Mordanschlag auf Hamas-Führer Eine allzu auffällige Handschrift des Mossad
Wer hat den Hamas-Anführer Mabhuh in Dubai ermordet? Die besten Gründe hat Israel, aber auch arabische Staaten hatten offene Rechnungen mit ihm.
© Mahmud Hams/AFP/Getty Images

Racheschwüre gegen den Erzfeind: Hamas-Kämpfer stehen bei einer Gedenkkundgebung für ihren ermordeten Kommandanten Mabhuh auf einer israelischen Fahne
Nach dem Mordanschlag auf den Hamas-Kommandanten Mahmud Al-Mabhuh am 20. Januar in einem Luxushotel in Dubai führen viele Spuren nach Israel. Erst recht, wenn man das klassische Prinzip anwendet: cui bono, wem nützt sein Tod?
Denn Al-Mabhuh hatte allen Grund, den langen Arm Israels zu fürchten. Er war der Mann, der für Hamas Waffen und Sprengstoff in Iran und China besorgte und durch Tunnel von Ägypten in den Gaza-Streifen bringen ließ. Er soll zudem dabei gewesen sein, Raketen mit größerer Reichweite zu beschaffen. Diese sollten erstmals direkt den Großraum Tel Aviv und damit insgesamt rund drei der 7,5 Millionen Israels bedrohen.
Überdies hatten die Israelis noch eine ältere Rechnung mit ihm offen. Verkleidet als jüdischer Siedler gehörte Al-Mabhuh 1989 zu einem Kommando, das zwei israelische Soldaten entführte, die später getötet wurden. Über Ägypten und Libyen floh er seinerzeit nach Syrien.
Anderseits ist die Operation für Mossad-Verhältnisse etwas zu laut und auffällig inszeniert worden: mit siebzehn Leuten, die sehr wohl wussten, dass sie sich in Sichtweite von Überwachungskameras auf den Hotelfluren bewegten, und dies mit falschen Pässen, Perücken, falschen Schnurrbärten und Baseballmützen. Sie haben wie die Wilden rumtelefoniert (wenn auch mit nicht-identifizierbaren Prepaid-Handys) und so das klassische Geheimdienstgebot der Funkstille missachtet.
Also stellt sich eine weitere Frage: Wer in Nahost hätte ein Interesse daran gehabt, Israel in diesem Fall zu diskreditieren?
Anderseits: Die Operation könnte sich für Israel gelohnt haben. Die Militärfachzeitschrift Jane's Defence Weekly zitiert einen ungenannten Hamas-Anführer, wonach bei dem Überfall Dokumente und ein Handy mitgegangen seien, die Aufschluss über die Waffenbeschaffung der Hamas gäben. Das würde den Israelis "helfen, unsere Kontakte und Waffenkäufe auszuforschen". Das sei ein "schmerzlicher Verlust für uns, der eine ganze Weile lang unsere militärischen Fähigkeiten beschädigen wird".
Dennoch: Es gibt noch andere Kräfte in Nahost, die Hamas feindlich gegenüberstehen, vor allem Ägypten und Saudi-Arabien, welche die enge Verbindung der radikalislamistischen Terrorgruppe zu Iran mit Argwohn sehen. Dazu kommt der innerpalästinensische Erzfeind, Fatah, die von Hamas aus Gaza vertrieben worden ist und jetzt nur noch die Regierung im Westjordanland stellt.
Alle drei stört die enge Verbandelung von Iran und Hamas; das wichtigste Verbindungsglied, nämlich Mabhuh, auszuschalten, würde gut ins Kalkül dieses Trios passen. Jedenfalls haben Riad und Kairo in jüngerer Zeit den Ton gegen Hamas verschärft.
- Datum 18.02.2010 - 17:37 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Was soll man von einem Staat halten, der kaltblütig Menschen umbringt und dem jedes Mittel Recht ist um an seine Ziele zu gelangen?
Der Begriff "Rechtsstaat" erscheint mir in Bezug auf Israel nicht mehr passend.
