Terrorismus Obama nimmt al-Qaida im Jemen ins Visier
Erstmalig hat PräsidentObama direkt al-Qaida die Schuld am geplanten Anschlag von Detroit gegeben. Jemen sieht sich unter Druck mehr gegen Terroristen im Land zu tun.
US-Präsident Barack Obama hat zum ersten Mal öffentlich das Terrornetz al-Qaida im Jemen beschuldigt, hinter dem vereitelten Flugzeug-Attentat von Detroit zu stecken. Dies zeigten erste Erkenntnisse, sagte Obama in seiner wöchentlichen Internet- und Hörfunkansprache. Es scheine so zu sein, dass der Täter zu dem Al-Qaida-Zweig auf der arabischen Halbinsel gehöre. Diese Gruppe habe ihn offenbar ausgebildet, mit Sprengstoff ausgerüstet und angewiesen, mit dem Flugzeug in die USA zu fliegen. In den kommenden Tagen würden die endgültigen Ergebnisse vorliegen. "Die Untersuchung des Vorfalls vom ersten Weihnachtstag geht weiter, und wir erfahren immer mehr über den Verdächtigen", sagte Obama.
Zugleich machte Obama klar, dass es als Konsequenz Veränderungen im US-Sicherheitssystem geben müsse. "Lasst uns die notwendigen Veränderungen bewerkstelligen. Lasst uns darüber diskutieren, wie wir das Land, das wir lieben, am besten schützen können."
Obama hatte bereits zuvor den Sicherheitsbehörden verheerende Fehler vorgeworfen und auch personelle Konsequenzen angedroht. Am Dienstag soll es dazu eine Krisenkonferenz mit den Chefs der Sicherheitsbehörden im Weißen Hauses geben.
Ein 23-jähriger Nigerianer hatte vor der Landung des US-Flugzeugs in Detroit versucht, einen Sprengsatz zu zünden. Beherzte Mitreisende und Besatzungsmitglieder überwältigten ihn. Obama steht wegen des Anschlagsversuchs unter massivem innenpolitischen Druck: Vor der Kongresswahl im November werfen die Republikaner ihm vor, bei der nationalen Sicherheit versagt zu haben und so zu tun, als befinde sich die Nation nicht im Krieg. Obama betonte in seiner Rede, dass die USA sich "mit einem weitreichenden Netzwerk der Gewalt und des Hasses im Krieg befinden". Seine Regierung werde alles Notwendige tun, um es zu besiegen und die USA zu schützen.
Jemen will mehr gegen Terror tun
Die Regierung in Sanaa will nach der Einberufung einer Konferenz zur Terrorismus-Bekämpfung im Jemen durch den britischen Premierminister Gordon Brown selbst mehr gegen den islamistischen Terror tun. "Der Jemen wird niemals Terroristen und Dschihadisten auf seinem Boden tolerieren", sagte der jemenitische Außenminister Abu Bakr al-Kirbi laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Saba.
Regierungskreise in Sanaa begrüßten den Vorstoß des britischen Premiers. Brown sei "auf dem richtigen Weg, wenn er internationale Unterstützung für die Entwicklung, Armutsbekämpfung und für Antiterrormaßnahmen im Jemen mobilisiert", zitierte Saba eine entsprechende Quelle. Die von Brown am Freitag vorgeschlagene Konferenz mit wichtigen Bündnispartnern, darunter die USA und die Europäische Union (EU), soll am 28. Januar in London stattfinden.
Im Golf von Aden, der den Jemen vom zerrütteten Somalia trennt, zeichnen sich indes neue Spannungen ab. Das jemenitische Militär verstärkte die Bewachung der Küsten, nachdem die somalische islamistische Al-Shabaab-Miliz angekündigt hatte, Kämpfer zur Unterstützung des dortigen Al-Qaida-Ablegers in den Jemen zu schicken. Schiffe und Boote, die sich dem südarabischen Land nähern, würden nun von der Küstenwache durchsucht, berichtete Saba.
Der jemenitische Außenminister Al-Kirbi kritisierte die Drohung der Al-Shabaab-Miliz mit scharfen Worten. Jene, die "den Terror exportieren wollen", sollten zunächst einmal im eigenen Land zum Frieden beitragen, fügte er mit Blick auf die anarchischen Zustände in Somalia hinzu.
