Anti-Terrorkampf Jemen rückt ins Visier der USASeite 2/2
Die Amerikaner würden diese beiden Männer lieber heute als morgen tot oder gefangen sehen. Ein Dorn im Auge ist ihnen auch der Imam der Gruppe, Anwar al-Awlaki. Er ist in den USA geboren, besann sich seiner arabischen Wurzeln und wurde ein fanatischer Hassprediger.
Der Jemen sei "kein sicherer Hafen für Terroristen", beteuerte Geheimdienstchef Al-Anisi. Bis zu den al-Qaida-Anschlägen im September 2001 gingen jedoch islamistische Extremisten in dem arabischen Land ein und aus. Danach traf Präsident Salih, der seit 20 Jahren über sein von Armut und gewaltsamen Konflikten zerrüttetes Land herrscht, eine strategische Entscheidung - für die USA und den damals ausgerufenen Krieg gegen den Terror. Doch der Machtapparat des Präsidenten ist von Gesinnungsgenossen der extremen Islamisten unterwandert. Der spektakuläre Gefängnisausbruch Al-Wahischis und 22 weiterer Kampfgefährten im Februar 2006 wäre ohne die helfende Hand des Geheimdienstes kaum möglich gewesen, sagen Experten.
Nach US-Medienberichten kundschaftet das US-Militär bereits potenzielle Ziele für Luftschläge aus. Der SPD-Politiker Rolf Mützenich rechnet mit einem baldigen Angriff der USA auf al-Qaida-Terrorgruppen im Jemen. "Präsident Barak Obama wird wahrscheinlich schon in den kommenden Tagen einen Militärschlag anordnen", sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion dem Kölner Stadt-Anzeiger (Montagsausgabe). Obama werde versuchen, damit der Kritik der oppositionellen Republikaner an seinem angeblich zu unentschlossenem Vorgehen gegen den Terror zu begegnen.
Auch in der EU gibt es Pläne, verstärkt gemeinsam gegen den Terrorismus vorzugehen. Spanien wolle während seines EU-Vorsitzes ein Komitee bilden, das die Arbeit der verschiedenen Terror-Abwehrzentren der Mitgliedstaaten bündeln soll, sagte der spanische Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba. Laut El País haben sich der Initiative Spaniens bereits acht Länder angeschlossen, darunter auch Deutschland und Frankreich. Ziel sei, mit einem direkten und schnellen Informationsaustausch über mutmaßliche Terroristen und Anschlagziele eine bessere Koordination zu erreichen.
Ähnliche Sorgen wie Jemen bereitet Somalia der internationalen Anti-Terror-Bewegung. Dort kontrolliert die von al-Qaida inspirierte islamistische Rebellenbewegung Al-Schabaab weite Teile im Süden und Landesinneren. Al-Schabaab kündigte am Wochenende ihre Unterstützung für die Kämpfer im Jemen an. Großbritannien und die USA kündigten daher an, sich beim UN-Sicherheitsrat für eine Verstärkung der Friedenstruppen im ostafrikanischen Somalia einzusetzen.
- Datum 03.01.2010 - 18:55 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Mannomann, jetzt wird schon wieder eine neue Spielwiese aufgemacht, reicht der IRAK und Afghanistan noch nicht.
Wie wäre es, wenn erst einmal eine Sache zu Ende gebracht wird?
Was wollen die USA und GB machen, wenn demnächst andere strukturschwache Länder als Basen dienen? Dort auch noch einmarschieren?
Warum nicht gleich alle Länder besetzen?
... Vorgehensweisen bieten sich im Jemen nicht an.
Statt Truppen zu senden eine Absprache mit der jemenitischen Regierung und dann ein paar grosse Bomben.
Der Jemen legt keinen Wert auf bewaffnete Haufen auf ihrem Staatsgebiet, es gibt diesbezüglich gemeinsame Interessen.
... Vorgehensweisen bieten sich im Jemen nicht an.
Statt Truppen zu senden eine Absprache mit der jemenitischen Regierung und dann ein paar grosse Bomben.
Der Jemen legt keinen Wert auf bewaffnete Haufen auf ihrem Staatsgebiet, es gibt diesbezüglich gemeinsame Interessen.
"Präsident Barak Obama wird wahrscheinlich schon in den kommenden Tagen einen Militärschlag anordnen"
Wird da nun nicht einmal mehr der Schein des Respektes vor dem Völkerrecht gewahrt? Wie läuft es ab, wenn die USA beschließen, bestimmte Gebiete eines Landes zu bombardieren?
Was ich einigen Usern auf Zeit zurecht vorwerfe, ist die mangelnde Selbstinformierung.
Jemen und die USA wollen zukünftig noch stärker miteinander zusammenarbeiten, um den Terroristen Einhalt zu gebieten.
Deshalb werden auch die Angriffe miteinander koordiniert.
Wo findet hier also die Verletzung der Selbstständigkeit eines Staates statt?!
Was ich einigen Usern auf Zeit zurecht vorwerfe, ist die mangelnde Selbstinformierung.
Jemen und die USA wollen zukünftig noch stärker miteinander zusammenarbeiten, um den Terroristen Einhalt zu gebieten.
Deshalb werden auch die Angriffe miteinander koordiniert.