Es freut und wundert mich, dass sie über so tolle Informationen verfügen und vor ihrem PC feststellen können, wer den 'Anschlag' verübt hat. Woher schließen sie das? Aus der Zeitung? Weil es in ihr Weltbild passt? Weil es irgendwer in Dubai gesagt hat? Es mag bei Geheimdienstaktionen schwierig sein, Beweise zu führen oder überhaupt Informationen zu erlagen, aber das ist ja auch der Sinn eines Geheimdienstes.
Und schön, dass sie ebene nochmal am Rande Israel den Charakter eines Rechtsstaates absprechen, klingt toll, große Phrase und befriedigt die 'deutsche' Seele. Bloß nicht darüber nachdenken, ob es für solche Aktionen - wenn sie denn vom Mossad oder wem auch immer durchgeführt wurden - vielleicht einen Sinn haben und gerechtfertigt werden können... aber Israel-Bashing ist so viel einfacher...
Was soll man von einem Staat halten, der Terroristen kaltblütig morden lässt und dem jedes Mittel Recht ist um an seine Ziele zu gelangen?
Der Begriff "Rechtsstaat" erscheint mir in Bezug auf diesen Staat nicht mehr passend.
P.S. Was hat Deutchland unternommen, um das Leben israelischer Athleten 1972 zu schützen und zu retten? Zu welcher Strafe hat es die palästinensischen Terroristen verurteilt? Und welche Strafe steht für Gefangenenbefreiung (StGB § 120)?
....der kaltblütig Menschen umbringt und dem jedes Mittel Recht ist um an seine Ziele zu gelangen?"
Sie können es sich nicht vorstellen? Versuchen Sie sich in die Situation zu versetzen: Eines Ihrer Kinder hat ein Bein verloren, als es mit Ihrer nun toten Frau am Markt das Mittagessen einkaufte und eine Kinderbombe hochging. Ihren Vater müssen Sie pflegen, weil er und seine Frau über eine Straßen Verminung fuhr als die Ägypter damals Ihr Volk "ins Meer treiben" wollten und der Sohn Ihrer Geliebten fiel als die Hezbollah daran gehindert werden musste Raketen auf ihr Land zu schießen.
Wenn es um den Schutz von Laib und Leben seiner Bevölkerung geht? Ja, da sollte ein Staat das tun.
Wenn Israel behauptet nichts damit zu tun haben, glaube ich an Ihn. Ebenso weiß ich nicht ob es richtig war oder falsch. Mord verjährt nie. Die Ursache wird nie beseitigt und ist auch nicht geplant!??
Es freut und wundert mich, dass sie über so tolle Informationen verfügen und vor ihrem PC feststellen können, wer den 'Anschlag' verübt hat. Woher schließen sie das? Aus der Zeitung? Weil es in ihr Weltbild passt? Weil es irgendwer in Dubai gesagt hat? Es mag bei Geheimdienstaktionen schwierig sein, Beweise zu führen oder überhaupt Informationen zu erlagen, aber das ist ja auch der Sinn eines Geheimdienstes.
Und schön, dass sie ebene nochmal am Rande Israel den Charakter eines Rechtsstaates absprechen, klingt toll, große Phrase und befriedigt die 'deutsche' Seele. Bloß nicht darüber nachdenken, ob es für solche Aktionen - wenn sie denn vom Mossad oder wem auch immer durchgeführt wurden - vielleicht einen Sinn haben und gerechtfertigt werden können... aber Israel-Bashing ist so viel einfacher...
Was soll man von einem Staat halten, der Terroristen kaltblütig morden lässt und dem jedes Mittel Recht ist um an seine Ziele zu gelangen?
Der Begriff "Rechtsstaat" erscheint mir in Bezug auf diesen Staat nicht mehr passend.
P.S. Was hat Deutchland unternommen, um das Leben israelischer Athleten 1972 zu schützen und zu retten? Zu welcher Strafe hat es die palästinensischen Terroristen verurteilt? Und welche Strafe steht für Gefangenenbefreiung (StGB § 120)?
