-Bürger empören sich darüber, dass Sudans Außenminister sich als moralischer Wortführer Afrikas aufspielt – seine Regierung ist verantwortlich für Massenmord, wenn nicht für Genozid in Darfur. Er behauptet gar, die Erderwärmung sei Ursache des Mordens in Darfur, weil sie soziale Spannungen verschärfe. Dass Europa nicht laut protestiert, empfinden Amerikaner als Zeichen mangelnder Reife.

Europa wiederum ist schon lange frustriert über die US-Klimapolitik. Aus amerikanischer Sicht jedoch steht Obamas Klimapolitik für den Mut zum Risiko. Noch nie ist ein US-Präsident den Klimaschützern so weit entgegen gekommen. Er tut es zudem inmitten der schwersten Wirtschaftskrise seit 70 Jahren. Dabei hat er bisher keine Rückendeckung der zweiten Kongresskammer. Das nach den Autoren des Entwurfs benannte Waxman-Markey-Gesetz liegt seit Monaten im Senat – und hat dort geringe Aussichten auf eine Mehrheit. Auf der Suche nach den Gründen muss man sich nicht mit Republikanern aufhalten, die entweder nicht an die Erderwärmung glauben oder Obama keinen Erfolg gönnen – wie zum Beispiel George Voinovich aus Ohio: er boykottierte die Beratungen im Umweltausschuss des Senats weitgehend, weil das Gesetz, wie er sagt, Arbeitsplätze vernichte.

Das entscheidende Hindernis sind vielmehr moderate demokratische Senatoren aus Staaten mit großen Kohlevorkommen oder Regionen, in denen die Energiewirtschaft eine wichtige Rolle spielt. Um einen Beschluss des Senatsplenums herbeizuführen, genügt die absolute Mehrheit nicht. 60 der 100 Stimmen sind dafür nötig. Die Demokraten haben 58 Sitze. Zwei parteilose Senatoren stimmen meist mit ihnen. Doch rund ein Dutzend demokratische Senatoren haben Vorbehalte gegen eine substanzielle Verringerung von Treibhausgasen, zum Beispiel Max Baucus aus Montana. Oder die beiden demokratischen Senatoren aus dem konservativen Agrar- und Energiestaat North Dakota, Kent Konrad und Byron Dorgan. Oder Jay Rockefeller aus dem kohlereichen West Virginia.

Im besten Fall passiert ein abgemildertes Klimaschutzgesetz den Senat im Frühjahr 2010 – zu spät für Zugeständnisse Obamas in Kopenhagen. Für ebenso gut möglich halten es politische Auguren in Washington, dass der Senat das Klimaschutzgesetz begräbt und 2010 ein Gesetz berät, in dessen Zentrum die Sicherheit der Energieversorgung steht. Die Begrenzung der Emissionen würde darin nur am Rande vorkommen. Die USA, hat Obama kürzlich bekannt, liegen beim Klimabewusstsein zwei Jahrzehnte hinter Europa zurück.

Kopenhagen wird folglich nicht mit einem Abkommen enden, das die USA zu signifikanten Verringerungen ihrer Emissionen verpflichtet. Obama kann allenfalls seine guten Absichten bekunden – und dies umso eher, je weiter in der Zukunft die Fristen liegen. 80 Prozent Reduzierung bis 2050 fällt ihm leichter als 10 Prozent Verringerung bis 2015. Und er kann Geld für den Klimarettungsfonds in Aussicht stellen. Beschließen muss eine solche Ausgabe von Steuergeldern freilich der Kongress. Dieser Vorbehalt wird in keinem Abkommen fehlen.

 

 
Leser-Kommentare
    • Prach
    • 18.12.2009 um 8:41 Uhr

    ... das läßt sich halt so wunderbar besteuern, ganz im Gegensatz zu Wasser(dampf), dem eigentlichen Hauptverursacher des "Treibhauseffekts" (der zwar nichts mit der Wirkung eines echten Treibhauses zu tun hat, aber ein besserer Begriff fällt mir gerade auch nicht ein).

    Ich betreibe übrigens seit 2007 selber eine Wetterstation (bzw. verschiedene Modelle) und habe mich langsam, aber sicher, in halbwegs professionelle Bereiche vorgearbeitet - ich nutze jetzt eine nicht ganz billige Station eines renommierten US-Herstellers (soll ja keine Schleichwerbung werden) und erfasse die Daten rund um die Uhr auf einem kleinen Embedded-Rechner auf Linux-Basis, der die Daten aufbereitet und auch über Internet automatisch weiterleitet bzw. dessen Daten ich über mein Netzwerk auslesen kann.

