Afghanistan Deutscher Soldat bei Kundus verwundet

Ein Bundeswehrsoldat ist bei einem Angriff im Norden Afghanistans verletzt worden. Aufständische beschossen Soldaten mit Handwaffen und Panzerfäusten.

Bei einem Feuergefecht mit Aufständischen ist ein Bundeswehrsoldat in der Nähe der nordafghanischen Stadt Kundus verletzt worden. Dies teilte die Bundeswehr mit. Der Zwischenfall habe sich bereits am Donnerstag ereignet.

Wie die Bundeswehr mitteilte, waren Soldaten einer deutschen Infanteriekompanie südwestlich des deutschen Feldlagers mit Handwaffen und Panzerfäusten beschossen worden. Die Deutschen hätten das Feuer erwidert und die Stellungen der Aufständischen bekämpft. Dabei sei ein Bundeswehrsoldat verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung nach Masar-i-Scharif gebracht worden.

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Wie die Bundeswehr weiter berichtet, gab es zuvor bereits Gefechte in der Region Chahar Darreh. Afghanische und belgische Kräfte seien mit Panzerabwehrwaffen beschossen worden. Dabei sei niemand verletzt worden.

Bisher wurden seit 2002 im Afghanistan-Einsatz 36 deutsche Soldaten getötet. 17 der Bundeswehr-Angehörigen fielen Anschlägen zum Opfer oder starben in Gefechten.

Derzeit sind 4360 Soldaten im Rahmen der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe (Isaf) am Hindukusch im Einsatz. Das maximal mögliche Kontingent soll nach dem Willen der Regierung in Kürze von 4500 auf 5000 Soldaten aufgestockt werden. Weitere 350 Soldaten sollen sich als "flexible Reserve" bereithalten. Der Bundestag muss dem im Rahmen einer Mandats-Änderung aber noch zustimmen.

 
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