....der kaltblütig Menschen umbringt und dem jedes Mittel Recht ist um an seine Ziele zu gelangen?"
Sie können es sich nicht vorstellen? Versuchen Sie sich in die Situation zu versetzen: Eines Ihrer Kinder hat ein Bein verloren, als es mit Ihrer nun toten Frau am Markt das Mittagessen einkaufte und eine Kinderbombe hochging. Ihren Vater müssen Sie pflegen, weil er und seine Frau über eine Straßen Verminung fuhr als die Ägypter damals Ihr Volk "ins Meer treiben" wollten und der Sohn Ihrer Geliebten fiel als die Hezbollah daran gehindert werden musste Raketen auf ihr Land zu schießen.
Wenn es um den Schutz von Laib und Leben seiner Bevölkerung geht? Ja, da sollte ein Staat das tun.
Wenn Israel behauptet nichts damit zu tun haben, glaube ich an Ihn. Ebenso weiß ich nicht ob es richtig war oder falsch. Mord verjährt nie. Die Ursache wird nie beseitigt und ist auch nicht geplant!??
Ganz wie Lieberman sagte:
“Israel never responds, never confirms and never denies,” he said. “There is no reason for Israel to change this policy.”
Man versteckt sich hinter anderen.
Hinter welchen "anderen" denn?
Hinter welchen "anderen" denn?
Es freut und wundert mich, dass sie über so tolle Informationen verfügen und vor ihrem PC feststellen können, wer den 'Anschlag' verübt hat. Woher schließen sie das? Aus der Zeitung? Weil es in ihr Weltbild passt? Weil es irgendwer in Dubai gesagt hat? Es mag bei Geheimdienstaktionen schwierig sein, Beweise zu führen oder überhaupt Informationen zu erlagen, aber das ist ja auch der Sinn eines Geheimdienstes.
Und schön, dass sie ebene nochmal am Rande Israel den Charakter eines Rechtsstaates absprechen, klingt toll, große Phrase und befriedigt die 'deutsche' Seele. Bloß nicht darüber nachdenken, ob es für solche Aktionen - wenn sie denn vom Mossad oder wem auch immer durchgeführt wurden - vielleicht einen Sinn haben und gerechtfertigt werden können... aber Israel-Bashing ist so viel einfacher...
Das Problem an der "Rechtfertigung" ist, dass es keine Rolle spielt, welche Ziele oder Motive hinter dem Mord stecken. Ein Staat, der für sich das Völkerrecht beansprucht hat sich daran zu halten. So einfach ist das.
Oder er lehnt den Status eines Rechtsstaates ab, mit allen Konsequenzen.
Aber augenscheinlich als Rechtsstaat zu handeln und im Verdeckten seine Killertruppen loszuschicken, das ist einfach nur ein Armutszeugnis.
Und wenn die Sache dann auffliegt noch nicht mal Stellung zu beziehen, das ist noch der Gipfel.
Es stimmt, dass eine voreilige Verurteilung Israels polemisch ist - die eindeutigen Beweise liegen ja nicht auf dem Tisch. Der Verwurf des 'obligatorischen Israel-Bashings' ist es aber auch. Wenn man die Geschichte einmal losgelöst von sämtlichen politischen Implikationen und Motivationen sieht, dann geht es hier in erster Linie um den kaltblütig geplanten und durchgeführten Mord an einem Menschen. Es irritiert mich, dass es dazu von Seiten Israels noch nicht einmal ein Dementi in genau die Richtung gibt. Ich finde es entsetzlich, dass dieser Konflikt so tief und hasserfüllt ist, dass solche Aktionen (Mord) als gerechtfertigte Verteidigungsmethode durchaus mit einbezogen werden, auch weil man (FÜR DEN FALL Israel) vermutlich keinerlei Konsequenzen der internationelane Staatengemeinschaft zu befürchten hate.
Das Problem an der "Rechtfertigung" ist, dass es keine Rolle spielt, welche Ziele oder Motive hinter dem Mord stecken. Ein Staat, der für sich das Völkerrecht beansprucht hat sich daran zu halten. So einfach ist das.
