Rüstungsexport Deutsche U-Boote weltweit begehrtSeite 2/2

Die Kirchen fordern einen stärkeren Einfluss des Bundestages bei Export-Entscheidungen und eine Bekämpfung der Korruption bei Rüstungsgeschäften. Auch eine zeitnahe Berichterstattung wurde angemahnt: Der offizielle Bericht der Bundesregierung über die Rüstungsexportgenehmigungen im Jahr 2008 liegt noch nicht vor.  Die Kirchen berufen sich auf Daten, die Deutschland der EU in Brüssel übermittelt habe. Dem Arbeitsverbund GKKE gehören der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und, für die katholische Seite, die Deutsche Kommission Justitia et Pax an.

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Korrekturhinweis: In einer früheren Version dieses Artikels wurden die Vereinigten Arabischen Emirate irrtümlich als "Vereinigte Amerikanische Emirate" bezeichnet.


 

 
Leser-Kommentare
  1. Vielleicht könnten die Kirchen der CDU/CSU aufgrund ihres täglichen Handelns das christliche Etikett wegnehmen? Oder sich vielleicht die eigene Bedeutungslosigkeit eingestehen und sich offiziell auflösen.

  2. Ich denke, hier wird ein Aspekt vergessen, nämlich das Wirken der verkauften Waffen. Während die in Deutschland gebauten U-Boote wohl kaum in Kriegen eingesetzt werden (müsste man halt mal die Zahlen recherchieren, mir ist jedenfalls kein dt. U-Boot bekannt, dass z.B. im Dienste Israels ein Schiff versenkt hätte) und somit zwar Waffen sind, die eingesetzt werden können, aber bislang kaum Opfer forderten.
    Sie sind so begehrt, weil dt. Innovationen in diesem Bereich führend sind, das gilt vorallem für die Antriebe der neuesten Generation von Booten.
    Richtig wäre es die exportierten Waffen zu nennen und zu brandmarken, die auch Exportschlager sind, aber weitaus gefährlicher sind, da oft zum Kampf eingesetzt.
    Dies gilt für Antipersonenminen wie für Exportversionen der Sturmgewehre etc.

    Die U-Boote, eine wahre Meisterleistung, sind zudem auch wichtig für den Bestand der bauenden Werften, z.b. in Kiel..
    und sicher ist wohl auch, dass kaum ein Rüstungsgeschäft transparent ist, bzw. es dort keine Züge von Korruption gibt...

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    Ich gebe ihnen Recht, dass es natürlich in der Wirkung einen grossen Unterschied macht, ob man fuer ein paar Hundertmillionen Euro U-Boote oder Handfeuerwaffen oder gar Landminen verkauft.

    Die Argumente "technische Meisterleistung" und "wichtig für den Standort" werden zumindest die Hersteller der Sturmgewehre allerdings genauso anführen.

    Ich gebe ihnen Recht, dass es natürlich in der Wirkung einen grossen Unterschied macht, ob man fuer ein paar Hundertmillionen Euro U-Boote oder Handfeuerwaffen oder gar Landminen verkauft.

    Die Argumente "technische Meisterleistung" und "wichtig für den Standort" werden zumindest die Hersteller der Sturmgewehre allerdings genauso anführen.

  3. ...schenken wir auch gerne mal an Israel,
    oder subventionieren diese zur Hälfte -
    nebst der Vorrichtung zur Bestückung
    mit Atomwaffen.

    Aber so ist das wohl.

    • Ete2
    • 14.12.2009 um 18:51 Uhr

    "Deutschland bleibe auf Platz drei der Rüstungsexporteure - nach den USA und Russland." - Naja, aber wieviel Rüstungsgeschäfte laufen schon unter Kenntnis der Öffentlichkeit ab? Sind wir doch ehrlich und gestehen uns ein, dass wir in dieser Hinsicht sicher nur einen winzigen Teil aller Geschäfte erzählt bekommen und somit solche Statistiken ganz sicher ganz einfach keine Aussagekraft haben. Also bitte alle mal wieder beruhigen, nachdem wir uns pflichtschuldigst über diese Meldung aufgeregt haben.

