Skandal Hypo Alpe Adria Freunderlwirtschaft nach Kärntner ArtSeite 3/3

Was dann genau geschah, versuchen nun die Staatsanwälte aufzuklären. Mittlerweile sind sie auf das Protokoll eines geheimen Treffens zwischen BayernLB, HAAG und Berlin vom 31. Januar 2007 gestoßen, bei dem die Übernahme der Klagenfurter Hypo-Gruppe prinzipiell beschlossen wurde. Das wurde bei einem zweiten Gespräch 14 Tage später bekräftigt. Weitere zwei Wochen stockt die Berlin-Gruppe ihren Anteil auf die Sperrminorität von 25,1 Prozent auf; den Zukauf finanzieren die Bayern mit einem Kredit.

Plötzlich machten die Kärntner Druck, so behaupten die Bayern heute, den Verkauf innerhalb von zwei Monaten abzuwickeln. Dagegen beharren die Kärntner darauf, die Bayern hätten aufs Tempo gedrückt. Zu einer nachhaltigen Prüfung des Übernahmekandidaten war jedenfalls keine Zeit. Ein optimistisches Gutachten, das den Deal untermauerte, stammt vom Steuerberater des Chefs der Landesholding, welche die Kärntner Hypo-Anteile verwaltete.

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Es beruht auf drei Gesprächen: mit Landesfürst Jörg Haider, der im Oktober 2008 tödlich verunglückte, mit dem damaligen Hypo-Vorstandschef Wolfgang Kulterer, der mittlerweile wegen Bilanzfälschung verurteilt wurde und von London aus das Vermögen der Flick-Witwe verwaltet, und mit Holdingchef Josef Martinz, gegenwärtig Kärntner Finanzreferent, der sich nun mit den Rückforderungen der bayerischen Regierung wird herumschlagen müssen.

650 Millionen Euro will der Münchner Finanzminister Fahrenschon vor Gericht erstreiten. Dazu muss er jedoch beweisen, dass die standesbewussten Herren von der BayernLB tatsächlich von den schlitzohrigen Kärntnern arglistig getäuscht worden waren. Schadensersatzforderung des Freistaates Bayern wollen die Kärntner jedenfalls nicht gelten lassen: Die BayernLB habe die Hypo Alpe Adria ausreichend geprüft, behauptet Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Die Landesbank und das deutsche Bundesland hätten sich vielmehr in einem "Kaufrausch" befunden.

 
Leser-Kommentare
  1. Wenn das der Herr Haider noch mitbekommen hätt'... Vielleicht hätte er sich da nicht mehr rausreden können. Naja, so bleibt Kärnten das Bundesland in-dem-die-Sonne-nicht-mehr-aufgeht und BZÖ und FPÖ dürfen weiterhin wachsweichen brauen Populismus betreiben. Schöne kreise...

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    mein gott, du regst dich über eine 5% partei auf, die außerhalb kärtens null chancen hat aber was viel wichtiger ist

    "Parteienfinanzierung: ÖVP gegen strengere Regeln

    Die ÖVP ist weiter gegen strengere Regeln bei Parteinfinanzierung. Einer entsprechenden Forderung des Experten Hubert Sickinger erteilte Generalsekretär Fritz Kaltenegger bei einer Pressekonferenz heute eine Absage."

    http://www.orf.at/

    wenn die regierungsparteien spö und övp ihre arbeit richtig erledigt hätten, dann hätte die landesregierung in kärnten (bestehend aus bzö (ehemals fpö) und spö und övp) nie und nimmer derartig hohe bürgschaften übernehmen können und das problem wäre erst gar nie so weit gekommen

    mein gott, du regst dich über eine 5% partei auf, die außerhalb kärtens null chancen hat aber was viel wichtiger ist

    "Parteienfinanzierung: ÖVP gegen strengere Regeln

    Die ÖVP ist weiter gegen strengere Regeln bei Parteinfinanzierung. Einer entsprechenden Forderung des Experten Hubert Sickinger erteilte Generalsekretär Fritz Kaltenegger bei einer Pressekonferenz heute eine Absage."

    http://www.orf.at/

    wenn die regierungsparteien spö und övp ihre arbeit richtig erledigt hätten, dann hätte die landesregierung in kärnten (bestehend aus bzö (ehemals fpö) und spö und övp) nie und nimmer derartig hohe bürgschaften übernehmen können und das problem wäre erst gar nie so weit gekommen

  2. mein gott, du regst dich über eine 5% partei auf, die außerhalb kärtens null chancen hat aber was viel wichtiger ist

    "Parteienfinanzierung: ÖVP gegen strengere Regeln

    Die ÖVP ist weiter gegen strengere Regeln bei Parteinfinanzierung. Einer entsprechenden Forderung des Experten Hubert Sickinger erteilte Generalsekretär Fritz Kaltenegger bei einer Pressekonferenz heute eine Absage."

    http://www.orf.at/

    wenn die regierungsparteien spö und övp ihre arbeit richtig erledigt hätten, dann hätte die landesregierung in kärnten (bestehend aus bzö (ehemals fpö) und spö und övp) nie und nimmer derartig hohe bürgschaften übernehmen können und das problem wäre erst gar nie so weit gekommen

    Antwort auf "braune kreise"

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