Oder er lehnt den Status eines Rechtsstaates ab, mit allen Konsequenzen.
Aber augenscheinlich als Rechtsstaat zu handeln und im Verdeckten seine Killertruppen loszuschicken, das ist einfach nur ein Armutszeugnis.
Und wenn die Sache dann auffliegt noch nicht mal Stellung zu beziehen, das ist noch der Gipfel.
Es stimmt, dass eine voreilige Verurteilung Israels polemisch ist - die eindeutigen Beweise liegen ja nicht auf dem Tisch. Der Verwurf des 'obligatorischen Israel-Bashings' ist es aber auch. Wenn man die Geschichte einmal losgelöst von sämtlichen politischen Implikationen und Motivationen sieht, dann geht es hier in erster Linie um den kaltblütig geplanten und durchgeführten Mord an einem Menschen. Es irritiert mich, dass es dazu von Seiten Israels noch nicht einmal ein Dementi in genau die Richtung gibt. Ich finde es entsetzlich, dass dieser Konflikt so tief und hasserfüllt ist, dass solche Aktionen (Mord) als gerechtfertigte Verteidigungsmethode durchaus mit einbezogen werden, auch weil man (FÜR DEN FALL Israel) vermutlich keinerlei Konsequenzen der internationelane Staatengemeinschaft zu befürchten hate.
Was soll man von einem Staat halten, der Terroristen kaltblütig morden lässt und dem jedes Mittel Recht ist um an seine Ziele zu gelangen?
Der Begriff "Rechtsstaat" erscheint mir in Bezug auf diesen Staat nicht mehr passend.
P.S. Was hat Deutchland unternommen, um das Leben israelischer Athleten 1972 zu schützen und zu retten? Zu welcher Strafe hat es die palästinensischen Terroristen verurteilt? Und welche Strafe steht für Gefangenenbefreiung (StGB § 120)?
Verbrechen passieren überall in jeder Gesellschaft. Muss die Konsequenz dann lauten alle potentiellen Verbrecher präventiv zu töten?
Verbrechen passieren überall in jeder Gesellschaft. Muss die Konsequenz dann lauten alle potentiellen Verbrecher präventiv zu töten?
....der kaltblütig Menschen umbringt und dem jedes Mittel Recht ist um an seine Ziele zu gelangen?"
Sie können es sich nicht vorstellen? Versuchen Sie sich in die Situation zu versetzen: Eines Ihrer Kinder hat ein Bein verloren, als es mit Ihrer nun toten Frau am Markt das Mittagessen einkaufte und eine Kinderbombe hochging. Ihren Vater müssen Sie pflegen, weil er und seine Frau über eine Straßen Verminung fuhr als die Ägypter damals Ihr Volk "ins Meer treiben" wollten und der Sohn Ihrer Geliebten fiel als die Hezbollah daran gehindert werden musste Raketen auf ihr Land zu schießen.
Wenn es um den Schutz von Laib und Leben seiner Bevölkerung geht? Ja, da sollte ein Staat das tun.
Sie sollten nur einmal(!) darüber nachdenken, wie es zu dieser erschreckenden Situation in Palästina gekommen ist seit 1948.
Wahrscheinlich haben sie damals noch nicht gelebt, aber Geschichtsbücher kann man trotzdem lesen und die nicht nur aus einem bestimmten Ragal.
Sie sollten nur einmal(!) darüber nachdenken, wie es zu dieser erschreckenden Situation in Palästina gekommen ist seit 1948.
Wahrscheinlich haben sie damals noch nicht gelebt, aber Geschichtsbücher kann man trotzdem lesen und die nicht nur aus einem bestimmten Ragal.
Das Problem an der "Rechtfertigung" ist, dass es keine Rolle spielt, welche Ziele oder Motive hinter dem Mord stecken. Ein Staat, der für sich das Völkerrecht beansprucht hat sich daran zu halten. So einfach ist das.
Oder er lehnt den Status eines Rechtsstaates ab, mit allen Konsequenzen.
