Westjordanland Jüdische Siedler sollen Moschee angezündet haben

Hassbotschaften, brennende Gebetsteppiche, ein Koran in Flammen: Im Westjordanland wurde eine Moschee in Brand gesteckt. Palästinenser bezichtigen israelische Siedler.

Palästinenser inspizieren die beschädigte Moschee. Jüdischen Siedler werden verdächtigt, das Gotteshaus in Brand gesteckt zu haben

Palästinenser inspizieren die beschädigte Moschee. Jüdischen Siedler werden verdächtigt, das Gotteshaus in Brand gesteckt zu haben

Eine Gruppe jüdischer Siedler hat nach palästinensischen Angaben im Westjordanland einen Brandanschlag auf eine Moschee verübt. Die Täter hätten in dem muslimischen Gotteshaus im Dorf Kfar Jussuf bei Nablus Bücherregale mit dem Koran sowie einen Gebetsteppich in Brand gesetzt, sagte Polizeisprecher Munir Jakub. Darüber hinaus hätten sie Hassbotschaften in Hebräisch an die Wand geschmiert. Eine davon laute: "Wir werden Euch verbrennen".

Daraufhin protestierten rund 200 Palästinenser nach dem Freitagsgebet vor der nahe gelegenen jüdischen Siedlung Tapuah. Es kam zu Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften, bei denen nach palästinensischen Angaben sechs Menschen verletzt wurden. Einer Militärsprecherin zufolge erlitt auch ein israelischer Grenzpolizist leichte Verletzungen.

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Ein Sprecher der israelischen Armee kündigte nun an, dass die Beschwerde der Palästinenser wegen Vandalismus in einer Moschee untersucht werde. Israel betrachte das als schwerwiegenden Vorfall.

Auch in anderen Teilen des Westjordanlandes protestierten Palästinenser. Rund 300 Menschen demonstrierten in Shubka nördlich von Ramallah. In der Nähe von Kalkilia bewarfen Palästinenser nach Angaben der israelischen Armee die Fahrzeuge von Siedlern mit Steinen und Brandbomben.

Nach palästinensischen Angaben haben israelische Siedler in den vergangenen beiden Wochen mehrfach im Westjordanland randaliert und Schaden angerichtet. Im Dorf Burin bei Nablus zündeten Siedler Augenzeugenberichten zufolge die Farm und das Haus einer palästinensischen Familie an.

Die Palästinenser glauben, dass sich militante Siedler für den auf zehn Monate befristeten Baustopp in jüdischen Siedlungen im Westjordanland rächen und zugleich Gewalt provozieren wollen.

 
Leser-Kommentare
  1. gewesen sein, und israelische Behörden untersuchen den Vorfall und stufen ihn als schwerwiegend ein - von israelischer Seite bisher also ganz korrekt gehandhabt.
    Ich habe aber noch niemals davon gehört, dass seitens der palästinensischen Behörden ein Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet verfolgt wurde. Wäre ein schöner Schritt nach vorne zu ernsthaften Verhandlungen, wenn auch das geschähe.

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    • NDS
    • 12.12.2009 um 0:18 Uhr

    dann sollten Sie sich vielleicht besser informieren!

    • NDS
    • 12.12.2009 um 0:18 Uhr

    dann sollten Sie sich vielleicht besser informieren!

  2. also hauptsächlich Juden, sollten mal in die geschichte zurückblicken und schauen was einst geschah. Die grausamen Taten durch Nazi-Deutschland an den Juden kann keineswegs begründet werden. Heute, nach über 60 Jahren tut Israel etwas ähnliches an den Moslems. Es ist sicherlich ein grosser Unterschied, aber ein Unterschied ist auch, dass wir heute im 21. Jahrhundert leben, und die ganmze Welt alles mitsieht, im Unterschied zu Nazi-Zeit. Aber trotzdem toleriert die ganze Welt, was in Gaza und in der Region geschieht. Eine Schande, und ich als Mensch bin sehr traurig darüber. Ich schäme mich, dass ich nicht dagegen tun kann.

    Erst gerade hatte die Welt die Möglichkeit, der Sache ein mögliches Ende zu setzen, aber NEIN. Den palästinensern wurde dJerusalem (zumindest ein teil davon) nicht als Hauptstadt zu erkannt. oder die USA. Die haben die Macht, Israel halt zu sagen, aber NEIN, sie tunes nicht. Danke Welt, das ihr zuschaut, und sterben lässt, danke, für eure Demokratie, für eure Menschenrechte!!!!!!!!!!!!