    Irgendwie fand ich es nämlich 2007 seltsam, daß einem am Ende des Jahres wieder erzählt wurde, daß es "immer mehr extreme Wetterereignisse" gab und daß es wieder ein ganz außergewöhnlich heißes und trockenes Jahr gewesen sei. Und erinnern konnte ich mich an einen eiskalten Winter, einen verregneten und grauen Frühling, der nach einem kurzen Sommer wieder in einen kalten und regnerischen Herbst überging.... irgendwie wollte ich all diese Beobachtungen objektivieren und genau sagen können, wie denn genau das Wetter zu einem bestimmten Zeitpunkt war (ich messe pro Minute einen kompletten Datensatz).

    • Prach
    • 18.12.2009 um 8:44 Uhr

    Ergebnis: die einzigen Wetterextreme, die ich bislang feststellen konnte, waren außergewöhnliche Kälteperioden wie dieses Jahr im Januar mit bis zu minus 20 Grad, und das über Wochen hinweg. Dazu absolute Windstille (angeblich liefen ja im Januar nur 5 % der deutschen Windkraftanlagen, wobei ich den Eindruck habe, daß die Windparks am Aichelberg und bei Merklingen, wo ich öfter vorbeikomme, sowieso nie Strom erzeugen, da schlicht kein Wind vorhanden ist).

    Ansonsten waren die beiden letzten Jahre frei von jeglichen Wetterextremen: keine Stürme, kein Starkregen, keine extrem hohen Temperaturen, keine ausgeprägten Dürrephasen (wie im Sommer 2003). Das letzte extreme Wetterereignis war ein Gewitter im Juni 2007... ansonsten meine ich, einen dezenten Trend zur Abkühlung feststellen zu können.

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    ... da kommt einer aus dem Laendle und wird es den Klimaluegnern mal so richtig zeigen. Jetzt nimmt der deutsche Michel die Sache mal selbst in die Hand. Waere doch gelacht, wenn man die globalen Klimamodelle, die auf Grossrechnern laufen, nicht mit der Wetterstation vorm Haeuschen und dem Home-PC nicht wiederlegen kann. Es ist so laecherlich, dass es fast schon ruehrend klingt. Mach mal weiter so. Alles nur Luege. Weiter ordentlich Autofahren und die Luft verpesten und alle Kraft auf die Leugnung legen, statt einen Beitrag zur Praevention zu leisten.

    @ Prach
    Es geht um den GLOBALEN KLIMAwandel. Natürlich kann es sein, dass Ihre Wetterstation jetzt genau das Gegenteil von dem anzeigt, was in den Medien als Klimawandel geschildert wird.
    Aber es handelt sich eben nicht um Wetter (welches sich über den Zeitraum von wenigen Tagen definiert, auch nicht um Witterung (Wochen bis Monate)) sondern eben um Klima und das umfasst einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren.
    Außerdem findet der Klimawandel ja global statt, d.h. es gibt durchaus die Möglichkeit, dass es Regionen gibt, wo er nicht so stark spürbar ist oder sogar das paradoxe Gegenteil bewirken kann. In Mitteleuropa wird es vermutlich arschkalt werden, wenn der Golfstrom zum Erliegen kommen sollte (die Meeresspiegel steigen natürlich trotzdem überall).
    Auch kann der Prozess ab und zu mal Pause machen. Aber das ist doch auch kein Beweiß dafür, dass es ihn nicht gibt.

    ... da kommt einer aus dem Laendle und wird es den Klimaluegnern mal so richtig zeigen. Jetzt nimmt der deutsche Michel die Sache mal selbst in die Hand. Waere doch gelacht, wenn man die globalen Klimamodelle, die auf Grossrechnern laufen, nicht mit der Wetterstation vorm Haeuschen und dem Home-PC nicht wiederlegen kann. Es ist so laecherlich, dass es fast schon ruehrend klingt. Mach mal weiter so. Alles nur Luege. Weiter ordentlich Autofahren und die Luft verpesten und alle Kraft auf die Leugnung legen, statt einen Beitrag zur Praevention zu leisten.