Aber augenscheinlich als Rechtsstaat zu handeln und im Verdeckten seine Killertruppen loszuschicken, das ist einfach nur ein Armutszeugnis.
Und wenn die Sache dann auffliegt noch nicht mal Stellung zu beziehen, das ist noch der Gipfel.
Würde sich jeder Staat, jede nicht-staatliche Gruppe etc. an all die Vorschriften des Völkerrechts etc. halten, die Welt wäre eine schöne Welt und wir alle könnten fröhlich mit Blumen durch die Welt laufen. So ist es leider nicht.
Sie mögen Israel noch so viel kritisieren wollen, aber zunächst steht der Beweis aus, dass die Israelis und ihrer Geheimdienste etwas damit zu tun hatten. Möglich wäre es, könnte aber auch anders sein.
Auch ihr Rechtsstaatsbegriff halte ich für kritikwürdig, denn er verkennt, dass ein Rechtsstaat vielfältig definiert werden kann. Der Schutz der Rechtspositionen des Bürgers durch den Staat - etwa das Recht auf Leben - ließe als Rechtsstaatsgebot durchaus eine pro-aktive Sicherheitspolitik zu. Hinzu kommt, dass die ganze Rechtsstaatsproblematik im Kontext asymetrischer Konflikte gesehen werden muss. Israel kann die Hamas militärisch nur schwierig überwerfen, da es keine klaren Frontverläufe gibt etc., dementsprechend muss eine Sicherheitspolitik andere Wege gehen und dazu kann es gehören, Bedrohungen auch anderweitig auszuschalten. Mal angenommen Israel hat damit was zu tun...
Und überhaupt: Warum sollte gerade Israel sich outen, kein Rechtsstaat zu seien und dafür "Konsequenzen" tragen??? Es gibt viele Länder auf dieser großen Welt, die sich brüsten ein Rechtsstaat zu sein, in diversen MR-Gremien sitzen usw. und deren 'Rechtsstaatsbilanz' doch wesentlich schlechter als die von Israel aussieht.
Wozu denn "Stellung beziehen"? Zu Behauptungen und Spekulationen? Oder haben sie Beweise? Dann mal Butter bei die Fische!
Würde sich jeder Staat, jede nicht-staatliche Gruppe etc. an all die Vorschriften des Völkerrechts etc. halten, die Welt wäre eine schöne Welt und wir alle könnten fröhlich mit Blumen durch die Welt laufen. So ist es leider nicht.
Sie mögen Israel noch so viel kritisieren wollen, aber zunächst steht der Beweis aus, dass die Israelis und ihrer Geheimdienste etwas damit zu tun hatten. Möglich wäre es, könnte aber auch anders sein.
Auch ihr Rechtsstaatsbegriff halte ich für kritikwürdig, denn er verkennt, dass ein Rechtsstaat vielfältig definiert werden kann. Der Schutz der Rechtspositionen des Bürgers durch den Staat - etwa das Recht auf Leben - ließe als Rechtsstaatsgebot durchaus eine pro-aktive Sicherheitspolitik zu. Hinzu kommt, dass die ganze Rechtsstaatsproblematik im Kontext asymetrischer Konflikte gesehen werden muss. Israel kann die Hamas militärisch nur schwierig überwerfen, da es keine klaren Frontverläufe gibt etc., dementsprechend muss eine Sicherheitspolitik andere Wege gehen und dazu kann es gehören, Bedrohungen auch anderweitig auszuschalten. Mal angenommen Israel hat damit was zu tun...
Und überhaupt: Warum sollte gerade Israel sich outen, kein Rechtsstaat zu seien und dafür "Konsequenzen" tragen??? Es gibt viele Länder auf dieser großen Welt, die sich brüsten ein Rechtsstaat zu sein, in diversen MR-Gremien sitzen usw. und deren 'Rechtsstaatsbilanz' doch wesentlich schlechter als die von Israel aussieht.
Wozu denn "Stellung beziehen"? Zu Behauptungen und Spekulationen? Oder haben sie Beweise? Dann mal Butter bei die Fische!
