Rauer Alltag in Kabul
Die Mehrheit der Menschen in Kabul ist arm, trotz millionenschwerer Unterstützung durch ausländische Regierungen und private Geldgeber. Und doch sind sie im Vergleich zum Rest des Landes noch wohlhabend. 25 Millionen Menschen leben in Afghanistan, die Arbeitslosenrate liegt bei 40 Prozent, mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Kabul beherbergt allein drei Millionen Menschen. Die Stadt und ihre Bewohner haben in vergangenen Jahrzehnten Schweres durchmachen müssen: Nachdem die Sowjets 1989 abgezogen waren, wurde Kabul durch den folgenden Bürgerkrieg und Raketen der Mudschahedin in weiten Teilen zerstört. Vieles konnte inzwischen wieder aufgebaut werden, doch Ruinen wie auf dem Foto hinter dem Straßenhändler im Zentrum der Stadt zeugen noch vom Krieg. Zurzeit ist es in Kabul kühl, oft regnerisch, vereinzelt schneit es. Der Fotograf Spencer Platt hat den Alltag der Stadt festgehalten.





Wie ist das nur möglich? Wir kämpfen doch gerade deshalb für Hamid Karzai, den »Bürgermeister von Kabul«, um die Frauen Afghanistans endlich von der Burkha zu befreien. Sagt man uns jedenfalls immer wieder hilfsweise, wenn jemand daran zweifelt, dass »unsere Sicherheit« tatsächlich wirksam »am Hindukusch« verteidigt werden kann. Und dennoch trägt mitten in Karzais Kabul das »Gros« der Frauen eine Burkha? Wenn dieses Wissen in die falschen Hände gerät...!
auf den Titelseiten der indischen Revolverblättchen (Foto 7) trägt aber interessanterweise KEINE Burkha.
Da scheint doch ein Interesse der Herren für den Anblick unverschleierter Damen dazusein. Echt fies, dass die Kabulerinnen so fundamentalistisch sind und sich voll vermummen!
auf den Titelseiten der indischen Revolverblättchen (Foto 7) trägt aber interessanterweise KEINE Burkha.
Da scheint doch ein Interesse der Herren für den Anblick unverschleierter Damen dazusein. Echt fies, dass die Kabulerinnen so fundamentalistisch sind und sich voll vermummen!
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