Afghanistan Karsai beteuert den Willen zur Selbsthilfe
Der afghanische Präsident will bis 2014 mit eigenen Truppen für Sicherheit im Land sorgen. Die Kanzlerin sicherte ihm Hilfe auch über den Abzugstermin hinaus zu.
Afghanistans Präsident Hamid Karsai will die Sicherheit in seinem Land möglichst bald mit eigenen Truppen schaffen. Nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte er, dass er dies bis zum Ende seiner Präsidentschaft 2014 erreichen wolle. "Afghanistan möchte ihnen bald diese Last abnehmen", sagte Karsai mit Blick auch auf das deutsche Engagement in Afghanistan. Derzeit sind bis zu 3500 Bundeswehrsoldaten am Hindukusch stationiert, um gemeinsam mit internationalen Truppen den Einfluss der Taliban einzudämmen. Die Bundesregierung hat angekündigt, weitere Soldaten zu schicken und die Ausbildung afghanischer Polizisten stärker zu unterstützen.
Merkel sagte zu, Afghanistan auch nach dem bis 2014 angepeilten Abzug der internationalen Truppen zu unterstützen. Dies könne auch finanzielle Zusagen einschließen.
Überschattet wurde das Wirken Deutschlands von einem Vorfall im September, auf den Karsai auch einging: Den von einem Bundeswehroberst bei Kundus befohlenen Angriff auf zwei Tanklastzüge bei Kundus nannte der Präsident einen "sehr traurigen Zwischenfall". Die deutsche Regierung habe aber alles getan, um darauf angemessen zu reagieren. "Sie haben sich verantwortungsbewusst gezeigt."
Die Staatengemeinschaft müsse sich dazu bekennen, dass Afghanistan nicht vergessen werde, sobald die Regierung in Kabul die Verantwortung für das eigene Land übernommen habe, forderte Regierungschefin Merkel einen Tag vor der internationalen Afghanistan-Konferenz in London. Am Nachmittag wollte Merkel dazu eine Regierungserklärung im Bundestag abgeben und dabei auch bei der Opposition für die Truppenaufstockung werben.
Das neue Konzept der Bundesregierung sieht vor, dass das deutsche Kontingent in Afghanistan um 850 auf dann 5350 Soldaten aufgestockt wird, 350 der zusätzlichen Soldaten sind als Reserve gedacht, etwa zur nahenden Wahl in Afghanistan. Zugleich sollen rund 100 Polizeiausbilder mehr nach Afghanistan geschickt, die Entwicklungshilfe fast verdoppelt und ein Programm für aussteigewillige Taliban unterstützt werden.
Die USA sind laut Außenminister Guido Westerwelle (FDP) mit dem neuen Afghanistan-Konzept der Bundesregierung zufrieden. Er habe mit seiner US-Kollegin Hillary Clinton telefoniert und das Programm erläutert. "Es ist auf sehr viel Zustimmung gestoßen", sagte Westerwelle im ZDF. "Unsere Verbündeten wissen, wie stark sich Deutschland engagiert."
- Datum 27.01.2010 - 12:18 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Karsai ein Symbol für Korruption und Vetternwirtschaft. Ein Nährboden für die Talibans. Die westliche Hilfe wird hier in ein großes durchlöchertes Sieb geschüttet.
[entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ew]
Die Schweizer?
Nein - die haben's auch nicht "erfunden"!
Korruption und Vetternwirtschaft sind doch das Symbol dieser "Demokratie"!
Kohl sein "Mädel" ist doch das beste Beispiel, mal von den "Parteispenden" an die CSU oder FDP ganz abgesehen.
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Die Schweizer?
Nein - die haben's auch nicht "erfunden"!
Korruption und Vetternwirtschaft sind doch das Symbol dieser "Demokratie"!
Kohl sein "Mädel" ist doch das beste Beispiel, mal von den "Parteispenden" an die CSU oder FDP ganz abgesehen.
...soll sich eine "Regierung", die von den USA gekauft wurde, nicht noch von anderen "Geldgebern" unterstützen lassen? Ist in Deutschland doch kaum anders. Ob die Begünstigten dann irgendwelche Opiumhändler oder eine Industrielobby sind, ist doch letztlich nur Haarspalterei.
Warum sollte ein Polizist, der, auch wenn er noch so gut ausgebildet ist, von seinem Gehalt seine Familie nicht ernähren kann, es nicht genauso machen, wie man es ihm von oben vormacht?
Karsei kommt doch vor Lachen nicht mehr in den Schlaf. Der bekommt die Taschen voller Geld gestopft, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen.
Das Konzept der deutschen Regierung: Den Amis hinterher Tibbeln.
Und wenn Mutti ganz, ganz brav ist, bekommt sie von Onkel Obama eine Jeans zu Weihnacht geschickt.
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Die Schweizer?
Nein - die haben's auch nicht "erfunden"!
Korruption und Vetternwirtschaft sind doch das Symbol dieser "Demokratie"!
Kohl sein "Mädel" ist doch das beste Beispiel, mal von den "Parteispenden" an die CSU oder FDP ganz abgesehen.
Letharg-Merkel und Karzei: Zwei vom gleichen Schlag. Nicht erst seit Letharg-Merkel's Geburtagssause für Joe "Rendito" Ackermann im Kanzleramt ist bekannt, dass es in Deutschland nur ein Politikkonzept gibt, kaufen oder sich kaufen lassen. Deutschland bleibt in Afghanistan, solange für die Rüstungsindustrie genug übrig bleibt.
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