    @ Prach
    Es geht um den GLOBALEN KLIMAwandel. Natürlich kann es sein, dass Ihre Wetterstation jetzt genau das Gegenteil von dem anzeigt, was in den Medien als Klimawandel geschildert wird.
    Aber es handelt sich eben nicht um Wetter (welches sich über den Zeitraum von wenigen Tagen definiert, auch nicht um Witterung (Wochen bis Monate)) sondern eben um Klima und das umfasst einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren.
    Außerdem findet der Klimawandel ja global statt, d.h. es gibt durchaus die Möglichkeit, dass es Regionen gibt, wo er nicht so stark spürbar ist oder sogar das paradoxe Gegenteil bewirken kann. In Mitteleuropa wird es vermutlich arschkalt werden, wenn der Golfstrom zum Erliegen kommen sollte (die Meeresspiegel steigen natürlich trotzdem überall).
    Auch kann der Prozess ab und zu mal Pause machen. Aber das ist doch auch kein Beweiß dafür, dass es ihn nicht gibt.

  1. .
    Catrina brauchen, bis ein Klimabewusstsein in den Kongress einkehrt.

    Vielleicht ist ein Scheitern in Kopenhagen besser als eine Einigung auf niedrigstem Niveau.

    Am Ende kommt wieder die Pitsburg-Variante wie bei der Bankenkontrolle: In der Sache sind alle einig, aber jeder Staat macht seine eigenen Gesetze nach eigenem Dafürhalten.

    Schade das weder die Banker noch das Klima die Staats-grenzen respektieren!

  2. Ich bitte Sie, einmal die Erwiderung von Stefan Rahmsdorf auf die These der Abkühlung in Ihre Argumentation einzubeziehen:

    http://www.wissenslogs.de...

    Vielleicht können Sie einmal darlegen - wenn Sie dies mit den Originalmeldungen zur dieser Abkühlungsthese vergleichen - wo jetzt der Betrug zu finden ist.

    Gruß

    SK

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    Das sie AUSGERECHNET diesen Mann zitieren sagt schon Einiges aus...

    Nur so als Tipp: Lesen sie einmal ein bisschen mehr über diesen Mann der nicht nur für seine kurz-prägnanten und absolut verkürzten falschen Statements mehr als nur einmal in der Kritik stand bevor sie ihn als Experten berufen.

    Ferner sollten sie sich darüber im Klaren sein, das er ebenso mit der Münchner Rück gut im Bunde ist. Und sollten sie noch weiter schauen, dann werden sie feststellen, das die Versicherungen mehr als nur ein geringes Interesse am Klimawandelmythos haben...

    Ja, nicht nur die Ölkonzerne können gut schmieren...

    • Loki45
    • 18.12.2009 um 17:34 Uhr

    Obama kam, sah und... ...ging nicht auf dem Wasser!

    Klimarettung - wie soll das gehen?
    Wer vorgibt, dass "Globalklima" zu retten, ist in meinen Augen entweder ein naturwissenschaftlicher Blindgänger oder ein Demgoge! Es gibt KEIN "Globalklima", sondern nur ein globales System von Klimazonen mit unterschiedlichen Klimaten( z. B. humide, aride, maritime, kontinentale, alpine K. usw.).

    Klima ist der statistische Mittelwert aller meteorolotischen Erscheinungen (Temperatur, Druck, Wind, Feuchte, Sonneneinstrahlhung usw.), diese Werte wirken inlinerar und bilden das dynamisch-chaotische Wetterverhalten, das über einen längeren Zeitraum NICHT voraussagt werden kann! Der statistische Mittelwert wird dabei über 30 Jahre gemessen und immer nur für einen bestimmten geografischen Ort bestimmt. Klima ist also das durchschnittliche Wetter der Vergangenheit, an einem bestimmten geografischen Ort - der nicht vorausbestimmt oder geschützt werden kann!

    Ich frage mich, welches Klima soll nun das "Normklima" sein, welches Klima soll geschützt und auf die 2 Grad Erwärmung begrenzt werden? Die geforderten Milliarden für den "Klimaschutz" sind ökologischer und ökonomischer Unsinn! Das Geld sollte in den Umweltschutz gesteckt werden, denn Regenwaldabholzung, Meer- und Luftverschmutzung, Versteppung, Desertifikation, Flurbereingung, Flächenversiegelung, Überweidung, Überfischung und Überbevölkerung sind die wahren Umweltprobleme!

    Klimaschutz ist eine Farce, Umweltschutz ist dringend notwendig

    Das sie AUSGERECHNET diesen Mann zitieren sagt schon Einiges aus...

    Nur so als Tipp: Lesen sie einmal ein bisschen mehr über diesen Mann der nicht nur für seine kurz-prägnanten und absolut verkürzten falschen Statements mehr als nur einmal in der Kritik stand bevor sie ihn als Experten berufen.

    Ferner sollten sie sich darüber im Klaren sein, das er ebenso mit der Münchner Rück gut im Bunde ist. Und sollten sie noch weiter schauen, dann werden sie feststellen, das die Versicherungen mehr als nur ein geringes Interesse am Klimawandelmythos haben...