Das jemenitische Militär war im Vormonat mit Luftangriffen gegen vermutete Al-Qaida-Lager im Land vorgegangen. Dabei sollen über 60 Dschihadisten (Gotteskämpfer) getötet worden sein.
- Datum 03.01.2010 - 11:00 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 51
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Die dortige Regierung braucht unsere Unterstützung im Kampf gegen den Terror womöglich noch dringender als Afghanistan.
Der Einsatz ist womöglich nur noch eine Frage der Zeit!
Wir müssen unsere Demokratie nicht nur am Hindukusch, sondern auch im Jemen verteidigen!
Wir warten nur noch auf den Startpfiff der USA!
Satire war auch schon mal besser. Ich denke wir Deutschen sollten uns auf das beschränken was wir am Besten können: protestieren, debattieren und lamentieren und dabei der Welt vorschlagen, wie sie am Besten am deutschen Wesen genesen kann.
Wir haben prima Tipps für jeden parat, wichtig ist nur, dass keiner von denen auf den Gedanken kommt, uns aufzufordern selbst mal was zu tun, wie z.B. der Kosovo-Krieg samt ethnischer Säuberungen in Europa: eindeutig ein Problem der Amerikaner, nicht unseres!
Einfach Augen zu und gut!
Satire war auch schon mal besser. Ich denke wir Deutschen sollten uns auf das beschränken was wir am Besten können: protestieren, debattieren und lamentieren und dabei der Welt vorschlagen, wie sie am Besten am deutschen Wesen genesen kann.
Wir haben prima Tipps für jeden parat, wichtig ist nur, dass keiner von denen auf den Gedanken kommt, uns aufzufordern selbst mal was zu tun, wie z.B. der Kosovo-Krieg samt ethnischer Säuberungen in Europa: eindeutig ein Problem der Amerikaner, nicht unseres!
Einfach Augen zu und gut!
Tja, da muss ich ''ddkddk'' recht geben. Wir müssen sie überall verteidigen, also geschätzte USA, wann sollen wir denn wieder ausrücken?!
Ich hoffe hinter den Worten Obamas steckt auch was. ich finde es schon gut, das er nicht wie wahrscheinlich Busch gleich dem Jemen mit Krieg droht, und wenn der Jemen dem Terror wirklich keinen Unterschlupf gewährt sind das schonaml nicht die schlechtesten Aussichten!
...dass Jemen im Einzugsbereich Europas leigt und die Europäer das Problem federführend mit amerikanischer Hilfe lösen sollten.
Nota Bene: Bush hat nicht gleich mit Krieg gedroht. Er bat zunächst um Auslieferung des dort lebenden Massenmörders. Erst als dies abgelehnt wurde, war die Drohung und danach tatsächliches militärisches Eingreifen notwendig.
...dass Jemen im Einzugsbereich Europas leigt und die Europäer das Problem federführend mit amerikanischer Hilfe lösen sollten.
Nota Bene: Bush hat nicht gleich mit Krieg gedroht. Er bat zunächst um Auslieferung des dort lebenden Massenmörders. Erst als dies abgelehnt wurde, war die Drohung und danach tatsächliches militärisches Eingreifen notwendig.
Satire war auch schon mal besser. Ich denke wir Deutschen sollten uns auf das beschränken was wir am Besten können: protestieren, debattieren und lamentieren und dabei der Welt vorschlagen, wie sie am Besten am deutschen Wesen genesen kann.
Wir haben prima Tipps für jeden parat, wichtig ist nur, dass keiner von denen auf den Gedanken kommt, uns aufzufordern selbst mal was zu tun, wie z.B. der Kosovo-Krieg samt ethnischer Säuberungen in Europa: eindeutig ein Problem der Amerikaner, nicht unseres!
Einfach Augen zu und gut!
da fühle ich mich als Europäer doch eher mitverantwortlich, zumal ein ehemaliger deutscher Außenminister, der sogenannte Genschman, durch seine schwatzhafte Politik an der schnellen Zertrümmerung des ehemaligen Jugoslawien nicht ganz unschuldig war.
Wenn die USA außerhalb Europas Weltpolizei spielen wollen, können wir ihnen das mangels politischem Gewicht zwar nicht verbieten, haben aber auch keinen Grund, da mitzumachen.
Das beste Negativbeispiel ist nach wie vor Afghanistan.