Wo findet hier also die Verletzung der Selbstständigkeit eines Staates statt?!
Die USA geben ein Schauspiel und die Welt schaut zu?
Es darf nicht vergessen werden, dass es schon der zweite Krieg und dritte Krieg dieser Art wäre. US-Präsident Barack Obama schwor sein Land derweil auf einen langen Kampf gegen Taliban und andere Rebellen in Afghanistan ein. »Wir werden sie nicht über Nacht besiegen«, sagte Obama vor Kriegsveteranen im US-Staat Arizona. Zugleich verteidigte er den Einsatz am Hindukusch als »grundlegend für den Schutz des amerikanischen Volkes«. Die Logik dieses Kriegs war: Vernichtung der Al Quaida. Es folgte, weil Al Quaida mit den Taliban verbandelt waren, der Krieg gegen die Taliban. Es folgte unweigerlich der Krieg gegen die Zivilbevölkerung, weil diese von den Taliban nicht zu unterscheiden war. Diese Logik war für die US-Truppen immer selbstverständlich. Von der Bundesregierung und der von ihr eingesetzten Bundeswehr wurde sie verleugnet. Dies ging so lange, bis sie von der Wirklichkeit eingeholt wurde. Das Problem ist doch das die Taliban keine äußere Gefahr darstellen. Das ist ein Problem für Afghanistan, ein höchst unangenehmes Problem.
"Dies ging so lange, bis sie von der Wirklichkeit eingeholt wurde. Das Problem ist doch das die Taliban keine äußere Gefahr darstellen. Das ist ein Problem für Afghanistan, ein höchst unangenehmes Problem."
Dass die Taliban sich nicht nur mit Afghanistan zufrieden geben, zeigt auch die Situation in Paktistan.
Das Problem mit den Talibanen geht nicht nur den Afghanen was an^^
"Dies ging so lange, bis sie von der Wirklichkeit eingeholt wurde. Das Problem ist doch das die Taliban keine äußere Gefahr darstellen. Das ist ein Problem für Afghanistan, ein höchst unangenehmes Problem."
Dass die Taliban sich nicht nur mit Afghanistan zufrieden geben, zeigt auch die Situation in Paktistan.
Das Problem mit den Talibanen geht nicht nur den Afghanen was an^^
... Vorgehensweisen bieten sich im Jemen nicht an.
Statt Truppen zu senden eine Absprache mit der jemenitischen Regierung und dann ein paar grosse Bomben.
Der Jemen legt keinen Wert auf bewaffnete Haufen auf ihrem Staatsgebiet, es gibt diesbezüglich gemeinsame Interessen.
Ingo Inländer schrieb:
"Warum nicht gleich alle Länder besetzen?"
Weil nicht alle Länder Terroristen Unterschlupf gewähren.
"Dies ging so lange, bis sie von der Wirklichkeit eingeholt wurde. Das Problem ist doch das die Taliban keine äußere Gefahr darstellen. Das ist ein Problem für Afghanistan, ein höchst unangenehmes Problem."
Dass die Taliban sich nicht nur mit Afghanistan zufrieden geben, zeigt auch die Situation in Paktistan.
Das Problem mit den Talibanen geht nicht nur den Afghanen was an^^
Afghanistan, Pakistan: geopolitische Positionen sichern, sowie eine Gaspipeline für mehr Unabhängigkeit gegenüber Russlands zu erreichen.
Honduras, Kolumbien: den schwindenden Einfluss in Südamerika wieder erhöhen: dort gibt es viel böse linke Regierungen, den Menschen geht es immer besser: dagegen muss etwas getan werden
Jemen, Somalia/Afrika: China ist in Afrika engagiert. Dort gibt es viele Ressourcen. Die will man haben. Also auf, auf, mit viel Geschrei nach Afrika.
Überall derselbe fadenscheinige Grund: Antiterrorkampf und Kampf gegen die selbstgeschaffene Al Kaida. Die breitet sich immer mehr aus, je mehr sie die USA jagen. Parodox?
Sehr leicht durchschaubar, vor geraumer Zeit vorhergesagt, nun trifft es ein.
Ach und sie wollen einem Staat beim Zerfall zuschauen?
Na dann^^
Ach und sie wollen einem Staat beim Zerfall zuschauen?
Na dann^^
Was ich einigen Usern auf Zeit zurecht vorwerfe, ist die mangelnde Selbstinformierung.
Jemen und die USA wollen zukünftig noch stärker miteinander zusammenarbeiten, um den Terroristen Einhalt zu gebieten.
Deshalb werden auch die Angriffe miteinander koordiniert.
Wo findet hier also die Verletzung der Selbstständigkeit eines Staates statt?!
Weil, sowohl im Jemen als auch in anderen muslimischen Ländern nur noch westliche Marionettenregierungen sitzen. Mit denen machen die USA wie auch viele Europäische Regierungen korrumptive Geschäfte. Deswegen gibt es manchmal auch hier was auf die Fre... . Verstanden Herr Schlau?
Weil, sowohl im Jemen als auch in anderen muslimischen Ländern nur noch westliche Marionettenregierungen sitzen. Mit denen machen die USA wie auch viele Europäische Regierungen korrumptive Geschäfte. Deswegen gibt es manchmal auch hier was auf die Fre... . Verstanden Herr Schlau?
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