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    Wenn Sie wirklich glauben, dass die Israelis etwas aehnliches machen wie die Nazis, dann zeigt das einfach, dass Sie voellig einseitig und ohne historische Kenntnis argumentieren. es ist eine Schande, den Staat Israel mit den Nazis zu vergleichen!!!

    Wenn Sie wirklich glauben, dass die Israelis etwas aehnliches machen wie die Nazis, dann zeigt das einfach, dass Sie voellig einseitig und ohne historische Kenntnis argumentieren. es ist eine Schande, den Staat Israel mit den Nazis zu vergleichen!!!

  3. Diese sogenannten "Raketen" haben bisher nur Sachschaden angerichtet. Ein Witz, dass diese als Raketen bezeichnet werden. Sie sehen wie Raketen aus, und verursachen Kratzer auf Autos. Dann kommt ISrael wirft keine Rakete sondern eine Bombe, und Hunderte von unschuldigen Kinder und Frauen sterben. Und es heisst, Israel hat sich gewehrt und dabei Terroristen getötet.
    [...] (Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion /ft

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    Was dieser Witz anrichten kann haben auch palästinensische Familien schon erfahren: zu Weihnachten letzten Jahres, kurz vor Beginn des Gaza- Feldzuges der Israelis, landete einer dieser Witze im eigenen, palästinensischen Gebiet und tötete zwei 14- jährige palästinensische Mädchen.
    Hören Sie auf, von Witz zu sprechen, den Eltern dort wird das Lachen schwerfallen. Bei den Toten im Gaza handelt es sich auch um palästinensische "Kämpfer", die aus dem Schutz von Schulen, Krankenhäusern usw. auf Israelis schießen oder um Bedienungspersonal von Raketenabschussrampen. Jeder Palästinenser wird als Zivilopfer geführt, aber ihre Angriffe auf Israel begeht die Hamas im Schutzschild ihrer Zivilbevölkerung. Feige, ehr- und schamlos!

    • eras
    • 11.12.2009 um 22:55 Uhr

    ...also "lustig", wenn jemand mit Stahlkugeln gespickte 10 Kilo TNT in ihren Vorgarten schiesst. Na dann mal los zum "Spassurlaub" in Sderot.

    Dass es so wenig Opfer auf der israelischen Seite gibt, ist Ergebnis der Gegenmassnahmen. Neben der Vorwarnzeit von einigen Sekunden sind es vor allem die überall verfügbaren Bunker, die Leben retten. Die physische Gesundheit ist aber nicht das erste Ziel der Raketen. Es geht darum, den Feind zu zermürben. Normales Leben ist nämlich nicht mehr möglich, wenn man laufend in einen Bunker rennen muss. Insbesondere, wenn man Kinder hat.

    Wer die Traumazahlen in Südisrael kennt, wird nie auf die Idee kommen, die Effektivität der Raketen anzuzweifeln.

    Was den Artikel angeht: Die Siedler sind eine Schande für Israel, genauso wie es die Glatzen und ihre "national befreiten Zonen" für Deutschland sind. Die israelische Regierung hat viel zu lange geduldet, dass sich in ihrer Gesellschaft ein militant-rassistischer Tumor bildet, der inzwischen sogar vor Mordanschlägen auf Andersdenkende nicht mehr zurückschreckt. Es wird Zeit, mit allen Mitteln gegen die Extremisten vorzugehen, denn sie bedrohen nicht nur den Frieden, sondern den gesellschaftlichen Zusammehalt des Landes.

    Was dieser Witz anrichten kann haben auch palästinensische Familien schon erfahren: zu Weihnachten letzten Jahres, kurz vor Beginn des Gaza- Feldzuges der Israelis, landete einer dieser Witze im eigenen, palästinensischen Gebiet und tötete zwei 14- jährige palästinensische Mädchen.
    Hören Sie auf, von Witz zu sprechen, den Eltern dort wird das Lachen schwerfallen. Bei den Toten im Gaza handelt es sich auch um palästinensische "Kämpfer", die aus dem Schutz von Schulen, Krankenhäusern usw. auf Israelis schießen oder um Bedienungspersonal von Raketenabschussrampen. Jeder Palästinenser wird als Zivilopfer geführt, aber ihre Angriffe auf Israel begeht die Hamas im Schutzschild ihrer Zivilbevölkerung. Feige, ehr- und schamlos!