Kann mir jemand erklären, welche Ziele wir dort verfolgen? Das einzige Positive ist, dass wir da Krieg nicht nur im Manöver üben, sondern auch einmal im Ernstfall testen können, was unsere Armee leisten bzw. nicht leisten kann.
da fühle ich mich als Europäer doch eher mitverantwortlich, zumal ein ehemaliger deutscher Außenminister, der sogenannte Genschman, durch seine schwatzhafte Politik an der schnellen Zertrümmerung des ehemaligen Jugoslawien nicht ganz unschuldig war.
Wenn die USA außerhalb Europas Weltpolizei spielen wollen, können wir ihnen das mangels politischem Gewicht zwar nicht verbieten, haben aber auch keinen Grund, da mitzumachen.
Das beste Negativbeispiel ist nach wie vor Afghanistan.
Kann mir jemand erklären, welche Ziele wir dort verfolgen? Das einzige Positive ist, dass wir da Krieg nicht nur im Manöver üben, sondern auch einmal im Ernstfall testen können, was unsere Armee leisten bzw. nicht leisten kann.
...dass Jemen im Einzugsbereich Europas leigt und die Europäer das Problem federführend mit amerikanischer Hilfe lösen sollten.
Nota Bene: Bush hat nicht gleich mit Krieg gedroht. Er bat zunächst um Auslieferung des dort lebenden Massenmörders. Erst als dies abgelehnt wurde, war die Drohung und danach tatsächliches militärisches Eingreifen notwendig.
oder gibt es noch eine reelle Chance ihn zu erwischen?
Ist er überhaupt noch dort?
Welchen Sinn hat der militärische Einsatz jetzt noch oder handelt es sich wieder einmal nur ums Prinzip?
oder gibt es noch eine reelle Chance ihn zu erwischen?
Ist er überhaupt noch dort?
Welchen Sinn hat der militärische Einsatz jetzt noch oder handelt es sich wieder einmal nur ums Prinzip?
da fühle ich mich als Europäer doch eher mitverantwortlich, zumal ein ehemaliger deutscher Außenminister, der sogenannte Genschman, durch seine schwatzhafte Politik an der schnellen Zertrümmerung des ehemaligen Jugoslawien nicht ganz unschuldig war.
Wenn die USA außerhalb Europas Weltpolizei spielen wollen, können wir ihnen das mangels politischem Gewicht zwar nicht verbieten, haben aber auch keinen Grund, da mitzumachen.
Das beste Negativbeispiel ist nach wie vor Afghanistan.
Kann mir jemand erklären, welche Ziele wir dort verfolgen? Das einzige Positive ist, dass wir da Krieg nicht nur im Manöver üben, sondern auch einmal im Ernstfall testen können, was unsere Armee leisten bzw. nicht leisten kann.
Afganistan war zum Irak das kleinere Übel, um das Unterstützungsversprechen durch Schröder nach 9/11 einzulösen. Innenpolitisch ließ es sich als Friedensbeitrag verkaufen, und entsprechend war die militärische Ausrüstung.
Aber was soll es. Hätten wir Terror gegen die USA von deutschem Boden, wäre es richtig, den zu unterbinden. Nicht mal aus Liebe zu den USA sondern im Eigeninteresse. Oder glaubt man, diese Terroristen würden sich nicht ausbreiten, um ihre Macht zu vergrößern. Es handelt sich doch nicht um einen aufs Land beschränkten Konflikt wie in Nordirland.
...Kosovo Recht gebe, würde ich folgende Aussage nicht mitgehen wollen: "Wenn die USA außerhalb Europas Weltpolizei spielen wollen, können wir ihnen das mangels politischem Gewicht zwar nicht verbieten, haben aber auch keinen Grund, da mitzumachen."
Die Rolle der "Weltpolizei" ist den USA in Zeiten des Unipols möglich gewesen. Das wird im Laufe der nächsten Jehre vorbei sein. Der Wegfall einer einigermaßen glaubhaften Verfolgung von internationalen Verbrechen führt bereits jetzt zu regionalen Destabilisierungen und Situationen wie in Iran, am Horn von Afrika oder Nord Korea. Übergriffe auf Handel und Reisende werden wertvoller für die Machtgruppen weltweit, wenn sie glauben nicht verfolgt zu werden. Drogenbarone in Ländern, die ungenügend Kraft haben sie zu arretieren, wenn man diese Länder nicht weiterhin mit Truppen und Material unterstützt.
