Waffenlobby US-Bundesstaaten lockern Waffengesetze
Die amerikanische Waffenlobby nutzt Barack Obamas Zurückhaltung. In mehreren Bundesstaaten wurden Waffengesetze gelockert und Verbote aufgehoben.
© Gabriel Bouys/AFP/Getty Images

Ein Kunde steht in einem Waffenladen in Glendale im US-Bundesstaat Kalifornien
Angesichts der hohen jährlichen Anzahl an Verbrechen und Unfällen, in die Schusswaffen involviert sind, sind viele Kritiker in den USA der Meinung, Waffen seien zu leicht zu bekommen. Befürworter einer strengeren Waffenregelung hatten deshalb auf Präsident Barack Obama gesetzt. Doch wie die New York Times berichtet, ist es in vielen Bundesstaaten während der Präsidentschaft Obamas eher noch leichter geworden, Schusswaffen zu kaufen und zu tragen. Die Waffenlobby und die Bundesstaaten nutzten nun das Schweigen des Präsidenten, um die Gesetze zu liberalisieren, so die Zeitung.
So dürfen nun im Bundesstaat Virginia, wo im Jahr 2007 bei einem Amoklauf an der Technischen Staatsuniversität mehr als 30 Menschen umgebracht wurden, nun sogar Waffen in Bars und Restaurants mit Alkoholausschank getragen werden. Das Abgeordnetenhaus des Bundesstaates arbeite zudem daran, dass es nach einem 17-jährigen Verbot nun wieder erlaubt werden soll, mehr als eine Waffe im Monat zu kaufen. Auch in den Bundesstaaten Arizona, Wyoming, Montana und Tennessee wurden oder werden die Waffengesetze gelockert. So erwägen Gesetzgeber in Wyoming und Arizona, Anwohnern das verdeckte Tragen von Schusswaffen ohne Waffenschein zu erlauben.
Waffengegner zeigen sich nach Angaben der Zeitung von Obamas Tatenlosigkeit nach seinen Wahlkampfversprechungen enttäuscht. "Wir hatten zu diesem Zeitpunkt etwas anderes erwartet", sagte Paul Helmke, Leiter der einflussreichen Brady-Anti-Waffengruppe. Als Erfolg konnten sie aber verbuchen, dass Gesetze in mehreren Bundesstaaten abgeblockt wurden, die es Studenten erlaubt hätten, auf dem College-Campus Waffen zu tragen.
- Datum 24.02.2010 - 10:28 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 9
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über den Einfluss der Waffenlobby und die teils waffengeilen US-Amerikaner. Natürlich würden wir Europäer uns genauso/ ähnlich mit Waffen eindecken wenn die Möglichkeit bestünde. Was solls, gibt Wichtigeres wofür es sich einzusetzen lohnt. Schade nur für die Personen die durch Waffen Angehörige verlieren, oder mit schweren Verletzungen ein Leben lang auskommen müssen.
... when good men fail to act.
Es hat wenig Sinn, noch dazu vom Ausland aus, der US-Waffenindustrie vorzuhalten, dass sie Waffen verkaufen will. Die Frage ist doch, warum dort keiner regulierend tätig wird. Vielleicht gibt es dort eine andere Sicht auf das Thema - und zwar mehrheitlich und quer durchs Land?
"So dürfen nun im Bundesstaat Virginia, .... , nun sogar Waffen in Bars und Restaurants mit Alkoholausschank getragen werden."
ja ist denn heute schon der 1. April??
der wilde westen schlägt zurück
...dürfen in ihrem Land machen was sie wollen.
Wenn sie mehrheitlich der Auffassung sind, das Privatleute Waffen besitzen dürfen sollen, dann steht ihnen das zu.
Ich halte privaten Waffenbesitz für falsch und das deutsche Gesetz, das diesen nur ausnahmsweise genehmigt, für Richtig und Vernünftig.
Trotzdem steht es mir nicht zu, Menschen aus anderen Ländern dazu Vorschriften zu machen.
andere Sitten oder wie? Und ich dachte schon, dass man sich dazu eine Meinung erlauben könnte.