    • eras
    • 11.12.2009 um 22:55 Uhr

    ...also "lustig", wenn jemand mit Stahlkugeln gespickte 10 Kilo TNT in ihren Vorgarten schiesst. Na dann mal los zum "Spassurlaub" in Sderot.

    Dass es so wenig Opfer auf der israelischen Seite gibt, ist Ergebnis der Gegenmassnahmen. Neben der Vorwarnzeit von einigen Sekunden sind es vor allem die überall verfügbaren Bunker, die Leben retten. Die physische Gesundheit ist aber nicht das erste Ziel der Raketen. Es geht darum, den Feind zu zermürben. Normales Leben ist nämlich nicht mehr möglich, wenn man laufend in einen Bunker rennen muss. Insbesondere, wenn man Kinder hat.

    Wer die Traumazahlen in Südisrael kennt, wird nie auf die Idee kommen, die Effektivität der Raketen anzuzweifeln.

    Was den Artikel angeht: Die Siedler sind eine Schande für Israel, genauso wie es die Glatzen und ihre "national befreiten Zonen" für Deutschland sind. Die israelische Regierung hat viel zu lange geduldet, dass sich in ihrer Gesellschaft ein militant-rassistischer Tumor bildet, der inzwischen sogar vor Mordanschlägen auf Andersdenkende nicht mehr zurückschreckt. Es wird Zeit, mit allen Mitteln gegen die Extremisten vorzugehen, denn sie bedrohen nicht nur den Frieden, sondern den gesellschaftlichen Zusammehalt des Landes.

  4. Was dieser Witz anrichten kann haben auch palästinensische Familien schon erfahren: zu Weihnachten letzten Jahres, kurz vor Beginn des Gaza- Feldzuges der Israelis, landete einer dieser Witze im eigenen, palästinensischen Gebiet und tötete zwei 14- jährige palästinensische Mädchen.
    Hören Sie auf, von Witz zu sprechen, den Eltern dort wird das Lachen schwerfallen. Bei den Toten im Gaza handelt es sich auch um palästinensische "Kämpfer", die aus dem Schutz von Schulen, Krankenhäusern usw. auf Israelis schießen oder um Bedienungspersonal von Raketenabschussrampen. Jeder Palästinenser wird als Zivilopfer geführt, aber ihre Angriffe auf Israel begeht die Hamas im Schutzschild ihrer Zivilbevölkerung. Feige, ehr- und schamlos!

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    damit möchte ich ausdrücken, wie Israel mit enormer Gewalt gegen Leute vorgeht, die zwar auch Gewalt anwenden, diese aber im Vergleich nichts ist. Die Anwort Israels ist immer sehr hart gewesen, zu hart, und das darf meiner Meinung nach nicht sein. Mich nervt es dass die Welt zuschaut, anstatt einzugreifen und neue gerechte Grenzen zu ziehen. Überall auf der Welt wird eingegriffen (Afrika, Asien), aber nicht in Israel/Palästina. Das verzweifelt doch einen vernünftigen Menschen?

    • rudi07
    • 12.12.2009 um 1:09 Uhr

    Kann es sein, dass sie in einer Parallelwelt leben. Seit wann wird in Afrika irgenwie eingegriffen, bevor die echten Völkermorde passieren. Oder in Asien. Der einzige Ort, wo sich "Weltverbesserer" aller Couleur gegseitig auf die Füsse treten, ist der Nahe Osten und dort speziell Israel.

    damit möchte ich ausdrücken, wie Israel mit enormer Gewalt gegen Leute vorgeht, die zwar auch Gewalt anwenden, diese aber im Vergleich nichts ist. Die Anwort Israels ist immer sehr hart gewesen, zu hart, und das darf meiner Meinung nach nicht sein. Mich nervt es dass die Welt zuschaut, anstatt einzugreifen und neue gerechte Grenzen zu ziehen. Überall auf der Welt wird eingegriffen (Afrika, Asien), aber nicht in Israel/Palästina. Das verzweifelt doch einen vernünftigen Menschen?