    Ja, nicht nur die Ölkonzerne können gut schmieren...

    • Loki45
    • 18.12.2009 um 17:34 Uhr

    Obama kam, sah und... ...ging nicht auf dem Wasser!

    Klimarettung - wie soll das gehen?
    Wer vorgibt, dass "Globalklima" zu retten, ist in meinen Augen entweder ein naturwissenschaftlicher Blindgänger oder ein Demgoge! Es gibt KEIN "Globalklima", sondern nur ein globales System von Klimazonen mit unterschiedlichen Klimaten( z. B. humide, aride, maritime, kontinentale, alpine K. usw.).

    Klima ist der statistische Mittelwert aller meteorolotischen Erscheinungen (Temperatur, Druck, Wind, Feuchte, Sonneneinstrahlhung usw.), diese Werte wirken inlinerar und bilden das dynamisch-chaotische Wetterverhalten, das über einen längeren Zeitraum NICHT voraussagt werden kann! Der statistische Mittelwert wird dabei über 30 Jahre gemessen und immer nur für einen bestimmten geografischen Ort bestimmt. Klima ist also das durchschnittliche Wetter der Vergangenheit, an einem bestimmten geografischen Ort - der nicht vorausbestimmt oder geschützt werden kann!

    Ich frage mich, welches Klima soll nun das "Normklima" sein, welches Klima soll geschützt und auf die 2 Grad Erwärmung begrenzt werden? Die geforderten Milliarden für den "Klimaschutz" sind ökologischer und ökonomischer Unsinn! Das Geld sollte in den Umweltschutz gesteckt werden, denn Regenwaldabholzung, Meer- und Luftverschmutzung, Versteppung, Desertifikation, Flurbereingung, Flächenversiegelung, Überweidung, Überfischung und Überbevölkerung sind die wahren Umweltprobleme!

    Klimaschutz ist eine Farce, Umweltschutz ist dringend notwendig

  3. @Prach: Wohlgemerkt betreibst Du Deine kleine lokale Klimastation seit 2007. Dass Du deine Ergebnisse hier präsentierst, zeugt von Deiner Unwissenheit über klimatische Vorgänge, sonst würdest Du sicherlich wissen, dass das ein vernachlässigbarer Zeitraum ist - daher nicht erwähnenswert. Interessant auch Deine Auslegungen: Es wird kälter auf der Erde... Du und Deine Hobbystation habt echt Potential - muss man schon sagen.
    Zu Ulfried: Dass die Gletscher genauso wie die Polregionen abschmelzen ist ein Faktum, dass auch von Verschwörungstheoretikern ganz leicht nachgeprüft werden kann - mit einer Resie zum Arlberggletscher (z.B.). Übrigens solltest Du die Bibel nicht als Referenz für Artentstehungen nehmen. Der Eisbäre an für sich ist nämlich erst dann zu einem solchen geworden, als es für Ihn einen evolutionären Vorteil entstand weiß zu sein. Diese Art ist noch sehr jung, weshalb sie sich auch noch mit den nordamerikanischen Bären paaren kann - de facto also keine eigene Art ist. Der Eisbär hat also nie tertiäre Regenwälder erleben müssen! Im übrigen solltest Du bedenken, dass mehr als die Hälfte der Menschen an Küsten leben. Ein steigender Meeresspiegel hätte also fatale Folgen. Es geht bei der Sache um den Menschen! Die Natur steckt das schon irgendwie weg. Irgendeine Flechte würde auch einen Atomkrieg überleben. Nochmal: Es geht um den Menschen. Der Klimawandel ist die teuerste Verschmutzung, die sich der Mensch jemals geleistet hat und haben wird. Gruß aus Ex-Tuvalu.

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    • Prach
    • 18.12.2009 um 11:01 Uhr

    "Du und Deine Hobbystation habt echt Potential - muss man schon sagen."

    Na ja, so ganz hobbymäßig ist meine Station jetzt auch nicht - ich habe in das ganze immerhin einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag investiert und mir die Luxusausführung mit aktiv belüftetem, entfeuchtetem und doppelt abgeschirmtem Temperatursensor gegönnt, die wesentlich besser sein dürfte als die traditionellen analogen Meßstationen, die ja beispielsweise beim deutschen Wetterdienst noch häufig eingesetzt werden und auch nur dreimal am Tag abgelesen werden. Und dank des Linux-Wetterservers (der auch bei vielen professionellen Diensten zum Einsatz kommt) entsteht so ein umfassendes Datenarchiv, das vollautomatisch über Internet weitergeleitet, vernetzt oder auch lokal mit entsprechender Software ausgewertet werden kann.