    "Trotz der hohen Erwartungen an den neuen Koalitionsvertrag sei dieser vorrangig an "außenwirtschaftlichen und industriepolitischen Gesichtspunkten" interessiert. Er helfe sogar dabei, Wettbewerbshindernisse für deutsche Rüstungshersteller aufzuheben." - Ja so was aber auch, eine Unverschämtheit ist das! Unsere Regierung sollte in Zukunft mehr Wettbewerbshemmnisse für deutsche Firmen aufbauen! Das ist ja wohl das mindeste, was man fordern kann. Ich bin für Exportzölle auf Autos, Maschinen und Anlagen sowie Bier und alle anderen Produkte aus Deutschland, die man im Ausland schätzt.
    [/ironie]

  4. Ja die Kirchen der Hort der Moral, Konkordat mit den Nazis und Hitler abgschlossen damit der Staat die Kirchensteuer eintreibt bis heute noch praktischerweise laufend. Auf den Koppelschlössern Gott mit Uns und Pfarrer und Pastoren die die Soldaten segneten...

    • pepin
    • 14.12.2009 um 19:11 Uhr

    Vereinigten Amerikanischen Emirate?

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    tatsächlich oben geschehen

    tatsächlich oben geschehen

  5. tatsächlich oben geschehen

    Antwort auf "Wer sind denn die..."
  6. Ich gebe ihnen Recht, dass es natürlich in der Wirkung einen grossen Unterschied macht, ob man fuer ein paar Hundertmillionen Euro U-Boote oder Handfeuerwaffen oder gar Landminen verkauft.

    Die Argumente "technische Meisterleistung" und "wichtig für den Standort" werden zumindest die Hersteller der Sturmgewehre allerdings genauso anführen.

    Antwort auf "Fokus auf Landminen!"
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    Sicher, zumindest für den Standort, auch wenn es ja Lizenzen für den Nachbau von Handfeuerwaffen gibt..
    Das mit der technischen Leistung ist da doch etwas differenzierter, denn die verwendete Technik ist sehr komplex und auch für die zivile Nutzung interessant, gemeint ist der Brennstoffzellenantrieb der neuen 212 Klasse.
    Leider ist ja oft die militärische Nutzung Wegbereiter für zivile Nutzer...

    Zudem werden solche Boote z.B. nach Italien verkauft und haben in der Anwendung auch aufklärende Aufgaben. Ferner ist der Verkauf bzw. der Wechsel solcher Waffensysteme nicht mit dem Handel eines Sturmgewehres zu vergleichen, dies gilt insbesondere für den Weiterverkauf. Ich denke da z.b. an massenhaft noch existierende Wehrmachtswaffen wie Karabiner und co, die leider immer noch ihren "Dienst" versehen...

    Sicher, zumindest für den Standort, auch wenn es ja Lizenzen für den Nachbau von Handfeuerwaffen gibt..
    Das mit der technischen Leistung ist da doch etwas differenzierter, denn die verwendete Technik ist sehr komplex und auch für die zivile Nutzung interessant, gemeint ist der Brennstoffzellenantrieb der neuen 212 Klasse.
    Leider ist ja oft die militärische Nutzung Wegbereiter für zivile Nutzer...

    Zudem werden solche Boote z.B. nach Italien verkauft und haben in der Anwendung auch aufklärende Aufgaben. Ferner ist der Verkauf bzw. der Wechsel solcher Waffensysteme nicht mit dem Handel eines Sturmgewehres zu vergleichen, dies gilt insbesondere für den Weiterverkauf. Ich denke da z.b. an massenhaft noch existierende Wehrmachtswaffen wie Karabiner und co, die leider immer noch ihren "Dienst" versehen...

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