Verbrechen passieren überall in jeder Gesellschaft. Muss die Konsequenz dann lauten alle potentiellen Verbrecher präventiv zu töten?
Mal abgesehen, dass es zweifelhaft ist, ob Mabhuh nur ein "potentieller Verbrecher" ist, denn seine Tätigkeiten für die Hamas können doch schon als reale Bedrohung für Israel gesehen haben, heißt dies natürlich nicht, alle (potentiellen) Verbrecher auszuschalten. Dies wäre eine Frage der Abwägung. Zumal nicht davon auszugehen ist, dass irgendein arabisches Land wirklich bei der Strafverfolgung kooperiert hätte. Wie im Artikel beschrieben, schien Mabhuh recht aktiv im Waffenhandel und damit eine ziemlich unmittelbarer Bedrohung für israelische Bürger. Dementsprechend ließe sich sicherlich ein gutes Argument dafür finden, warum die Neutralisierung des Terroristen notwendig war.
Abgesehen davon, Herr Joffe hat ja nicht ganz ohne Hintergedanken darauf hingewiesen, dass auch andere Länder ein Interesse an einer Schwächung der Hamas haben. Wenn die "Schuld" dann zufällig auf die Israelis fällt, umso besser...
Mal abgesehen, dass es zweifelhaft ist, ob Mabhuh nur ein "potentieller Verbrecher" ist, denn seine Tätigkeiten für die Hamas können doch schon als reale Bedrohung für Israel gesehen haben, heißt dies natürlich nicht, alle (potentiellen) Verbrecher auszuschalten. Dies wäre eine Frage der Abwägung. Zumal nicht davon auszugehen ist, dass irgendein arabisches Land wirklich bei der Strafverfolgung kooperiert hätte. Wie im Artikel beschrieben, schien Mabhuh recht aktiv im Waffenhandel und damit eine ziemlich unmittelbarer Bedrohung für israelische Bürger. Dementsprechend ließe sich sicherlich ein gutes Argument dafür finden, warum die Neutralisierung des Terroristen notwendig war.
Abgesehen davon, Herr Joffe hat ja nicht ganz ohne Hintergedanken darauf hingewiesen, dass auch andere Länder ein Interesse an einer Schwächung der Hamas haben. Wenn die "Schuld" dann zufällig auf die Israelis fällt, umso besser...
Würde sich jeder Staat, jede nicht-staatliche Gruppe etc. an all die Vorschriften des Völkerrechts etc. halten, die Welt wäre eine schöne Welt und wir alle könnten fröhlich mit Blumen durch die Welt laufen. So ist es leider nicht.
Sie mögen Israel noch so viel kritisieren wollen, aber zunächst steht der Beweis aus, dass die Israelis und ihrer Geheimdienste etwas damit zu tun hatten. Möglich wäre es, könnte aber auch anders sein.
Auch ihr Rechtsstaatsbegriff halte ich für kritikwürdig, denn er verkennt, dass ein Rechtsstaat vielfältig definiert werden kann. Der Schutz der Rechtspositionen des Bürgers durch den Staat - etwa das Recht auf Leben - ließe als Rechtsstaatsgebot durchaus eine pro-aktive Sicherheitspolitik zu. Hinzu kommt, dass die ganze Rechtsstaatsproblematik im Kontext asymetrischer Konflikte gesehen werden muss. Israel kann die Hamas militärisch nur schwierig überwerfen, da es keine klaren Frontverläufe gibt etc., dementsprechend muss eine Sicherheitspolitik andere Wege gehen und dazu kann es gehören, Bedrohungen auch anderweitig auszuschalten. Mal angenommen Israel hat damit was zu tun...
Und überhaupt: Warum sollte gerade Israel sich outen, kein Rechtsstaat zu seien und dafür "Konsequenzen" tragen??? Es gibt viele Länder auf dieser großen Welt, die sich brüsten ein Rechtsstaat zu sein, in diversen MR-Gremien sitzen usw. und deren 'Rechtsstaatsbilanz' doch wesentlich schlechter als die von Israel aussieht.
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