Versuchter Terroranschlag Obama bestellt Geheimdienstchefs ein
Das gescheiterte Flugzeug-Attentat von Detroit offenbarte diverse Sicherheitslücken. Die will der Präsident nun schließen. Insbesondere der Austausch von Geheimdienst-Informationen soll verbessert werden
© Cory Lum-Pool/Getty Images

Will Konsequenzen aus den Sicherheitspannen ziehen: US-Präsident Barack Obama
Präsident Barack Obama will Anfang der kommenden Woche mit den Chefs der amerikanischen Geheimdienste über Lehren aus dem versuchten Anschlag auf ein Passagierflugzeug beraten. Dazu werde er sich am Dienstag in Washington persönlich mit den Leitern der relevanten Dienste treffen, um über die laufenden Überprüfungen der Sicherheitsvorkehrungen und über Verbesserungsmöglichkeiten zu sprechen. Ein Thema werde sein, wie der Informationsaustausch von Heimatschutz und Terrorabwehr verbessert werden könne.
Der Präsident hatte im Laufe des Silvestertages vorläufige Resultate der Prüfung erhalten und mit seinem Spitzenberater für Anti-Terror-Fragen, John Brennan, sowie Heimatschutzministerin Janet Napolitano Gespräche geführt. Die Ministerin will nun Beamte ihres Hauses auf alle Kontinente zu entsenden, damit sie Sicherheitssysteme und - technologie dort in Augenschein nehmen. Ziel sei, die Sicherheit von Flügen mit Ziel USA zu gewährleisten.
Bei der von Obama angeordneten Untersuchung geht es um die Frage, weshalb die Geheimdienste verschiedene Informationen und Warnsignale, die sie im ZUsammenhang mit dem Attentäter Umar Farouk Abdulmutallab kannten, nicht miteinander in Verbindung brachten. Obama hatte den Behörden eine heftige Rüge erteilt und "eine Mischung aus menschlichen Fehlern und Systemfehlern" dafür verantwortlich gemacht, dass das Flugzeug mit knapp 300 Menschen am ersten Weihnachtstag mit einer an Bord geschmuggelten Bombe beinahe zum Absturz gebracht worden wäre.
Die New York Times schreibt, dass es amerikanischen Agenten schon lange vor der missglückten Attacke bekannt gewesen sei, dass ein Nigerianer im Jemen auf einen Anschlag vorbereitet werde. Entsprechende Diskussionen von Al-Qaida-Führern im Jemen habe die auf die Kommunikationsüberwachung spezialisierte NSA schon vor vier Monaten abgefangen. Allerdings sei es versäumt worden, dies mit anderen Informationen – insbesondere den Warnungen des Vaters des späteren Attentäters – abzugleichen.
Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge rückt derweil ein in Amerika geborener, radikal-islamischer Prediger immer stärker ins Zentrum der Ermittlungen. Es gebe Belege, dass Anwar al- Awlaki mit dem aus Nigeria stammenden Attentäter in Verbindung stand.
Der im Jemen lebende Al-Awlaki hatte auch Kontakt zu dem Amokläufer auf der Militärbasis Fort Hood in Texas. Der muslimische Major Nidal Malik Hasan hatte Anfang November dabei 13 Menschen erschossen. Geheimdienste haben dem Bericht zufolge Al- Awlaki, der bis 2002 in einer Moschee im Norden des Bundesstaates West Virginia predigte, schon seit Jahren im Visier. Die genaue Art und der Umfang des Kontakts zwischen dem Prediger und Abdulmutallab sei allerdings unklar, berichtete die Zeitung weiter.
Ein im Jemen ansässiger Zweig des Terrornetzes al-Qaida hatte sich zu dem Anschlagsversuch bekannt. Der Attentäter hatte mehrere Monate in dem arabischen Land zugebracht. Offenbar wurde der Sprengsatz von einem Bombenbauer von al-Qaida hergestellt.
- Datum 01.01.2010 - 11:50 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 12
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dass ein Attentäter geschickt wird. Solange wir nicht versuchen diese tickenden Zeitbomben effektiv auszufiltern, macht Al Quaida mit uns, was sie wollen. http://viereggtext.blogsp...
Dann lass uns doch am besten noch mehr überwachen und Daten sammeln! Ist einfacher, als die Frage nach dem "Warum" zu stellen. :)
Die Geheimdienste müssten sich untereinander viel besser abstimmen und die schwarzen Listen müssten auf allen Flughäfen in der ganzen Welt eingesetzt werden.
Hier sieht man mal wieder, wie effektiv die Arbeit eines Geheimdienstes ist, wenn unter Verschluss gehalten wird.
Sind die Strukturen in den Geheimdiensten immer noch so wie zur Spätzeiten Zeit des kalten Krieges oder des Vietnamkrieges bei den Anti Drogen Einheiten der Polizei, werden es Gespräche allein wohl nicht richten.
Sollte man den Berichten Glauben schenken, steht da doch bürokratischer Corpsgeist, Besitzstandswahrung und Kungelei an erster Stelle. Wenn nicht sogar florierender Handel mit allem Möglichen, was sich handeln lässt.