Demnächst wird Kindern unter zwölf dann gestattet auf dem Spielplatz verdeckt halb- und vollautomatische Waffen zu tragen, um sich beim täglich Kampf um Schippe und Eimerchen behaupten zu können. Dumm.
andere Sitten oder wie? Und ich dachte fast ich könnte mir dazu eine Meinung erlauben.
Aber sollen sie doch unter-zwölfjährige auf dem Spielplatz verdeckt Waffen tragen lassen. Der tägliche Kampf um Schippe und Eimerchen wird halt immmer gefährlicher.
andere Sitten oder wie? Und ich dachte schon, dass man sich dazu eine Meinung erlauben könnte.
Demnächst wird Kindern unter zwölf dann gestattet auf dem Spielplatz verdeckt halb- und vollautomatische Waffen zu tragen, um sich beim täglich Kampf um Schippe und Eimerchen behaupten zu können. Dumm.
andere Sitten oder wie? Und ich dachte fast ich könnte mir dazu eine Meinung erlauben.
Aber sollen sie doch unter-zwölfjährige auf dem Spielplatz verdeckt Waffen tragen lassen. Der tägliche Kampf um Schippe und Eimerchen wird halt immmer gefährlicher.
andere Sitten oder wie? Und ich dachte schon, dass man sich dazu eine Meinung erlauben könnte.
Demnächst wird Kindern unter zwölf dann gestattet auf dem Spielplatz verdeckt halb- und vollautomatische Waffen zu tragen, um sich beim täglich Kampf um Schippe und Eimerchen behaupten zu können. Dumm.
andere Sitten oder wie? Und ich dachte fast ich könnte mir dazu eine Meinung erlauben.
Aber sollen sie doch unter-zwölfjährige auf dem Spielplatz verdeckt Waffen tragen lassen. Der tägliche Kampf um Schippe und Eimerchen wird halt immmer gefährlicher.
...ich habe meine ja auch klar genug dargelegt.
Aber das war es dann auch. ZUNÄCHST mal schädigt privater Waffenbesitz niemanden, sowenig wie ein fehlendes globales Tempolimit auf Autobahnen jemanden schädigt.
Mir war klar das jetzt das große Cowboy-Prügeln losgeht und dem wollte ich etwas entgegenhalten.
...ich habe meine ja auch klar genug dargelegt.
Aber das war es dann auch. ZUNÄCHST mal schädigt privater Waffenbesitz niemanden, sowenig wie ein fehlendes globales Tempolimit auf Autobahnen jemanden schädigt.
Mir war klar das jetzt das große Cowboy-Prügeln losgeht und dem wollte ich etwas entgegenhalten.
Soviel zu "Change". Traurig, dass dieses regressive Verhalten wieder zuzunehmen scheint. Es geht wohl Hand in Hand mit der eifrigen Waffenlobby. Oder ist diese gar der Vater jener, oder umgekehrt?! Wie dem auch sei, dass so manch' große Staatsmänner jetzt gemeinsame Überlegungen zu "Global Zero", einer Welt ohne Atomwaffen voranbringen, ist nicht nur lobenswert, sondern lässt die leise Hoffnung aufkommen, dass jene Einsicht, nämlich dass Waffen dazu gemacht sind zu töten, ob im ganz großen oder im kleinen Stil, sich nach und nach und hoffentlich nicht nur auf die US-amerikanischen Staatsbürger überträgt. Die Waffenlobby, ganz egal wo auf der Welt, wird hier sicherlich keine Vorarbeit leisten, ganz im Gegenteil.
...ich habe meine ja auch klar genug dargelegt.
Aber das war es dann auch. ZUNÄCHST mal schädigt privater Waffenbesitz niemanden, sowenig wie ein fehlendes globales Tempolimit auf Autobahnen jemanden schädigt.
Mir war klar das jetzt das große Cowboy-Prügeln losgeht und dem wollte ich etwas entgegenhalten.
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