    "sonst würdest Du sicherlich wissen, dass das ein vernachlässigbarer Zeitraum ist - daher nicht erwähnenswert."

    Richtig - ich bezog mich nur auf die Behauptung, es gäbe immer mehr extreme Wetterereignisse ("Offenbar muss es erst noch mehr Tote durch Hurrikanes, Ueberschwemmungen, Duerren und Waldbraenden geben") - und dazu kann ich angesichts des zweijährigen Überwachungszeitraums mit keinem einzigen extremen Ereignis schon eine Aussage treffen. Und ich kann auch zur Aussage von Herrn Schellnhuber Stellung beziehen, daß sich die Erwärmung immer weiter beschleunigen würde - beispielsweise durch Abruf von historischen Daten anderer Stationen über das Internet und Vergleich mit meinen Daten.

    Aber abgesehen davon haben Sie natürlich recht - wenn vom "wärmsten Jahrzehnt seit Beginn der Wettermessungen" die Rede ist, dann ist diese Aussage natürlich nicht sinnvoll, denn wirklich fundierte Messungen gibt es seit bestenfalls 15 Jahren.

    • Prach
    • 18.12.2009 um 11:01 Uhr

    "Du und Deine Hobbystation habt echt Potential - muss man schon sagen."

    Na ja, so ganz hobbymäßig ist meine Station jetzt auch nicht - ich habe in das ganze immerhin einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag investiert und mir die Luxusausführung mit aktiv belüftetem, entfeuchtetem und doppelt abgeschirmtem Temperatursensor gegönnt, die wesentlich besser sein dürfte als die traditionellen analogen Meßstationen, die ja beispielsweise beim deutschen Wetterdienst noch häufig eingesetzt werden und auch nur dreimal am Tag abgelesen werden. Und dank des Linux-Wetterservers (der auch bei vielen professionellen Diensten zum Einsatz kommt) entsteht so ein umfassendes Datenarchiv, das vollautomatisch über Internet weitergeleitet, vernetzt oder auch lokal mit entsprechender Software ausgewertet werden kann.

    "sonst würdest Du sicherlich wissen, dass das ein vernachlässigbarer Zeitraum ist - daher nicht erwähnenswert."

    Richtig - ich bezog mich nur auf die Behauptung, es gäbe immer mehr extreme Wetterereignisse ("Offenbar muss es erst noch mehr Tote durch Hurrikanes, Ueberschwemmungen, Duerren und Waldbraenden geben") - und dazu kann ich angesichts des zweijährigen Überwachungszeitraums mit keinem einzigen extremen Ereignis schon eine Aussage treffen. Und ich kann auch zur Aussage von Herrn Schellnhuber Stellung beziehen, daß sich die Erwärmung immer weiter beschleunigen würde - beispielsweise durch Abruf von historischen Daten anderer Stationen über das Internet und Vergleich mit meinen Daten.

    Aber abgesehen davon haben Sie natürlich recht - wenn vom "wärmsten Jahrzehnt seit Beginn der Wettermessungen" die Rede ist, dann ist diese Aussage natürlich nicht sinnvoll, denn wirklich fundierte Messungen gibt es seit bestenfalls 15 Jahren.

  4. ..wieviele immernoch den Klimapanikern auf den Leim gehen.

    Ein paar alte und ein paar neue Daten.
    Watch it, check the data, and then think again.

    http://www.youtube.com/wa...

  5. @Brakiri: Um den Klimawandel zu verstehen und ihn erklären zu können, habe ich ein Studium gebraucht. Dir reicht ein Youtubevideo, um Deinen Lebenswandel nicht ändern zu müssen.

  6. Der Meeresspiegel steigt seit Jahrhunderten, lange bevor der Mensch größere CO2 Mengen freisetzte. Und schützen kann man sich vor diesem Phänomen durch den Bau von Dämmen. Nicht aber durch die Reduzierung des CO2 Ausstoßes,
    Man stelle sich vor, auf der Titanic hätte man das Eindringen von Wasser durch die Umstellung von Dampfantrieb auf Sonnenenergie bekämpft. Dies entspräche exakt den Kopenhagener Plänen.

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    Frag mal ob sie in Bangladesh genug Geld für Staudämme haben. Dein Bsp. disqualifiziert Dich! Vielleicht ist Filmkritik Deine Sache...

    Frag mal ob sie in Bangladesh genug Geld für Staudämme haben. Dein Bsp. disqualifiziert Dich! Vielleicht ist Filmkritik Deine Sache...

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