    • rudi07
    • 12.12.2009 um 1:09 Uhr

    Kann es sein, dass sie in einer Parallelwelt leben. Seit wann wird in Afrika irgenwie eingegriffen, bevor die echten Völkermorde passieren. Oder in Asien. Der einzige Ort, wo sich "Weltverbesserer" aller Couleur gegseitig auf die Füsse treten, ist der Nahe Osten und dort speziell Israel.

  5. damit möchte ich ausdrücken, wie Israel mit enormer Gewalt gegen Leute vorgeht, die zwar auch Gewalt anwenden, diese aber im Vergleich nichts ist. Die Anwort Israels ist immer sehr hart gewesen, zu hart, und das darf meiner Meinung nach nicht sein. Mich nervt es dass die Welt zuschaut, anstatt einzugreifen und neue gerechte Grenzen zu ziehen. Überall auf der Welt wird eingegriffen (Afrika, Asien), aber nicht in Israel/Palästina. Das verzweifelt doch einen vernünftigen Menschen?

    Antwort auf "Herr Kay Meyer"
  6. 6.

    Wenn Sie wirklich glauben, dass die Israelis etwas aehnliches machen wie die Nazis, dann zeigt das einfach, dass Sie voellig einseitig und ohne historische Kenntnis argumentieren. es ist eine Schande, den Staat Israel mit den Nazis zu vergleichen!!!

    Antwort auf "Die Israelis,"
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    Sie wollen traumatisierte Siedler gegen tote Palästinenser aufrechnen?

    Sie wollen traumatisierte Siedler gegen tote Palästinenser aufrechnen?

  7. Eine Regierung hat immer die Pflicht, seine Bewohner zu schützen. Auch die israelische. Die israelische Regierung hat jahrelang und nach mehrtausendfachen Beschuss aus dem Gaza- Streifen heraus mit etlichen getöteten und verletzten zivilen Opfern unter seiner Bevölkerung die Hamas aufgefordert, aufgefordert, aufgefordert aufzuhören, ein Ultimatum gestellt, weiter aufgefordert - und irgendwann dann so zurückgeschlagen, dass es gekracht hat. Man hat die Hamas darauf aufmerksam gemacht, dass sie aus einem schmalen dichtbevölkerten Landstreifen heraus einen übermächtigen Gegner reizt - aber die Hamas- Führung versteckte ihre Befelszentralen weiter in zivilen Gebäuden, sich selbst versetzte man entweder ins sichere Ausland (Syrien) oder auch in zivile Gegenden in den Schutzschild von Zivilisten - und befahl heldenhaft, weiter zu schießen. Man führte seitens Hamas den internationalen Journalisten Befehlsbunker vor, wo bunte Kabel zusammenliefen und Telefonleitungen zusammenliefen, Lämpchen blinkten und man zeigte den Journalisten das freie Gelände und warnte Israel, sich dahin zu wagen. Nun ja, Israel kam und hinterher wurden die Opfer der Presse in Form von Farbfotos präsentiert.
    Ist Ihnen das genehmer?

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    "Eine Regierung hat immer die Pflicht, seine Bewohner zu schützen. Auch die israelische."
    .
    Genau so hat natürlich auch die palästinensische Autorität
    die Pflicht, seine Bürger zu schützen.
    .
    Zum Beispiel dagegen, das die Besatzungsmacht hunderten von
    schwerkranken Menschen, die in Gaza aufgrund der Abschottung nicht mehr medizinisch versorgt werden konnten, die Ausreise (zur medizinischen Versorgung im Ausland) verweigerte. Im Jahr 2008 sind deshalb in Gaza fast 300 schwerkranke Menschen verstorben.
    Auch die jungen Menschen in Gaza, die einen Studienplatz im Ausland haben, diesen aufgrund der Ausreiseverweigerung der
    Besatzungsmacht aber nicht antreten dürfen, müssen von der
    palästinensischen Autorität geschützt werden.
    .
    Und natürlich hat die palästinensische Autorität auch die Pflicht, seine Bürger vor der aktuellen Vertreibung und Verdrängung aus Ost-Jerusalem zu schützen.
    .
    Unter der Besatzung kann die palestinensische Autorität ihre
    Aufgaben aber nicht wahrnehmen.
    Jetzt, im besetzten Palästina, ist es die Aufgabe der Besatzungsmacht, die Palästinenser u.a. vor Übergriffen von Siedlern zu schützen.
    Die Regierung der Besatzungsmacht unterstützt allerdings seit 1967 die Siedlerbewegung und den Ausbau der Siedlungen, verbunden mit der einhergehenden Beschneidung der Rechte der Palästinenser.
    Warum eigentlich?
    .
    http://erhard-arendt.de/d...
    http://erhard-arendt.de/d...