Informationen wurden doch bewusst unterschlagen, um mehr Kontrolle zu erlangen.
Je mehr Daten die Geheimdienste sammeln, desto schwieriger ist ihre unverzügliche Auswertung.
Ein eindeutiges und abschreckendes Beispiel war die Stasi. Vor lauter Sammelwut bemerkten sie nicht einmal, dass ihr eigenes Ende nahte.
Der Weg, der hier beschritten wird, dürfte also kaum zum Ziel führen.
Weniger Daten, weniger Geheimdienstleute, die Fehler machen können, dafür effizentere Arbeit könnte eher die Lösung sein.
1. Obamisten selbst sorgten emsig für eine Aufweichung an der heimatlichen Islamterrorabwehr.
2. Vater des Islamterroristen warnte vor seinem Sohn auch die USA-Botschaft in Nigeria, demnach die Regierung selbst.
Im Endeffekt wurde jetzt nur weiter die Terrorismushysterie angeschührt... Nacktscanner wir kommen.
Und das alles nur, weil weite Teile der Bevölkerung noch nicht mal die grundlegendste statistische Ausbildung erfahren haben. Wir setzen uns angetrunken ans Steuer, Rauchen, gehen bei Gewitter spazieren und lassen Vorsorgeuntersuchungen ausfallen.
Jede dieser Gefahrenquellen ist um mehrere Größenordungen bedrohlicher als der Terrorismus. Trotzdem lassen wir uns von Geheimdiensten, populistischen Politikern und geschäftstüchtigen "Sicherheitstechnologie"-Firmen an der Nase herum führen.
Selbst wenn der Anschalag auf das Flugzeug erfolgreich gewesen wäre, so wären das 300 Tote durch Terroranschläge auf Flugzeuge 2009 weltweit!
Zum vergleich: In Deutschland sterben 5000-8000 Menschen jährlich an falsch verordneten Medikamenten (2001).
http://www.rp-online.de/p...
Die Einsparungen im Gesundheitswesen werden sicherlich mehr Menschen töten, in Deutschland allein, als ausserhalb von Kriegsgebieten Personen an Terroranschlägen weltweit sterben werden.
Es wird Zeit, dass wir unsere Hirne wieder einschalten und uns überlegen wo wir unser Geld besser anlegen. Jeder Euro im Bildungswesen oder Gesundheitswesen bringt tausendfach mehr als wenn er für "Terrorbekämpfung" ausgegeben worden wäre.
Kostenloser Bonus: Gesundheit und Bildung untergraben nicht den Rechtsstaat.
3 haare in der suppe sind relativ viel.
3 haare auf dem kopf sind relativ wenig.
der mann mit den 3 haaren am kopf ist frustriert.
der mann mit der suppe ebenfalls.
diese zahlenreiterei ist zwar unterhaltsam aber völlig sinnfrei. vielmehr könnte man hier mit etwas böswilligkeit eine gezielte verharmlosung erkennen.
man stelle sich vor, man bleibt bei gewitter zu hause, geht immer zur vorsorge, lässt die finger von alkohol und nikotin- und dann kommt murrat und sprengt dir deinen piiiiiiep weg, weil du in seinen augen ungläubig ist.
da gäbe es vielleicht eine art vorsorge. eine art verhaltenskodex. man könnte sein leben in der westlichen welt so ändern, dass die moslimischen terroristen nicht mehr sauer auf uns sind oder man könnte gleich zum islam konvertieren. allerdings... die erste beerdigung nach den anschlägen von london war die beisetzung einer 19jährigen muslima, die auf dem weg zur arbeit war. hat ihr nicht geholfen.
also. bitte versuchen sie mir erneut zu erklären, warum ich mir ihre meinung nach keine gedanken machen soll und warum sie klüger sind als 5 millarden menschen auf der welt.
3 haare in der suppe sind relativ viel.
3 haare auf dem kopf sind relativ wenig.
der mann mit den 3 haaren am kopf ist frustriert.
der mann mit der suppe ebenfalls.
diese zahlenreiterei ist zwar unterhaltsam aber völlig sinnfrei. vielmehr könnte man hier mit etwas böswilligkeit eine gezielte verharmlosung erkennen.
man stelle sich vor, man bleibt bei gewitter zu hause, geht immer zur vorsorge, lässt die finger von alkohol und nikotin- und dann kommt murrat und sprengt dir deinen piiiiiiep weg, weil du in seinen augen ungläubig ist.
da gäbe es vielleicht eine art vorsorge. eine art verhaltenskodex. man könnte sein leben in der westlichen welt so ändern, dass die moslimischen terroristen nicht mehr sauer auf uns sind oder man könnte gleich zum islam konvertieren. allerdings... die erste beerdigung nach den anschlägen von london war die beisetzung einer 19jährigen muslima, die auf dem weg zur arbeit war. hat ihr nicht geholfen.
also. bitte versuchen sie mir erneut zu erklären, warum ich mir ihre meinung nach keine gedanken machen soll und warum sie klüger sind als 5 millarden menschen auf der welt.
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