Wenn wir die relative Sicherheit in der Welt haben wollen, die die USA seit längerem quasi alleine aufrecht erhalten, werden die reicheren Länder Verantwortung mit Geld und Soldaten mittragen müssen. Das gilt auch für Länder, die sich Mythen zurecht zimmerten, die mit schlechter Logik aber emotionalen Behauptungen erklärten, wieso sie keine Free Rider wären. Das gilt besonders für Deutschland, das in dieser Disziplin meisterlich glänzte, während es von der Sicherheit lebte, die Andere bezahlten.
Afganistan war zum Irak das kleinere Übel, um das Unterstützungsversprechen durch Schröder nach 9/11 einzulösen. Innenpolitisch ließ es sich als Friedensbeitrag verkaufen, und entsprechend war die militärische Ausrüstung.
Aber was soll es. Hätten wir Terror gegen die USA von deutschem Boden, wäre es richtig, den zu unterbinden. Nicht mal aus Liebe zu den USA sondern im Eigeninteresse. Oder glaubt man, diese Terroristen würden sich nicht ausbreiten, um ihre Macht zu vergrößern. Es handelt sich doch nicht um einen aufs Land beschränkten Konflikt wie in Nordirland.
...Kosovo Recht gebe, würde ich folgende Aussage nicht mitgehen wollen: "Wenn die USA außerhalb Europas Weltpolizei spielen wollen, können wir ihnen das mangels politischem Gewicht zwar nicht verbieten, haben aber auch keinen Grund, da mitzumachen."
Die Rolle der "Weltpolizei" ist den USA in Zeiten des Unipols möglich gewesen. Das wird im Laufe der nächsten Jehre vorbei sein. Der Wegfall einer einigermaßen glaubhaften Verfolgung von internationalen Verbrechen führt bereits jetzt zu regionalen Destabilisierungen und Situationen wie in Iran, am Horn von Afrika oder Nord Korea. Übergriffe auf Handel und Reisende werden wertvoller für die Machtgruppen weltweit, wenn sie glauben nicht verfolgt zu werden. Drogenbarone in Ländern, die ungenügend Kraft haben sie zu arretieren, wenn man diese Länder nicht weiterhin mit Truppen und Material unterstützt.
Wenn wir die relative Sicherheit in der Welt haben wollen, die die USA seit längerem quasi alleine aufrecht erhalten, werden die reicheren Länder Verantwortung mit Geld und Soldaten mittragen müssen. Das gilt auch für Länder, die sich Mythen zurecht zimmerten, die mit schlechter Logik aber emotionalen Behauptungen erklärten, wieso sie keine Free Rider wären. Das gilt besonders für Deutschland, das in dieser Disziplin meisterlich glänzte, während es von der Sicherheit lebte, die Andere bezahlten.
oder gibt es noch eine reelle Chance ihn zu erwischen?
Ist er überhaupt noch dort?
Welchen Sinn hat der militärische Einsatz jetzt noch oder handelt es sich wieder einmal nur ums Prinzip?
[Entfernt, bitte bemuehen Sie sich, Kritik sachlich zu formulieren. Danke. /Die Redaktion pt.]
in dem Artikel, außer dass sie einige Kommentatoren wie mich werkeln lässt? Können Sie das einigermaßen verständlich ausdrücken?
Wer zwingt Sie eigentlich, diesen "Schmierenjournalismus" zu lesen und dazu passende Kommentare abzugeben?
in dem Artikel, außer dass sie einige Kommentatoren wie mich werkeln lässt? Können Sie das einigermaßen verständlich ausdrücken?
Wer zwingt Sie eigentlich, diesen "Schmierenjournalismus" zu lesen und dazu passende Kommentare abzugeben?
Afganistan war zum Irak das kleinere Übel, um das Unterstützungsversprechen durch Schröder nach 9/11 einzulösen. Innenpolitisch ließ es sich als Friedensbeitrag verkaufen, und entsprechend war die militärische Ausrüstung.
Aber was soll es. Hätten wir Terror gegen die USA von deutschem Boden, wäre es richtig, den zu unterbinden. Nicht mal aus Liebe zu den USA sondern im Eigeninteresse. Oder glaubt man, diese Terroristen würden sich nicht ausbreiten, um ihre Macht zu vergrößern. Es handelt sich doch nicht um einen aufs Land beschränkten Konflikt wie in Nordirland.
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