    "Eine Regierung hat immer die Pflicht, seine Bewohner zu schützen. Auch die israelische."
    .
    Genau so hat natürlich auch die palästinensische Autorität
    die Pflicht, seine Bürger zu schützen.
    .
    Zum Beispiel dagegen, das die Besatzungsmacht hunderten von
    schwerkranken Menschen, die in Gaza aufgrund der Abschottung nicht mehr medizinisch versorgt werden konnten, die Ausreise (zur medizinischen Versorgung im Ausland) verweigerte. Im Jahr 2008 sind deshalb in Gaza fast 300 schwerkranke Menschen verstorben.
    Auch die jungen Menschen in Gaza, die einen Studienplatz im Ausland haben, diesen aufgrund der Ausreiseverweigerung der
    Besatzungsmacht aber nicht antreten dürfen, müssen von der
    palästinensischen Autorität geschützt werden.
    .
    Und natürlich hat die palästinensische Autorität auch die Pflicht, seine Bürger vor der aktuellen Vertreibung und Verdrängung aus Ost-Jerusalem zu schützen.
    .
    Unter der Besatzung kann die palestinensische Autorität ihre
    Aufgaben aber nicht wahrnehmen.
    Jetzt, im besetzten Palästina, ist es die Aufgabe der Besatzungsmacht, die Palästinenser u.a. vor Übergriffen von Siedlern zu schützen.
    Die Regierung der Besatzungsmacht unterstützt allerdings seit 1967 die Siedlerbewegung und den Ausbau der Siedlungen, verbunden mit der einhergehenden Beschneidung der Rechte der Palästinenser.
    Warum eigentlich?
    .
    http://erhard-arendt.de/d...
    http://erhard-arendt.de/d...

    • eras
    • 11.12.2009 um 22:55 Uhr

    ...also "lustig", wenn jemand mit Stahlkugeln gespickte 10 Kilo TNT in ihren Vorgarten schiesst. Na dann mal los zum "Spassurlaub" in Sderot.

    Dass es so wenig Opfer auf der israelischen Seite gibt, ist Ergebnis der Gegenmassnahmen. Neben der Vorwarnzeit von einigen Sekunden sind es vor allem die überall verfügbaren Bunker, die Leben retten. Die physische Gesundheit ist aber nicht das erste Ziel der Raketen. Es geht darum, den Feind zu zermürben. Normales Leben ist nämlich nicht mehr möglich, wenn man laufend in einen Bunker rennen muss. Insbesondere, wenn man Kinder hat.

    Wer die Traumazahlen in Südisrael kennt, wird nie auf die Idee kommen, die Effektivität der Raketen anzuzweifeln.

    Was den Artikel angeht: Die Siedler sind eine Schande für Israel, genauso wie es die Glatzen und ihre "national befreiten Zonen" für Deutschland sind. Die israelische Regierung hat viel zu lange geduldet, dass sich in ihrer Gesellschaft ein militant-rassistischer Tumor bildet, der inzwischen sogar vor Mordanschlägen auf Andersdenkende nicht mehr zurückschreckt. Es wird Zeit, mit allen Mitteln gegen die Extremisten vorzugehen, denn sie bedrohen nicht nur den Frieden, sondern den gesellschaftlichen Zusammehalt des Landes.

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    • rudi07
    • 12.12.2009 um 11:33 Uhr

    Die Siedler gibt es nicht, auch dort gibt gant unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen politischen oder religiösen Einstellungen. Alle in einen Topf zu werfen und sie Nazis (Glatzen und ihre "national befreiten Zonen") gleichzusetzen, ist infam und primär antisemitisch.

    • rudi07
    • 12.12.2009 um 11:33 Uhr

    Die Siedler gibt es nicht, auch dort gibt gant unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen politischen oder religiösen Einstellungen. Alle in einen Topf zu werfen und sie Nazis (Glatzen und ihre "national befreiten Zonen") gleichzusetzen, ist infam und primär antisemitisch.

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